Auf einen Sprung an's Fenster
Von Sebastian Maile
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Über dieses E-Book
Sebastian Maile
Jahrgang 1988, Münchner, Gefühlsmensch und Sonnenschein. Liegt gerne an schönen Orten herum, hört Poprock und isst dazu eine trockene Semmel.
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Buchvorschau
Auf einen Sprung an's Fenster - Sebastian Maile
INHALT
MÜNCHEN, TRASIMENO, EINE HÜTTE IN DEN BERGEN UND BILDBAND-MANHATTAN
ARTENTOD
CAMPING
FEIERN
STADTRUNDFAHRT
SOMMERZEIT, TRAURIGKEIT
DIE SICHERUNGEN BRENNEN DURCH
FEIERT MICH AM 5. JULI
WIE ALLES ANFING
AUF EINEN SPRUNG ANS FENSTER
ABSCHUSSQUOTE
VERGEHE DOCH, DU BIST SO SCHÖN
ATLANTIS
EIN ABEND IM CLUB SANDWICH
WAS MAN ÜBER PANDAS SAGEN KANN
MEIN MONSTER
DIE TELEFONISTIN
SOULFOOD
BESTANDSAUFNAHME
AUS DEM FENSTER STARREN
FREUNDE IM ESTABLISHMENT
ALT UND NEU
SIE VERSCHWINDEN LEISE, WENN ES LAUT IST...
STADTMENSCH
RIESENRAD
DIE CHRISTLICHE LEERE
BRETT VORM KOPF UND NAGEL DURCH
KALENDERWOCHE 41
BEWEGUNGSPROFIL
WAS BEKLAGT WERDEN MUSS
NATHANAEL
MIT DEN FÜSSEN VORAN
2007
PHANTOM MIT KLEINEN TITTEN
GELB
DER WHISKEY IST ALLE
DIE FETTEN JAHRE SIND VORBEI?
BLAULICHTSYMPHONIE
EFFIZIENZ
ICH NEHME MIR DINGE VOR, WIE
ICH AUCH
DER TAG, AN DEM ICH BEINAHE EINEN MARIENKÄFER GEGESSEN HÄTTE
ZEIT
TABELLE, FENSTER, EXTRAS
WARM
MEINE KARRIERE
DIE ZIEGE
THEATER
MEXIKO
MÜNCHEN, TRASIMENO, EINE HÜTTE IN DEN
BERGEN UND BILDBAND-MANHATTAN
So weit blickt man nur selten.
Erwachen unter Sonnenstrahlen in warmen Zimmern,
Sonnenstrahlen
an einem Samstag im April.
Mit Blick über Seen und Meere
und Flüsse und kleine Bäche
voller zahmer Haie.
Erwachen hinter alten Mauern,
die irgendwie zu einem Selbst gehören
und irgendwie auch nicht,
die fremd sind,
hoch und rau und wunderschön.
Man fragt sich, wie man das bezahlen soll,
den ganzen Streichelzoo,
die vielen Futterstellen,
leergefressen, umgefallen, umgeworfen
auf den Parkplatzdächern, darauf Morgensonne,
windstill.
Man fragt sich, wie man sie bezahlen soll,
die Seelsorger, die an den Bars
den reinen Wein einschenken,
während die Pool-Boys Wasser chloren
und die kleine Evelyn an ihrer Kokosnuss erstickt.
Den Blick des Fremden
aus dem Panoramafenster werfen,
abgestandene Erotik raus,
Exotik rein, um jeden Preis.
Die Terrassentür kurz öffnen,
aber vorerst einen Spalt breit.
Den sanften Wind die Zimmer kühlen lassen,
dann doch ein erster Schritt hinaus.
Barfuß auf der Bodenplatte stehend
Wasserschichten abwischen mit der trockenen Hand
von der Plastikliege und vom Plastiktisch.
Das Buch umdrehen,
das man gestern Abend dort vergessen hat,
in der Hoffnung, dass ein bisschen hängen bleibt
vom wilden Leben.
Den Geruch der Bäckerei schön finden.
Salzige See riechen,
frischen Fisch, Gebäck und wässrigen Kaffee.
Kalten Marmor an den Fußsohlen spüren;
die Tarantel oberhalb der Tür in ihrer Ecke
ist noch da.
Atmen. Endlich atmen. Schon so lange nicht geatmet.
Hebungen und Senkungen, grün, braun, gelblich.
Ansammlung verschiedener Häuser,
Großstädte und Metropolen auf ein paar Flecken Erde,
Spitzen von Kirchtürmen dazwischen.
Schräge Vögel,
die nach Süden fliegen,
wenn es Sommer wird.
Angler, die auf kleinen Hockern sitzen,
schon früh am Morgen süßen Schnaps
in ihren Kaffee kippen
und nach der zweiten Tasse friedlich resignieren.
Einander zuprosten,
sich einen guten Fang wünschen: „Sieg Heil!",
und weiter Würmer auf die Haken spießen,
Ruten werfen, Routen planen mit der family
am Nachmittag entlang der Uferpromenade,
daran Palme, Palme, Palme,
Mülleimer, der überquillt,
Bank mit Sicht auf Frachtersilhouette,
wieder Palme.
Das beste Eis der Stadt, der Welt, ganz sicher.
Eine Mutter watscht ihr Kind, beteuert
keine böse Absicht, sondern Biene,
Kind mit Eis und Bienenallergie.
Ein Penner trägt die Kleidung dreier Menschen,
geht von Tisch zu Tisch, erschnorrt sich
Stück für Stück, im Stapel eine ganze Pizza.
Die Kleinfamilie ist der Quell des Bösen,
sagt der lange Hans
und lässt sich nur mit Müh' und Not verbiegen.
Leinenkleider tragen.
