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Date to go - (K)ein Mann zum mitnehmen
Date to go - (K)ein Mann zum mitnehmen
Date to go - (K)ein Mann zum mitnehmen
eBook226 Seiten2 Stunden

Date to go - (K)ein Mann zum mitnehmen

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Über dieses E-Book

Turbulent – romantisch – humorvoll – was macht Frau, wenn sie dringend ein Date to go braucht?

Als die Architektin Isabelle ihren Chefs und den neuen Investoren vorgaukelt, dass sie einen festen Freund hat, darf sie prompt ihre Ideen auf der Firmenfahrt vorstellen.

Großartig! Einsame Blockhütten mitten im Wald, nur das komplette Büro, die Investoren, ihr nicht existierender Freund und sie selbst.

Mit ihrer besten Freundin Lena schmiedet Isabelle einen Plan. Wofür gibt es schließlich Escort-Agenturen? Vorzeigbar müsste er sein, gut reden können und auch einigermaßen Aussehen.

Als sie den geheimnisvollen Daniel in der Firma vorstellt, ist sie nicht die einzige, die von ihm begeistert ist. Auch die Investoren wollen ihn auf jeden Fall wiedersehen - am besten schon am besagten Wochenende. Isabelle hat nur eine Chance ... sie muss Daniel ausfindig machen und ihn überzeugen, dass er mit ihr die Firmenfahrt verbringt … als ihr fester Freund.

Bei dem Plan kann doch nichts mehr schiefgehen. Oder etwa doch?


"Date to go - (K)ein Mann zum mitnehmen" ist der erste Teil der humorvoll-romantischen Starke Gefühle - Reihe. Die Romane sind alle in sich abgeschlossen und somit auch einzeln lesbar.

Alle erschienenen Teile von Starke Gefühle

Date to go - (K)ein Mann zum mitnehmen
Showtime für die Liebe
Liebe nach Rezept - Insulaner küssen besse
SpracheDeutsch
Herausgeberepubli
Erscheinungsdatum19. Juni 2017
ISBN9783745072051
Date to go - (K)ein Mann zum mitnehmen

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    Buchvorschau

    Date to go - (K)ein Mann zum mitnehmen - Mira Schwarz

    Mira Schwarz

    Date to go

    (K)ein Mann zum mitnehmen

    Dezember 2015

    Copyright © Mira Schwarz

    www.facebook.com/Autorin.MiraSchwarz

    autorin.miraschwarz@gmail.com

    All rights reserved

    Ich war erledigt. Definitiv.

    Aber es musste halt schnell gehen.

    Und das alles nur, weil ich versucht hatte mir einen Mann zu kaufen. Na ja, zu borgen.

    Jetzt hatte ich den Salat.

    Prolog - Ein ganz normaler Tag

    Ich war fertig.

    Wie um alles in der Welt, konnte man auch nur auf die Idee kommen sich einen Mann zu kaufen? Das war dämlich. Also, so richtig dämlich. Okay, ich wolle ihn mir nur borgen. Aber selbst das …

    Jetzt hatte ich den Salat.

    Und das Schlimmste war, das hatte ich mir selbst eingebrockt.

    Acht Stunden, beinahe am Stück, hatte ich an der Kasse von „Verenas Biosupermarkt" gesessen. Wer selbst noch nicht als Verkäuferin gearbeitet hat, dem kann ich eins verraten: ein Zuckerschlecken ist dieser Job nicht. Nie wieder würde ich zu anderen Kassierern unfreundlich sein. Allein das herablassende Verhalten von den Kunden kann einen ganz schön fertig machen.

    Wie war ich bloß hier gelandet?

    Unterm Strich kamen mir die Ereignisse der letzten Wochen immer noch wie ein böser Traum vor. Eben war ich noch auf dem direkten Weg zur Star-Architektin - jetzt zog ich überteuerte Lebensmittel über eine Scannerkasse, während das immerwährende Piepen sich wieder und wieder in meine Erinnerungen fraß.

