Keine Angst vor fester Speise!: Ein Leitfaden zum Studium des Hebräerbriefs
Von Michael Mainka
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Über dieses E-Book
Der vorliegende Leitfaden lädt dazu ein, diesem Brief Satz für Satz und Wort für Wort zuzuhören.
Michael Mainka
Michael Mainka wurde 1961 geboren. Er ist Diplom-Theologe und arbeitet seit mehr als 30 Jahren als Pastor. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt im Bereich der Erwachsenenbildung. Er hat ein Gespür für gesellschaftliche Entwicklungen und die Relevanz biblischer Texte in der Gegenwart. Bisherige Buchveröffentlichungen: AnGebote für ein Leben mit Profil (2003); „Es wird regiert!“. Das Buch Daniel in Zeiten wie diesen (2019); Gott und die Welt mit anderen Augen sehen (2020); Keine Angst vor fester Speise. Ein Leitfaden zum Studium des Hebräerbriefs (2021); Hoffnungslos durch die Nacht? Ein Streifzug durch die Offenbarung des Johannes (2022); „Das einzige, schöne, rechte Hauptevangelium“ – Das Evangelium nach Johannes (2024).
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Buchvorschau
Keine Angst vor fester Speise! - Michael Mainka
1 Gottes endgültige Rede in seinem Sohn (1,1 -4,13)
„Der Verfasser beginnt seine großangelegte Mahnpredigt mit einem relativ grundsätzlich gehaltenen ersten Teil. Er ruft hier den bei den Hörern in Geltung stehenden Glauben an Jesus den Sohn Gottes in Erinnerung und stellt dabei die Größe des den Hörern verkündeten Heils vor Augen."¹
1.1 Einfach überragend (1,1-14)
Lohnt es sich, Christ zu sein? Auf diese Frage will der Autor des Hebr eine Antwort geben.
Er tut das auf eine besondere Weise. Anstatt auf die Vorteile hinzuweisen, die der christliche Glaube für den Einzelnen hat, zeigt er, dass Jesus Christus selbst unvergleichlich ist.
Warum macht er das? Nicht nur, weil ihm bewusst ist, dass den Vorteilen immer Nachteile gegenüberstehen und Christen nicht selten sogar mit zusätzlichen Herausforderungen zu tun haben (in seiner Zeit vor allem die Verfolgung um des Glaubens willen). Er macht das, weil er weiß: Christen, die sich fragen, ob sich die Sache mit Gott für sie überhaupt noch lohnt, werde ich nur überzeugen, wenn ich ihnen neu vor Augen führe, was es mit diesem Jesus Christus auf sich hat, an den sie doch glauben.
Dabei geht es ihm allerdings nicht etwa um eine geeignete Überzeugungstaktik, sondern um die Einsicht, dass sich alles an Jesus Christus selbst entscheidet. Das ist so, wenn jemand Christ wird – und das wird auch so sein, wenn sich ein Christ die Frage stellt, ob sich das Christsein noch lohnt und ob er dabei bleiben soll. „Es kann uns nichts in der christlichen Gemeinde festhalten, wenn Jesus für uns Wert und Bedeutung verloren hat, aber auch nichts uns von ihr trennen, wenn wir ihn erkannt haben in der Größe seiner Person und seines Werks."²
1.1.1 Die Überlegenheit des Sohnes (1,1-4)
(1) Nachdem Gott vielfältig und auf vielerlei Weise ehemals zu den Vätern geredet hat in den Propheten, (2) hat er am Ende dieser Tage zu uns geredet im Sohn, den er zum Erben aller Dinge eingesetzt hat, durch den er auch die Welten gemacht hat; (3) er, der Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und Abdruck seines Wesens ist und alle Dinge durch das Wort seiner Macht trägt, hat sich, nachdem er die Reinigung von den Sünden bewirkt hat, zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt; (4) und er ist um so viel erhabener geworden als die Engel, wie er einen vorzüglicheren Namen vor ihnen ererbt hat.
Ein Vergleich, der zu denken gibt (1,1-2a)
Die ersten vier Verse bestehen aus einem einzigen Satz. In ihm stellt der Schreiber einen Vergleich an.
