kein.thema - eine Anthologie
()
Über dieses E-Book
Ähnlich wie kein.thema - eine Anthologie
Ähnliche E-Books
Lass uns ein Eis essen: Notizen aus 2021 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIn der Maskenzeit: Gedichte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungenkeine stütze als das entzücken Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDicht auf den Versen: Gedichte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIm Dünenblick: Gedichte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenFarben ausgespannt zwischen die Tage: Gedichte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAls Wind in Blättern rauschte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenBlau wie Horizont: Lyrik & Prosa Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenPinselstriche, Klavier und Kunst: Gedichte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenFlurgedanken: Momente zwischen Kommen und Gehen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenTraummaschinenstürmer: Gedichte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWenn Träume zieh´n: Gedichte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAuf der Zugspitze: Reisen und Landschaften in Reportagen, Erzählungen und Gedichten Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHerbst: Abgerissene Blätter Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungenblauregenrauschen: Gedichte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Goldene Weg: Gedichte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWelt der Poesie: Almanach deutschsprachiger Dichtkunst. 22. Edition Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWachsen lassen: Gedichte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAntenne rein Antenne raus: Erste Hilfe Gedichte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHeitere Resignation: 100 Gedichte für Leute von heute Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSind wir Teufelskinder: helle und dunkle Gedichte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIm Supermarkt der geheimsten Gefühle: Gedichte und andere Ungereimtheiten Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAuf schwankendem Boden: Gedichte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMetamorphose: Die tödliche Entschlossenheit zu leben Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWenn Sonnenstrahlen lächeln: - Gedichte - Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIch hätte tiefer schlafen sollen: Gedichte und Storys Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAusgewählte Gedichte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWo denn und wie?: Gedichte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenKamingeflüster: Lyrik-Anthologie Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGroße Reise: Gedichte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Allgemeine Belletristik für Sie
Das Schloss Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Kinder- und Hausmärchen Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Der Struwwelpeter - ungekürzte Fassung: Der Kinderbuch Klassiker zum Lesen und Vorlesen Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Die Frau ohne Schatten Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Schnupfen Bewertung: 3 von 5 Sternen3/5Das Kreuz mit den Präpositionen: Welche Präposition ist richtig? Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGermanische Mythologie: Vollständige Ausgabe Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenFaust (German Edition) Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDienstanweisung für einen Unterteufel Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Zauberberge: Ein Jahrhundertroman aus Davos Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSpanisch lernen in kürzester Zeit Sparpaket Teil 1,2,3,4,5 zusätzlich Anfängerteil mit schriftlicher Aussprache Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Welle: In Einfacher Sprache Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Prozeß: - mit Leitfaden zur Interpretation - Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenBegegnungen mit Büchern Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Peperl Mutzenbacher - Tochter der Josefine Mutzenbacher (Ein Erotik, Sex & Porno Klassiker) Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie schönsten Erzählungen von Lew Tolstoi Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Das große Buch der Verschwörungen: Vom 11. September bis zu den Schwarzen Koffern Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie schönsten Weihnachtsgedichte (Über 100 Titel in einem Band): Adventlyrik von deutschen Klassikern: Poetische Feier der Weihnachtszeit Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenImmanuel Kant: Gesammelte Werke: Andhofs große Literaturbibliothek Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHeinrich Heine: Gesammelte Werke: Anhofs große Literaturbibliothek Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Aristoteles: Gesammelte Werke: Andhofs große Literaturbibliothek Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGrimms Märchen: Gesamtausgabe - 211 Kinder- und Hausmärchen Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Das Nibelungenlied: Vollständige Ausgabe der Nibelungensage Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIm Westen nichts Neues von Erich Maria Remarque (Lektürehilfe): Detaillierte Zusammenfassung, Personenanalyse und Interpretation Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAndersens Märchen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHandbüchlein der Moral Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSigmund Freud: Gesammelte Werke: Andhofs große Literaturbibliothek Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSternstunden der Menschheit: Historische Miniaturen. Klassiker der Weltliteratur Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5
Verwandte Kategorien
Rezensionen für kein.thema - eine Anthologie
0 Bewertungen0 Rezensionen
Buchvorschau
kein.thema - eine Anthologie - Autoren des Literaturforums KeinVerlag.de
kein.thema – eine Anthologie
BildImpressum
kein.thema – eine Anthologie
Herausgeber: KeinVerlag e.V.
Coverdesign: Lena Knaudt
ePub erstellt mit calibre
Erstausgabe 2016
© dieser Ausgabe: bei den Autoren
ISBN: 978-3-7418-7825-1
Alle Rechte vorbehalten.
