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Stille Präsenz: Im Jetzt erwachen
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eBook124 Seiten1 Stunde

Stille Präsenz: Im Jetzt erwachen

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Über dieses E-Book

Dieses Buch ist eine Einladung zur Selbsterforschung und zum Erwachen aus dem Traum der Konditionierung. Es zeigt, dass wahre Freiheit und Freude nicht in der Erfüllung konditionierter Wünsche liegt, sondern im Erkennen unseres wahren Wesens jenseits aller mentalen Konstrukte. Der Weg dorthin führt durch die Stille des gegenwärtigen Moments - dem einzigen Ort, wo Leben wirklich stattfindet.
SpracheDeutsch
HerausgeberBoD - Books on Demand
Erscheinungsdatum3. Feb. 2025
ISBN9783769336436
Stille Präsenz: Im Jetzt erwachen
Autor

Frank Kralemann

Leben und Schreiben sind für Frank Kralemann untrennbar miteinander verbunden. Dies spiegelt sich nicht nur in seinen Texten wider, sondern auch in seiner Lebensweise. Seine Passion für das Laufen, besonders auf den langen, meditativen Strecken durch die malerischen Landschaften des Teutoburger Waldes, ist für ihn mehr als nur ein Hobby. Es ist eine Quelle der Inspiration und eine Möglichkeit, den Geist zu klären, was unmittelbar in seine kreative Arbeit einfließt. Diese physische Aktivität erlaubt ihm, mit neuen Ideen zu experimentieren und Gedanken zu ordnen, was seinen Schreibprozess maßgeblich bereichert. Sein Ansatz, das Leben in seiner ganzen Fülle zu leben und zu schreiben, hat Frank Kralemann zu einem geschätzten Mitglied der literarischen Gemeinschaft gemacht. Seine Werke, die von persönlichen Erfahrungen und einer tiefen Beobachtungsgabe geprägt sind, laden Leser aller Altersklassen dazu ein, die Welt durch seine Augen zu sehen und vielleicht auch ein Stück weit durch seine Worte inspiriert, ihr eigenes Leben reicher zu gestalten. Frank Kralemann ist Vater und Großvater. Er schreibt seit 2007. Außer Ratgebern und Sachbüchern hat er auch Gedichtbände und Kinderbücher geschrieben.

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    Buchvorschau

    Stille Präsenz - Frank Kralemann

    Der Weg zur Freiheit im Jetzt

    In einer Welt voller Lärm und rastloser Aktivität scheinen wir oft gefangen in einem endlosen Strom von Gedanken, Reaktionen und Verhaltensmustern. Diese Muster, unsere Konditionierung, bestimmen weitgehend, wie wir denken, fühlen und handeln. Sie sind das Ergebnis unserer Erziehung, kulturellen Prägung und persönlichen Erfahrungen. Wie ein unsichtbares Gefängnis begrenzen sie unsere Wahrnehmung und unser Sein.

    Doch was wären wir ohne diese Konditionierung? Wer sind wir wirklich jenseits der erlernten Muster und automatischen Reaktionen? Diese Fragen führen uns zum Kern dieses Buches: derErkenntnis, dass wir nicht unsere Gedanken sind und dass wahre Freiheit im gegenwärtigen Moment liegt.

    Unsere Gedanken kommen und gehen wie Wolken am Himmel. Sie entstehen, verweilen kurz und verschwinden wieder. Doch wer oder was beobachtet diese Gedanken? Wer ist der stille Zeuge dieser mentalen Aktivität? Wenn wir beginnen dies zu erforschen, entdecken wir eine tiefere Dimension unseres Seins - das zeitlose Gewahrsein, das allem zugrunde liegt.

    Ein Schlüsselaspekt dabei ist das Verständnis, wie sehr unsere Sprache unser Denken und unsere Wahrnehmung der Realität formt. Die Worte und Konzepte, die wir verwenden, sind nicht die Realität selbst, sondern nur Symbole und Abstraktionen. Sie erschaffen eine mentale Landkarte, die wir oft mit dem Territorium verwechseln. Diese sprachliche Konditionierung begrenzt unsere Erfahrung der lebendigen Gegenwart.

    Besonders wichtig ist die Erkenntnis, dass zwischen Reiz und Reaktion immer ein Spalt existiert - ein Moment der Freiheit und Wahl. Wir sind keine Maschinen, die automatisch auf Trigger reagieren müssen. In diesem Spalt liegt unsere Chance, aus alten Mustern auszusteigen und bewusst zu antworten statt unbewusst zu reagieren.

    Dabei ist es hilfreich, zu verstehen, dass Gedanken und Gefühle eng miteinander verwoben sind. Gedanken erzeugen Gefühle und Gefühle beeinflussen unser Denken. Doch die meisten unserer Gedanken sind keine objektiven Wahrheiten, sondern subjektive Bewertungen, die aus unserer Konditionierung stammen. Wenn wir dies erkennen, löst sich ihre scheinbare Macht über uns auf.