Bei einem Vergleich stehen die Unterschiede im Mittelpunkt. Aber es gibt immer auch Gemeinsamkeiten. Hier besteht die Gemeinsamkeit darin, dass Gott nicht stumm ist, sondern redet. Aber wie er redet und wann er das tut – das ist ganz unterschiedlich. Dabei gibt es auch Qualitätsunterschiede.
„Ehemals" bzw. „in vergangenen Zeiten" (Schl2000) hat er „zu den Vätern geredet". Bereits dieser Begriff enthält vermutlich ein Werturteil. Jedenfalls wird im Hebräerbrief immer wieder die Überlegenheit des Neuen gegenüber dem Alten betont – besonders drastisch in 8,13: „Indem er von einem ‚neuen‘ Bund spricht, hat er den ersten für veraltet erklärt; was aber veraltet und sich überlebt, ist dem Verschwinden nahe."
Gleiches gilt für die Aussage, dass Gott sich in alter Zeit „vielfältig und auf vielerlei Weise" offenbart hat. Immer wieder stellt der Autor den Vorteil der Einzahl bzw. der Einmaligkeit vor der Mehrzahl bzw. Mehrmaligkeit heraus.¹ Mit „vielfältig" kann die Vielzahl der Offenbarungsträger gemeint sein, mit „vielerlei Weise" die Mannigfaltigkeit der Offenbarungsweisen (Träume, Visionen, Auditionen, Mitteilungen von Engeln etc.). Dabei hat Gott sich der Propheten bedient.¹ Durch sie hat er in alter Zeit „vielfältig und auf vielerlei Weise … zu den Vätern geredet".
„Die Vielzahl der Wortvermittler und die Vielfalt der Redeweisen sind nicht nur Zeichen für den Reichtum der Wortkundgaben, die den Vätern zuteil wurde, sie sind auch Zeichen für das unabgeschlossene und vorläufige Reden Gottes durch die Propheten."²
Nun zum Vergleich. Vers 1 steht nicht für sich allein, sondern soll zur Hauptaussage hinzuführen und dient als Hintergrund, auf dem „sich das alles überragende Reden Gottes im Sohn scharf abzeichnen soll"³.
Ging es eben um das, was Gott „ehemals [bzw. in alter Zeit] zu den Vätern geredet hat", so jetzt um das, was er „am Ende dieser Tage zu uns geredet" hat. Mit dem „Ende dieser Tage" ist die Endzeit gemeint, in der die jetzige Weltzeit zu Ende geht und die mit Jesu Wirken angebrochen ist (vgl. 9,26). Es geht um die „abschließende und ein für alle Mal gültige Offenbarung im Sohn".⁴ Dabei klingt eine besondere Dringlichkeit mit. Wenn Gott „am Ende dieser Tage" zu uns redet, gewährt er damit „eine letztmalige Chance, die es entsprechend wahrzunehmen gilt"⁵.
Hatte Gott in alter Zeit „vielfältig und auf vielerlei Weise" durch die „Propheten" zu den Menschen gesprochen, hat er nun „im Sohn" geredet. Das ist natürlich eine „andere Qualitätsstufe: „Das Reden Gottes im Sohn ist nicht mehr eine austauschbare Form seiner Selbstkundgabe, sondern die absolut gültige …
⁶.
Die „andere Qualitätsstufe" des Sohnes (1,2b-4)
Was hat es mit diesem Sohn auf sich? Dazu weist der Hebr auf sieben Punkte hin:
Zunächst heißt es, dass Gott ihn „zum Erben aller Dinge eingesetzt hat". Dieser Hinweis steht wahrscheinlich deshalb an erster Stelle, weil Sohnschaft und Erbschaft eng miteinander verbunden sind (vgl. Ps 2,7-8; Röm 8,17; Gal 4,7).
