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Über dieses E-Book

ROCCO ist Psychologiestudent, unternehmungslustig und äußerst kontaktfreudig.
Die Republik bereist er mit MITFAHRGELEGENHEITEN.
Das Portal seines sexuellen Vertrauens hält für ihn überraschenderweise so manchen Nahverkehr parat.
Von A wie Analverkehr über SM bis zu Z wie Zungenküssen - aber auch einen besonderen Buchstaben: "L" wie Liebe!
Das falsche Buch zum schlafengehen....
SpracheDeutsch
Herausgeberepubli
Erscheinungsdatum17. Nov. 2015
ISBN9783737575645
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    Buchvorschau

    www.mitfickgelegenheiten.cum - Mark Martin

    Mark Martin

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    Mark Martin

    www.mitfickgelegenheiten.cum

    GAY- Literatur ist sogenannte Erwachsenenunterhaltung.

    Erwachsene können selber beurteilen, was sie wollen

    und was nicht und wissen dann, daraus auch ihre eigenen

    Schlüsse zu ziehen. Nicht alles sollte man unbedingt nachmachen.

    Das gilt für Verfolgungsjagden oder Schießereien genauso,

    wie für bestimmte Handlungen oder Sex mit Risiko.     

    Zum Schutz der „Protagonisten" tragen diese andere Namen.

    Beschriebene Örtlichkeiten sowie Straßennamen und Haus-

    nummern sind erfunden, um die Diskretion zu wahren.

    Ähnlichkeiten sind rein zufällig..

    Impressum 

    © 2015 Markus Würkert

    Alle Rechte vorbehalten. Ein Nachdruck

    oder eine andere Verwertung ist nicht gestattet.

    Kontakt:

    MY PERSONAL AGENT

    Beatrice Degenhart

    bd@mypersonalagent.de

    Umschlaggestaltung: Yvonne Hotz

    Verlag: epubli GmbH, Berlin,

    epubli.de

    ISBN 978-3-7375-7564-5

    KAPITEL

    Von Köln nach München mit dem perfekten Schwiegersohn

    „am frühen Morgen mit 'SEX AND THE CITY' entlarvt"

    Von München nach Berlin in die Hauptstadt zur „Guten Rutsch Feier"

    „happy new year mit unbekannten Augen"

    Von Berlin nach München mit dem Mann fürs Grobe

    „Ein Steinbock kommt nur einmal im Jahr zum Rammeln ins Tal"

    Von München nach Köln mit dem Familienmanager für alle `Ph`älle

    „es bleibt alles in der Familie, auch die in Blei gegossenen Offenbarungen"

    Von Köln nach München mit dem Immobilienmakler vertrauter Sicherheiten

    „genehmigt oder ungenehmigt, mit Kokos kannste bei mir punkten"

    Von München nach Hamburg mit dem brennenden Bosporus Express

    „wenn du auf Highheels laufen könntest, Du, der Subkultur Zugehöriger im Fachbereich Ausländerbetreuung"

    Von St. Georg nach St. Pauli auf die Reeperbahn zur blaublütigen Audienz

    „Adel verpflichtet! So mancher verlässt den gefährlichen Ort der Kindheit nicht unbeschadet"

    Von Hamburg nach München mit dem Herrn analytischer Folgeerscheinungen.

    „Den süßen, blonden, sexy EYECATCHER darfst du gern behalten!. Steroide waren für ihn auch kein Fremdwort

    Von München nach Köln „standesgemäß" zu einem Soulmate

    „Ich weiß jetzt, was kein Engel weiß"

    DU MUSST DAS LEBEN NICHT VERSTEHEN

    Du mußt das Leben nicht verstehen,

    dann wird es werden wie ein Fest.

    Und laß dir jeden Tag geschehen

    so wie ein Kind im Weitergehen

    von jedem Wehen

    sich viele Blüten schenken läßt.

    Sie aufzusammeln und zu sparen,

    das kommt dem Kind nicht in den Sinn.

    Es löst sie leise aus den Haaren,

    drin sie so gern gefangen waren,

    und hält den lieben jungen Jahren

    nach neuen seine Hände hin.

