Menssi, das traurige Waisenhäschen: Gelingt ihm die Suche nach dem Glück?
Von Guy Dantse
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Guy Dantse
Dantse, gebürtiger Kameruner, hat in Deutschland studiert, lebt seit über 25 Jahren hier. Vater von 5 Kindern. Unkonventioneller Lebenskünstler. Er wuchs mit 25 Kindern auf. Sein Vater war amtlich mit 3 Frauen zugleich verheiratet, alle lebten zusammen. Da bekommen Werte wie Teilen, Eifersucht etc. andere Akzente. Mit seinen afrikanischen Wurzeln sieht er manches erfrischend anders. Er spricht Tabu-Themen an, die viele Menschen betreffen. Mit dem Ziel, zu helfen, Menschen zum Lächeln zu bringen.
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Buchvorschau
Menssi, das traurige Waisenhäschen - Guy Dantse
Sein unverwechselbarer Schreibstil, geprägt von seiner afrikanischen und französischen Muttersprache, ist sein Erkennungsmerkmal und wurde im Text erhalten und nur behutsam lektoriert.
Bevor die Geschichte erzählt wird
„Kuchen ist fertig und steht auf dem Tisch. Kommt Kinder und bedient euch. Ich hüpfe unter die Dusche", sagte Mia, die Mutter von Bouba.
Sie hatte den Lieblingskuchen von Bouba gebacken: Marmorkuchen mit Schokoladenguss.
Jonas und Hakan waren gerade zu Besuch bei Bouba und sie spielten in seinem Zimmer, als sie den Aufruf von Mia hörten. Sie rannten schnell an den Tisch und fingen an sich zu bedienen. Im diesen Moment kam Bell, der Vater von Bouba.
„Was ist los? Warum streitet ihr euch?", fragte er.
„Papa, das ist Jonas. Er will mein Stück nehmen", beklagte sich Bouba.
„Das stimmt nicht, ich war der erste, der das große Stück nehmen wollte. Das gehört mir", entgegnete Jonas.
Jonas und Bouba kämpften weiter, um das größte Stück zu nehmen, während Hakan nur ruhig zuschaute.
„Stopp, ihr beiden", sagte Bell und trug den Teller mit dem Kuchen weg.
„Bouba, das sind unsere Gäste. Der Gastgeber gibt dem Gast immer das beste Stück. Das habe ich dir immer gesagt. So ist es in Afrika."
„Papa, aber wenn ich bei Jonas bin, nimmt er immer das größte Stück zuerst und dann ich. Bei mir bin ich der Chef", verteidigte sich Bouba.
„Ja, mag sein, mein Sohn, aber gerade weil du der Chef bist, sollst du den anderen vorlassen."
„Papa, ich will aber das Stück Kuchen haben. Ich bin bei mir zu Hause und meine Mama hat ihn gebacken", verlangte Bouba.
„Okay, wir machen das anders. Du nimmst den Kuchen für dich, aber aus Gastfreundlichkeit gibst du ihn Jonas weiter und du, Jonas gibst ihn aus Höflichkeit an Hakan. Und ihr bedient euch wieder und das Problem ist gelöst. Jeder ist zufrieden, jeder hat gewonnen." Jonas lehnte das Angebot von Bell vehement ab.
„Nein, ich will den Kuchen, weil ich der erste war, ihn haben zu wollen!"
Bouba ließ sich nicht zweimal einladen und reagierte genauso stur wie Jonas.
„In diesem Fall werde ich ihm das Stück nicht geben. Das gehört mir, weil ich bei mir zuhause bin. Das ist mein Haus. Er ist nur zu Besuch hier."
„Lieber Sohn, zuerst müssen wir etwas klären. Du bist hier zu Hause, das ist dein Zuhause bei dir zuhause. Du wohnst hier, aber das hier ist nicht dein Haus. Das ist das Haus deiner Eltern, deiner Mama und mir. Das, was ich habe, gehört mir und du kannst nicht mit meinen Sachen angeben oder Anspruch darauf erheben", erklärte Bell.
„Aber Papa, wenn ich bei Jonas bin, macht er das auch und seine Eltern sagen nichts", protestierte Bouba.
„Es ist mir egal, aber hier läuft es, wie ich dir sage und ich sage dir, der Fremde oder der Gast ist König bei mir in meinem Haus. Der Gast bekommt das größere Stück. Wir haben zwei Gäste hier und..."
Bouba und Jonas standen auf und unterbrachen Bell und riefen gleichzeitig: „Nein."
Nun war es zu viel für Bell, der gerade vom Sport kam und müde war. Genervt stellte er wieder den Teller auf den Tisch und sagte in ernstem Ton:
„Hört zu. Es reicht mir jetzt. Keine weiteren Verhandlungen mehr mit euch. Jeder setzt sich wieder und ich verteile selbst den Kuchen. Das größte Stück bekommt Hakan, der die ganze Zeit ruhig dagesessen hat", sagte er und gab ihm das Stück, worüber sich Bouba und Jonas gerade gestritten hatten. Jonas und Bouba waren entsetzt und reagierten empört.
„Das ist aber unfair", sagten sie fast gleichzeitig.
„Dann gib es lieber Jonas", sagte Bouba.
„Ich würde es lieber Bouba geben", schlug Jonas vor.
„Jetzt ist es zu spät. Ihr hattet genug Zeit, eine Lösung zu finden", sagte Bell.
„Es ist aber trotzdem unfair", sagte Bouba.
„Das ist saudoof", sagte auch Jonas.
„So was sagt man nicht bei mir, saudoof und ähnliches höre ich nicht gern und will ich nicht mehr hören. Ihr sagt, dass es unfair ist. Was daran ist unfair? Nichts davon. Es ist alles gerecht: Wer am meisten will und mit anderen nicht teilen möchte, bekommt am Ende nichts. Wer mit dem Wenigen zufrieden ist, bekommt am Ende alles. Hakan war der letzte, der etwas wollte, nun ist er der Erste, der etwas auf den Teller bekommen hat und dabei sogar das größte Stück. Und ihr kriegt nun die kleineren Stücke."
„Das ist wirklich ungerecht, Papa. Hakan war der Letzte am Tisch. Jonas und ich waren die Ersten hier. Jetzt bekommt er als Erster den Kuchen und sogar den größten. Wir sollten aber das größte Stück haben", schimpfte Bouba.
„Ja, so ist es mein Sohn. So ist es im Leben. Wenn man nur an sich selbst denkt, nur sich selbst sieht, nicht auf den anderen achtet, wenn es nicht gerecht zugeht, dann werden die Letzten die Ersten sein und die Ersten die Letzten. Das ist wie bei der Geschichte von dem armen Waisenhäschen, das sehr früh seine Mama und seinen Papa verlor und bei einer Hasenfamilie als Adoptivkind leben musste. Das Häschen…"
Bouba, Jonas und Hakan vergaßen den Kuchen