Die Pointe ist: Gott hat seinem Sohn Jesus Christus „einen verlässlichen Rechtsort bzw. Rechtstitel gegeben, „auf den sich seine Umgebung einzustellen hat
.¹ Er steht als Erbe „aller Dinge fest. Dabei darf folgende Botschaft mitgehört werden: „Als derjenige, den Gott bereits zum ‚Erben aller Dinge‘ eingesetzt hat, ist der ‚Sohn‘ zugleich der Garant für das Erlangen der Verheißung des ‚Erbes‘ seitens der Christen.
².
Wann ist der Sohn „zum Erben aller Dinge eingesetzt" worden? Nicht bereits von Anfang an. Sondern: „Nachdem er die Reinigung von den Sünden bewirkt hat", hat er sich „zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt" und einen „vorzüglicheren Namen … geerbt" (1,3-4).
Zweitens erinnert er daran, dass Gott durch ihn „auch die Welten gemacht hat". An dieser Stelle steht nicht das Wort „Kosmos, sondern der Begriff „Äon
(αἰών). Er wird oft mit „Weltzeit" übersetzt. Im Hebräerbrief findet sich dieser Begriff auch in 11,3: „Durch Glauben verstehen wir, dass die Welten durch Gottes Wort bereitet worden sind, so dass das Sichtbare nicht aus Erscheinendem geworden ist. Hier geht es daher „weniger um Weltzeiten und Weltperioden als – mehr räumlich – um die sichtbare und unsichtbare Welt
³. Gemeint ist die Schöpfungsmittlerschaft des Sohnes, von der auch Paulus (1 Kor 8,6; Kol 1,15-16) und Johannes sprechen (Joh 1,3).
Der Sohn, den Gott „zum Erben aller Dinge eingesetzt hat", ist also auch derjenige, durch den er „die Welt gemacht hat". „Die Welt ist nicht bloß für ihn bestimmt, sondern auch durch ihn entstanden.⁴ „Vom Anfang und vom Ende her umgreift somit der Sohn das All als Weltherrscher.
⁵ Und das bedeutet gleichzeitig: „Anfang und Ende des Weges der Christen in der Welt stehen „in einem christologischen Horizont
. Der „Welt und allem Weltlichen kommt „keine Eigengesetzlichkeit
mehr zu.⁶ Christus ist das A und das O, „der Anfang und das Ende" (Offb 21,6; 22,13), und hat alles in seiner Hand.
Ging es in den ersten beiden Aussagen um die Stellung des Sohnes in der Welt, ist anschließend davon die Rede, wer der Sohn in Beziehung zu Gott ist. Er ist „Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und Abdruck seines Wesens".
Dabei handelt es sich um einen Parallelismus:
Die „Herrlichkeit" (δόξα) ist der göttliche Lichtglanz oder die göttliche Ehre (vgl. 2,9.10; 3,3; 13,21). Sie leuchtet in Jesus, dem Sohn Gottes, unübersehbar auf.
Aber inwiefern ist Jesus „Abdruck seines [Gottes] Wesens? Das griechische Wort, das hier mit „Wesen
übersetzt wird, findet sich auch in 11,1: „Der Glaube aber ist eine Wirklichkeit dessen, was man hofft, ein Überführtsein von Dingen, die man nicht sieht." Dort geht es um die „unzweifelhafte (…) Realität seiner jenseitigen Wirklichkeit"¹.
Dementsprechend wird in 1,3a gesagt: Der Sohn ist „Abdruck" der „ewigen, jenseitigen göttlichen Wirklichkeit² bzw. „die schlechthin gültige Offenbarung der jenseitigen Wirklichkeit Gottes
³. Gottes Wesen „prägt sich aus in einem Merkzeichen. Dieses Merkzeichen ist Jesus Christus. Er „allein ist die Gestalt, die sichtbar macht, was Gott ist
.⁴
Die beiden parallel formulierten Formeln betonen also, dass wir in Jesus Christus Gott selbst sehen.