    (Rainer Maria Rilke, 8.1.1898,

    Berlin Wilmersdorf)

    ...getreu diesen Worten Rainer Maria Rilke´s,

    die zwar mein Lebensmotto klar ausdrücken, gleichwohl der Wahrheit halber, um ihn nicht benutzend vorzuschieben und auch um es faktisch wieder irdisch ins Hier und Jetzt zu holen, entschied ich mich aus finanzieller Notlage für diese Art zu Reisen.

    Meine Fahrten beim „Portal mit dem Zufallstreffer Prinzip" online gebucht, mich auf den Weg zum Treffpunkt gemacht und dann im schicksalhaften Verlauf mich ein- und fallen gelassen.

    Ich freue mich, dass Sie/Du mich auf meinen Reisen ohne Karte und Kompass durch das spritzige Deutschland und Amerika begleiten/begleitest, wo mir animalische Lust, abgrundtiefe Leidenschaft, Trieb und Macht, ekstatische Hemmungslosigkeit, pure Niederungen der Fleischesbegierde, starke Gefühle und das Lebenselixier Liebe begegnet sind.

    Alle nachfolgenden Geschichten sind echt.

    Echt erlebt, echt durchgemacht. Und rückblickend möchte ich nicht einen einzigen Mann in dieser LIEBES- Biographie missen, denn mit jeder Bettgeschichte, mit jedem Mal Sex lernte ich mich selbst ein kleines bisschen näher kennen.

    Von Köln nach München mit dem perfekten Schwiegersohn

    „am frühen Morgen mit 'SEX AND THE CITY' entlarvt"

    Wie so oft nach einem feuchtfröhlichen Ausgehwochenende in Köln, hätte man mich auf den Kopf stellen können und kein Cent wäre herausgefallen. Pleite, ist die offizielle Bezeichnung!

    Köln war und ist schon immer meine Lieblingsstadt zum Ausgehen. Eine schnelle Nummer zu finden ist in der City mit dem überragenden Dom einfacher als ein Büdchen, das 24h Stunden durchgehend geöffnet hat - das behaupte ich jetzt einfach mal von dieser Medienstadt.

    Schweren Herzens musste ich mich verabschieden von meinem guten Freund Fedor, der mir für meine Ausflüge hierher immer Unterkunft gibt und gern an meinen sexuellen Abenteuern Teil nimmt. Dringend musste ich zurück nach Hause, da ich an der Uni am Montag Vorlesung hatte und Anwesenheitspflicht bestand. Normalerweise nahm ich es mit den Vorlesungen nicht so genau, aber mein Doktorvater der Psychologie hatte mich schon mit meinen Fehlzeiten auf dem Kieker. Wie immer bei meinem finanziellen Engpass und den frustrierenden Bahnpreisen organisierte ich mir eine Mitfahrgelegenheit im Internet. Ich checkte die Angebote nach einem möglichst komfortablen Gefährt und ergatterte eine Fahrt mit einem 5er Touring BMW am frühen Montagmorgen. Also müsste mich die Vorlesung am Nachmittag zu Gesicht bekommen.

    Hauptbahnhof Köln - Breslauer Platz - 07:00

    Pünktlich um 7 Uhr, was mir nachgesagtem Langschläfer einiges abverlangte, wartete ich am vereinbarten Treffpunkt, der Rückseite des Kölner Hauptbahnhofs. Nur weit und breit kein 5er

    Touring BMW, und auch sonst standen keine üblichen Verdächtigen, also ebenfalls abgebrannte Mitfahrer am Abfahrtspoint vor Mc Donald´s. Verunsichert kramte ich nach meinem Handy, und rief, zehn nach sieben, die Nummer des Fahrers an, welche einem automatisch in der Buchungsbestätigungsmail, so herrlich formuliert wie bei einem Sechser im Lotto: Herzlichen Glückwunsch Sie fahren mit bei..., bekannt gegeben wird.

