Selbstverwirklichung – Das Zauberwort in Psychologie und Seelsorge: Eine Antwort
Von Lothar Gassmann
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Über dieses E-Book
Wie anders lauten da die Aussagen der Bibel: Der Mensch kommt von Gott, lebt in Gott und geht zu Gott (1 Kor 8,6; Kol 1,16ff.). Christus ist der Anfang und das Ende, der Weg und das Ziel (Joh 14,6; Eph 1,1ff.; Offb 1,8). Jesus sagt: „Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir. Denn wer sein Leben erhalten will, der wird's verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's finden“ (Mt 16,24f.).
Ist heute das Selbst des Menschen an die Stelle Gottes getreten? Dieses Buch beschäftigt sich mit dieser äußerst wichtigen Frage und legt eine biblische Lösung vor.
Lothar Gassmann
Dr. Lothar Gassmann dient als Prediger, Lehrer, Evangelist und Publizist. Er schrieb zahlreiche christliche Bücher, Aufsätze und Lieder zu geistlichen und theologischen Themen. Seit 2009 ist er Mitarbeiter beim Christlichen Gemeinde-Dienst (CGD) und Schriftleiter der Vierteljahres-Zeitschrift "Der schmale Weg". Er ist Mitbegründer der freien Bibelgemeinde Pforzheim und des Jeremia-Verlags sowie Mitbegründer und 1. Vorsitzender der Lukas-Schriftenmission. Sein Motto lautet: "Ich weiß nichts als allein JESUS CHRISTUS, den Gekreuzigten" (1. Korinther 2,2).
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Rezensionen für Selbstverwirklichung – Das Zauberwort in Psychologie und Seelsorge
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Buchvorschau
Selbstverwirklichung – Das Zauberwort in Psychologie und Seelsorge - Lothar Gassmann
Selbstverwirklichung – Das Zauberwort in Psychologie und Seelsorge
Eine Antwort
Lothar Gassmann
Impressum
© 2017 Folgen Verlag, Langerwehe
Autor: Lothar Gassmann
Cover: Caspar Kaufmann
ISBN: 978-3-95893-106-0
Verlags-Seite: www.folgenverlag.de
Kontakt: info@folgenverlag.de
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Autorenvorstellung
Dr. Lothar Gassmann dient als Prediger, Lehrer, Evangelist und Publizist. Er schrieb zahlreiche christliche Bücher, Aufsätze und Lieder zu geistlichen und theologischen Themen. Seit 2009 ist er Mitarbeiter beim Christlichen Gemeinde-Dienst (CGD) und Schriftleiter der Vierteljahres-Zeitschrift Der schmale Weg
. Er ist Mitbegründer der freien Bibelgemeinde Pforzheim und des Jeremia-Verlags sowie Mitbegründer und 1. Vorsitzender der Lukas-Schriftenmission. Sein Motto lautet: Ich weiß nichts als allein JESUS CHRISTUS, den Gekreuzigten
(1. Korinther 2,2).
Inhalt
Titelblatt
Impressum
Autorenvorstellung
1. Die Krise der Theologie und Seelsorge – ein Vorwort
2. Selbstverwirklichung - das Zauberwort
3. Pastoralpsychologie - Seelsorge ohne Gottes Wort?
4. Selbstverwirklichung durch die Christuswirklichkeit - eine Antwort
5. Seelsorge und Humanwissenschaften - ein Nachwort
Unsere Empfehlungen
1. Die Krise der Theologie und Seelsorge – ein Vorwort
Die heutige Seelsorge ist weithin nicht mehr vom biblisch-christlichen Menschenbild, sondern von unbiblischen Methoden der Pastoralpsychologie geprägt. Das Ziel ist weithin nicht mehr die Hinführung des Menschen zu Gott, sondern die Selbstverwirklichung des Menschen. Die Heilung wird nicht mehr primär in der Heilung der Gottesbeziehung gesucht, sondern in der Entfaltung der „im Menschen liegenden Kraftpotentiale". Damit ist der christlichen Seelsorge das Eigentliche verlorengegangen: das Wort Gottes, das uns unverfügbar von außen trifft, das unseren von der Sünde gezeichneten Lebenszusammenhang radikal unterbricht und das allein uns von Grund auf verändern, heilen und erneuern kann.
Wie konnte es zu diesem Verlust des Eigentlichen, zu diesem „Substanzverlust der Seelsorge" (H. Tacke) kommen? Die Antwort wird überraschen: Es konnte nicht nur, es musste dazu kommen. Seelsorge ist eingebettet in das Gesamtfeld der Theologie, und Theologie ist anfällig für philosophische und ideologische Strömungen in Wissenschaft und Gesellschaft. Die maßgebliche Ideologie und gleichzeitig die Grundlage sämtlicher anderer Ideologien ist das Streben nach menschlicher Selbstverwirklichung. Diese Ideologie, die mehr oder weniger offenkundig immer schon da war, ist in der Philosophie, der Psychologie, der Theologie und damit auch in der Seelsorge des 20. Jahrhunderts nun vollends zum Durchbruch gekommen. Menschliche Selbstverwirklichung aber, wie sie heute verstanden wird, steht im Gegensatz zur Wirklichkeit des Wortes Gottes und damit zur Wirklichkeit Christi selber, der in seiner Person. das Wort (griech. logos) ist. Das Streben nach der menschlichen Selbstverwirklichung macht wahre - biblische - Seelsorge unmöglich. Das Pochen auf menschliche Selbstverwirklichung ist die Wurzel sämtlicher Übel in der (Praktischen) Theologie. Die nun folgenden Darlegungen sollen diesen Tatbestand näher beleuchten.
2. Selbstverwirklichung - das Zauberwort
Die Parolen „Selbstverwirklichung, „Selbstbestimmung
, „Emanzipation und „Autonomie
sind heute in aller Munde. Ihnen gemeinsam ist, dass sie das Streben des Menschen zum Ausdruck bringen, aus sich selbst zu leben, über sich selbst zu bestimmen und zu sich selbst zu finden. Der Mensch kommt von sich selbst, bleibt bei sich selbst und geht zu sich selbst. Er hat in sich selbst Anfang, Weg und Ziel. Er ist sich selbst genug.
Wie anders lauten da die Aussagen der Bibel: Der Mensch kommt von Gott, lebt in Gott und geht zu Gott (1 Kor 8,6; Kol 1,16ff.). Christus ist der Anfang und das Ende, der Weg und das Ziel (Joh 14,6; Eph 1,1ff.; Offb 1,8). Jesus sagt: „Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir. Denn wer sein Leben erhalten will, der wird's verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's finden" (Mt 16,24f.).
Ist heute das Selbst des Menschen an die Stelle Gottes getreten? Heinzpeter Hempelmann nennt die Folgen des aufklärerischen und humanistischen Denkens der Neuzeit: „Menschwerdung und Menschsein des Menschen sind nur möglich unter der Voraussetzung der Emanzipation des Menschen von Gott; Selbstverwirklichung ist nur denkbar unter der Voraussetzung der Gottesleugnung; Humanismus ist nur möglich als Atheismus."¹