    Die einzige Realität, die wir jemals direkt erfahren können, ist der gegenwärtige Moment. Doch wie oft sind wir wirklich hier? Meist ist unser Geist in der Vergangenheit oder Zukunft gefangen, beschäftigt mit Erinnerungen, Sorgen oder Planungen. Die Konditionierung aus der Vergangenheit färbt ständig unsere Wahrnehmung des Jetzt und verhindert so die direkte, unverfälschte Erfahrung des Moments.

    Die folgenden Kapitel führen Schritt für Schritt in ein tieferes Verständnis unserer Konditionierung und zeigen praktische Wege, wie wir uns von ihrer unbewussten Herrschaft befreien können. Wir lernen unsere Trigger kennen, durchschauen die Macht der Gedanken und entdecken den zeitlosen Raum der Präsenz, der immer verfügbar ist.

    Dieses Buch ist eine Einladung zur Selbsterforschung und zum Erwachen aus dem Traum der Konditionierung. Es zeigt, dass wahre Freiheit und Freude nicht in der Erfüllung konditionierter Wünsche liegt, sondern im Erkennen unsereswahren Wesens jenseits aller mentalen Konstrukte. Der Weg dorthin führt durch die Stille des gegenwärtigen Moments - dem einzigen Ort, wo Leben wirklich stattfindet.

    Der verschleierte Geist

    Die Kraft der Konditionierung erkennen

    Stell dir vor, du beobachtest einen Elefanten im Zirkus. Ein mächtiges Tier, das mit einer dünnen Kette an einem kleinen Pflock festgebunden ist. Der Elefant könnte sich leicht losreißen, tut es aber nicht. Warum? Als Baby wurde er mit einer starken Kette festgebunden. Damals konnte er sich trotz aller Versuche nicht befreien. Er lernte: Ich kann mich nicht losreißen. Diese früheKonditionierung wirkt bis heute, obwohl sie längst nicht mehr der Realität entspricht.

    Ähnlich geht es uns Menschen. Unsere Konditionierung gleicht unsichtbaren Ketten, die uns festhalten, obwohl wir längst frei sein könnten. Von frühester Kindheit an werden wir geprägt - durch Familie, Erziehung, Kultur und Erfahrungen. Diese Prägungen formen unsere Denkmuster, Gefühle und Verhaltensweisen, meist ohne dass wir uns dessen bewusst sind.

    Betrachten wir ein typisches Beispiel: Maria wuchs mit einem sehr kritischen Vater auf. Egal, was sie tat, es war nie gut genug. Sie entwickelte das tief verwurzelte Glaubensmuster „Ich muss perfekt sein, um akzeptiert zu werden." Heute, als erfolgreiche Erwachsene, treibt sie dieser unbewusste Glaubenssatz in ständigen Perfektionismus. Sie kann nie entspannen, nie zufrieden sein mit dem, was ist. Eine simple Kritik von ihrem Chef kann sie tagelang beschäftigen. Diefrühe Konditionierung bestimmt ihr Leben, ohne dass sie es merkt.

    Oder nehmen wir Thomas: In seiner Familie wurde Wut nie zugelassen. „Ein anständiger Mensch wird nicht wütend" war die Botschaft. Er lernte, seinen Ärger zu unterdrücken. Heute hat er Probleme, sich abzugrenzen. Er schluckt alles runter, bis er irgendwann explodiert - oder krank wird. Die unterdrückte Wut vergiftet seine Beziehungen und seine Gesundheit.

    Konditionierung funktioniert wie ein automatisches Programm: Auf bestimmte Reize folgen bestimmte Reaktionen. Wenn jemand uns kritisiert, fühlen wir uns vielleicht sofort angegriffen und gehen in die Verteidigung. Wenn etwas nicht nach Plan läuft, werden wir nervös oder ärgerlich. Diese Reaktionsmuster laufen meist unbewusst ab.

    Ein praktisches Beispiel: Sie sitzen in einem wichtigen Meeting. Ein Kollege widerspricht Ihnen vor allen anderen. Sofort steigt Hitze in Ihnen auf, Ihr Herz rast, Sie fühlen sich bloßgestellt. Ohne nachzudenken, verteidigen Sie Ihre Position - vielleicht lauter und schärfer als nötig. Was ist hier passiert? Ein Trigger (Widerspruch vor anderen) löste ein altes Programm aus (sich verteidigen müssen). Die Reaktion erfolgte automatisch, ohne bewusste Wahl.

    Die erste Stufe der Befreiung ist das Erkennen dieser Konditionierung. Wir müssen verstehen, dass viele unserer Reaktionen nicht frei gewählt sind, sondern automatische Muster darstellen. Diese Muster haben sich durch wiederholte Erfahrungen tief in unser Nervensystem eingegraben.

    Wie Sprache unser Denken formt

    Stellen Sie sich vor, Sie lernen eine neue Sprache. In dieser Sprache gibt es kein Wort für „Ich. Stattdessen beschreibt man Erfahrungen unpersönlich: Statt „Ich bin traurig sagt man etwa „Traurigkeit ist da". Wie würde das Ihr Erleben verändern? Würden Sie sich weniger mit Ihren Gefühlen identifizieren? Genau solche Unterschiede zeigen, wie stark

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