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Wallensteins Lager
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eBook75 Seiten29 Minuten

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Über dieses E-Book

Für RUTHeBooks Klassiker lassen wir alte oder gar schon vergriffene Werke als eBooks wieder auferstehen. Wir möchten Ihnen diese Bücher nahebringen, Sie in eine andere Welt entführen. Manchmal geht das einher mit einer für unsere Ohren seltsam klingenden Sprache oder einer anderen Sicht auf die Dinge, so wie das eben zum Zeitpunkt des Verfassens vor 100 oder mehr Jahren "normal" war. Mit einer gehörigen Portion Neugier und einem gewissen Entdeckergeist werden Sie beim Stöbern in unseren RUTHeBooks Klassikern wunderbare Kleinode entdecken. Tauchen Sie mit uns ein in die spannende Welt vergangener Zeiten!
SpracheDeutsch
HerausgeberRUTHebooks
Erscheinungsdatum24. Feb. 2021
ISBN9783945667170
Wallensteins Lager
Autor

Friedrich Schiller

Friedrich Schiller, geboren am 10.11.1759 in Marbach (Württ.). Sohn des Militärwundarztes J. C. Schiller. Kindheit und Jugend in ärmlichen Verhältnissen. Dorfschule, Lateinschule, auf Befehl des Herzogs Karl Eugen 1773 Eintritt in die Karlsschule, dort Medizinstudium ab 1776. 1780 Regimentsmedicus in Stuttgart. Arrest und Schreibverbot wegen Aufführung von Die Räuber in Mannheim. Flucht über Mannheim (1783), Leipzig (1785), Dresden nach Weimar (1787). 1789 Ernennung zum a. o. Prof. der Geschichte und Philosophie in Jena. 1799 erneute Übersiedelung nach Weimar. Schiller starb am 9.5.1805 in Weimar.

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    Buchvorschau

    Wallensteins Lager - Friedrich Schiller

    Friedrich Schiller

    Wallensteins Lager

    Impressum

    Klassiker als ebook herausgegeben bei RUTHeBooks, 2016

    ISBN: 978-3-945667-17-0

    Für Fragen und Anregungen: info@ruthebooks.de

    RUTHeBooks

    Am Kirchplatz 7

    D 82340 Feldafing

    Tel.   +49 (0) 8157 9266 280

    FAX: +49 (0) 8157 9266 282

    info@ruthebooks.de

    www.ruthebooks.de

    Inhalt

    Personen

    Erster Auftritt

    Zweiter Auftritt

    Dritter Auftritt

    Vierter Auftritt

    Fünfter Auftritt

    Sechster Auftritt

    Siebenter Auftritt

    Achter Auftritt

    Neunter Auftritt

    Zehnter Auftritt

    Elfter Auftritt

    Personen

    Wachtmeister, von einem Terzkyschen Karabinier-Regiment

    Trompeter, von einem Terzkyschen Karabinier-Regiment

    Konstabler

    Scharfschützen

    zwei Holkische reitende Jäger

    Buttlerische Dragoner

    Arkebusiere, vom Regiment Tiefenbach

    Kürassier, von einem wallonischen Regiment

    Kürassier, von einem lombardischen Regiment

    Kroaten

    Ulanen

    Rekrut

    Bürger

    Bauer

    Bauerknabe

    Kapuziner

    Soldatenschulmeister

    Marketenderin

    eine Aufwärterin

    Soldatenjungen

    Hoboisten

    vor der Stadt Pilsen in Böhmen

    Erster Auftritt

    Marketenderzelt, davor eine Kram- und Trödelbude - Soldaten von allen Farben und Feldzeichen drängen sich durcheinander, alle Tische sind besetzt - Kroaten und Ulanen an einem Kohlfeuer kochen, Marketenderin schenkt Wein, Soldatenjungen würfeln auf einer Trommel, im Zelt wird gesungen

    Ein Bauer und sein Sohn

    Bauerknabe:

    Vater, es wird nicht gut ablaufen,

    Bleiben wir von dem Soldatenhaufen.

    Sind Euch gar trotzige Kameraden;

    Wenn sie uns nur nichts am Leibe schaden.

    Bauer:

    Ei was! Sie werden uns ja nicht fressen,

    Treiben sie's auch ein wenig vermessen.

    Siehst du? sind neue Völker herein,

    Kommen frisch von der Saal' und dem Main,

    Bringen Beut' mit, die rarsten Sachen!

    Unser ist's, wenn wir's nur listig machen.

    Ein Hauptmann, den ein andrer erstach,

    Ließ mir ein paar glückliche Würfel nach.

    Die will ich heut einmal probieren,

    Ob sie die alte Kraft noch führen.

    Mußt dich nur recht erbärmlich stellen,

    Sind dir gar lockere, leichte Gesellen.

    Lassen sich gerne schön tun und loben,

    So wie gewonnen, so ist's zerstoben.

    Nehmen sie uns das Unsre in Scheffeln,

    Müssen wir's wieder bekommen in Löffeln;

    Schlagen sie grob mit dem Schwerte drein,

    So sind wir pfiffig und treiben's fein.

    im Zelt wird gesungen und gejubelt

    Wie sie juchzen, daß Gott erbarm!

    Alles das geht von des Bauern Felle.

    Schon acht Monate legt sich der Schwarm

    Uns in die Betten und in die Ställe,

    Weit herum ist in der ganzen Aue

    Keine Feder mehr, keine Klaue,

    Daß wir für Hunger und Elend schier

    Nagen müssen die eignen Knochen.

    War's doch nicht ärger und krauser hier,

    Als der Sachs noch im Lande tät pochen.

    Und die nennen sich Kaiserliche!

    Bauerknabe:

    Vater, da kommen

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