Theodor Storm
Theodor Storm (1817-1888) war ein deutscher Schriftsteller und Jurist, der vor allem für seine Novellen und Kurzgeschichten bekannt ist. Seine Werke zeichnen sich durch poetische Sprache und eine tiefe Verbundenheit zur norddeutschen Landschaft aus. Storm gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des poetischen Realismus in der deutschen Literatur.
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Buchvorschau
Im Sonnenschein Novelle - Theodor Storm
The Project Gutenberg EBook of Im Sonnenschein, by Theodor Storm
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Title: Im Sonnenschein
Novelle
Author: Theodor Storm
Release Date: April 3, 2007 [EBook #20977]
Language: German
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Produced by Norbert H. Langkau, Thorsten Kontowski and the
Online Distributed Proofreading Team at http://www.pgdp.net
Paetels
Taschenausgaben
23
Im Sonnenschein
Drei Sommergeschichten
von
Theodor Storm
Dreizehnte Auflage
Verlag von Gebrüder Paetel
Berlin
Druck von G. Kreysing in Leipzig
Meiner Mutter
zum
Weihnachtabend 1854
Im Sonnenschein.
1.
In den höchsten Zweigen des Ahornbaums, der an der Gartenseite des Hauses stand, trieben die Stare ihr Wesen. Sonst war es still; denn es war Sommernachmittag zwischen eins und zwei.
Aus der Gartentür trat ein junger Reiteroffizier in weißer festtäglicher Uniform, den kleinen dreieckigen Federhut schief auf den Kopf gedrückt, und sah nach allen Seiten in die Gänge des Gartens hinab; dann, seinen Rohrstock zierlich zwischen den Fingern schwingend, horchte er nach einem offenstehenden Fenster im oberen Stockwerke hinauf, aus dem sich in kleinen Pausen das Klirren holländischer Kaffeeschälchen und die Stimmen zweier alten Herren deutlich vernehmen ließen. Der junge Mann lächelte wie jemand, dem was Liebes widerfahren soll, indem er langsam die kleine Gartentreppe hinunterstieg. Die Muscheln, mit denen der breite Steig bestreut war, knirschten an seinen breiten Sporen; bald aber trat er behutsam auf, als wolle er nicht bemerkt sein. — Gleichwohl schien es ihn nicht zu stören, als ihm aus einem Seitengange ein junger Mann in bürgerlicher Kleidung mit sauber gepuderter Frisur entgegenkam. Ein Ausdruck brüderlichen, fast zärtlichen Vertrauens zeigte sich in beider Antlitz, als sie sich schweigend die Hände reichten. »Der Syndikus ist droben; die alten Herren sitzen am Tokadilletisch,« sagte der junge Bürger, indem er eine starke goldene Uhr hervorzog, »Ihr habt zwei volle Stunden! Geh nur, du kannst rechnen helfen.« Er zeigte bei diesen Worten den Steig entlang nach einem hölzernen Lusthäuschen, das auf Pfählen über den unterhalb des Gartens
