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Reinkarnation und Karma: Gibt es viele Erdenleben?
Reinkarnation und Karma: Gibt es viele Erdenleben?
Reinkarnation und Karma: Gibt es viele Erdenleben?
eBook58 Seiten33 Minuten

Reinkarnation und Karma: Gibt es viele Erdenleben?

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Über dieses E-Book

Hindus, Buddhisten, Anthroposophen und viele weitere Glaubensrichtungen vertreten die Vorstellung der Reinkarnation – die Wiederverkörperung der Seele in einem neuen Leben. Doch was steckt wirklich hinter diesem Konzept? Gibt es wissenschaftliche oder spirituelle Beweise für die Wiedergeburt? Und wie verhält es sich mit dem Prinzip des Karmas, das eng mit der Reinkarnationslehre verknüpft ist?

Vor allem stellt sich die Frage: Finden sich Reinkarnation und Karma in der Bibel? Entspricht die Idee eines wiederholten irdischen Daseins dem christlichen Glauben, oder steht sie im Widerspruch zur biblischen Lehre?

Diese Analyse geht den Ursprüngen, Belegen und möglichen Missverständnissen rund um das Thema Reinkarnation auf den Grund. Sie beleuchtet unterschiedliche religiöse und philosophische Perspektiven und nimmt eine kritische Einordnung aus christlicher Sicht vor. Dabei werden sowohl historische als auch theologische Argumente untersucht, um Klarheit über eine der faszinierendsten und zugleich umstrittensten Glaubensfragen der Menschheit zu schaffen.
SpracheDeutsch
HerausgeberFolgen Verlag
Erscheinungsdatum28. Mai 2017
ISBN9783958931053
Reinkarnation und Karma: Gibt es viele Erdenleben?
Autor

Lothar Gassmann

Dr. Lothar Gassmann dient als Prediger, Lehrer, Evangelist und Publizist. Er schrieb zahlreiche christliche Bücher, Aufsätze und Lieder zu geistlichen und theologischen Themen. Seit 2009 ist er Mitarbeiter beim Christlichen Gemeinde-Dienst (CGD) und Schriftleiter der Vierteljahres-Zeitschrift "Der schmale Weg". Er ist Mitbegründer der freien Bibelgemeinde Pforzheim und des Jeremia-Verlags sowie Mitbegründer und 1. Vorsitzender der Lukas-Schriftenmission. Sein Motto lautet: "Ich weiß nichts als allein JESUS CHRISTUS, den Gekreuzigten" (1. Korinther 2,2).

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    Buchvorschau

    Reinkarnation und Karma - Lothar Gassmann

    Lässt sich Reinkarnation beweisen?

    Moderne Reinkarnationsvorstellungen auf dem Prüfstand

    (von Lothar Wiese)

    Was heißt „Reinkarnation"?

    Der Begriff „Reinkarnation kommt vom lateinischen „re – in – carne, das bedeutet: „wieder – ins – Fleisch gehen. Der Begriff bezeichnet die Vorstellung, dass die „Seele – oder besser: das Nichtstoffliche, Nicht-Materielle – des Menschen nach dessen Tod wieder in einen neuen Körper Einzug hält und eine weitere Existenz lebt. In der Regel wird von vielen tausend Verkörperungen jeder „Seele" ausgegangen.

    Manchmal wird auch „Seelenwanderung als Synonym gebraucht. Das ist jedoch nicht korrekt, denn der Begriff „Seelenwanderung geht von der abendländisch-westlichen Vorstellung einer individuellen „Seele im Sinne einer unteilbaren, unverwechselbaren Persönlichkeit aus, während die fernöstlichen Vorstellungen von „Reinkarnation gerade die Auflösung des „Selbst erstreben. „Atman ist gerade nicht das „individuelle Ich, das die Existenz überdauert, sondern wesensgleich mit „Brahman, der überindividuellen „göttlichen" Transzendenz, an welcher Atman, das die einzelnen Existenzen durchfließt, teilhat, um am Ende der Verkörperungen ins Meer des Brahman zu münden und sich aufzulösen (Nichtung, Entselbstung, Nirwana als Ziel). Freilich werden in der westlichen Literatur beide Begriffe nicht immer klar unterschieden.

    Wo finden sich Reinkarnationsvorstellungen?

    Fernöstliche Religionen

    Reinkarnationsglaube assoziiert man zu Recht mit den religiösen Systemen des Hinduismus, wo er frühestens am Anfang des ersten Jahrtausends v. Chr. sich durchsetzte, und des Buddhismus. Er ist wichtiger Bestandteil dieser Religionen. Durch viele Erdenexistenzen hindurch soll der Mensch seine „Erlösung (im Sinne der Auflösung von Atman ins Brahman) bewirken, was konkret heißt, die Kette der Inkarnationen abzubrechen. Heute berufen sich Vertreter moderner Reinkarnationsvorstellungen gerne auf diese alten Religionen – meist zu Unrecht, denn im Hinduismus und Buddhismus wird im Gegensatz zu modernen Konzepten das „Immer-Wieder-Geboren-Werden-Müssen als Fluch verstanden (s.u.).

    Griechische Antike

    Auch in der griechischen Philosophie finden sich Reinkarnationsvorstellungen, die sich aber nie ganz durchsetzen konnten. Pythagoras, Empedokles und Platon lehrten in einer bereits optimistischen Umdeutung der fernöstlichen Vorstellungen, dass der Mensch durch verschiedene Erdenleben zur Vervollkommnung streben solle.

    Reinkarnation im Westen

    Die Lehre der Reinkarnation trifft man selten isoliert an, sie ist meistens Teil eines größeren religiösen Systems und hat gegenüber den fernöstlichen Wurzeln manche Umdeutungen erfahren. Heute findet sie sich z.B. in den religiösen Systemen der Anthroposophie, der Theosophie, der Rosenkreuzer, des Universellen Lebens, von Scientology und bei anderen esoterischen Gruppen und Autoren. Häufig begegnen wir aber auch Reinkarnationsvorstellungen, die nicht an ein bestimmtes religiöses System gebunden sind: „Franz Beckenbauer zum Beispiel kann sich (…) vorstellen, dass er früher eine Frau gewesen ist"¹. Und in dem Film „Guck mal, wer da spricht quäkt das Neugeborene „Hätt` ja gar nicht gedacht, dass das so schnell geht mit der Reinkarnation! Auch ein Computerprogramm zum Analysieren des Karmas ist auf dem Markt.²

    Was kennzeichnet moderne Reinkarnationsvorstellungen?

    Leib-Seele-Dualismus

    Alle Reinkarnationsmodelle unterteilen den Menschen in einen materiellen Teil, im nachfolgenden der Einfachheit halber „Leib" genannt, und in einen immateriellen Teil, im nachfolgenden – trotz obiger Differenzierung

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