Kompendium der Katzensprache: Verbale und nonverbale Kommunikation
Von Marcus Skupin
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Über dieses E-Book
Körperhaltung, Augen, Ohren und Schwanz der Katze, sogar die Stellung der Vibrissen verraten dem aufmerksamen Gegenüber auf oft subtile Weise Stimmungen und Bedürfnisse.
Das Kompendium der Katzensprache vermittelt die Grundlagen kätzischer Kommunikation, ermöglicht Katzenbegeisterten, gezielt auf die Signale der Katze zu reagieren und erleichtert die Verständigung zwischen Mensch und Katze.
Edition Welt der Katzen, Band 8
www.welt-der-katzen.de
Marcus Skupin
Marcus Skupin lebt seit 30 Jahren mit Katzen zusammen. Skupin ist Gründer und Betreiber des Internetportals Welt der Katzen, auf dem er kostenlose Informationen über zahme und wilde Katzen zur Verfügung stellt. Als Edition Welt der Katzen entstanden seit 2009 mehrere Tierbücher über die Katze. Mit dem Kompendium der Katzensprache wird die informative Reihe fortgesetzt.
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Buchvorschau
Kompendium der Katzensprache - Marcus Skupin
Durch Jahrtausende haben die Menschen geglaubt, das nur der denken kann, der ihre Sprache kennt und sich ihrer bedient; der Sprache, die der Entwicklung der Menschen den Tieren gegenüber einen so großen Vorsprung erbracht hat und die zu so viel Verständnis und Mißverständnis geführt hat.
(Maria Falkena-Röhrle in Die zahmen Wilden und die wilden Zahmen
)
Inhaltsverzeichnis
Kommunikation
Katzensprache
Katzensinne
Sehen
Hören
Riechen
Schmecken
Orientieren
Tasten
Verbale Kommunikation
Miauen, Maunzen
Miau
Miau Miau
Miiaaaauuuu
Mrraaaauuuu
Ruflaut neugeborener Katzenbabys
Zirpen, Zwitschern
Gurren
Schnurren
Schnattern, Keckern
Fauchen
Spucken
Knurren
Grollen
Schlagen
Kreischen
Jaulen
Infraschalllaute
Brüllen
Mimikry
Nonverbale Kommunikation
Körpersprache
Körper gestreckt
Körper geduckt
Körper liegend
Kopfhaltung
Nase gekräuselt
Katzenbuckel
Aufstellen des Fells
Bauch zeigen
Hecheln
Katze leckt ihre Unterlippe
Katze schluckt rhythmisch
Katze schnuppert am Gesicht
Gähnen
Körper spannt sich
Anheben der Pfote
Pfotenhieb
Pfote schütteln
Gesträubtes Fell
Katze rollt gurrend auf dem Boden
Katze zeigt ihr Hinterteil
Katze hockt mit angehobenem Hintern
Starren, einen Punkt im Raum
Katze »ärgert« Mensch mit Unsauberkeit
Katze läuft Mensch ständig hinterher
Körperkontakt suchen
Beschwichtigungsgesten
Mit den Augen sprechen
Augen weit geöffnet
Augen leicht geschlossen
Anstarren
Vorbeisehen
Blinzeln
Pupillen, Normalstellung
Pupillen, eng gestellt
Pupillen, geweitet
Mit den Ohren sprechen
Ohren aufgerichtet
Ohren nach vorn gerichtet
Ohren aufgerichtet, ein Ohr seitlich gedreht
Ein Ohr aufgerichtet, ein Ohr abgewinkelt seitlich
Ohren seitlich gerichtet
Ohren nach hinten aufgerichtet
Ohren flach seitlich gedreht
Ohren flach nach hinten angelegt
Ohren zucken
Ohrmuscheln bewegen sich hin und her
Die Sprache der Vibrissen
Vibrissen nach vorn gerichtet
Vibrissen seitlich gehalten
Vibrissen leicht zurückgelegt
Vibrissen eng angelegt
Die Sprache des Katzenschwanz
Schwanzwedeln
Schwanz hängt locker herunter
Schwanz hoch erhoben
Schwanz hoch erhoben, zitternd
Schwanz hoch erhoben und gesträubt