Viertens „trägt" der Sohn „alle Dinge [bzw. das All] durch das Wort seiner Macht". Gemeint ist wohl, dass er das All vor dem Zerfall bewahrt.⁵ „Alles würde zerfallen, nichts käme auf gutem Weg zum rechten Ziel, wäre es nicht gehalten von der Hand des Christus. Wie trägt er für alle Dinge Sorge, und wie gibt er jeder Kreatur Bestand? … Durch sein Wort gibt er allem seinen Platz und zeigt allem seine Bahn … Spricht er zu uns: Lebe! das gibt uns Leben; schilt er uns, das bindet uns in Ohnmacht und Tod. Wollten wir ihn lassen oder sein Wort verachten, so würden wir uns von der Wurzel trennen, aus der für uns und die ganze Welt das Leben und Gedeihen kommt."¹
Fünftens hat der Sohn „eine Reinigung von den Sünden vollbracht". Wenn das nicht so wäre, „hätten wir von ihm keinen Gewinn. Gottes Herrlichkeit leuchtet in ihm; kann ihr Glanz auch uns verklären, während wir doch Sünder sind? Gott wird durch ihn offenbar; sollen auch wir Gott schauen, die wir gesündigt haben? Er nimmt sich in der Macht Gottes aller Dinge an und trägt sie alle, dass sie alle Bestand und Kraft erhalten aus ihm; gibt es auch für uns bleibenden Bestand und lebendiges Gedeihen, für uns Sünder? Es muss noch etwas Weiteres geschehen, damit das Wesen und Werk des Sohnes uns zugute kommt. Noch eine Tat gehört zur Ausrichtung seines heiligen Amts, und er hat sie vollbracht, die große Tat des irdischen Lebens Jesu, die Frucht seiner Erscheinung im Fleisch, der Gewinn seines Leidens, Sterbens und Auferstehens: er stellte eine Reinigung von den Sünden her."²
Das Verb steht hier nicht Präsens (wie in 3ab), sondern im Aorist und bezeichnet daher ein punktuelles, einmaliges Geschehen. Gemeint ist der Tod Jesu am Kreuz bzw. die reinigende Wirkung seines Blutes, das er dort vergossen hat (9,14: „wie viel mehr wird das Blut des Christus, der sich selbst durch den ewigen Geist als Opfer ohne Fehler Gott dargebracht hat, euer Gewissen reinigen von toten Werken, damit ihr dem lebendigen Gott dient!"; 9,22-23: „(22) und fast alle Dinge werden mit Blut gereinigt nach dem Gesetz, und ohne Blutvergießen gibt es keine Vergebung. (23) Es ist nun nötig, dass die Abbilder der himmlischen Dinge hierdurch gereinigt werden, die himmlischen Dinge selbst aber durch bessere Schlachtopfer als diese."). Die Sühnung der „Sünden" ist zentrales Thema des Hebräerbriefes (vgl. 2,17; 5,1).
Sechstens: Der Sohn hat sich „zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt". Damit ist er Mitregent Gottes und hat Anteil an seiner Größe.
Das ist der Höhepunkt aller Aussagen über die Stellung und Bedeutung des Sohnes.³ Außerdem sind die „Reinigung von den Sünden" bzw. sein Tod am Kreuz und das Setzen „zur Rechten der Majestät in der Höhe", auch an anderer Stelle eng miteinander verbunden (10,12: „Dieser aber hat ein Schlachtopfer für Sünden dargebracht und sich für immer gesetzt zur Rechten Gottes."; 12,2: „indem wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens, der um der vor ihm liegenden Freude willen die Schande nicht achtete und das Kreuz erduldete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes.").
Wann hat der Sohn sich „zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt"? Nachdem er am Kreuz „eine Reinigung von den Sünden vollbracht" hat (zur Reihenfolge vgl. auch 10,12; 12,2). Auf das Kreuz folgt seine Erhöhung.
Und schließlich: Als derjenige, der sich „zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt" hat, ist er mit einem besonderen „Namen" ausgezeichnet worden (vgl. Phil 2,9-10: „(9) Darum hat Gott ihn auch hoch erhoben und ihm den Namen verliehen, der über jeden Namen ist, (10) damit in dem Namen Jesu jedes Knie sich beuge …").
