Entdecken Sie mehr als 1,5 Mio. Hörbücher und E-Books – Tage kostenlos

Ab $11.99/Monat nach dem Testzeitraum. Jederzeit kündbar.

Wohnt hier ein Hund namens Alf?
Wohnt hier ein Hund namens Alf?
Wohnt hier ein Hund namens Alf?
eBook81 Seiten1 Stunde

Wohnt hier ein Hund namens Alf?

Bewertung: 0 von 5 Sternen

()

Vorschau lesen

Über dieses E-Book

Ein Familienhund führt Tagebuch über das erste Jahr seines Lebens. - Heute musste ein besonderer Tag sein. Erst wenige Tage zuvor hatte man mich mit zwei Geschwistern, ... oder waren wir mehr? Wenn man die Beine zählte, kam man in dem Gewühl immer ganz durcheinander. Vorhin bin ich bis zehn gekommen. Aber das bedeutete ja, dass wir fünf waren. Oder zweieinhalb? Hier zeigte sich das Problem. Man hatte uns zu früh unserer Mutter beraubt nun waren wir völlig auf uns gestellt. Zumindest fast. Es gab da noch zwei Menschen, bei denen wir wohnten und die uns was zum fressen brachten...
SpracheDeutsch
Herausgeberepubli
Erscheinungsdatum15. Okt. 2012
ISBN9783844235715
Wohnt hier ein Hund namens Alf?

Ähnliche Autoren

Ähnlich wie Wohnt hier ein Hund namens Alf?

Ähnliche E-Books

Humor & Satire für Sie

Mehr anzeigen

Verwandte Kategorien

Rezensionen für Wohnt hier ein Hund namens Alf?

Bewertung: 0 von 5 Sternen
0 Bewertungen

0 Bewertungen0 Rezensionen

Wie hat es Ihnen gefallen?

Zum Bewerten, tippen

Die Rezension muss mindestens 10 Wörter umfassen

    Buchvorschau

    Wohnt hier ein Hund namens Alf? - Pepe Kotti

    Pepe Kotti

    Wohnt hier ein Hund

    namens Alf ?

    ERZÄHLUNG

    Imprint

    Wohnt hier ein Hund namens Alf?

    Pepe Kotti

    published by: epubli GmbH, Berlin, www.epubli.de

    Copyright: © 2012 Pepe Kotti

    ISBN 978-3-8442-3571-5

    Für diejenigen, denen ihr

    tierischer Freund

    mehr als ein Spielzeug,

    eine Last oder Prestige bedeutet.

    Heute musste ein besonderer Tag sein. Erst wenige Tage zuvor hatte man mich mit zwei Geschwistern, ... oder waren wir mehr? Wenn man die Beine zählte, kam man in dem Gewühl immer ganz durcheinander. Vorhin bin ich bis zehn gekommen. Aber das bedeutete ja, dass wir fünf waren. Oder zweieinhalb?

    Hier zeigte sich das Problem. Man hatte uns zu früh unserer Mutter beraubt nun waren wir völlig auf uns gestellt. Zumindest fast. Es gab da noch zwei Menschen, bei denen wir wohnten und die uns was zum fressen brachten. Unsere Milch von Mutter bekamen wir nun nicht mehr. Dabei war das doch so schön bequem gewesen. Einen Tritt in Mutters Bauch, das Maul auf, so eine Zitze genommen, die Menschen sagen dazu wohl Brustnippel, und kräftig gesaugt.

    Besagte Menschen hatten uns nun in einer Garage einen Holzverschlag hineingestellt und den Boden mit so einem mehligen Zeug, das auch nach Holz roch gefüllt. Hier konnten wir so richtig nach Herzenslust toben, pieseln und auch den größeren Sachen freien Lauf lassen, wenn es drückte. Niemand hatte etwas dagegen. Noch nicht ..., wie ich später erfahren sollte.

    Nun, an diesem Tage war in unserer riesigen Garage viel mehr los als üblich. Stühle und Tische wurden hereingeschleppt. Tischdecken aufgezogen. Die mochte ich besonders. Wenn man einen herunterhängenden Zipfel erbeutete, konnte man daran so schön zerren und die Menschen wurden ganz wild. Bis jetzt habe ich noch nicht herausbekommen, ob sie dabei die gleiche Freude wie ich empfinden.