    Die Arbeit im Biosupermarkt fühlte sich an, als müsste ich Sozialstunden ableisten, um nicht ins Gefängnis zu wandern. Dabei hatte ich doch gar kein Verbrechen begangen! Okay, zugegeben - ich hatte versucht, mir einen Mann zu kaufen. Das war zwar keine Information, die man sich auf die Visitenkarte drucken ließ. Aber es war auch nicht illegal. Vielleicht hatte mein moralischer Kompass nicht direkt nach Norden gezeigt, aber ich war deshalb noch lange nicht das weibliche Gegenstück zu Silvio Berlusconi.

    Hoffte ich zumindest.

    Dabei war ich auch überhaupt nicht der italienische Typ. Das fing schon bei meiner Haarfarbe an. Ich nannte sie zwar hartnäckig blond, aber eigentlich hatte ich rote Haare. Im Sommer bekam ich auch noch Sommersprossen, allerdings nur auf der Nase. Ich war zwar, Gott sei Dank, nicht so blass wie manch andere Rothaarige. Trotzdem band ich meine Haare immer zu einem kleinen Zopf zusammen, damit man nicht so viel von ihnen sah.

    Das Problem war ja nicht, dass ich keine roten Haare mochte. Es waren die überzogenen Erwartungen, die alle Welt an Rothaarige stellte. Frech, leidenschaftlich, witzig – das alles schwebte wie eine permanente Forderung über meinem roten Schopf. Sofort kam ich mir sterbenslangweilig vor, wenn ich keine Wildkatze im Bett war oder keine Lust auf Bunjee-Jumping hatte.

    Ein Pferd, einen Affen und eine Vila besaß ich auch. Obwohl ich insgeheim erstes ziemlich cool fand und letztes gerne hätte.

    Im Gegensatz zu den gängigen Klischees war ich nämlich alles andere als abenteuerlustig oder unberechenbar. Auch was Sex anging, hatte ich es lieber kuschelig und gemütlich. Das klingt zwar nicht so toll, ist aber leider die Wahrheit.

    Nicht jeder lernt schließlich bei einem Interview-Termin auf der Uni einen gut aussehenden Milliardär kennen, der die Dame des Herzens in eine Welt entführt, die man sich nie hätte träumen lassen. Für alle anderen blieb nur die Ochsentour, um Männer kennenzulernen. Also Partys, Bars, Internet und jegliche anderen gesellschaftlichen Gepflogenheiten.

    Ich hatte mein Leben gern geordnet und ich steckte mir hohe Ziele, die ich unbedingt erreichen wollte. Obwohl ich zugeben musste, dass ich mich in den letzten Wochen wesentlich rothaariger verhalten hatte, als jemals zuvor in meinem Leben.

    „Bekommen Sie denn auch bald wieder die Bio-Feigen herein?", fragte meine letzte Kundin und riss mich aus meinen Gedanken.

    Ich hatte keine Ahnung, nickte aber. „Ja, nächste Woche sollten die wieder da sein", sagte ich ins Blaue hinein.

    Ich verabschiedete die Frau und stellte das „GESCHLOSSEN"-Schild auf mein Laufband. Dann hob ich die schwere Metallkasse aus der Schublade, um sie nach hinten zu bringen. Die andere Kasse war noch besetzt - ich hatte heute die frühe Schicht gehabt.

    Meine Schritte wurden beschwingter, als ich durch den Laden ging. Immerhin hatte ich wieder einen Tag mit Dinkelbrot und Sojamilch überstanden. Das war im Moment alles, was zählte. Ich verließ den großen Verkaufsraum durch eine Tür, auf der „NUR FÜR MITARBEITER" stand. Zügig durchquerte ich den dunklen Flur, der zu den Lagerräumen führte und bog in den kleinen Gemeinschaftsraum ab. Ich hängte meinen blauen Arbeitskittel an einen Haken und griff nach meiner Tasche.

    Eine Stimme ließ mich in der Bewegung verharren. „Isabel, könnte ich dich einen Moment sprechen?"