    „Bin in einer Sekunde da - Sorry - ich musste noch im Büro vorbei.", entgegnete eine angenehm, dunkle Stimme am anderen Ende und mit dem letzten Wort stand das erwartete Auto auch schon vor mir. Ausstieg ein Fest für die Augen: Geradezu unverschämt sah der aus! Er strahlte dieses verbotene Bübische aus, gepaart aus der Mischung von Weltmann und Dreckskerl. Das Wort SEX hatte er in breitesten Lettern auf der Stirn stehen, und sein durchtrainierter Körper, das konnte ich sofort erahnen, kam nicht von ungefähr.

    Guten Morgen Channing Tatum, wäre mir fast rausgerutscht, denn er hatte verblüffende Ähnlichkeit mit ihm. „Bist Du Rocco?. Ich nickte und es folgte ein kurzes Händeschütteln. „Goran! Dann können wir auch gleich los., während er nebenbei den Kofferraum aufmachte und meine Tasche hinten rein pfefferte.

    „Kommt sonst keiner mehr?", erkundigte ich mich, nachdem ich mich wieder gefangen hatte.

    „Es hat sich leider keiner mehr gemeldet auf meine Anzeige.".

    „Freie Platzwahl, wie herrlich!", und stieg auf der Beifahrerseite ein.

    „Wie Miss Daisy und ihr Chauffeur willste dann doch nicht reisen., frotzelte diese scharfe Augenweide. Na Bravo, da hat jemand auch noch Humor, dachte ich, während er mit seinen sichtlich männlichen, schön gepflegten Händen das Navi startklar machte. Wenn möglich, wenden sie!", verkündete die Navi Tante und los ging´s! Im Smalltalk geübt:

    „Nimmst Du oft Leute mit?", und schnappte nachdem Gurt, der akustisch nervtötend um seine Aufmerksamkeit bat.

    „Ich bin beruflich ständig unterwegs, und da hab ich als Ablenkung gerne Beifahrerinnen oder Beifahrer an Bord. - Beifahrerinnen war von ihm deutlich stärker betont -, „und dann vergehen die viereinhalb Stunden nach Bayern auch schneller.. Ich lachte, „Viereinhalb Stunden, dann bist du ja gut unterwegs.".

    „Das bin ich!", kam rotzfrech verschmitzt aus seinem gut geschnittenen, markanten, frisch rasierten Gesicht.

    „Ich bin 31, und Du?, bevor ich mein Alter zum Besten geben konnte, plärrte ein knarziges You are a good girl, i know you want it aus seinem iPhone, welches er zwischen seinen Beinen griffbereit geparkt hatte, und in das er nach dem zweiten you want it, bestens gelaunt „Goran? schmetterte. Downloadbare Klingeltonmelodien verraten ja einiges über ihre Herrschaften! Und auch wenn es für mich gefühlt quasi mitten in der Nacht war, zugleich die Wahl seines illustren Klingeltons mich kurzzeitig abschreckte, merkte ich, dass mein Interesse an ihm über Gebühr anstieg. Daher checkte ich Mister SEXY genauer ab, während er mit einem Mann telefonierte, was unüberhörbar nach Business klang. Volle dunkle, perfekt kurzgeschnittene Haare (vermutlich vom Samstags- Shopping, was ich ihm in meiner Phantasie unterstellte und später auf der Fahrt bestätigt bekam), leuchtend stahlblaue Augen und für den Vollzug von erweiterten Küssen: sinnlichste Lippen, schwirrte mit Resumé 'äußerst zweckdienlich' durch mein Wahrnehmungszentrum. Verbunden mit der spekulativen Frage, ganz klar hervorgerufen durch diese Verbrecher von Klingeltonparade und CO, die diese überflüssigen und peinlichen

    Sounds unter die Menschheit bringen, ob dieser Goran ein good girl hat?

    „Tschö und gute Fahrt!", kam aus der Fernsprechanlage und somit war meine Erkundungstour schnellstens beendet und ich setzte wieder an:

    „30 bin ich. Sorry, da waren wir vor you want it stehen geblieben.".

    „Also auch die DREI davor!", und lachte dabei hinterkünftiger, als es die Polizei erlaubt.

    „Tschuldige, ich muss noch tanken und brauch dringend einen Kaffee.", und zack war der Blinker gesetzt und wir fuhren an der Raststätte Siegburg/ Bonn raus.