Welcher Name ist gemeint? Das wird nicht ganz deutlich. Im unmittelbaren Zusammenhang finden sich die Bezeichnungen „Sohn" (1,5), „Gott" (1,8) und „Herr" (1,10). Entscheidend ist, dass es sich um einen außergewöhnlichen Namen handelt, der die Hoheit Jesu unterstreicht – und um einen „vorzüglicheren Namen" im Vergleich zu den Namen, die den Engeln verliehen werden.
In der Besonderheit seines Namens spiegelt sich die Überlegenheit des Sohnes, der sich „zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt" hat, über die Engel.¹ Er „ist um so viel erhabener geworden als die Engel, wie er einen vorzüglicheren Namen vor ihnen ererbt hat".
„Woran der Autor des Hebr vor allem interessiert ist, ist die möglichst umfassende Herausstellung der alles überragenden und einschließenden Größe und Einzigartigkeit des ‚Sohnes‘. Seit der Erhöhung trägt der ‚Sohn‘ bleibend solchen ‚Namen‘, der ihn von allen weltlichen und nicht-weltlichen Mächten und Wesenheiten unterschieden sein lässt."²
Der Sohn, durch den Gott end- und letztgültig geredet hat, ist der Anfang und das Ende und Gott gleich. Er hat alles in seiner Hand, hat sich nach seinem Tod am Kreuz, der zur „Reinigung von den Sünden" geschah, zur Rechten Gottes gesetzt und ist mit einem göttlichen Namen ausgezeichnet worden. Der Sohn überragt alle und alles und ist einfach unvergleichlich. Deshalb lohnt es sich, Christ zu sein.
1.1.2 Warum der Sohn den Engeln überlegen ist (1,5-14)
(5) Denn zu welchem der Engel hat er jemals gesagt: Mein Sohn bist du, ich habe dich heute gezeugt
?, und wiederum: Ich werde ihm Vater und er wird mir Sohn sein
? (6) Wenn er aber den Erstgeborenen wieder in den Erdkreis einführt, spricht er: Und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten!
(7) Und von den Engeln zwar spricht er: Der seine Engel zu Winden macht und seine Diener zu einer Feuerflamme
, (8) von dem Sohn aber: "Dein Thron, Gott, ist von Ewigkeit zu Ewigkeit, und das Zepter der Aufrichtigkeit ist Zepter deines Reiches;
(9) du hast Gerechtigkeit geliebt und Gesetzlosigkeit gehasst; darum hat dich, Gott, dein Gott gesalbt mit Freudenöl vor deinen Gefährten. (10) Und:
Du, Herr, hast im Anfang die Erde gegründet, und die Himmel sind Werke deiner Hände; (11) sie werden untergehen, du aber bleibst; und sie alle werden veralten wie ein Gewand,
(12) und wie einen Mantel wirst du sie zusammenrollen, wie ein Gewand, und sie werden verwandelt werden. Du aber bist derselbe, und deine Jahre werden nicht aufhören."
(13) Zu welchem der Engel aber hat er jemals gesagt: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde hinlege als Schemel deiner Füße
? (14) Sind sie nicht alle dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst um derer willen, die das Heil erben sollen?
„Denken heißt Vergleichen" (Walter Rathenau). Wenn wir denken, sind wir – unter anderem – damit beschäftigt, zu vergleichen. Wir entdecken ganz unterschiedliche Dinge und fragen uns, in welchem Verhältnis sie zueinander stehen. Was ist größer, schneller, wichtiger?
Auch der Hebr vergleicht. Das hat er auch schon im ersten Satz getan (1,1-4). Aber in den Versen 5-14 geht es ausschließlich um Vergleiche. Drei Mal stellt der Schreiber Jesus Christus, den Sohn Gottes, und die Engel gegenüber.
