Über den Tod: Allein Hoffnung macht Sinn
Von Werner Wagner
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Werner Wagner
Werner Wagner, geb. 1931, Studium der Philosophie und Theologie als Dominikaner auf der Hochschule in Walberberg bei Bonn von 1952 bis 1960. Abschluss: Lektoratsdissertation "Offenbarungstat Gottes und Glauben des Menschen nach Karl Barth". Anschließend intensives Privatstudium ev. Theologie und vor allem der Werke des Religionsphilosophen Paul Tillich. Bedingt durch dessen Einfluss und die Situation nach dem Zweiten Vatikanum erfolgte 1966 der Übertritt in die ev. Kirche. Zwischenzeitlich Studium der Geschichte mit Abschlussexamen in Freiburg im Breisgau. Nachträglich Examen in Philosophie an der Universität Stuttgart. Von 1968 bis 1995 Lehrer der ev. Theologie, Geschichte und Philosophie im gymnasialen Schuldienst.
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Buchvorschau
Über den Tod - Werner Wagner
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Grundsätzliche Überlegungen zum Tod
Das Werden der Welt im Zeitalter der Jäger und Sammler
Die agrarische Epoche: Das Zeitalter der Hochkulturen
Die wissenschaftlich-technische Kulturepoche
Das Alte in der Neuen Zeit
Die Aufklärung - eine Bewusstseinswende
Die Moderne - eine säkulare Welt
Leben heißt hoffen
Nachträgliche Überlegungen
Über den Autor
Vorwort
Die Fragen nach Leben und Tod sind Fragen, die schon immer die Menschen bewegen. Die Kultur- und Religionsgeschichte und Philosophie zeugen von Entwicklungen, in denen Vergangenes wie Neues sich gegenseitig bedingen, manches verdrängen und anderes weiterwirken lassen bis heute. Will man die Religionsauffassung der Gegenwart in Bezug auf die zu erläuternden Fragen der Vergänglichkeit näher kennen lernen, so ist es ratsam, sich einen ungefähren Überblick über die Entstehungsgeschichte der Deutungen menschlichen Lebens und Sterbens zu verschaffen. Die folgenden Ausführungen sollen ein zu bedenkender Versuch sein.
Auch im Erkennen sind wir Pilger. Und bei aller religiösen Belehrung, bei allem vermeintlich sicheren Wissen und der Berufung auf eine Offenbarung bleibt der Mensch ein in die Wahrheit Einzuführender (Jh. 16,13). So entsteht Wissen aus der geistig verarbeiten Gegenwart und wird kulturelles Erbe.
Grundsätzliche Überlegungen zum Tod
Der Tod und alle Fragen, die sich für uns heute mit dem Tod stellen, haben eine lange Vorgeschichte.
Tut man alle Fragen nach dem Tod mit der Bemerkung ab, tot ist tot, dann ist eben nichts mehr, was soll dann noch das Gerede; so erklärt man Jahrtausende, in denen man kultisch wie auch besinnlich und denkend mit dem Tod umgegangen ist, als unaufgeklärt und versucht nicht die Fragen, die der Tod stellt, zu beantworten, sondern erklärt dieselben einfach für dümmlich. Ein solches Gerede spricht kommentarlos für sich.
Da Lebensfragen immer das Ganze des Menschseins betreffen, gehören die Fragen, die der heutige Mensch in und für sein eigenes Leben stellt, auch in eine weitere, grundsätzliche Betrachtung. Die Fragen und Erkenntnisse unserer Kulturgeschichte und die heutigen Existenzfragen bilden so eine Einheit, denn der Mensch der Ur- und Vorzeit ist in etwa derselbe geblieben.
Daneben gibt es für den Menschen lebensnotwendig zu beantwortende Sachfragen. Es sind gewöhnlich Fragen der Wissenschaft, die in Teilbereichen meist zu tieferen, praktikablen Erkenntnissen führen, denken wir nur an die Medizin.
Lebensfragen betreffen das Menschsein als solches. Dabei sieht sich der Mensch trotz und bei allen möglichen verschiedenen Erfahrungen als individuelle Einheit und somit als Ganzheit in einem größeren Zusammenhang. In Abgrenzung und in sich begriffen ist er Person, auch wenn das Wort selbstverständlich erst sehr spät gebraucht wurde.
Die Erkenntnisse über die frühesten Stadien der Evolution und Kulturgeschichte sind wichtig für die Einsicht in Lebensfragen und deren Beantwortung. Immer geht es dabei um das WIE des Lebens, das ein bewusstes, konkret individuelles Leben ist, und als solches ist es kulturell geprägt bis heute.
In dieser Kultur ist der Mensch ein durch seine für uns undurchsichtige Herkunft als Jäger und Sammler und die Zeit davor bestimmter und für
