Wenig Dinge braucht das Glück: Aufräumen für ein entspannteres Leben
Von Gabi Raeggel
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Über dieses E-Book
Gabi Raeggel zeigt achtsame Wege auf zu einem "entrümpelten" und entspannteren Alltag mit neuen Freiräumen. Praktische Übungen veranschaulichen, wie man sich von überflüssigen Dingen trennt, die nur noch belasten. Inspirierende Anregungen, wie wir lernen, loszulassen und ein aufgeräumteres und glücklicheres Leben zu führen.
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Buchvorschau
Wenig Dinge braucht das Glück - Gabi Raeggel
Wo kommt das ganze Zeug bloß her?
Konsum ist oftmals mit einer gewissen Atemlosigkeit verbunden, da die Freude über ein neues Teil oft nicht lange hält. Beim nächsten Kauf ist dann doch nicht alles besser. Aber nun ist das ganze Zeug eben da. Um dann mit weniger Dingen glücklich zu sein, ist es wichtig, sich zunächst mit der Frage zu befassen, wie und warum überhaupt so viele Dinge in die eigene Wohnung geraten sind. Warum hat sich so viel Zeug angesammelt und warum ist es manchmal so schwierig, eine Struktur zu schaffen und das Durcheinander zu bewältigen? Die Auseinandersetzung mit dieser Frage zu möglichen Gründen hierfür ist hilfreich, denn oft ist in den Fragen bereits ein erster Hinweis auf die Antwort enthalten:
Sicherheitsbedürfnis und Überlebensnotwendigkeit
Zunächst dürfen wir nicht vergessen, dass das Ansammeln von Dingen jahrhundertelang eine absolute Notwendigkeit für uns Menschen war, um überhaupt überleben zu können. Es steckt uns genau genommen im Blut. So waren zu früheren Zeiten Lebensmittelvorräte lebenswichtig, um den Winter zu überleben. Auch Materialien des täglichen Lebensbedarfs waren in der Regel rar und teuer, daher waren jeder Nagel, jede Schraube und jedes noch so kleine Teil wichtig und wertvoll. Dinge anzusammeln und vorrätig zu halten ist daher ein ganz natürliches und nachvollziehbares Verhalten, welches uns existenzielle Sicherheit gegeben hat. Letztlich ist es noch heute so. Wir benötigen Dinge, um leben zu können.
Tipp: Wenn Sie den Eindruck haben, dass Sie ein viel zu starkes Sicherheitsbedürfnis haben, dann versuchen Sie zu erspüren, woher dieses kommt und was Ihnen außer den vielen Dingen noch Sicherheit geben könnte. Achten Sie beim Entrümpeln und Aufräumen immer wieder darauf, welche Dinge denn tatsächlich lebenswichtig und relevant für Sie sind. Versuchen Sie immer wieder Objektivität in Ihr Leben zu bringen: Nützt es Ihrer Sicherheit tatsächlich, wenn Sie zum Beispiel 50 Gläser haben und mit der Bettwäsche eine ganze Fußballmannschaft ausstatten können? Bringt Ihnen die große Sammlung von Werkzeugen im Bastelkeller etwas, wenn diese nicht genutzt wird oder das Reparieren zur Tortur wird?
Belastende Lebenssituationen und Krisen
Nicht selten sind es Phasen von länger andauerndem Stress und Überlastung, aber auch Lebenskrisen, die dazu führen, dass Zeit und Energie fürs Aufräumen fehlen. Sich anhäufende Überstunden, beruflicher Erfolgsdruck, finanzielle Existenzsorgen, Arbeitslosigkeit, Firmeninsolvenz, ernste und langwierige Krankheiten oder der Tod eines lieben Menschen, die Trennung vom Partner – es gibt viele Gründe, warum das Leben zwischenzeitlich aus dem Takt geraten kann und so auch das Chaos der Dinge zunimmt.
Tipp: Wenn Sie sich in stark belastenden Lebenssituationen befinden, geht es nicht anders, als zu überlegen, was Entlastung bringen könnte. Welche Überstunden müssen nicht sein? Wo können Sie sich Hilfe suchen (Freunde? Familie? Professionelle Helfer?)? Welchen konkreten Schritt können Sie für Ihr persönliches Wohlbefinden tun? Autos bringt man zur Inspektion, Smartphone-Akkus laden wir auf – warum sollten wir nicht endlich auch mal schauen, wie wir unsere „inneren Akkus wieder aufladen können und welche Art von „Inspektion
unser Leben und unsere Wohnung benötigen.
