Tamar: Ein Epos, eine biblische Erzählung aus der Genesis. Interpretation einer alttestamentarischen Familiensaga über Ehre in Zeiten von Zweifel und Misstrauen
Von Max Gusdorf
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Über dieses E-Book
Max Gusdorf
Max Gusdorf, wurde am 30. Juni 1878 in Detmold geboren und am 23. Juli 1943 in Sobibor ermordet, weil er Jude war. Um 1910 heiratete er Helene Oppenheimer, mit der Max zwei Kinder hatte: Erika und Hans-Rudolf. Um 1920 lernte er Adele Püttmann aus Dortmund kennen. Zwischen Max und Adele wuchs eine große Liebe, aus der heraus das Kind Renate Püttmann geboren wurde. Die spätere Mutter von acht Kindern kam am 1. Mai 1925 zur Welt. An diesem Tag trug Max Gusdorf seiner geliebten Adele auch die Geschichte von Tamar vor.
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Buchvorschau
Tamar - Norbert Gisder
Inhaltsverzeichnis
Vorwort des Herausgebers
Tamar
I. Kapitel
II. Kapitel
III. Kapitel
IV. Kapitel
Tamar – ein Geleitwort
Tamar ein Nachwort zur Geschichte – es könnte genau so gewesen sein …
Vorwort des Herausgebers
Tamar ist die von meinem Großvater Max Gusdorf 1925 in aller gebotenen Kürze erzählte Geschichte einer modernen Frau, die mit Witz und Tücke das Alte Testament und die patriarchale Gesellschaft der ersten Israeliten im 18. Jahrhundert vor Christus aufmischt.
Doch es ist nicht allein die Übertragbarkeit eines 4.000 Jahre alten Liebesepos bis in jede kleinere und größere Lüge, die man heute in nahezu jeder x-beliebigen Partnerschaft, in jeder Familie, in jeder kleineren oder größeren Gemeinschaft ausmachen kann, die Tamar so modern macht. Also könnte man denken, die 20-jährige, bildschöne Frau sei ein Kind des 21. Jahrhunderts … ist sie aber nicht.
Etwa 1800 Jahre vor Christus hat Tamar nach biblischer Erzählung als Tochter des Jakob, auch Israel genannt, gelebt. Jakob, der Sohn von Isaak und Rebekka und ein Enkel Abrahams, ist, so steht es im Buch Genesis der Bibel, der dritte der Erzväter der Israeliten.
Wahrheit war Tamar ebenso heilig wie Ehre.
Gewissen und Klugheit hat Tamar eingesetzt, um Recht und Ordnung auch dann für sich einzufordern, wenn es unmöglich schien, etwa weil es gegen die Gesellschaft ging, in der sie lebte: Sie hat provoziert, ohne zu verletzen, und eine Meinung war ihr so heilig, dass sie sie vertrat, ohne einen Kompromiss einzugehen – und dazu die Wege nutzte, die jedem bleiben, der Wahrheit nicht der Lüge unterordnet.
Das ist das Moderne an Tamar.
Dem Autor Max Gusdorf ist diese Interpretation, mit viel Humor in die Weimarer Zeit übersetzt, zu danken. Er fügte der deutschen Kultur diese Geschichte für eine Geliebte hinzu, die ihm – illegitim, aber wahrhaftig – das Liebesglück schenkte, das ihm seine legitime Ehe zur Perfektion gedeihen ließ.
Es ist halt
