Reisetagebuch Marokko 2008 - 2009: Marokko, kontemplativ empfunden
Von Hannes Stiegler
()
Über dieses E-Book
Hannes Stiegler
Hannes Stiegler, geb. 1946, ist Neuphilologe aus Österreich, und studierte Englische und Französische Literatur in Salzburg und Paris. Er ist Mitglied der Salzburger Autorengruppe im Literaturhaus Salzburg und Autor mehrerer Lyrik- und Prosabände und Co-Autor in zahlreichen Anthologien.
Mehr von Hannes Stiegler lesen
Le tour du monde à travers la poésie des pays francophones: Weltreise durch die Poesie der frankophonen Länder Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenTief aus meiner Seele: 51 Gedichte, inspiriert an Georg Trakls Lyrik Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Hauch der Gewesenen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSinnseiten 2014 - 2015 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenTo Owe One Sikh: Eine geistreiche Reise durch das Jahr 2016 in Lyrik und Prosa Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLampedusa, nos désirs et silences, Lampedusa, Desires and Silence, Sehnsucht und Schweigen: Edition trilingue, trilingual edition, dreisprachige Ausgabe Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenUnter Platanen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Ähnlich wie Reisetagebuch Marokko 2008 - 2009
Ähnliche E-Books
Casablanca Noir Shukran Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEin Jahr durch Afrika: Von Tanger nach Kapstadt Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Duft der großen weiten Welt Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMenschen und Geschichten aus Marokko und dem Senegal: Ein Reiseblog Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWarum ich zum ›Ägypter‹ wurde: Die Geschichte meiner Einwanderung in das ›schönste Land der Welt‹. Hurghada – Rotes Meer – Ägypten Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenTunesien: Ausflüge im Land und Jeep-Safari in der Sahara Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEn Pédale, en Pédale - Mit dem Fahrrad durch Marokko: Von Agadir nach Malaga Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMarokko: 40 Highlights abseits der ausgetretenen Pfade Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDER BLAUE MANN: Mein marokkanisches Märchen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenNie wieder Gin Tonic am Nil Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAfrika Umrundung Teil 2 Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Marrakesch: In den Gassen der Medina - Aufzeichnungen einer Reise Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenKreuzfahrer: Mit AIDA, COSTA und MSC unterwegs Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWir sollen nach Ägypten: Einer will und drei müssen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMarokko: preiswert und gut Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEin Teppich aus Andacht: Reisetagebuch Marokko Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenKaltes Land unter heißer Sonne (Teil 2): Impressionen von Marokko Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIch bin also im Gepäcksnetz gestorben: Reisetagebücher Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMeine Reisen 1987 - 2024 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMarokko: Bis zum Horizont und über den Tellerrand hinaus Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenBlutige Fäden Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGardasee auf die billige Tour Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEinmal nach 1001 Nacht und zurück: Ein Reiseblog Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGriechenland: 1x im Geländewagen von den Ionischen Inseln nach Chalkidiki Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAuf der Suche nach dem echten Hassan: Eine Elternzeit-Wohnmobil-Reise bis nach Marokko Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenNormandie: Rundfahrt mit dem Wohnmobil Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Arglosen in Ägypten: Impressionen einer Pauschalreise mit wirklich allen Schikanen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSchatz der Seychellen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenReisen nach Albanien: Reiseberichte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Essays & Reiseberichte für Sie