Erinnerungen
Ein häufiger Grund für angehäufte Dinge ist weiterhin, dass manche Dinge stark mit der Erinnerung an besondere Situationen oder Personen verbunden sind. Werden diese erinnerungsbehafteten Dinge losgelassen, besteht nun die Sorge, dann auch die Erinnerungen zu verlieren.
Tipp: Überlegen Sie, ob Sie nicht ein einzelnes und ganz besonderes Erinnerungsstück statt einer ganzen Sammlung von Erinnerungen behalten. Beginnen Sie nicht mit dem Entrümpeln solch besonderer Erinnerungsstücke, sondern legen Sie diese Entscheidungen an das Ende. Ausführlichere Tipps für den Umgang mit besonderen Erinnerungsstücken finden Sie auch auf Seite 51/52.
Grenzen und Grenzüberschreitungen
Sich selbst oder anderen Menschen da Grenzen zu setzen, wo sie sinnvoll sind, fällt manchen Menschen sehr schwer und kann ebenfalls zu Überkonsum und Durcheinander in den persönlichen Besitztümern führen:
Überschreiten von Konsumgrenzen:
Manche Menschen kaufen gerne und viel – zu viel. Es wird mehr gekauft und somit auch mehr angesammelt, als überhaupt benötigt wird. Das Shoppen als solches ist ein Hobby, eine Leidenschaft. Kaufen verschafft kurzfristige Glücksgefühle. Diese halten jedoch nicht lange an und führen nicht zu langfristiger Zufriedenheit, so dass schnell und viel neu gekauft werden muss.
Tipp: Lassen Sie sich Zeit beim Kaufen, versuchen Sie auf Spontankäufe zu verzichten. Versuchen Sie wahrzunehmen, ob und wann Kaufen eine Ersatzbefriedigung ist. Setzen Sie Wünsche auf eine Liste und warten Sie erst mal ab. Gehen Sie gegebenenfalls nur mit einer begrenzten Menge Bargeld in die Stadt.
Überschreiten von Persönlichkeitsgrenzen:
Manchen Menschen fällt es schwer, sich gegenüber wohlmeinenden Schenkern abzugrenzen. Die „Vielschenker meinen es gut, aber manchmal auch zu gut. Sie schenken und schenken, überhäufen die Familie, Verwandte, Freunde mit tausenderlei Dingen. Die „Vielschenker
nehmen die Grenzen der Menschen unzureichend wahr, denen sie eigentlich etwas Gutes tun wollen. Den Beschenkten fällt es schwer, sich gegenüber den „Vielschenkern" abzugrenzen, und so sammeln sich die Dinge bei ihnen an und werden mehr und mehr.
Tipp: Achten Sie immer wieder auf Klarheit. Wenn Sie gerne schenken: Schenken Sie Zeit, Aufmerksamkeit, Erlebnisse. Wenn Sie viel beschenkt werden: Sprechen Sie mit den Schenkern, geben Sie ihnen Tipps, über was Sie sich wirklich freuen würden. Denken Sie daran: Ihr Gegenüber kann nur dann Ihre persönlichen Grenzen erkennen, wenn Sie diese Grenzen auch klar nach außen kommunizieren.
Unordnung als Abgrenzung:
Die Unordnung kann auch ein Hilfsmittel sein, sich gegen andere Menschen abzugrenzen. Die Unordnung bleibt, damit man sich letztlich nur selbst darin zurechtfindet und niemand anderes sonst.
Tipp: Spüren Sie in sich hinein: Warum ist Ihnen die Abgrenzung durch Unordnung wichtig? Wo gelingt Sie Ihnen ansonsten eventuell nicht richtig? Gegenüber welchen Menschen und Situationen sind in Ihrem Leben klarere Grenzen wichtig?
Perfektionismus
Entweder ganz oder gar nicht. Es gibt Menschen, die sich über Stunden hinweg am Aufräumen einer einzigen Schublade festbeißen, während sich der Rest der Wohnung immer noch im gleichen ungeordneten Zustand befindet. Der Perfektionismus blockiert ein Weiterkommen. Besonders schwierig wird es, wenn sich Perfektionismus mit Vielshopperei kombiniert.
Tipp: Üben Sie sich in Gelassenheit und versuchen Sie, sich nicht in Details zu verlieren. Es kann hilfreich sein, wenn Sie nur einen ganz bestimmten Zeitrahmen wählen, sich dazu einen Wecker oder eine Zeitschaltuhr stellen, um einen ganz bestimmten Bereich zu entrümpeln oder aufzuräumen. Alles, was bis dahin nicht erledigt ist, bleibt, wie es ist. Schauen Sie, wie es Ihnen damit ergeht, was Probleme bereitet und was eventuell hilfreich ist.
