Gesammelte Gedichte (330 Titel in einem Buch): Klassiker der deutschen Liebeslyrik
Von Theodor Storm
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Theodor Storm
Theodor Storm (1817-1888) war ein deutscher Schriftsteller und Jurist, der vor allem für seine Novellen und Kurzgeschichten bekannt ist. Seine Werke zeichnen sich durch poetische Sprache und eine tiefe Verbundenheit zur norddeutschen Landschaft aus. Storm gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des poetischen Realismus in der deutschen Literatur.
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Buchvorschau
Gesammelte Gedichte (330 Titel in einem Buch) - Theodor Storm
Abends
Inhaltsverzeichnis
Warum duften die Levkojen soviel schöner bei der Nacht?
Warum brennen deine Lippen soviel röter bei der Nacht?
Warum ist in meinem Herzen so die Sehnsucht auferwacht,
Diese brennend roten Lippen dir zu küssen bei der Nacht?
Abschied
Inhaltsverzeichnis
Was zu glücklich, um zu leben
Inhaltsverzeichnis
Was zu glücklich, um zu leben,
Was zu scheu, um Klang zu geben,
Was zu lieblich zum Entstehen,
Was geboren zum Vergehen,
Was die Monde nimmer bieten,
Rosen aus verwelkten Blüten,
Tränen dann aus jungem Leide
Und ein Klang verlorner Freude.
Du weißt es, alle, die da sterben
Inhaltsverzeichnis
Du weißt es, alle, die da sterben
Und die für immer scheiden gehn,
Die müssen, wär's auch zum Verderben,
Die Wahrheit ohne Hehl gestehn.
So leg ich's denn in deine Hände,
Was immer mir das Herz bewegt;
Es ist die letzte Blumenspende,
Auf ein geliebtes Grab gelegt.
Abseits
Inhaltsverzeichnis
Es ist so still; die Heide liegt
Im warmen Mittagssonnenstrahle,
Ein rosenroter Schimmer fliegt
Um ihre alten Gräbermale;
Die Kräuter blühn; der Heideduft
Steigt in die blaue Sommerluft.
Laufkäfer hasten durchs Gesträuch
In ihren goldnen Panzerröckchen,
Die Bienen hängen Zweig um Zweig
Sich an der Edelheide Glöckchen,
Die Vögel schwirren aus dem Kraut -
Die Luft ist voller Lerchenlaut.
Ein halbverfallen niedrig Haus
Steht einsam hier und sonnbeschienen;
Der Kätner lehnt zur Tür hinaus,
Behaglich blinzelnd nach den Bienen;
Seif Junge auf dem Stein davor
Schnitzt Pfeifen sich aus Kälberrohr.
Kaum zittert durch die Mittagsruh
Ein Schlag der Dorfuhr, der entfernten;
Dem Alten fällt die Wimper zu,
Er träumt von seinen Honigernten.
- Kein Klang der aufgeregten Zeit
Drang noch in diese Einsamkeit.
Agnes
Inhaltsverzeichnis
Die Türe klang, und sie erschien
Urplötzlich wie ein reizend Wunder;
Zum Gruß mir gab sie beide Hände hin
Und ließ sich dann den leichten Mädchenplunder
Stummlächelnd von den Schultern ziehn.
Ihr Bruder war gekommen über Nacht;
Der hatt ein golden Armband ihr gebracht!
Das war das erste, was sie mir erzählte.
Ich sah es wohl, getroffen war es just;
Sie strahlte ganz in frischer Kinderlust,
Ein lieblich Rätsel, das doch nichts verhehlte.
Sie plauderte; ich aber dachte immer:
Nur wissen möcht ich, wie sie fühlt,
Daß um ihr Antlitz solch ein Schimmer
Von unbewußter Anmut spielt.
All meine Lieder
Inhaltsverzeichnis
All meine Lieder will ich
Zum flammenden Herde tragen,
Da soll um sie die rote
Verzehrende Flamme schlagen,
Sie sind ja welke Blüten,
Die keine Früchte tragen –
Was sollen welke Blüten
In frischen Sommertagen.
Am Aktentisch
Inhaltsverzeichnis
Da hab ich den ganzen Tag dekretiert;
Und es hätte mich fast wie so manchen verführt:
Ich spürte das kleine dumme Vergnügen,
Was abzumachen, was fertigzukriegen.
Am Fenster lehn ich
Inhaltsverzeichnis
Am Fenster lehn ich, müd verwacht.
Da ruft es so weithin durch die Nacht. –
Hoch oben hinter Wolkenflug
Hinschwimmt ein Wandervogelzug.
