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Burg Falkenstein: Eine sagenhafte Erzählung aus der Welt der Grafen zu Eberstein
Burg Falkenstein: Eine sagenhafte Erzählung aus der Welt der Grafen zu Eberstein
Burg Falkenstein: Eine sagenhafte Erzählung aus der Welt der Grafen zu Eberstein
eBook143 Seiten1 Stunde

Burg Falkenstein: Eine sagenhafte Erzählung aus der Welt der Grafen zu Eberstein

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Über dieses E-Book

Niemand weiß genau zu sagen, ob hoch über Bad Herrenalb auf dem Falkenstein-Felsen einst eine große Burganlage stand. Die Sage von Burg Falkenstein jedenfalls erzählt davon. Und da in jeder Sage auch ein Körnchen Wahrheit steckt, ist Heinz Kirchenmaier der Geschichte nachgegangen, hat recherchiert und viele alte Quellen studiert - und hat schließlich die Sage noch einmal ganz neu erzählt. In "Burg Falkenstein" beschreibt er spannend und lebendig, wie und was sich damals tatsächlich zugetragen haben könnte im mittelalterlichen Alb- und Murgtal unter den Grafen zu Eberstein, und entführt den Leser geschichtlich versiert in die Zeit der Minne, Ritterturniere und Frohndienste.
SpracheDeutsch
HerausgeberAquensis Verlag Pressebüro Baden-Baden GmbH
Erscheinungsdatum30. März 2015
ISBN9783954571383
Burg Falkenstein: Eine sagenhafte Erzählung aus der Welt der Grafen zu Eberstein

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    Buchvorschau

    Burg Falkenstein - Heinz Kirchenmaier

    Heinz Kirchenmaier

    Burg Falkenstein

    AQUENSIS

    BADEN ENTDECKEN

    Der Autor:

    Heinz Kirchenmaier wurde 1941 in Baden-Baden geboren und verbrachte Kindheit und Jugend im nahe gelegenen Murgtal. Schon früh interessierten ihn die Sagen seiner Schwarzwälder Heimat. Heute lebt er in Bad Herrenalb und hat endlich Zeit und Muße, sein großes Wissen und seine Lust am Fabulieren zu vereinen.

    Heinz Kirchenmaier:

    Burg Falkenstein / ​Eine sagenhafte Erzählung

    aus der Welt der Grafen zu Eberstein

    Copyright by AQUENSIS Verlag Pressbüro Baden-Baden GmbH 2015

    Alle Rechte vorbehalten. Jede Verbreitung, auch durch Film, Funk, Fernsehen, fotomechanische Wiedergabe jeder Art, elektronische Daten, im Internet, auszugsweiser Nachdruck oder Einspeicherung und Rückgewinnung in Datenverarbeitungsunterlagen aller Art ist verboten.

    Die Abbildungen auf den Seiten 9, 11, 18, 30, 31, 38, 40, 44, 47, 57, 58, 59, 69, 70, 72, 74, 76u, 79 stammen aus dem Archiv des Autors; alle übrigen Zeichnungen und Fotos sind vom Autor selber angefertigt.

    Lektorat: Gereon Wiesehöfer

    Satz, Gestaltung: Tania Stuchl, design@stuchl.de

    1. digitale Auflage: Zeilenwert GmbH 2015

    ISBN 978-3-95457-133-8

    www.aquensis-verlag.de

    www.baden-baden-shop.de

    aquensis-verlag.e-bookshelf.de

    Heinz Kirchenmaier

    Burg Falkenstein

    Eine sagenhafte Erzählung

    aus der Welt der Grafen zu Eberstein

    AQUENSIS

    BADEN ENTDECKEN

    Inhalt

    Cover

    Titel

    Der Autor

    Impressum

    Burg Falkenstein

    Eine Burg zwischen Dichtung und Wahrheit

    Der Knabe Bertram

    Eine mittelalterliche Landschaft

    Die sagenhafte Burg

    Alltag auf Burg Falkenstein

    Arbeit, Arbeit, Müh und Plag!

    Gefahren überall

    Bewährungsprobe

    Alle Tag´, da ist kein Sonntag!

    Ein neuer Knabe

    Die alte Bärin

    Feierliche Einladung

    Bertrams Schwertleite

    Ein Abschied mit Minne-Leid

    Minne und Kampf

    Klostergründung

    Abschied von Burg Falkenstein

    Abenteuerliches

    Oh süße Minne

    Auf zum Heerbann

    Reinhilde kommt zurück …

    … und wird verheiratet

    Tragischer Abschied

    Unwirtliche Zeiten

    Der Wolf streift seinen Schafspelz ab

    Auf Nimmer-Wiedersehn?

