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Der Schatten des Minotaurus: Fantasy
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eBook104 Seiten1 Stunde

Der Schatten des Minotaurus: Fantasy

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Über dieses E-Book

von W.A.Hary & Alfred Bekker


 

Dies ist die Geschichte des Helden Theseus und seiner geliebten Ariadne. Unzählige Male wurde diese Geschichte erzählt. Die Geschichte, wie gegen den schrecklichen Minotaurus kämpfte und das Herz der Königstochter Ariadne errang. Aber es gibt ein paar Dinge, die sich vielleicht doch etwas anders zugetragen haben, als es allgemein bekannt ist..

SpracheDeutsch
HerausgeberAlfred Bekker
Erscheinungsdatum6. Jan. 2024
ISBN9798224654208
Der Schatten des Minotaurus: Fantasy
Autor

Alfred Bekker

Alfred Bekker wurde am 27.9.1964 in Borghorst (heute Steinfurt) geboren und wuchs in den münsterländischen Gemeinden Ladbergen und Lengerich auf. 1984 machte er Abitur, leistete danach Zivildienst auf der Pflegestation eines Altenheims und studierte an der Universität Osnabrück für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen. Insgesamt 13 Jahre war er danach im Schuldienst tätig, bevor er sich ausschließlich der Schriftstellerei widmete. Schon als Student veröffentlichte Bekker zahlreiche Romane und Kurzgeschichten. Er war Mitautor zugkräftiger Romanserien wie Kommissar X, Jerry Cotton, Rhen Dhark, Bad Earth und Sternenfaust und schrieb eine Reihe von Kriminalromanen. Angeregt durch seine Tätigkeit als Lehrer wandte er sich schließlich auch dem Kinder- und Jugendbuch zu, wo er Buchserien wie 'Tatort Mittelalter', 'Da Vincis Fälle', 'Elbenkinder' und 'Die wilden Orks' entwickelte. Seine Fantasy-Romane um 'Das Reich der Elben', die 'DrachenErde-Saga' und die 'Gorian'-Trilogie machten ihn einem großen Publikum bekannt. Darüber hinaus schreibt er weiterhin Krimis und gemeinsam mit seiner Frau unter dem Pseudonym Conny Walden historische Romane. Einige Gruselromane für Teenager verfasste er unter dem Namen John Devlin. Für Krimis verwendete er auch das Pseudonym Neal Chadwick. Seine Romane erschienen u.a. bei Blanvalet, BVK, Goldmann, Lyx, Schneiderbuch, Arena, dtv, Ueberreuter und Bastei Lübbe und wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt.

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    Buchvorschau

    Der Schatten des Minotaurus - Alfred Bekker

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books, Alfred Bekker, Alfred Bekker präsentiert, Casssiopeia-XXX-press, Alfredbooks, Uksak Sonder-Edition, Cassiopeiapress Extra Edition, Cassiopeiapress/AlfredBooks und BEKKERpublishing sind Imprints von

    Alfred Bekker

    © Roman by Author

    © dieser Ausgabe 2024 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen

    Die ausgedachten Personen haben nichts mit tatsächlich lebenden Personen zu tun. Namensgleichheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.

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    Der Schatten des Minotaurus: Fantasy

    von W.A.Hary & Alfred Bekker

    Dies ist die Geschichte des Helden Theseus und seiner geliebten Ariadne. Unzählige Male wurde diese Geschichte erzählt. Die Geschichte, wie gegen den schrecklichen Minotaurus kämpfte und das Herz der Königstochter Ariadne errang. Aber es gibt ein paar Dinge, die sich vielleicht doch etwas anders zugetragen haben, als es allgemein bekannt ist..

    Und so geschah es, dass Theseus, der Sohn von König Aigeus von Athen, nach der Hochzeitsnacht auf Naxos seine geliebte Ariadne für immer verließ, die Tochter immerhin von König Minos von Kreta. So jedenfalls steht es geschrieben in den Aufzeichnungen der griechischen Mythologie. Doch was, wenn diese Geschichte in Wahrheit nicht ganz so verlief? In einer Art und Weise etwa, wie sie die Welt niemals erfahren sollte? Bis in alle Ewigkeit hinein sogar?

    Was also, wenn damals, vor so langer Zeit, Theseus tatsächlich niemals seine Ariadne verlassen hätte, sondern dies nur zum Schein tat, nachdem er bewaffnet mit dem magischen Schwert und dem berühmten Ariadne-Faden den schrecklichen Minotaurus im Labyrinth des Daedalus besiegt hatte? Aus sehr einleuchtendem Grund sogar?

    Und was, wenn hier und heute die Frist aller Heimlichkeiten endgültig endet und die eigentliche Wahrheit ans Licht kommt? Die Wahrheit darüber, was damals tatsächlich geschah, mit dem großen Liebespaar der Antike, Theseus und Ariadne. Verborgen vor der Welt für Jahrtausende, aber nicht für die Ewigkeit, wie gedacht, weil die Ungewissheit hier und heute für alle weiteren Zeiten enden wird!

    *

    Der geniale Daedalus betrachtete sein Werk und war zufrieden. Ja, genau so sollte es sein, sagte er, als er die Frauenstatue betrachtete.

    Brauchst du mich noch?, fragte die junge Frau, die auf einem Podest in einer etwas unbequemen Haltung verharrte. Sie war nackt und von ungewöhnlicher Schönheit. Eine kurvenreiche, schwindelerregende Silhouette. Sie war die schönste Hetäre von Knossos auf Kreta und hatte dem Meister geduldig Modell gestanden.