    Verdammt, ich war nicht schnell genug gewesen. Durch die halb geöffnete Tür schob sich der Kopf von Katharina, der Geschäftsführerin.

    „Sicher", seufzte ich und hängte meine Tasche zurück an den Haken. Unauffällig warf ich einen Blick auf die Uhr. Ich hatte eigentlich seit zehn Minuten Feierabend.

    Katharina winkte mich zu sich heran und zeigte auf ihr kleines Büro. Sie war mindestens fünf Jahre jünger als ich, gerade mal Mitte zwanzig. Seit einem Jahr war sie für die vier Hamburger Verena-Biosupermärkte zuständig. Soweit ich sehen konnte, war das ein recht übersichtlicher Job. Aber Katharina benahm sich gerne so, als müsste sie ein international operierendes Milliarden-Unternehmen managen.

    „Worum geht es denn?", fragte ich und versuchte, jeden aggressiven Unterton aus meiner Stimme zu verbannen.

    „Pass auf", sagte sie, als spräche sie mit einem Kind. „Wir haben hier ein paar einfache Regeln. Erstens: Unter den blauen Kitteln tragen wir weiß. Und zweitens: Wenn wir uns an der Kasse von den Kunden verabschieden, fragen wir: Haben Sie alles bekommen?"

    Ich sah an mir herunter. Ich trug ein T-Shirt in hellstem Beige. Und ich hatte diese dämliche Frage wirklich so gut wie allen Kunden gestellt und ihre genervten Blicke heldenhaft ertragen. Ich atmete tief durch. „Tut mir leid, ich werde in Zukunft daran denken."

    „Das wird schon noch. Mein unterwürfiges Verhalten stimmte sie milde, aber sie konnte sich eine spitze Bemerkung trotzdem nicht verkneifen. „Eigentlich solltest du doch in der Lage sein, dir diesen einfachen Satz merken zu können, fügte sie hinzu.

    Ich dachte an mein mit Auszeichnung bestandenes Architektur-Studium. An mein Auslandssemester in Oxford. Ich hatte nach meinem Abschluss mit achtundzwanzig Jahren einen Job in einem der führenden Architektur-Büros Deutschlands ergattert. Ich war noch vor ein paar Wochen federführend für ein Millionenprojekt zuständig gewesen. Aber Fakt war: jetzt war ich hier und arbeitete als Kassiererin.

    Manchmal war das Karma ein wirklich mieser Verräter.

    Mein Lächeln vereiste, aber ich nickte brav. „Wie gesagt, ich werde mein Bestes tun", erwiderte ich.

    „Na, gut, schloss sie das Gespräch ab. „Dann sehen wir uns morgen.

    Ich holte schnell meine Tasche und atmete tief durch, als ich den Laden endlich durch die Hintertür verließ. Was war bloß mit mir passiert? Wie konnte es sein, dass ich mit dreißig Jahren vor den Trümmern meines Lebens stand?

    Ich holte mir einen Döner am nächsten Kiosk und nahm einen kleinen Umweg in Kauf, um durch den Park nach Hause zu gehen. An einer Brücke blieb ich stehen und beobachtete einen Vater, der mit seiner Tochter ein Papierboot in den Bach setzte. Er sah aus wie Daniel – die gleichen dunklen Haare, die gleiche Statur. Der Anblick traf mich mitten ins Herz.

    Ich schloss die Augen und wünschte mir, ich könnte die Zeit zurückdrehen. Ich hätte von Anfang an alles anders machen sollen. Na ja, vielleicht nicht alles. Denn dann hätte ich Daniel ja nie kennengelernt. Aber vielleicht hätten wir eine Chance gehabt, wenn ich nicht so eine Idiotin gewesen wäre.

    Kapitel 1 - Auf zu neuen Ufern!

    Zwei Monate zuvor

    „Ach, komm schon, Isi, stöhnte meine beste Freundin Lena. „Das kann doch nicht dein Ernst sein. Ich kenne wirklich niemanden, der immer wieder auf die gleiche Art von Aprilscherzen hereinfällt.

