Über dieses E-Book
Monika Hilbert
Monika Hilbert wurde 1951 in Gera Langenberg geboren. Ihre Kindheit verbrachte sie in Bad Köstritz/ Pohlitz. Am Institut für Lehrerbildung in Krossen legte sie das Staatsexamen als Grundschullehrerin ab. Seit 1971 lebt sie in Ilmenau. Monika Hilbert ist verheiratet und hat 2 Töchter. In Ilmenau arbeitete sie in verschiedenen Grundschulen bis 2017 als Grundschullehrerin. Im danach folgenden Ruhestand begann sie mit dem Schreiben. Monika Hilbert faszinierte schon immer die Neugier der Kinder, ihre Wissbegierde und ihr Umgang miteinander. Davon sollen ihre Bücher erzählen.
Ähnlich wie Erlebnisse einer Igelmutter
Ähnliche E-Books
Wohnt hier ein Hund namens Alf? Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenTierisch starke Begegnungen rund um Weser und Wümme: Von Eulen, Eichhörnchen und Erdwürmern Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGary: und die unsichtbaren Tränen der Anderen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas Papolupatal. Ein federleichter Anfang: Eine Geschichte für ältere Jugendliche und jung gebliebene Erwachsene Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIgel Igor auf Abwegen: Igor sucht eine Frau für´s Leben Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMorle: Die Schildkröte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenKarl, eine Kröte geht ihren Weg. Abenteuer zu Hause - Dritter Teil: Dritter Teil der Krötensaga, die eigentlich Froschsage heißen müsste. Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie wahre Kraft der Träume Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEin kleiner Tiger im Herbst Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Kleine Igel Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenChikomann: Das Tagebuch eines Welpen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenTinka und Mia: Wir Katzen vom Fluß Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMatti, das kleine Murmeltier: Ein Bergsommer unter den Murmeltieren. Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSamtpfotes großes Abenteuer: Geschichte eines geliebten Katzenkindes Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAuf und Ab: Phantasiegeschichten Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenFranz die Meise geht auf eine Reise: Ein Abenteuer zum Ausmalen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHamsterdetektiv Harry Wuschel: Der Schatz im Gartenhaus Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWilli der kleine Rabe und weitere Abenteuer: Zum Vorlesen und Selberlesen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas Abenteuer-Lesebuch: Geschichten mit Giri der Giraffe, Maikäferchen und Linchen sowie anderen Tieren Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWenn das nicht tierisch cool ist: Kleine Tierfabeln und Geschichten zum Schmunzeln Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEin cleverer Kater namens Jack Teil II: Katzenkrimi Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenTiere, Menschen, Engel: Wie alles Leben in Liebe verbunden ist Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenTierreime für Kinder: Spaßige Reime Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenFranzi - die Schildkröte, die vom Himmel fiel Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenFilou in der Hütte, oder: Kleiner Kater auf großer Fahrt Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenZebras & Co. Reime machen froh Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenZwistien und Zankistan: ...und andere wundersame Geschichten Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMama, erzähle mir eine Geschichte: Mit Paul durchs Jahr Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenFridolins abenteuerliche Wanderung Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenBougoslavien 7: Blumige Bedrohung Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Rezensionen für Erlebnisse einer Igelmutter
0 Bewertungen0 Rezensionen
Buchvorschau
Erlebnisse einer Igelmutter - Monika Hilbert
Erlebnisse einer Igelmutter
Ende März bin ich aus dem Winterschlaf erwacht. Ich glaube, die Sonne hat mich geweckt. Draußen wurde es wärmer und wärmer, bis ich es in meinem Unterschlupf nicht mehr aushalten konnte. Nun versuche ich meine Beinchen zu recken und zu strecken. Weil es funktioniert, klettere ich sofort aus meinem Versteck hervor. Wo bin ich? Wo habe ich so lange geschlafen? Ich blicke mich nach allen Seiten um. Ach ja, ich erinnere mich. Ich bin am Waldrand. Im Herbst habe ich mir unter diesem Holzstapel einen Unterschlupf gesucht. Hier unter den Baumstämmen liegt genug Laub, um es sich kuschelig und gemütlich zu machen. Eigentlich ist es schade, dass ich diese Höhle nun verlasse. Nur gut, dass die Menschen diese Baumstämme nicht weggeräumt haben. So konnte ich den Winter prima überstehen.
Aber jetzt habe ich Hunger. Ob ich etwas Essbares finden kann? Ich laufe über eine Wiese. Es geht bergab und ich freue mich, dass im März das Gras noch nicht so hochgewachsen ist. So komme ich schnell voran. Mal sehen, ob mir die Gänseblümchen schmecken. Ich kann ja mal kosten. Ach nein, ich habe Appetit auf Käfer, Ringelwürmer und Larven.
Es wird langsam dunkel. Die Sonne verschwindet hinter dem Horizont. Ich höre einen Hund bellen. Vielleicht bin ich in der Nähe einer Stadt oder eines Dorfes. Sehen kann ich das noch nicht, aber ich höre Menschen. Sie laufen hin und her. Jetzt muss ich aufpassen, denn die sollen mich nicht sehen. Sie sind größer und stärker als ich. Das mag ich nicht. Plötzlich kommt ein Schatten auf mich zu. Ich höre, dass ein Tier sich schnell nähert. Hat es mich entdeckt?
War ich unvorsichtig? Ich muss mich wehren und deshalb rolle ich mich zu einer Kugel zusammen, noch bevor das Tier mich erreicht. Ich rieche es. Das ist ein Hund.
Ein ziemlich großer Hund versucht an mich heranzukommen. Ich rolle mich noch fester zusammen. Es darf kein Beinchen und auch nicht das Schnäuzchen hervorschauen. Der kann mir gefährlich werden und deshalb nehme ich mir vor, mich lange und fest zusammenzurollen und meine Stacheln bestmöglichst aufzustellen. Der Hund versucht, mein Schnäuzchen zu erwischen, aber das wird er nicht schaffen. Eigentlich