Schwanz schnellt peitschend nach oben
Schwanz in geschwungener Haltung
Schwanz im Radius, Spitze nach oben gehalten
Schwanz waagerecht gehalten
Schwanzhaltung seitlich nach vorn
Schwanz gesenkt und gesträubt
Schwanz zwischen die Hinterbeine geklemmt
Schwanz an Wurzel gestreckt, sonst hängend
Schwanzspitze zuckt
Schwanz ausgestreckt, gesträubt
Katze sitzt mit Schwanz aufwärts und gesträubt
Chemokommunikation
Stoffwechselprodukte und Pheromone
Flehmen
Baldrian, Katzenminze,
Das Revier der Katze
Markieren
Krallen wetzen
Verbales Markieren
Thermische Kommunikation
Taktile Kommunikation
Reiben an Katze, Mensch und Gegenständen
Anstupsen, mehrfach
Anstupsen und weglaufen
Katze stupst mit Nase
Katze putzt sich
Katze putzt andere (auch den Menschen)
Treteln
Anknabbern der Haare des Menschen
Anknabbern von Stoff
Zwicken in die Haut
Beißen
Tasten mit Pfote
Wohlbefinden der Katze
Stress
Schmerzen
Indikatoren für Schmerzen bei Katzen
Kommunikation mit der Katze
Eine Sprache finden
Geh weg..
richtige Stimmlage wählen
die Mischung macht's
Abbildung 1: Nordpersischer Leopard, jungtier
Abbildung 2: Heilige Birmakatze, Jungtier
Kommunikation
Unter Kommunikation, besser Biokommunikation, versteht man den Informationsaustausch, also die Übertragung von Signalen, zwischen zwei oder mehreren Organismen.
Bei Lebewesen, die in Gruppen oder Familienverbänden zusammenleben, leuchtet uns ein, dass diese sich untereinander verständigen müssen. Auch für sogenannte Einzelgänger
, zu denen die meisten Arten der heute lebenden Katzen gezählt werden, besteht eine Notwendigkeit miteinander kommunizieren zu können, denn selbstverständlich treffen auch eher solitär lebende Katzen bei verschiedenen Gelegenheiten auf Artgenossen oder artfremde Lebewesen.
Ohne Kommunikation wäre es kaum denkbar, das die Mutterkatze von ihren streunenden Jungen wiedergefunden wird, das der Kater - lange bevor der über gewisse Kommunikationsmöglichkeiten nicht verfügende Mensch etwas merkt - weiß, das »seine Gefährtin« rollig und somit bereit ist, sich fortzupflanzen oder auch das Löwinnen gemeinsam auf die Jagd gehen.
Kommunikationsformen lassen sich in verschiedene Gruppen unterteilen. Die uns Menschen geläufigste Kommunikationsform ist die verbale Kommunikation, die Sprache. Als Kommunikationskanal von Sprache dient die Akustik, weshalb man auch von akustischer Kommunikation spricht. Zweite Gruppe der Kommunikationsformen ist die nonverbale Kommunikation, beim Menschen also beispielsweise die Körpersprache. Die Möglichkeiten nonverbaler Kommunikation sind bezüglich der Übertragungskanäle erheblich umfangreicher, als die der verbalen Kommunikation. Der Grund dafür dürfte auch darin liegen, dass die nonverbalen Kommunikationsmöglichkeiten sich im Laufe der Evolution zuerst entwickelt haben.
Zur nonverbalen Kommunikation zählen die optische Kommunikation (Übertragung und Auswertung von Farbe, Formen, Gestik und Mimik), taktile oder haptische Kommunikation (Berührungsreize), chemische Kommunikation (Übertragung und Auswertung chemischer Verbindungen) und thermische Kommunikation (Auswertung von Temperaturschwankungen).
Bei Fischen kommt zudem noch die elektrische Kommunikation durch elektrische Impulse bzw. Entladungen