    „Hab´s gleich!, sein iPhone komplimentierte er aus seinem Schritt in die Mittelkonsole und stieg aus zum Tanken. Genüsslich wollte ich über den Seitenspiegel meinen Scan fortsetzen, doch sein iPhone trällerte erneut und vermasselte mir die Tour. Aber gewaltig, denn vom Display seines Handys lachte mich eine blonde Zweitausfertigung unserer berühmten deutschen Katze an. Womit meine Frage bezüglich good girl beantwortet war, denn unübersehbar hatte er sie mit SCHATZI abgespeichert. Alles klar, da wird der „ob blond, ob braun- Jagdtrieb beim anderen Geschlecht - also nicht queer gedacht, sondern konkret beim weiblichen Geschlecht ausgelebt. Vor mich hingrinsend überlegte ich, - ideale Lösung - alle weiblichen Kandidatinnen mit SCHATZI abzuspeichern.

    Gnadenlos unterstellte ich dieser attraktiven

    Männerausgabe, dass sich bestimmt mehrere Schatzis in seinem iPhone befinden müssten.

    Ein Klopfen an die Windschutzscheibe riss mich aus meinen argwöhnischen Gedanken. Goran erkundigte sich witzig gestikulierend, ob ich auch einen Kaffee nötig habe. Ich verneinte lachend und freute mich schon wie ein Honigkuchenpferd, jetzt endlich den für mich immer noch unbekannten Womanizer mal in seiner ganzen Pracht ansehen zu können, während er sich auf den Weg zum Bezahlen in die Tankstelle machte. Sein eng sitzendes, perfekt auf Figur geschnittenes, weißes Hemd, was seinen breiten Rücken und seine Schultern betonte, fiel mir schon am Treffpunkt auf. „Extrem sexy", und mein Blick wanderte weiter nach unten über einen breiten, geschmackvollen braunen Gürtel, der die tief auf der Taille sitzende, ausgewaschene Jeans betonte. Ich konnte mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Jeans das zusammenhält, was nach kräftigen, muskulösen Beinen aussah.

    Gemeinerweise machte da die automatische Tür der Tankstelle ihre Flügel auf. Also jetzt mal behutsam ins Wurzelchakra atmen, um dann weiter seine Rückseite, vor allem seinen Arsch inspizieren zu können. Was ich da zum Schluss in der knackig, verräterischen Jeans erspähte, sah nach einer bestgeformten Männer-Kiste aus.

    Und SCHATZI wollte es nochmal wissen und strahlte mich ein zweites Mal an. 'Die Beiden passen perfekt zusammen und haben sicher mehr als siebenmal die Woche extrem guten Sex', dachte

    ich mir beim genaueren Betrachten des blinkenden Displays und hätte dadurch fast sein Zurückkommen verpasst. Und in der Tat: er hat einen supergeilen Arsch - auch bei unsereins als Kugelarsch bekannt -, wie ich von der Seite erhaschen konnte. Ein durchtrainiertes Kraftpaket mit den neuesten Sneakers an den Füßen steuerte mit O-beinigem Gang und einem Kaffeebecher auf das Auto zu.

    „Abfahrt!, während er einen Schluck trank, dann mit der rechten Hand den Motor einschaltete und mit der linken den Pappbecher zwischen seine Beine platzierte. 'Nichts anderes, als dieser coffee to go" wäre ich jetzt gern!', amüsierte ich mich über mich selbst und blieb unweigerlich auf seinem präsenten Hosenstall hängen. Woraufhin mein geschulter Blick sofort schlussfolgerte, dass da mindestens XL von vier Knöpfen bewacht und eingesperrt gehalten wird. Robin Thicke gab erneut seinen Hit zum Besten und sofort löste ich meinen Blick von seinem ausladenden Kronjuwelen Tresor. So, jetzt bin ich mal gespannt, was das hart-

    näckige SCHATZI zu vermelden hat, doch leider war es dieselbe Männerstimme wie vorher, die sich mit kölschem Akzent nach einer Adresse in der Münchner Innenstadt erkundigte und wiederum das Tschö als Abgang verwendete.