Dabei argumentiert er jeweils mit Aussagen der Heiligen Schrift. Allerdings haben wir hier – zumindest teilweise – „eine überraschende Auslegung der alttestamentlichen Schrift vor uns. Der Mann, der hier spricht, hat die Bibel anders gelesen als wir. Wir müssen zunächst allen Fleiß daran wenden, das Wort der Propheten und Apostel so zu fassen, wie sie es gegeben haben, und ihren Gedanken genau in uns zu wiederholen. Wir lesen die Schrift als die Lernenden, die sich klarmachen möchten, was diese Worte nach der Absicht der heiligen Männer bedeuteten und was sie uns damit ans Herz legen wollten, und wir haben gelernt, wie nützlich uns hierbei die geschichtliche Kunst und Übung ist, die uns auf die Unterschiede zwischen den verschiedenen Zeiten und Männern achtsam macht. Die Auslegung unseres Briefes ist anderer Art. Denn er liest die Schrift nicht als ein Schüler, sondern als ein Meister, und ein Meister ist er deshalb, weil er Jesus kennt. Sein Auge ruht auf zwei Dingen und verbindet sie; hier auf dem Schriftwort, dort auf Jesus, dessen Erhabenheit und Herrlichkeit ihm aufgedeckt ist. Eins macht das andere hell, wichtig und groß. Jesus wird ihm groß um deswillen, was die Schrift über ihn sagt, weil er die Tat und Wahrheit hat zu jeden großen Worten der Schrift. Die Schriftworte werden ihm groß, neu und reicher als das, was sie anfänglich bedeuteten, um deswillen, was er an Jesus sieht; erst dadurch kommt ganz ans Licht, was Gottes Regierung und Wille in demselben war."¹
Wenn der Hebr mit Hilfe der Schriftworte zwischen Jesus Christus, dem Sohn, und den Engeln vergleicht, hat er dabei eigentlich nur ein Anliegen: die Größe Jesu Christi herauszustellen. Es geht ihm also nicht um die Engel „als solche – sie dienen lediglich als Vergleichsgröße. In Kapitel 3 vergleicht er Jesus Christus auch mit einer anderen Größe: Mose. Mit wem er Jesus Christus vergleicht, scheint also nicht so wichtig zu sein. Die Hauptsache ist, dass die Hauptsache die Hauptsache bleibt und immer wieder deutlich wird, dass wir es in Jesus Christus mit einer ganz anderen „Kategorie
zu tun haben.
Der Sohn ist erhöht (1,5-6)
Drei Worte Gottes bzw. Schriftzitate – zwei über Engel und eins über den Sohn. Bei den beiden Schriftworten über die Engel will der Autor allerdings „nur" darauf aufmerksam machen, was Gott nicht über sie gesagt hat.
Das erste Zitat über die Engel: „Mein Sohn bist du, ich habe dich heute gezeugt". Dieser Satz stammt aus Ps 2,7. Dort bezieht er sich auf die Einsetzung des Königs. Er wird auch in Apg 13,32f. zitiert – als Schriftbeleg für die Auferstehung Jesu. Was aber ist im Hebräerbrief gemeint? Er findet sich auch in Hbr 5,5: „So hat auch der Christus sich nicht selbst verherrlicht, um Hoher Priester zu werden, sondern der, weicher zu ihm gesagt hat: ‚Mein Sohn bist du, ich habe dich heute gezeugt.‘" Dort geht es um die Einsetzung Jesu Christi zum Hohepriester. Dementsprechend dient dieses Zitat auch in 1,5 dazu, die Erhöhung bzw. Einsetzung Jesu Christi in der himmlischen Welt zu belegen.
Das zweite Zitat über die Engel: „Ich werde ihm Vater und er wird mir Sohn sein …". Es stammt aus 2 Sam 7,14. Dort geht es um Salomo. Der Prophet Nathan richtet König David eine Verheißung Gottes für seinen Sohn aus: Gott wird ein Vater für ihn sein und Salomo als König ein Sohn Gottes. Im Hebräerbrief wird diese Aussage natürlich auf den erhöhten Jesus Christus bezogen.
Für beide Zitate gilt: So hat Gott niemals zu einem der Engel gesprochen. Und das bedeutet: Der Sohn ist einzigartig und den Engeln überlegen.