    Ein Unglück kommt selten allein

    Hoffen und Bangen

    Kein schneller Entschluss – ein unheimlicher Zwang

    Das Leben geht weiter

    Stille Sehnsucht

    Altes vergeht – Neues entsteht

    An langen Winterabenden

    Aus Geschichte und Geologie

    Der Ritter auf Burg Falkenstein hatte ein wunderhübsches Töchterlein. Als er zu einem Kriegszug gerufen wurde, hatte er dieses einer Taglöhnerin anvertraut, denn sein Weib war lange schon gestorben. Die Taglöhnerin jedoch zog weg und ging zurück in ihr Heimatdorf. Dort wuchs des Ritters Töchterlein inmitten der Dorfgemeinschaft auf und verliebte sich schließlich in einen Bauernsohn. Nach Jahren kam der Ritter wieder zurück und ließ sein Töchterlein suchen. Ihr wurden in schillerndsten Farben die Annehmlichkeiten an der Seite eines hohen Prinzen geschildert. Dem konnte sie nicht widerstehen, verließ den geliebten Bauernsohn und folgte schweren Herzens dem Boten auf die heimatliche Burg Falkenstein.

    Bald nach der Hochzeit auf Burg Falkenstein zeigte sich jedoch der wahre Charakter dieses Prinzen. Er war kaum zu Hause, weil er sich weitum auf vielen Turnieren und Jagden amüsierte. War er doch mal auf Falkenstein, so behandelte er sie grob und lieblos. Darob wurde sie immer trauriger und sehnte sich nach dem Bauernsohn. Dieser jedoch konnte ihr damaliges, treuloses Verhalten nicht verwinden und schloss sich alsbald einem Kriegszug an. Niemand wusste, wo er sein könnte und ob er überhaupt noch lebte.

    Aus lauter Kummer und Herzschmerz stürzte sie sich schließlich von der obersten, über dem Abgund der Felsen sich befindenden Zinne der Burg in den Tod. Dieses wiederum nahm sich ihr Vater, der Ritter, so zu Herzen, dass er hinauszog, um in irgendeinem Kampf einen heldenhaften Tod zu finden. Die Burg verfiel alsbald. Nicht einmal Ruinen sind davon erhalten geblieben. Nur die Sage von der Burg Falkenstein hat alle Zeiten überdauert.

    Nun also, liebe

    SAGEN-Begeisterte

    , möchte ich Ihnen berichten, wie und wo sich alles abspielte und wie es (vielleicht) vor langer, langer Zeit zugegangen sein könnte in der Erzählung zur Sage von der geheimisumwitterten Burg Falkenstein.

    Burg Falkenstein – Fantasie (1)

    Eine Burg zwischen Dichtung und Wahrheit

    berwiegend waren es früher die Weiberleut´ wie etwa Großmütter, Großtanten und andere Alte, die an langen Winterabenden den Maidlen un Bueblen schaurige und lehrreiche Sagen wie die Sage von Burg Falkenstein nahebrachten. Damals gab´s allerdings auch noch kein Radio, kein Fernsehen und auch sonst keine Medien. Wer hätte es dunnemals je erlebt, dass eine Sage immer im selbigen Wortlaut unter die Leut gebracht worden wäre?! Ein markantes Vorkommnis wurde wieder und wieder erzählt, wobei mal etwas weggelassen oder – aus reiner Fabulierfreude – einiges hinzugefügt wurde. Manchmal wurde dabei auch der Inhalt einer Sage ins genaue Gegenteil verdreht.

    „An jedem G´schwätz, so meinen allgemein die heutigen Nachkommen der Sueben (Schwaben / ​Alemannen), isch au was Wahres dro!" Aus diesem Grund kann man konstatieren, dass eine jede Sage aus einem zeitlich weit zurückliegenden, tatsächlichen Geschehen herrühren dürfte. Selten nur, meine ich, ist eine Sage ohne jeglichen Grund unter die Leute gekommen. Und so wird auch die Sage von Burg Falkenstein ihre reellen historischen Wurzeln haben.

    Winterliche Abendunterhaltung

    So geben verschiedene Quellen darüber Aufschluss, dass hoch über Bad Herrenalb – auf den Falkenstein-Felsen – sich tatsächlich eine Burganlage befunden hat. Anzeichen dafür geben auch Funde von frühmittelalterlichen Scherben, Brandschutt, Spuren von Graben- und Wallanlagen sowie im Klostermauerwerk verarbeitete Mauersteine. Sie soll den in der Gegend damals mächtigsten Grafen von Eberstein die Herrschaftsansprüche im Oberen Albtal gesichert haben. Mit der Stiftung des Zisterzienser-Klosters (vermutlich im

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