    An den vorhergehenden Tagen waren wir meist unter uns gewesen. Manchmal wurden wir herausgeholt und durften draußen herumtollen. Das machte natürlich noch viel mehr Spaß als die Tischdecke. Im Garten begegneten wir auch anderen Lebewesen. Da war zum Beispiel noch ein halber Mensch. Auf jeden Fall war er höchstens halb so groß wie die anderen. Und dann gab es Katzen. Die interessierten mich überhaupt nicht. Dann schon eher die Ziegen. Aber die müssen böse gewesen sein. Sie durften nämlich nie durch den Zaun zu uns anderen.

    Wie gesagt im Laufe des Tages wurde noch viel mehr in die Garage geschafft. Teller, Flaschen und riesig dicke Flaschen, da kam so eine Zitze dran, wie Mutti mehrere unter dem Bauch hatte. Die Menschen gingen dort hin, drehten daran und schon floss die Milch. Das hatten sie wohl von meiner Mutter abgeguckt. Zu dumm, das wir das nicht mehr durften.

    Am Abend kamen auf einmal noch viel, viel mehr Menschen. Doch so oft ich die Beine auch zählte, ich kam nie zu einem Ergebnis. Sie liefen dauernd durcheinander, wie wenn wir spielten. Vermutlich taten sie das gleiche. Die Menschen lachten und wurden immer lauter.

    Einige kamen zu uns und verfielen in merkwürdige Verzückungen, die von überschwänglichen Ausrufen begleitet wurden: Och wie süß! Sind die niedlich! Ach was für herzige Hunde! So einen möchte ich auch haben! Guck mal wie der guckt! Ist das nicht putzig! Und wie wackelig die noch laufen!

    War das ein Wunder? Schließlich waren wir den ganzen Tag schon auf den Beinen. Es war ja dauernd etwas neues los. Mit schlafen war da nicht viel zu machen. Wenn ich zu müde wurde, ließ ich mich einfach an der Stelle fallen, wo ich gerade war und kurze Zeit später vielen meine Geschwister an derselben Stelle über mich. Wir brauchten noch die tierische Nähe des anderen.

    Endlich bekamen auch wir was zu fressen. In aller Eile schlug ich mir den Bauch voll, bis ich kugelrund war. So konnte ich gut weiterschlafen.

    Denkste! Hatte mich doch so ein Weibchen erwischt, nahm mich auf ihren Schoß und streichelte mich. Gut, das war auch nicht übel. Nur alle paar Minuten nahm sie mich mit beiden Händen, hielt mich vor ihr riesiges Gesicht und stieß wieder solche Sätze aus: Bist Du ein süßer Fratz! Ich könnte Dich knuddeln! Und was für einen dicken Bauch Du hast.

    Wenn sie so weiter drückte, hatte sie gleich den Inhalt auf ihrem Schoß. Hoffentlich lässt die mich bald schlafen!

    Den anderen ging es genauso. In der großen Runde, die um die Tische saß, wurden wir von Schoß zu Schoß gereicht und jeder musste seine Kommentare darüber abgeben, wie süß und possierlich wir waren.

    Dabei war ich doch keine Zuckerstange oder gar ein Mäuschen. Von diesem Tage an beschloss ich, ordentlich zu wachsen und es den Menschen zu zeigen, dass ich gar nicht so possierlich und süß war.

    Nach einiger Zeit, mir war schon ganz schwindelig, war die Herumreicherei beendet und wir konnten uns verdrücken. Halt! Von der dicken Flasche mit der Zitze oder Brustnippel, tropfte etwas auf den Boden. Das musste ich sofort probieren. Der Geruch war mir neu. Milch war es nicht. Es sah aus wie Pippi, schmeckte aber ganz anders - besser. Mein Geschmack war es nicht so ganz, aber man konnte sich bestimmt daran gewöhnen. Die anderen wollten nichts davon. Das waren ja auch Mädchen!

    Als wir uns draußen wieder zum schlafen kreuz und quer über einander geworfen hatten, kam noch so ein halber Mensch und ein Männchen. Auch bei den Menschen gab es Jungen und Mädchen, wie ich vorhin mit meiner hervorragenden Nase entdeckt hatte. Diese beiden betrachteten uns allerdings nur und ließen uns ansonsten in Ruhe.

    Nachdem die vielen Menschen mit noch

    Gefällt Ihnen die Vorschau?
    Seite 1 von 1