Ganz anders aber spricht Gott über den „Erstgeborenen" – gemeint ist natürlich Jesus Christus, „der Erstgeborene aus den Toten" (Kol 1,18) –, wenn er ihn „wieder in den Erdkreis einführt": Denn dann „spricht er: ‚Und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten!‘". In diesem Zitat wird „offenbar, dass die Schrift die Engel in ein anderes Verhältnis zu Gott setzt als den Sohn. Zwischen dem Wort, das sich an Christus wendet: Du bist mein Sohn! und dem, das sich an die Engel richtet: Betet Christus an! ist ein großer Unterschied, und dieser Unterschied gibt ein Maß für die Erhabenheit Jesu über alles, was im Himmel ist."¹
Das Zitat „und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten!" stammt aus Dtn 32,43, wird im Hebräerbrief aber stark verändert wiedergegeben.²
Was aber bedeutet es, dass Gott den Erstgeborenen „wieder in den Erdkreis einführt"?
• Ist damit die Menschwerdung Jesu gemeint? Dagegen spricht, dass Jesus nach Aussage des Hebräerbriefs bei seiner Menschwerdung und Passion „ein wenig unter die Engel erniedrigt war" (2,9) – und der Hebr hier ja nachweisen möchte, dass Jesus den Engeln überlegen ist. Außerdem ist fraglich, ob der „Erdkreis" hier „den Planeten Erde" meint. Der wird im Hebr nämlich als „Schöpfung" (κτίσις;; 9,11) oder „Welt" (κόσμος; 10,5) bezeichnet.
• Handelt es sich bei der Wiedereinführung des „Erstgeborenen" in den „Erdkreis" um die Wiederkunft Jesu? Dagegen spricht, dass die Engel in diesem Zusammenhang traditionell nicht als Anbeter, sondern als Gefolge Jesu auftreten (Mt 25,31: „Wenn aber der Sohn des Menschen kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit ihm …").
• Daher ist vermutlich die Rückkehr Jesu Christi in die himmlische Welt zu seiner Erhöhung bzw. Inthronisation gemeint (vgl. 1,2.4 und 1 Pt 3,22: „Der ist zur Rechten Gottes, nachdem er in den Himmel gegangen ist, und Engel und Mächte und Kräfte sind ihm unterworfen."). Dafür spricht auch, dass es in den beiden ersten Zitaten ebenfalls um die Erhöhung Jesu ging.
Bei der Erhöhung Jesu Christi, des „Erstgeborenen", befiehlt Gott: „Und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten". Das zeigt die Überlegenheit Jesu Christus, des Sohnes, über die Engel.
Der Sohn bleibt (1,7-12)
Es folgt ein weiteres Schriftwort über die Engel, dem sich dann zwei Schriftworte über den Sohn anschließen.
Von den Engeln heißt es: „Der seine Engel zu Winden macht und seine Diener zu einer Feuerflamme." Es handelt sich um ein Zitat aus Ps 104,4 (LXX: 103,4)¹.
Ps 104 ist ein eindrucksvolles Lob des Schöpfergottes. Der Gott, der alles geschaffen hat, macht „Winde zu seinen Boten" und „Feuer und Lohe zu seinen Dienern". In der Septuaginta (LXX), der griechischen Übersetzung des Alten Testaments, die bei den ersten Christen in Gebrauch war, ist die Argumentation umgekehrt: Dort heißt es nicht, dass Gott Winde bzw. Feuer und Lohe macht, sondern, dass er „seine Engel zu Winden macht und seine Diener zu loderndem Feuer".
Der springende Punkt dabei ist: „Engel sind also wandelbar … und werden von der Gottheit entsprechend eingesetzt …² Und die Wandelbarkeit der Engel ist hier nicht etwa ein Vorteil, sondern – wie auch die folgenden Verse zeigen – ein Zeichen für Unterlegenheit der Engel gegenüber dem Sohn. Christus „verfügt über die Engel als seine Geschöpfe, nimmt sie in Dienst, kann sie vernichten und zur Feuerflamme machen. Sie besitzen … keine ewige Qualität, sind wandelbar und von Christus abhängig. Der Sohn dagegen ist ein unwandelbares Wesen.
¹