    „Ich hatte nicht auf den Kalender gesehen, verteidigte ich mich. „Mir war doch nicht klar, dass heute der erste April ist. Wir saßen auf unseren Spinning-Rädern im Fitness-Studio und traten gemächlich in die Pedalen.

    Sehr gemächlich.

    „Was haben diese Idioten denn nun genau gesagt?", fragte Lena und hörte auf zu treten. Sie holte ein Haargummi aus der Tasche ihrer trendigen Sporthose und band sich ihre dunklen Haare zusammen. Obwohl sie mich mitleidig ansah, blitzten auch Spott und Neugier in ihren Augen.

    Die Idioten waren Tobias und Maik. Ich teilte mir mit ihnen ein Büro bei Berthold & Fechtner, der größten Architekturfirma in Deutschland. Sie arbeiteten wie ich in der Zweigstelle des Unternehmens in Hamburg und ließen nichts unversucht, um mir das Leben schwer zu machen.

    Obwohl wir seit fast zwei Jahren ein Büro teilten, hatten meine Kollegen es bisher geschafft, mich aus all ihren privaten Unternehmungen auszuschließen. Nicht, das ich wild darauf gewesen wäre, mit ihnen zu irgendwelchen Sportveranstaltungen oder in dubiose Nachtclubs zu gehen. Aber es war wirklich unverschämt, wie sehr sie sich immer gegenseitig unterstützten und mich gleichzeitig bekämpften.

    Ich seufzte theatralisch. „Sie haben mir gesagt, dass der alte Fechtner uns aufgefordert hätte, unsere Ideen für einen Stripclub im Las Vegas-Stil zusammenzutragen. Ich konnte sehen, dass Lena alle Mühe hatte, sich das Lachen zu verbeißen. Ich warf ihr einen warnenden Blick zu, während ich weiter redete. „Also habe ich mich den ganzen Vormittag damit beschäftigt, mir solche Clubs im Internet anzusehen. Ab und zu sind diese Lackaffen an meinen Platz gekommen und haben mir über die Schulter gesehen und mir aufmunternd zugenickt. Ich musste schlucken. „Weißt du, was das Erbärmlichste ist? Ich habe es richtig genossen, mich mit ihnen auszutauschen. Ich dachte, sie hätten mich endlich akzeptiert. Ich schloss einen Moment die Augen. „Ich bin so bescheuert! Das Gemeine war ja, dass wir wirklich ein Meeting mit dem Chef hatten. Er hatte angekündigt, uns am Nachmittag über ein neues Projekt zu informieren. Es hat alles zusammen gepasst.

    Lena hatte wieder angefangen, in die Pedalen zu treten.

    Sie sah mich nachdenklich an. „Das ist wahrscheinlich dein eigentliches Problem. Das du immer noch dazugehören willst."

    Ich seufzte. „Es war wirklich schrecklich. Ich kam da mit diesen ganzen Bildern von nackten Frauen in die Besprechung. Diese Scheißkerle haben sich weggeschmissen. Sie konnten kaum das April, April rausbringen, so haben sie gelacht. Jetzt kochte ich wieder vor Wut. „Und weißt du, was die Oberfrechheit war? Tobias hatte die Dreistigkeit zu behaupten, sie hätten mir doch nur einen Gefallen getan. Er meinte, es hätte mir doch sicher Spaß gemacht, die Stripperinnen anzusehen.

    Ich musste schlucken, um die Tränen zurückzudrängen.

    „Ach, komm. Lena boxte mich leicht. „Die sind halt immer noch beleidigt, weil sie bei dir nicht landen konnten.

    Wir radelten eine Weile schweigend vor uns hin. Jetzt, wo ich Lena alles erzählt hatte, kam mir die Sache schon gar nicht mehr so schlimm vor. Vielleicht konnte ich diese Geschichte wirklich mit etwas mehr Humor sehen und als lustige Anekdote abhaken.

    „Dein Chef hat davon aber nichts mitgekriegt, oder?", erkundigte sich Lena nach einer Weile besorgt.

