Tief aus meiner Seele: 51 Gedichte, inspiriert an Georg Trakls Lyrik
Von Hannes Stiegler
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Über dieses E-Book
Hannes Stiegler
Hannes Stiegler, geb. 1946, ist Neuphilologe aus Österreich, und studierte Englische und Französische Literatur in Salzburg und Paris. Er ist Mitglied der Salzburger Autorengruppe im Literaturhaus Salzburg und Autor mehrerer Lyrik- und Prosabände und Co-Autor in zahlreichen Anthologien.
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Buchvorschau
Tief aus meiner Seele - Hannes Stiegler
An Georg Trakl
²
Profunde Stärke du erreichst
Wenn ergraute Wunden rinnen
Grausam die Seele du beschleichst
Schiebst sie munter aus den Sinnen
Deine Worte Adern schlitzen
Wenn Raben keifen feist
Stürme nachts vor Wollust blitzen
Und die Äste brechen dreist
Unwirsch an dem Tor sie hämmern
Morsches Gebälk im Nu zerstäubt
Plage spukt aus krankem Dämmern
Im Schlafe trunken und betäubt
² © Hannes Stiegler, Februar 2014 – Eigenschöpfung, inspiriert von Georg Trakls Lyrik
Rotes Laub
³
Mit wehender Mähne das Mädchen steht
Vor rotem Geäst am wackeligen Karren
Wolken leuchtend am Zaune verharren
Ranke Sonnenblume am Gatter weht
Stumpf verklingt Gestöhne der Gatten
In tief-dunkler Ruhe zur Nacht
Waisen zirpen Lieder ganz sacht
Fliegendünste verschwinden im Schatten
Die Sonne rollt breit über den Bach
Tücher zürnend im Winde flattern
Ich höre junge Mädchen schnattern
Und schon werde ich wieder schwach
Graue Vögel fallen trunken vom Himmel
In triste Höhlen voll ekligem Gestank
Die Darbenden trotzig genesen mit Dank
Bei herb duftenden Broten mit Schimmel
³ © Hannes Stiegler, Februar 2014, inspiriert von Georg Trakls „Im Roten Laubwerk voll Guitarren."
Musik Im Dunklen
⁴
Vom Brunnen Musik. Der Himmel weiß
Davor still die klaren Wolken fliehen
Friedlich Menschen zaubern ihren Kreis
Abendgeister in den Garten ziehen
Grauer Marmor kündet manch‘ Geschichte
Schwarze Schwärme flattern geschickt
Der wuchtige Faun mit starrem Gesichte
Die schwindenden Schatten
