Holly Holunder und der verschwundene Hund (Band 2)
Von Judith Merchant und Anna-Lena Kühler
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Über dieses E-Book
Hollys magische Geschichte geht weiter!
Als Arwid Besuch von seinem Cousin Teo und seiner Zwillingsschwester Nell bekommt, ist er zuerst gar nicht begeistert: Wie werden die beiden sich wohl mit Arwids Geisterfreundin Holly verstehen? Doch die Zwillinge haben ganz andere Sorgen: Sie haben heimlich Schnuffi mitgebracht, den süßesten Hund der Welt!
Gerade haben sich die Kinder und das Geistermädchen angefreundet, da geschieht etwas Entsetzliches: Der Hund wird geklaut! Zum Glück hat der Dieb etwas am Tatort verloren. Mit Detektivgespür und Gartenzauber sind die Kinder ihm bald auf der Spur ...
- Holly und Arwids magische Geschichte geht weiter!
- Vier Kinder, ein verschwundener Hund und ein neuer magischer Twist – ein Kinderbuch voller liebenswerter Charaktere und Zauber
- packende Lektüre zum Mitfiebern für Jungen und Mädchen ab 8 Jahren
Judith Merchant
<p>Judith Merchant schreibt normalerweise spannende Bücher für Erwachsene und lebt mit ihren Kindern am Rhein. Sie mag fleischfressende Pflanzen, viele Bücher, lateinische Zaubersprüche und bunte Stifte, was man auch an ihren Geschichten erkennen kann.</p>
Ähnlich wie Holly Holunder und der verschwundene Hund (Band 2)
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Rezensionen für Holly Holunder und der verschwundene Hund (Band 2)
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Buchvorschau
Holly Holunder und der verschwundene Hund (Band 2) - Judith Merchant
Baseball mit Kirschen
Es hätte so ein schöner Tag sein können!
Arwid saß auf einem niedrigen, dicken Weidenast und aß Kirschen aus einer blau-weißen Schüssel. Dabei versuchte er, die Kirschen zu essen, ohne dabei den Kern zu verschlucken und ohne seine Finger zu benutzen. Und wenn ihm das gelungen war, spuckte er den Kirschkern in hohem Bogen in Richtung Holly, die auf dem Ast über ihm saß und versuchte, mit einem Stock den Kirschkern zu treffen. Manchmal verlor sie dabei das Gleichgewicht und fiel vom Baum, aber es gelang ihr immer wieder, sich mit einer Hand oder sogar mit den Beinen festzuhalten.
Ein fremder Beobachter hätte vielleicht bemerkt, dass diese Hand oder dieses Bein, ja sogar das ganze Mädchen ein wenig farblos war. Eigentlich war sie sogar durchsichtig. Jedenfalls: Arwid und Holly hätten viel Spaß haben können, aber da ertönte dieser Schrei hinter dem Kirschlorbeer. „Aaaarwid!" Das war Arwids Mutter.
„Ich glaube, sie meint es ernst. Sie hat schon mindestens zwölfzehn Mal gerufen!", kicherte Holly und warf übermütig ihren Stock in die Luft.
Arwid stöhnte. „Pass auf, gleich wird sie hier auftauchen und …" Aber noch ehe er zu Ende sprechen konnte, geschahen zwei Dinge fast gleichzeitig. Seine Mutter zwängte sich durch die Zweige des Kirschlorbeers und stemmte empört die Fäuste in die Hüften. Sie trug wie immer hohe Stöckelschuhe. Im selben Augenblick hatte Holly sich buchstäblich in Luft aufgelöst. Sie war weg. Verschwunden. Futschikato.
„Arwid, was soll das, warum kommst du nicht? Und was machst du hier überhaupt so ganz alleine?" Argwöhnisch sah Arwids Mutter sich um, aber es war wirklich absolut niemand zu erkennen außer Arwid, der auf einem Weidenast saß und Kirschen aß.
„Ich sitze auf einem Weidenast, spiele mit mir selber Kirschkern-Baseball und habe großen Spaß dabei", brummte Arwid.
Ärgerlich schüttelte seine Mutter den Kopf. „Aber du kannst doch nicht schon wieder ganz allein im Garten herumhängen! Das gefällt mir gar nicht."
„Mir schon", entgegnete Arwid. Wobei er ja gar nicht allein Kirschkern-Baseball spielte, sondern mit seiner Freundin Holly. Sie war ein Holundermädchen, ein Gartengeist, lebte in einem Holunderstrauch, und ein bisschen zaubern konnte sie auch.