Sie fahren dahin mit hellem Schrei
Hoch unter den Sternen in Lüften frei.
Sie sehn von fern den Frühling blühn,
Wild rauschen sie über die Lande hin.
O Herz, was ist's denn, das dich hält?
Flieg mit, hoch über der schönen Welt!
Dem wilden Schwarm gesell dich zu;
Vielleicht siehst auch den Frühling du!
Dann gib noch einmal aus Herzensdrang
Einen Laut, ein Lied, wie es einstens klang!
Am Geburtstage
Inhaltsverzeichnis
Es heißt wohl: Vierzig Jahr ein Mann!
Doch Vierzig fängt die Fünfzig an.
Es liegt die frische Morgenzeit
Im Dunkel unter mir so weit,
Daß ich erschrecke, wenn ein Strahl
In diese Tiefe fällt einmal.
Schon weht ein Lüftlein von der Gruft,
Das bringt den Herbst-Resedaduft.
Antwort
Inhaltsverzeichnis
Nun ist geworden, was du wolltest;
Warum denn schweigest du jetztund?
– Berichten mag es die Geschichte,
Doch keines Dichters froher Mund.
An Agnes Preller
Inhaltsverzeichnis
Die Tage sind gezählt, vorüber bald
Ist alles, was das Leben einst versüßt;
Was will ich mehr, als daß vorm Schlafengehn
Die Jugend mich mit frischen Rosen grüßt!
An Auguste von Krogh
Inhaltsverzeichnis
So löst du denn, was früher du verbunden,
Und schließt aufs neu den innigsten Verein.
Nimm das zum Abschied: alle guten Stunden,
Die ich dir danke, sollen mit dir sein.
Doch darfst du nicht so leicht von hinnen gehen,
So leicht erwerben nicht dein neues Glück,
Den Himmel mußt du erst durch Tränen sehen,
Denn viele Liebe läßt du hier zurück.
O daß dir stets ein solcher Wechsel bliebe:
Von der Liebe scheiden, gehen zu der Liebe.
An diesen Blättern meiner Liebe
Inhaltsverzeichnis
An diesen Blättern meiner Liebe hangen
Deine süßen Augen mit Innigkeit –
Sprich! Bangt dir vor keiner Zeit,
Wo du sie weit,
Weit weg aus deiner Nähe könntst verlangen?
Wo du Vergessenheit,
Vergessenheit für alles könntst verlangen,
Was jetzt dir lieb?
Für diese Hand, die dir die Lieder schrieb,
Für diese Stunde, die dann längst vergangen?
An Emma
Inhaltsverzeichnis
Willst mich meiden,
Grausam scheiden,
Nun Ade!
Ach kein Scherzen
Heilt die Schmerzen
Meines Weh!
Doch was sag ich,
Doch was klag ich
Denn um mich.
Gibt's nicht Rosen
G'nug zum Kosen
Ohne dich!
Heut führ Mine,
Morgen Line
Ich zum Tanz;
Flatterrose
Reich dir Lose
Ich zum Kranz!
Willst mich meiden,
Grausam scheiden,
Nun Ade!
Andrer Scherzen
Heilt die Schmerzen
Meines Weh!
An Emilie Petersen
Inhaltsverzeichnis
Die jungen Rosen sind gewiß
Meine jungen Freundinnen beide,
In voller Blüte stehen sie
Und leuchten ganz in Freude.
Die weiße, die im Schatten liegt,
Möcht ich für mich erlosen,
Schimmert es hold herüber doch
Von den jungen roten Rosen.
An eine weibliche Maske
Inhaltsverzeichnis
Sprich, wer bist du, schlanke Gestalt in der flüchtigen Maske?
Zähl ich den Grazien dich, zähl ich den Musen dich bei! –
Aber die Göttinnen waren aus Erz und kaltem Gesteine,
Und in der marmornen Brust klopfte kein fühlendes Herz.
An einem schönen Sommerabende
Inhaltsverzeichnis
Lieblich senkt die Sonne sich,
Alles freut sich wonniglich
In des Abends Kühle!
Du gibst jedem Freud und Rast,
Labst ihn nach des Tages Last
Und des Tages Schwüle.
Horch, es lockt die Nachtigall,
Und des Echos Widerhall
Doppelt ihre Lieder!
Und das Lämmchen hüpft im Tal,
Freude ist jetzt überall,
Wonne senkt sich nieder!
Wonne in des Menschen Brust,
Der der Freud ist sich bewußt,
Die ihm Gott gegeben,
Die du jedem Menschen schufst,
Den aus nichts hervor du rufst
Auf zum ew'gen Leben.