Folg uns:
www.keinverlag.de
www.keinverlag-ev.de
Vorworte
Prof. Dr. Stephan Grätzel über die Liebe zur Lyrik
Schreibenmüssen
Im Literaturbetrieb spielt die Lyrik eine Nebenrolle. Das betrifft nicht nur Publikationserfolge, vielmehr ist die Präsenz von Lyrik im öffentlichen und kulturellen Leben nicht sehr groß. Waren Dichter-Lesungen noch vor wenigen Jahrzehnten sehr beliebt, so finden sich solche Veranstaltungen kaum noch im Kulturbetrieb. Diese Entwicklung steht ganz im Gegensatz zu der besonderen Stellung der Lyrik innerhalb der Literaturgattungen: Als Gesang ist sie das Hohelied der Literatur. Sie ist den besonderen Ereignissen im persönlichen, familiären, aber auch nationalen Leben vorbehalten. Soweit sie das Persönliche zur Sprache bringt ist, sie das Medium intimster Bekenntnisse. Viele Menschen schreiben deshalb Gedichte, ohne sie zu veröffentlichen oder veröffentlichen zu wollen. Sie glauben dabei zumeist, dem lyrischen Anspruch nicht gerecht werden zu können oder auch zu persönlich zu schreiben. Der Buchmarkt und die wissenschaftlichen Analysen drücken damit den tatsächlichen und auch den Stellenwert der Lyrik nicht aus. Sie lassen auch die tiefere Bedeutung des Schreibenmüssens nicht erkennen, das gerade in der Lyrik zum Ausdruck kommt. Besonders in dieser Gattung sucht sich das Individuum durch seine eigene Sprache eine Welt und erschafft dabei neue Welten, die auch von anderen begangen werden können. Lyrik ist also gleichermaßen Sprachschöpfung wie Welterzeugung. Deshalb ist sie die Gattung der Jugend, sie ist Innovation, Aufbruch und Schöpfung neuer Welten und neuer Sprachen. Durch sie können Jugendliche ihre erste Liebe in Worte fassen und erste Lebenskrisen verarbeiten. Die Lyrik ist aber nicht nur die Sprache der Jugend, sie bleibt über dieses Lebensalter hinaus die Sprache der Kritik und Erneuerung. Dem lyrischen Schreiben eine Öffentlichkeit zu geben oder zu lassen, ist deshalb ein wichtiges Unternehmen, dem dieses Buch Rechenschaft trägt. Da es auch ein mutiges Unternehmen ist, wünsche ich viel Glück und Erfolg. Möge es darüber hinaus die Leser anregen, selbst wieder Mut zu fassen, Gedichte zu schreiben und zu veröffentlichen, um so dem Schreibenmüssen den ihm angemessen Platz im kulturellen Leben zurück zu geben.
Anthologie-Team-Leiter Jan Hemmerich über KeinVerlag und die Arbeit an der Anthologie
Alfred North-Whitehead, der englische Mathematiker und Philosoph sagte einst:
„Ideen halten sich nicht. Es muß etwas mit ihnen getan werden." (Ideas won't keep. Something must be done with them.)
Genau so geschah es im Sommer 2015, als die Idee zur gemeinsamen Realisierung einer neuen KeinVerlag-Anthologie aufkam – sprich: einer Sammlung repräsentativer Texte der Autoren der Literaturplattform KeinVerlag.de, die 2003 von Jan M. Zenker ins Leben gerufen wurde und sich im Laufe der Jahre zu einer der größten, deutschen Literaturplattformen entwickelt hat, auf der über tausend Autoren unter ihren eigenen Namen oder selbstgewählten Pseudonymen Texte veröffentlichen. Schon ein Jahr nach Geburt des Onlineforums wurde der Verein KeinVerlag e.V. gegründet, der sich um die Unterstützung der KeinVerlag-Autoren und insbesondere die Förderung von Jungautoren kümmert. Neben der Organisation von Lesungen und Kulturveranstaltungen unterhält der Verein die Onlinezeitschrift „16 Seiten".
Aus der Idee, eine Anthologie mit aktuellen Texten der KeinVerlag-Autoren zu veröffentlichen, wurde über die letzten Monate hinweg ein konkreter Plan: der Verein sprang als Herausgeber und Unterstützer in die Bresche und es fand sich ein wunderbares Anthologie-Team zusammen. Nun halten Sie das Ergebnis, kein.thema - eine Anthologie
, in den Händen.
Mit den Möglichkeiten der Onlinepublikation haben sich für Autoren viele neue Wege aufgetan, ihre Werke einer Community zu präsentieren. Das direkte Publizieren im Netz ist so einfach wie nie zuvor, und Literaturplattformen wie keinverlag.de stellen eine Bühne für jegliche Art von literarischen Werken zur Verfügung, egal ob Lyrik, Kurzgeschichten oder auch Romankapitel.