Aber das gehörte zu den vielen Dingen, die Arwid seiner Mutter nicht erzählen konnte. Erstens glaubte sie nicht an Geister. Und zweitens gebot eine der drei Geisterregeln, dass Geister sich unauffällig verhalten sollten.
Ja, genau, es gab Geisterregeln! Das hatte Arwid auch nicht gewusst, ehe er vor einigen Wochen beim Fußballspielen „saudoofer Pupsdreck!" gerufen und damit den schwerhörigen Holunder irritiert hatte. So hatte er Holly nämlich kennengelernt.
„Arwid, hörst du mir überhaupt zu?" Das war wieder seine Mutter.
„Äh, ja", log Arwid. Dabei stimmte das nicht, er dachte an Holly und Geisterregeln. Das war schließlich viel spannender als das, was seine Mutter zu meckern hatte!
„Na, dann weißt du ja jetzt Bescheid. Wie gesagt: In einer halben Stunde!" Damit drehte sie sich um und stakste durch das Gras in Richtung Haus zurück.
Arwid wartete, bis sie verschwunden war. Noch während er überlegte, ob er zum Holunderstrauch gehen und dort Holly suchen wollte, hörte er ihre Stimme von einem Ast ganz weit oben.
„Was ist denn in einer halben Stunde?"
„Keine Ahnung, seufzte Arwid. „Wahrscheinlich soll ich dann zum Essen kommen. Oder mit ihr ins Einkaufszentrum fahren. Wollen wir weiterspielen?
„Alles klar!", rief Holly.
Arwid suchte eine extraschöne Kirsche und steckte sie in den Mund. „Bist du bereit?"
„Moment! Holly hüpfte zu ihm auf den dicken Ast und stellte sich in Position. Sie umklammerte den dicken Stock, der ihr als Schläger diente, und nickte Arwid zu. „Los gehts!
Arwid spuckte mit aller Kraft. Holly schlug zu, verlor das Gleichgewicht – und stürzte rückwärts hinunter. Das sah gefährlich aus, aber Arwid wusste, dass ihr nichts passiert war.
„Jetzt steht’s zwei mal drei macht vier zu tausend!, schrie Holly und kletterte wieder auf den Ast neben Arwid. Zählen und rechnen konnte Holly wirklich überhaupt nicht! „Und noch mal! Eins, zwei, dreizehn!
Bald waren die beiden so in ihr Spiel vertieft, dass sie nicht merkten, dass vor dem kleinen Fachwerkhaus, in dem Arwid mit seiner Mutter in den Ferien wohnte, ein Auto vorfuhr.
Sie merkten auch nicht, dass jemand ausstieg. Und erst recht nicht, dass sich schon wieder jemand näherte. Dieser Jemand schrie nicht. Nein – er schlich sogar. Was sie auch nicht bemerkten, war, dass es zwei Jemande waren. Als sie plötzlich die Stimmen hörten, erschraken Arwid und Holly fast zu Tode.
„Haaallo!"
Vor Schreck schrien Holly und Arwid auf – und sofort wurde Holly wieder unsichtbar. Aber war es rechtzeitig gewesen? Hatte man sie gesehen? Und wer waren die beiden, die sich da angeschlichen hatten?
Das Geheimnis der Totenkopf-Zwillinge
Zuerst sah Arwid nur die Totenköpfe. Es waren echt gruselige Totenköpfe, und sie befanden sich auf schwarzen T-Shirts. Die T-Shirts wiederum befanden sich an zwei rothaarigen, braun gebrannten Kindern, die Arwid vergnügt anstrahlten.
Das waren ja …
„Hallo, Arwid!", krähte das Mädchen.
Der Junge prustete los. „Arwid, du guckst, als hättest du einen Geist gesehen! Hat Tante Mia dir nicht erzählt, dass wir kommen?"
Tante Mia, das war Arwids Mutter, und die beiden Kinder waren seine Cousine Nell und sein Cousin Teo. Sie waren Zwillinge, und das sah man auch, denn sie sahen sich sehr, sehr ähnlich. Vielleicht nicht wie ein Ei dem anderen, aber wie ein braunes Huhn dem anderen.
„Was macht ihr denn hier?", brachte Arwid hervor.
Nell grinste. „Wir haben einen Wasserrohrbruch zu Hause, und darum wollten Mama und Papa