    Daedalus hatte jedoch nur Augen für seine Statue.

    Er antwortete der schönen Frau zunächst gar nicht.

    Der Bildhauer schien für ein paar Augenblicke geistig vollkommen entrückt zu sein. Seine Augen folgten den Linien und Schatten ihrer Brüste, dann ihren geschwungen Hüften und zeichneten die Sanduhrgestalt ihrer Figur noch einmal mit dem Blick eines Künstlers ab. Ich habe die Wirklichkeit nicht nur erreicht - ich habe sie übertroffen!, ging es ihm durch den Kopf.

    Daedalus!, drang nun die Stimme der nackten Schönheit an das Ohr des Meisters, dessen Blick vollkommen von dem steinernen Kunstwerk in Beschlag genommen wurde, sodass er das lebendige Original aus Fleisch und Blut gar nicht mehr beachtete. Die Brüste der jungen Frau hoben und senkten sich, während sie atmete. Ihre Arme hielt sie hochgereckt und hinter dem Kopf verschränkt, wie der Meister es von ihr gefordert hatte. Daedalus! Ist es fertig?

    Es ist vollkommen, stieß er hervor. Dann wandte er sich an die junge Frau. Ich brauche dich nicht mehr!

    Die junge Hetäre atmete tief durch. Ihre üppigen Brüste wackelten, als sie vom Podest stieg.

    Na endlich!, stieß sie hervor. Ich dachte schon, du kommst nie zum Ende, Daedalus! Sie streckte sich. Ich werde Rückenschmerzen haben, so lange wie ich hier stehen musste. Meine Arme tun mir weh.

    Du bist gut entlohnt worden!

    Aber das war anstrengender, als wenn ich in derselben Zeit zehn Männer empfangen hätte!

    Sie begann sich anzuziehen. Das Gewand, das sie trug, ließ nach der Mode der Kreterinnen die Brüste frei. Sie legte ihren Schmuck an. Dann betrachtete die junge Hetäre zum ersten Mal etwas eingehender das Ergebnis der künstlerischen Bemühungen des großen Meisters und ihr stand der Mund offen.

    Es ist wahr!, stieß sie hervor.

    Was ist wahr?, fragte Daedalus.

    Dass du deine Skulpuren festbinden musst, damit sie nicht einfach davonlaufen! So lebensecht…

    Und doch ist es nur Stein!

    Es ist Stein, der jeden Moment lebendig werden könnte… So sieht es aus. Mir schaudert dabei.

    Daedalus lächelte hintergründig.

    Die Kunst sollte das Leben übertreffen.

    Kann sie das?

    Ich versuche es.

    Wenn einer dies zu erreichen vermag, dann du, Meister Daedalus!

    Ich bemühe mich!

    Wenn du mich wieder brauchst, dann frühestens in einer Woche. Sonst bekomme ich solche Rückenschmerzen, dass ich untauglich werde für mein Gewerbe!

    Davor sollen dich die Götter bewahren!

    Die junge Hetäre betrachtete noch einmal die Staue, die nach dem Vorbild ihres formvollendeten Körpers geschaffen worden war. Aber dann wandte sie sich ab. Sie konnte den Anblick ihres lebensechten Spiegelbildes nicht ertragen. Bind sie gut fest, Daedalus! Sonst läuft diese Stein-Hetäre noch durch die Straßen von Knossos und macht mir Konkurrenz!

    *

    Die Hetäre war längst gegangen. Daedalus hatte ihren Abschied unerwidert gelassen. Der Meister war in seinen Gedanken versunken.

    Ein Geräusch ließ ihn dann herumfahren.

    Da war irgend etwas.

    Oder jemand.

    Komm her, wer immer da sein mag und mich beobachtet!, rief Daedalus.

    Etwas verschüchtert trat eine junge Frau hinter einer der Säulen hervor, die das Dach des Ateliers trugen, in dem Daedalus seine Skulpturen fertigte.

    Entschuldige, dass ich dich beobachtet habe, Daedalus, sagte die junge Frau.- Das Haar fiel ihr lang über die Schultern.

    Daedalus erkannte sie sofort."

    Ariadne!

    Ich habe beobachtet, wie du das Leben in den Stein geholt hast. Man möge mir verzeihen!

    Der Tochter von König Minos sei alles verziehen, sagte Daedalus. Selbst das Unverzeihliche.

    Dann bin ich erleichtert.

    Ariadne näherte sich zögernd. Und ihr Blick war von dem Kunstwerk vollkommen gefangen, dass Daedalus geschaffen hatte. Niemand vermag Stein auf die Art zum Leben zu erwecken, wie du, Daedalus!

    Ich bemühe mich um die Meisterschaft auf vielen Gebieten, sagte Daedalus.

    Ja, davon hört man allerorten. Du erschaffst Mechanismen, die manchen als Wunder erscheinen. Und du hast das Labyrinth erschaffen, in dem der schreckliche Minotaurus gefangen gehalten wird.

    Viele sagen, dass sei meine größte Erfindung gewesen.

    Und nicht wenige sind froh, dass du damit etwas geschaffen hast, was diese Bestie gefangen zu halten vermag.

    Ein unüberwindbares Labyrinth - nun, das war keine besonders schwere Aufgabe. Schwierig sind ganz andere Dinge.

    Zum Beispiel den Stein lebendig werden zu lassen?

    Ja, zum Beispiel.

    "Eines Tages wirst

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