„Aufschieberitis"
Aufräumen ist Arbeit und wird gerne vor sich hergeschoben. Manchmal gibt es gute Gründe für unsere Aufschieberei, wie Müdigkeit, Krankheit, Überlastung, manchmal mangelnde Zeitstruktur, manchmal aber auch Bequemlichkeit.
Tipp: Es ist wichtig zu analysieren, warum Sie Dinge vor sich herschieben. Wenn es Müdigkeit, Überlastung oder eine Erkrankung ist, benötigen Sie einfach Erholung und Entlastung. Suchen Sie gezielt nach entsprechenden Freiräumen. Verzichten Sie auf das, was Ihnen nicht guttut. Bei mangelnder Zeitstruktur hilft es, sich kleine Aufräumroutinen im Alltag anzugewöhnen oder als Motivationsschub vielleicht auch einmal mit einem Freund oder Familienmitglied eine Art Aufräum-Wettbewerb zu veranstalten.
Bequemlichkeit und Hilflosigkeit
Wenn das „Hotel Mama sehr bequem war und Mutti letztlich immer doch alles weggeräumt hat, so ist es natürlich mühsam, wenn man plötzlich alles selbst erledigen muss. Wenn dann nach dem Auszug von zu Hause das „Hotel Mama
von Partner oder Partnerin weitergeführt wird, so ist dies zunächst äußerst bequem. Allerdings bleibt so Ihr „Selbstständigkeits-Muskel" schwach, da er bislang kaum notwendig war. Entsprechend schwer fällt es, die Dinge endlich selbst in die Hand zu nehmen. Schnell kann das Gefühl entstehen, dem Chaos hilflos ausgeliefert zu sein und nichts dagegen ausrichten zu können.
Tipp: Versuchen Sie sich klar darüber zu werden: Möchten Sie wirklich so unselbstständig und abhängig von anderen Menschen sein? Wenn ja, dann ist es so und Sie müssen das Durcheinander so lange ertragen, bis das „Hotel Mama dies eventuell für Sie regelt. Wenn Sie diese Unselbstständigkeit nicht weiter fortführen möchten, hilft nur: selber machen – so umständlich, hilflos und stümperhaft die Anfänge sein mögen, versuchen Sie es! Betrachten Sie es als Training für Ihren „Selbstständigkeits-Muskel
. Anfänglich vielleicht unangenehm, aber das Selbstbewusstsein und die Selbstsicherheit steigen mit jedem einzelnen Schritt in ein unabhängigeres Leben.
Andere Prioritäten und Ungeduld
Manchmal liegen die Prioritäten einfach woanders. Aufräumen ist lästig und dauert nun mal eine gewisse Zeit. Karriere, Freizeit, Erlebnisse – alles ist wichtiger, als sich mit so profanen und zeitaufwendigen Dingen wie Aufräumen zu befassen.
Tipp: Schauen Sie einmal genau hin, was genau in Ihrem Leben wirklich wichtig ist. Achten Sie beispielsweise einmal darauf, wie viel Zeit damit verloren geht, sich die ständigen Benachrichtigungen im Handy anzuschauen. Wie viele Stunden versacken Sie vor dem Fernseher? Ist das wirklich alles so wichtig und vorrangig? Vereinfachen Sie Ihren Haushalt, minimieren Sie Ihren Besitz. Die Dinge, die nicht da sind, brauchen Sie nicht aufzuräumen, und so bleibt dann auch genügend Zeit, ohne dass die Wohnung im Chaos versinkt.
Soziale Gründe, Neid und Werthaltungen
Wir Menschen sind Gemeinschaftswesen. Nur die wenigsten von uns haben den dauerhaften Hang zum Eremiten. Gerade bei Teenagern – aber nicht nur dort – fällt auf, dass viele Dinge gekauft und angesammelt werden, um eine Gruppenzugehörigkeit auszudrücken. Alle haben diese Jeans und jenes Handy, also will man das auch. Als Gruppe kann man sich durch den Besitz bestimmter Dinge von anderen abgrenzen und so etwas wie Gemeinschaftsgefühl entwickeln. Dies ist natürlich nicht nur bei Teenagern so. Der Nachbar hat vielleicht ein neues, viel schickeres Auto, den besseren Rasenmäher, den technisch aufgerüsteten Kühlschrank. Da geraten wir schnell in die Neidfalle. Vielleicht wollen wir