Mit der Anthologie suchten wir nach einem Weg, einen Querschnitt der online veröffentlichten Texte in einer greifbaren Form abzubilden, und entschieden uns zunächst für die vergleichsmäßig einfach zu realisierende Veröffentlichung als e-Book.
Unserer Ausschreibung im Sommer 2015 folgten immer mehr Autoren, und nun, nach über zwölf Monaten Arbeit an unserem Projekt, liegen 101 Texte vor Ihnen, die stellvertretend für die große Vielfalt der Werke stehen, die die Internetliteraturszene hervorbringt.
Am Anfang war noch gar nicht zu überblicken, wie viel Arbeit es doch bedarf, bis ein solches Buchprojekt fertig gestellt ist. Vom ersten Aufruf zur Teilnahme über die Ordnung der Einsendungen, das Lektorat und den Kontakt mit den Autoren brachte sich aber jedes Teammitglied mit seinen persönlichen Stärken ein. Als Team haben wir gemeinsam Entscheidungen getroffen, Diskussionen geführt und uns neuen Herausforderungen gestellt.
Nun freuen wir uns, Ihnen eine Anthologie präsentieren zu dürfen, die ausgewogen zwischen Prosa und Lyrik balanciert und einen Einblick in die Werke vieler talentierter Autoren verschafft. Wenn Sie die schriftstellerische Arbeit der Autoren weiter verfolgen möchten: unter jedem Text finden Sie den KeinVerlag-Nickname des jeweiligen Autoren. Suchen Sie einfach auf www.keinverlag.de nach Ihren persönlichen Lieblingen oder informieren Sie sich auf www.keinverlag-ev.de über weitere Projekte des Herausgebers KeinVerlag e.V..
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen und hoffen, dass wir Ihnen einen Anreiz bieten können, die Internetliteraturszene weiter zu beobachten.
Ihr Team „kein.thema – eine Anthologie"
Jan (Sekundärstille)
Alina (Skala)
Tom (tueichler)
Armin (AZU20)
Christa (sandfarben)
Markus (Vessel)
Theresa (Zeder)
Werner (W-M)
Anthologie-Texte
treibholz
urplötzlich fällt mir
dein gesicht ein
fällt in mich ein
reißt alles nieder
die mauer aus
trug und verdrängen
weggespült
von der flut des
erliebten
lässt mich zurück
wie ein stück
treibholz
Von Helmut Adolphy (kilroy)
Frostig
An der Scheibe prangen Klirrgewächse;
deine Fingerspitze zeichnet dort
Punkte, Striche, Münder, schon komplexe
Wundgesichter.
Du wischst all das fort,
aber meinst, es schimmert weiter,
schwach,
auf dem stillen Glas; du siehst es noch.
Federfrostig
und gedacht und flach
scheint die kleine Welt im Rahmen
doch.
Von Matthias B (Matthias_B)
Scheinbar ewig
Die Kindheit hast du längst verlassen.
Nur manchmal irrst du noch durch graues Grün
und möchtest fast nach alten Zweigen fassen.
Für den Moment erwachst du wieder kühn,
stützt dich jetzt hier auch keine Hand.
Ein Wort scheint sich aus dem Geäst zu schälen,
wo einst das ewig feste Baumhaus stand.
Doch nur du selbst kannst dir davon erzählen.
Von Matthias B (Matthias_B)
Die blaue Bank
Die blaue Bank, sie steht im Garten,
und manches Mal scheint sie zu warten,
auf mich –
Sie winkt mir still und leise zu,
sie ruft: „Komm, setz dich zu mir, du,
erzähle mir –
Erzähle mir von deinen Sorgen,
erzähle mir von heut und morgen,
und schreib deine Gedichte –
schreib mir deine Geschichte,
lass jetzt nichts aus, berichte…"
Und ich lass mich auf ihr nieder,
erzähle, schreibe, immer wieder,
bis alles ist heraus –
erst dann kann ich zurück ins Haus.
Die blaue Bank, sie steht im Garten,
und manches Mal da muss sie warten,
auf mich –
Dann hab ich ihr nichts zu berichten,
dann ist mir einfach nicht nach Dichten,
dann will auch nichts aus mir heraus –
und ich bleib still im Haus.
Von Arja Barton (Lena)
Apartment 29
Beim Blick aus dem Fenster sahen wir andere Fenster, zweiundfünfzig an der Zahl, ich hatte sie einmal gezählt, als Christian spät von der Arbeit