    Ich schüttelte den Kopf. „Nein, er kam wie immer eine Viertelstunde zu spät und hatte es verdammt eilig."

    „Und um was für ein Projekt geht es wirklich?"

    „Wir sollen dem Chef bei der Vorbereitung für eine Ausschreibung zuarbeiten. Ich merkte, dass mein Herz bei dem Gedanken ein wenig schneller klopfte. „Es geht um eine Ferienanlage im Harz. Eine Mischung aus Wellness-Oase und Urlaubsdorf. Ist für einen Investor aus Japan.

    „Wahnsinn! Lena sah mich beeindruckt an. „Das wäre mal was anderes als die ganzen Bürohäuser, mit denen du dich bis jetzt herumschlagen musstest.

    Ich nickte. „Aber die Sache hat einen Haken. Wir müssen alle am nächsten Freitag mit dem Investor Essen gehen."

    „Hast du seit Neuestem etwas gegen Essen in Nobelrestaurants?" Lena zog eine Augenbraue hoch. Sie wusste genau, dass ich eine Schwäche für teure Restaurants hatte.

    „Ums Essen geht es nicht, erwiderte ich. „Es ist nur dieser blöde Familienterror, den der alte Fechtner immer abzieht. Er nimmt zu jedem Geschäftsessen seine Frau mit. Und wir sollen auch unsere Partner mitbringen, seufzte ich. „Ich sehe die beiden Idioten schon vor mir. Jeder mit einer Barbiepuppe im Arm. Sie werden einen dummen Spruch nach dem anderen reißen, weil ich mal wieder alleine zu so einem Essen komme."

    „Dann geh halt nicht alleine hin", sagte Lena leichthin.

    „Ich weiß nicht, ob es dir entgangen ist, sagte ich und verdrehte die Augen. „Aber ich habe keinen Freund.

    „Nimm einfach irgendeinen Kerl mit", schlug Lena ungerührt vor.

    Ich ging kurz die Männer durch, die ich gut kannte. Die Liste war extrem kurz. Mein guter Freund Basti war so offensichtlich schwul, dass ich mich sofort zum Gespött machen würde, wenn ich ihn als meinen Freund ausgab. Liste beendet.

    „Ich weiß aber keinen, seufzte ich. „Ich lebe ja erst seit zwei Jahren in Hamburg, fügte ich erklärend hinzu, als ich Lenas Blick auffing. „Da kenne ich natürlich noch nicht so viele Leute."

    „Klar, sagte Lena sarkastisch. „Zwei Jahre sind ja auch echt zu kurz, um sich ein paar Freunde zu suchen. Sie trat energischer in die Pedalen. „Vielleicht liegt es aber auch daran, dass du außer deiner Karriere weder Zeit noch Energie für irgendetwas anderes hast? Du bist fixiert darauf, in dieser dummen Firma aufzusteigen, dass du manchmal aus den Augen verlierst, dass Erfolg nicht alles ist."

    Ich sah sie verletzt an. „Siehst du das wirklich so?"

    Sie zögerte kurz, dann grinste sie mich an. „Ja, aber weil du meine beste Freundin bist, behalte ich es normalerweise für mich."

    „Das ist echt rücksichtsvoll von dir, gab ich scherzhaft zurück. „Ich verspreche dir hoch und heilig, meine Prioritäten im Leben zu überdenken. Aber egal, was ich anstelle: am nächsten Freitag werde ich trotzdem ziemlich sicher noch Single sein. Ich versuchte es mit einem übertriebenen Hundeblick. „Bitte, Lena. Denk nach. Ich will da nicht alleine hingehen. Ich habe das schon so oft aushalten müssen. Ich will nicht!"

    „Ich verstehe dich ja. Lena nickte grübelnd. Dann erhellten sich ihre Gesichtszüge. „Ich habe auch schon eine Idee. Ich habe neulich so einen Beitrag über einen Begleitservice gemacht. Lena arbeitete bei einem Radiosender als Reporterin. Es gab so gut wie kein Thema, zu dem sie noch keinen Bericht

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