Herr Lupus: Vom großen Glück eines kleinen Straßenhundes
Von Jutta Neuschäfer
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Über dieses E-Book
Jutta Neuschäfer
Jutta Neuschäfer, geboren 1959 in Bad Wildungen, hat es sich nach ihrer Ausbildung zur Hundepsychologin unter anderem zur Aufgabe gemacht, Kindern den respektvollen Umgang mit Hunden etwas näher zu bringen. Da ihr Kinder und Hunde gleichermaßen am Herzen liegen, hatte sie die Idee, einmal eine Geschichte für beide zu schreiben. Sie hofft, auf diese Weise dazu beitragen zu können, dass „des Menschen bester Freund“ irgendwann einmal den Status in unserer Gesellschaft erlangt, den er verdient hat: ein treuer Wegbegleiter, der auf vielfältige Art unser Leben bereichert, nicht nachtragend ist und respektvoll und ehrlich mit uns Menschen umgeht.
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Buchvorschau
Herr Lupus - Jutta Neuschäfer
Inhaltsverzeichnis
Titelseite
Ankunft in Deutschland
Aus Simon wird Herr Lupus
Die wilde Horde
Ein mutiger Angsthase
Herr Lupus träumt
Der Geburtstag
Der Plumpsack geht um
Eine Begegnung mit Folgen
Leckerlie-Rezept Nr. 1
Leckerlie-Rezept Nr. 2
Was bedeutet eigentlich...
Impressum
Jutta Neuschäfer
Herr Lupus
Vom großen Glück eines kleinen Straßenhundes
Bibliografische Informationen der deutschen Nationalbibliothek: Die deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über www.dnb.de abrufbar.
Copyright © 2014 Jutta Neuschäfer
Herstellung: BoD - Books on Demand GmbH, Norderstedt
ISBN: 978-3-7347-3732-9
Danke an Hannah, Teresa, Mia, Heidi, Leona, Sören, Jan-Sören und Jason,
diese großartigen Kinder aus der KiTa,
die mir gezeigt haben, dass es richtig ist,
sich etwas Zeit dafür zu nehmen,
Kindern zu erklären, was Hunde eigentlich sind:
treue Freunde mit Fell und Gefühlen .
Ein ganz besonderer Dank gilt natürlich
Caterina Scholl.
Ohne ihre liebevollen, detailgetreuen Zeichnungen wäre das Buch nicht das, was es ist…
lebendig.
Ankunft in Deutschland
Hallo Kinder, mein Name ist Lupus, genauer gesagt HERR LUPUS – so viel Zeit muss sein. Ich bin ein…. ja das weiß keiner so genau, aber tut auch nichts zur Sache. Man erkennt mich an dem dunklen Fleck über dem linken Auge. Das macht mich besonders. Meine Familie findet das auch. Die sagen immer, ich sei sowieso etwas ganz Besonderes, weil ich eben anders bin als andere Hunde.
Ich habe nämlich die ersten 2 Jahre meines Lebens auf der Straße gelebt – in Griechenland. Das ist ein Land, ganz weit im Süden von Europa, dort ist es sehr schön, aber leider mögen viele Menschen dort keine Hunde. So kam es, dass ich eingefangen und in ein Hundeheim oder so etwas Ähnliches gebracht wurde. Da waren hunderte von meiner Sorte, die auch niemand haben wollte.
Aber das Glück war auf meiner Seite.
Irgendwo in Deutschland gab es eine Familie, die beschlossen hatte, einem armen Hund wie mir, ein neues Zuhause zu geben.
Und so kam es, dass mich sogenannte Tierschützer in ein Flugzeug setzten und ich gerettet wurde. Wer weiß, was mir in Griechenland sonst noch geschehen wäre, ich darf gar nicht daran denken…
Das hört sich doch alles ganz gut an, werdet Ihr jetzt sagen. Aber ganz so einfach war die Sache nun auch nicht.
Ich kam also mitten in der Nacht in einem fremden Land an und wusste gar nicht was los war. Ich konnte mich auch gar nicht erinnern, was in den letzten Stunden passiert war. Ich wusste nur noch, dass es irgendwann an meinem Popo „piecks" gemacht hatte, dann wurde mir erst ganz schwarz vor Augen, und dann muss ich wohl eingeschlafen sein.
Ja und da war ich nun also und hatte schreckliche Angst. Ich zitterte am ganzen Leib und mir war total flau im Magen.
„Wie sprechen denn die Menschen hier bloß?, ich verstand kein Wort. Auweia! „Maammaa! Uuhh!
Ich heulte und winselte: „Ich will zurück, hier kenne ich mich doch gar nicht aus." Plötzlich streichelte mich eine zierliche, warme Hand.
Ein kleines Mädchen hatte sich neben meine Transportbox gesetzt und ihre Hand durch die Gitterstäbe gesteckt.
Ganz schön gefährlich, wie ich fand, denn das sollte man nicht tun, wenn man einen Hund nicht kennt. Er könnte das auch missverstehen und vor lauter Schreck oder aus Angst zubeißen.
Da hatte das kleine
