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Erlebnisse einer Igelmutter
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eBook43 Seiten27 Minuten

Erlebnisse einer Igelmutter

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Über dieses E-Book

In der angegebenen Altersgruppe ist die Lesefertigkeit so weit entwickelt, dass Ganzheitsschriften zu einem interessanten Thema wie „ Der Igel“ bereits zu Beginn oder im Verlaufe des 2. Schuljahres angeboten werden können. Das Thema „ Natur erfahren und verstehen“ steht im Lehrplan der GS und der Igel, als nachtaktives Tier, ist allen Kindern bekannt. Da das Thema im Fach Heimat- und Sachkunde behandelt werden kann, eignet sich dieser Text als Zusammenfassung, um das Verhalten des Tieres in seiner unmittelbaren Umgebung besser verstehen zu können. Im Deutschunterricht kann diese Lektüre angeboten werden als Ganzheitsschrift und ein Quizz am Ende des Buches zeigt den Kindern, ob sie den Inhalt verstanden haben.
SpracheDeutsch
Herausgebertredition GmbH
Erscheinungsdatum7. Aug. 2019
ISBN9783749726059
Erlebnisse einer Igelmutter
Autor

Monika Hilbert

Monika Hilbert wurde 1951 in Gera Langenberg geboren. Ihre Kindheit verbrachte sie in Bad Köstritz/ Pohlitz. Am Institut für Lehrerbildung in Krossen legte sie das Staatsexamen als Grundschullehrerin ab. Seit 1971 lebt sie in Ilmenau. Monika Hilbert ist verheiratet und hat 2 Töchter. In Ilmenau arbeitete sie in verschiedenen Grundschulen bis 2017 als Grundschullehrerin. Im danach folgenden Ruhestand begann sie mit dem Schreiben. Monika Hilbert faszinierte schon immer die Neugier der Kinder, ihre Wissbegierde und ihr Umgang miteinander. Davon sollen ihre Bücher erzählen.

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    Buchvorschau

    Erlebnisse einer Igelmutter - Monika Hilbert

    Erlebnisse einer Igelmutter

    Ende März bin ich aus dem Winterschlaf erwacht. Ich glaube, die Sonne hat mich geweckt. Draußen wurde es wärmer und wärmer, bis ich es in meinem Unterschlupf nicht mehr aushalten konnte. Nun versuche ich meine Beinchen zu recken und zu strecken. Weil es funktioniert, klettere ich sofort aus meinem Versteck hervor. Wo bin ich? Wo habe ich so lange geschlafen? Ich blicke mich nach allen Seiten um. Ach ja, ich erinnere mich. Ich bin am Waldrand. Im Herbst habe ich mir unter diesem Holzstapel einen Unterschlupf gesucht. Hier unter den Baumstämmen liegt genug Laub, um es sich kuschelig und gemütlich zu machen. Eigentlich ist es schade, dass ich diese Höhle nun verlasse. Nur gut, dass die Menschen diese Baumstämme nicht weggeräumt haben. So konnte ich den Winter prima überstehen.

    Aber jetzt habe ich Hunger. Ob ich etwas Essbares finden kann? Ich laufe über eine Wiese. Es geht bergab und ich freue mich, dass im März das Gras noch nicht so hochgewachsen ist. So komme ich schnell voran. Mal sehen, ob mir die Gänseblümchen schmecken. Ich kann ja mal kosten. Ach nein, ich habe Appetit auf Käfer, Ringelwürmer und Larven.

    Es wird langsam dunkel. Die Sonne verschwindet hinter dem Horizont. Ich höre einen Hund bellen. Vielleicht bin ich in der Nähe einer Stadt oder eines Dorfes. Sehen kann ich das noch nicht, aber ich höre Menschen. Sie laufen hin und her. Jetzt muss ich aufpassen, denn die sollen mich nicht sehen. Sie sind größer und stärker als ich. Das mag ich nicht. Plötzlich kommt ein Schatten auf mich zu. Ich höre, dass ein Tier sich schnell nähert. Hat es mich entdeckt?

    War ich unvorsichtig? Ich muss mich wehren und deshalb rolle ich mich zu einer Kugel zusammen, noch bevor das Tier mich erreicht. Ich rieche es. Das ist ein Hund.

    Ein ziemlich großer Hund versucht an mich heranzukommen. Ich rolle mich noch fester zusammen. Es darf kein Beinchen und auch nicht das Schnäuzchen hervorschauen. Der kann mir gefährlich werden und deshalb nehme ich mir vor, mich lange und fest zusammenzurollen und meine Stacheln bestmöglichst aufzustellen. Der Hund versucht, mein Schnäuzchen zu erwischen, aber das wird er nicht schaffen. Eigentlich

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