An Erich Schmidt
Inhaltsverzeichnis
Ich habe deine Hand gefaßt
Und werde suchen sie zu halten;
Mein junger Freund, ich hoffe fest,
Du wirst noch einer von den alten.
An die entfernte M
Inhaltsverzeichnis
Eilende Winde,
Wieget euch linde,
Säuselt mein Liedchen der Lieblichen vor;
Vögelein, singet,
Vögelein, bringet
Töne der Lust vor ihr lauschendes Ohr!
Öffne dich, Rose,
Schwellet, ihr Moose,
Reiht euch, ihr Blumen, zum duftigen Strauß;
Weilt ihr am Herzen,
Horcht ihren Scherzen,
Bannet den trübenden Kummer hinaus.
Schimmernde Sterne,
Strahlt aus der Ferne
Himmlischer Höhen ihr Freude und Lust,
Freundliche Sterne,
Wärt ihr nicht ferne,
Leuchtet ihr, tröstend die liebende Brust.
An die Freunde
Inhaltsverzeichnis
Wieder einmal ausgeflogen,
Wieder einmal heimgekehrt;
Fand ich doch die alten Freunde
Und die Herzen unversehrt.
Wird uns wieder wohl vereinen
Frischer Ost und frischer West?
Auch die losesten der Vögel
Tragen allgemach zu Nest.
Immer schwerer wird das Päckchen,
Kaum noch trägt es sich allein;
Und in immer engre Fesseln
Schlinget uns die Heimat eln.
Und an seines Hauses Schwelle
Wird ein jeder festgebannt;
Aber Liebesfäden spinnen
Heimlich sich von Land zu Land.
An F. Röse
Inhaltsverzeichnis
Du neuer Abu Seid, so hast du endlich
Dein eignes Wesen frei ans Licht gestellt
Und wandelst jedermann erkenntlich
Ein deutscher Pilger durch die Welt.
Du Philosoph, Chroniste und Poete,
Und was noch sonst – wohin du immer kannst,
Ich grüß in dir das Liebe, Alte, Stete,
Ich grüße dich, Magister Anton Wanst!
An Frau Schlüter
Inhaltsverzeichnis
Wer arme Brüder gern erquickt
Und wer Poeten Kuchen schickt,
Wird neben Liebe, Lenz und Wein
Von ihnen stets gefeiert sein.
An Hans
Inhaltsverzeichnis
Bald schon liegt die Jugend weit,
Komm zurück, o noch ist's Zeit!
Seitab wartend steht das Glück –
Noch ist's Zeit, o komm zurück!
An Klaus Groth
Inhaltsverzeichnis
Wenn't Abend ward,
Un still de Welt un still dat Hart;
Wenn möd up't Knee di liggt de Hand,
Un ut din Husklock an de Wand
Du hörst den Parpendikelslag,
De nich to Woort keem över Dag;
Wenn't Schummern in de Ecken liggt,
Un buten all de Nachtswulk flüggt;
Wenn denn noch eenmal kiekt de Sünn
Mit golden Schiin to't Finster rin,
Un, ehr de Slap kümmt un de Nacht,
Noch eenmal allens lävt un lacht –
Dat is so wat vör't Minschenhart,
Wenn't Abend ward.
An meine Künftige
Inhaltsverzeichnis
Und bist du nur erst mein Bräutchen,
So bleibst du auf ewig mein,
Und solltest du von allen
Den Weibern ein Ausbund sein.
Ich weiß ein prächtig Mittel,
Das seine Dienste tut:
Die Eh', mein süßes Püppchen,
Die ist für alles gut.
Da mocht Lancasters Methode
Vor langer Zeit schon blühn:
Die Weiber müssen die Kinder,
Die Kinder die Weiber erziehn.
An Theodor Mommsen
Inhaltsverzeichnis
Die Welt ist voll von Sommerlüften,
Und ich plädiere im Gericht;
In Aktenstaub und Moderdüften
Versinkt das liebe Sonnenlicht.
So scheidet mich allaugenblicklich
Mein Amt aus dieser Sommerzeit –
Nicht jeder ist, mein Freund, so glücklich
Wie Sie in seiner Tätigkeit.
Wenn Sie in Bummelsehnsuchtsstillung
Sich wärmen nicht im Sonnenlicht,
So schaun Sie als Berufserfüllung
Den schmucken Dirnen ins Gesicht.
An Wilhelm Jensen
Inhaltsverzeichnis
Es ist der Wind, der alte Heimatslaut,
Nach