Überall Nachbarn: Wie ich auf dem Mauerweg das alte West-Berlin umrundete Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEin Jahr in Wien: Reise in den Alltag Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenStefan Zweig: Sternstunden der Menschheit Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEin Jahr in Tokio Bewertung: 1 von 5 Sternen1/5Ein Jahr in Norwegen: Reise in den Alltag Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5ALS SIE VERSCHWANDEN: DAS VERGESSENE ERBE DER MENSCHHEIT Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenBerlin lieben lernen: Der perfekte Reiseführer für einen unvergesslichen Aufenthalt in Berlin inkl. Insider-Tipps, Tipps zum Geldsparen und Packliste Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenImpossible India - Indien: Unmöglich!: Das Andere Buch über Indien, weil Indien Anders ist. Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Rezensionen für Reisetagebuch Marokko 2008 - 2009
0 Bewertungen0 Rezensionen
Buchvorschau
Reisetagebuch Marokko 2008 - 2009 - Hannes Stiegler
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
28 Tage Marokko
24. Dezember 2008
26. Dezember 2008
28. Dezember 2008
29. Dezember 2008
31. Dezember 2008
1. Jänner 2009
Freitag, 2. Jänner 2009, Essaouira
Samstag, 3. Januar 2009
7. Jänner 2009
Donnerstag, 8. Jänner 2009
Dienstag, 13. Jänner 2009
Mittwoch, 14. Jänner 2009
Donnerstag, 15. Jänner 2009
Sonntag, 18. Jänner 2009
Partir
Es sind die Leute
Επίλογος
Einleitung
Im Herbst 2008 hatte ich es geschafft, mich offiziell und völlig indiskret aus dem Schuldienst zurückzuziehen, um für die nächsten Jahrzehnte meinem Leben als Beamter im Ruhestand zu frönen. Fast wäre ich, nach meinen gesundheitlichen Problemen im Jahre 2006, aus der Kurve katapultiert worden, aber Göttin Schicksal entschied anders und ich konnte noch zwei Jahre Ehrenrunde im Dienst zur Optimierung meiner durchaus ausbaufähigen Ruhestandsremuneration machen. Mein Pensionierungsgeschenk an mich selbst sollte eine vierwöchige Reise sein. Nach längeren Recherchen entschied ich mich für Marokko und buchte vom 23. Dezember 2008 bis zum 20. Jänner 2009 im Hotel Iberostar in Agadir. Von dort aus plante ich, eine Reihe von Ausflügen in die umliegenden Städte und Dörfer zu machen.
Meine aufmerksame Tochter hatte von meinen Plänen erfahren und mir von einem Ethnokonzert in der Nähe von Timbuktu erzählt. „Da sei ja dort unten irgendwo, meinte sie. Zwei Tage vor dem Abflug nach Marokko saß ich dann suchend da, mit dem Atlas auf den Knien und einem online Kartenwerk im Anschlag in meinem Büro und sah mir die Distanz zwischen Agadir und Timbuktu an, wo das „Festival au Désert
bei Essakane stattfinden sollte. Mein Kartenscouting brachte aber schier Abenteuerliches zutage. Die unglaublichen Distanzen, die Komplexität der Reise und die erheblichen Kosten des Vorhabens per Flugzeug von Agadir nach Timbuktu zu gelangen, rissen mich abrupt aus meinen Sehnsuchtsträumen. Das wäre ein Flug zurück nach Norden, nach Casablanca, dann Weiterflug gegen Süden, nach Bamako in Mali und von dort mit dem Wüstentaxi auf gefährlichstem Gelände über eine Strecke von 1500 Kilometern nach Timbuktu. Das war mir dann doch ein Stückchen zu weit, zu kostspielig und abenteuerlich. Ich sollte meinen verhaltenen Durst nach unkalkulierbaren Reiseabenteuern mit einigen Exkursionen zu innermarokkanischen Zielen stillen. Und diese Vorhaben waren mir abenteuerlich genug, wie sich herausstellte.
28 Tage Marokko
Am 23. Dezember 2008 saß ich dann breit grinsend im Flugzeug von Salzburg nach Nürnberg und dann ging es ab nach Agadir, das ich nach bereits 3 ½ Stunden Flug erreichte. Wie nahe ist doch dieses Afrika! Kaum Zeit für das gummiartige Sandwich, das Fläschchen mäßig schmeckenden Rotweins und den Kaffee, hieß es schon wieder auschecken. Das Zimmer im Iberostar Founty Beach war blanker Luxus. Von der großen Loggia meines sehr geräumigen Zimmers aus empfing mich ein grandioser Blick auf den Atlantik. Eine Flasche tunesischen Rotweins (Gott weiß warum kein marokkanischer) erwartete mich schon auf dem Sideboard. Gut, wenn man Freunde bei Tour Operator Thomas Cook hat, die für das Room Upgrading sorgen. Danke Joachim!
24. Dezember 2008
Ich mietete mir gleich am Weihnachtstag ein Auto, um mich in der Gegend umzusehen. Ich war heilfroh, einmal mehr den Feiertagsunnötigkeiten um Weihnachten entwischt zu sein. Es war eine rumänische Dacia mit der ich dann mal 80km in Richtung Süden fuhr. Die Zielstadt hieß Taroundant. Was mich gleich fesselte, war die hohe, mit rosa-ockernen Zinnen bestückte Stadtmauer, die die ganze Stadt umrundete. Kaum hatte ich einen Parkplatz innerhalb der Stadtmauern gefunden, wurde ich gleich von einem Schlepper empfangen, der mich mit geschultem Blick als Touristen