    „Ich mag das Kölsch., was keine Floskel war, sondern wirklich stimmt! „Ist superlecker, nur die Gläser sind zu klein!, verkündete er charming mit seinen weißen Zähnen, drückte anschließend aufs Gaspedal und machte den hundert Pferden unter der Motorhaube Feuer unterm Hintern.

    „Das war mein Schwiegervater. Ein urkölsche Jung. Vor zwei Jahren hab ich im Business seine Tochter kennengelernt und bin dann auch direkt in seine Firma miteingestiegen. Ich mach für ihn die ganzen Außentermine.". Sofort hatte ich ein 'Harmonie-Dynastie-Familien-Foto' im Kopf: Schwiegervater mit großem Herz, daneben Schwiegermutter mit noch größerem Herzen, plus den zu Buche schlagenden Bonuspunkten ihres köstlichsten Sonntagsbratens! Mittig thront der perfekte Schwiegersohn Goran und glücklich fläzend auf ihm, links oder rechts das SCHATZI.

    Kickericki! Kurz nach acht und ein Hahn krähte schrill! Aha, bei Kurznachrichten, lässt er die Natur rufen!

    „Du bist begehrt!", merkte ich unter einem unterdrückten Gähnen an.

    „Ich war mal begehrt! So begehrt, dass es gar nicht zum Aushalten war.", ließ er mich grinsend, an seinem iPhone rummachend wissen.

    „Warste Frontboy in ner Boyband, oder was?. „Arsch! Nee Fußballer..

    „Fußballer? So richtig mit Trikottausch und allem drum und dran?".

    „Über zehn Jahre aktiv, mit allem drum und dran.", verfeinerte er mit stolz geschwellter Brust, die sich deutlich unter dem weit aufgeknöpftem Hemd abzeichnete.

    „Und jetzt nicht mehr?".

    „Die Röntgenbilder sprechen eine eindeutige Sprache, ich hab damit abgeschlossen.", kam von ihm nüchtern und fast disharmonisch.

    „Aber so ganz hat Dich der Sport noch nicht losgelassen!".

    „So what! Ich kümmer mich jetzt erstmal um meine Familienplanung. Und jetzt Themawechsel!. „Entschuldige, ich wollte Dir nicht zu Nahe treten., und hätte mich wegen meiner idiotischen Nachbohrerei in den Arsch beißen können, denn es herrschte eine prekäre Pause in unserem sonst fließenden Dialog, die Goran aber alsbald auflöste. „Sport ist für Dich aber auch kein Fremdwort, sieht auf alle Fälle nicht so aus. Ich überleg schon die ganze Zeit, irgendwie kommste mir bekannt vor? Du erinnerst mich an jemanden?. Wie aus der Pistole geschossen kam von mir: „Jason Lewis und der Chauffeur hat hundert Punkte!, somit war mein Look a like-Joker aus dem Sack. Mittlerweile steh ich dazu, hingegen ich früher, wenn ich auf die Ähnlichkeit angesprochen wurde, was?, oder noch besser, wer ist das? absonderte.

    Ein vergewissernder Blick, gefolgt von einem bestätigenden Blick streifte mich: „Das ist doch der Nachbartyp aus SEX AND THE CITY, der die Ältere immer gevögelt hat. Mit meiner Ex hab ich das immer geguckt und wir haben uns totgelacht über die notgeilen Weiber. Ist doch cool, wie lebt es sich denn mit so nem Doppelgänger-Segen? Wenn Du um die Häuser ziehst geht´s doch rund! Allein in die Kiste gehste doch selten? Wo wohnst denn? Köln oder München?. Aber jetzt! Jetzt wollte es jemand ganz genau wissen. Nur die Frage fehlte noch in seinem Fragenkatalog, die sonst eigentlich ständig auftaucht, weshalb ich, vielleicht für den ein oder anderen ungewöhnlich, den Name Rocco trage. Und die schnell auch Ihnen/Dir beantwortet ist mit der super simplen Erklärung, dass meine Mutter Alain Delon- Fan ist. Als meine Mutter das erste Mal Rocco und seine Brüder" sah, war es um sie geschehen. Sie hat

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