Bonjour Vazaha: im Taxi-Brousse durch Madagaskar
Von Gerda Althoff
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Buchvorschau
Bonjour Vazaha - Gerda Althoff
Im Taxi-Brousse durch Madagaskar
Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum.
Ich weiß nicht mehr, wo und wann ich das gehört oder gelesen habe, aber es geht mir nicht aus dem Kopf.
Zwar habe ich schon einige meiner Träume in die Realität umsetzen können, aber einer ist noch immer unerfüllt geblieben.
Madagaskar, wo der Pfeffer wächst, dem einzigen Land auf der Welt, wo es Lemuren gibt.
Seit über zwanzig Jahren will ich dorthin, habe sogar schon einen Visa-Antrag ausgefüllt, in vierfacher Ausfertigung, mit Passbild.
Damals gab es noch kein Internet und die einzige Informationsquelle, auf die man zurückgreifen konnte, war ein Reiseführer, der allerdings bei seinem Erscheinen schon nicht mehr aktuell war.
Ich habe diesen Reiseführer noch heute, die Informationen besorge ich mir aber jetzt eher aus dem Internet.
Einer der wichtigsten Gründe, warum ich diesen Traum bis heute nie verwirklichen konnte, war der Mangel an Geld. Madagaskar ist nun mal kein typisches Urlaubsziel und deshalb gibt es so gut wie keinen Wettbewerb zwischen den Fluglinien. Kurz gesagt, die Flüge sind teuer; damals wie heute.
Seit einigen Jahren bietet jedoch eine große deutsche Fluggesellschaft sporadisch günstige Flüge nach Mauritius an. Nächste Woche werde ich nun zum dritten Mal dort hin fliegen. Die Insel ist noch nicht von Touristen überlaufen, man kann günstige Privatunterkünfte bekommen und die Strände sind einzigartig. Die Supermärkte dort bieten eine ähnliche Vielfalt an Waren wie in Europa und so lässt es sich dort, auch für längere Zeit, gut leben.
Nun hatte ich die Idee, von Mauritius aus nach Madagaskar zu fliegen, was von dort etwas über 300 Euro kosten würde. Zusammen mit dem Flug nach Mauritius wären das circa 870 Euro, während ein Direktflug von Deutschland nach Madagaskar etwa 1500 Euro kosten würde.
Um diese ganze Rechnerei zu verstehen, muss man wissen, dass ich, mit meinen beschränkten Geldmitteln, so viel wie möglich von der Welt sehen möchte. Ich übernachte in einfachen, landestypischen Hotels und nehme nur ein Taxi, wenn es anders nicht geht.
Ein letzter Rest von Zweifel nagt an mir, ob ich als Frau von 64 Jahren noch so ein Abenteuer wagen sollte, deshalb wollte ich den Flug von Mauritius aus buchen, um noch etwas mehr Zeit zum Überlegen zu haben und auch weil ich denke, dass er von da aus noch etwas billiger ist.
Im Gegensatz zu früher, konnte ich mich jetzt im Internet über Einreisebedingungen, Währung und Umtauschkurs, sehenswerte Orte, Transportmöglichkeiten, Hotels usw. informieren.
Dabei habe ich herausgefunden, dass es seit längerer Zeit innerpolitische Unruhen gibt und eine Art Bürgerkrieg im Land herrscht. Offizielle Stellen behaupten dagegen, dass der Konflikt beigelegt sei und es wieder Ruhe und Frieden im Land gebe.
Um wieder mehr Touristen ins Land zu locken, verzichtet man bis auf weiteres auf die Visagebühren. Man kann das Visum jetzt kostenlos und ohne viel Papierkram, bei der Einreise bekommen.
Madagaskar ist, nach Indonesien, der zweitgrößte Inselstaat der Welt. Bei einer Fläche von mehr als 587 Km², hat sie nur 22 Millionen Einwohner und ist touristisch kaum erschlossen. Das bedeutet auf jeden Fall - Abenteuer!
Vorher muss ich aber noch, und das ist das Wichtigste, mein Schulfranzösisch aufpolieren. Auf meinen Reisen habe ich bisher immer nur Englisch und Spanisch gebraucht und so sind meine Französischkenntnisse ziemlich verblasst.
Auf Madagaskar ist Französisch die Amtssprache und man kann nicht erwarten, dass in einem Land, wo der Großteil der Menschen ums nackte Überleben kämpft, man so nebenbei auch noch Englisch spricht. Das ist der Oberschicht vorbehalten und das sind normalerweise nicht die Leute, die man auf der Straße trifft und nach dem Weg oder sonst was, fragen will.
Der Tag der Abreise kommt näher. Ich bin äußerst beunruhigt und das nicht wegen der bevorstehenden Reise ins Ungewisse.
Die Piloten der Lufthansa streiken. Die meisten innerdeutschen Flüge werden annulliert und deswegen sind alle Züge hoffnungslos überfüllt und verspätet. Auch die eingesetzten Sonderzüge ändern daran nicht viel.
Es ist Abreisetag. Ich fahre noch zwei Stunden früher los, als es eigentlich nötig gewesen wäre, aber ich will sicher sein, meinen Flug nicht zu verpassen.
Von Lünen nach Dortmund gab es kein Problem und nun stehe ich in Dortmund auf dem Bahnsteig und habe die Wahl: Gleis 11, der Zug braucht drei Stunden und 15 Minuten nach Frankfurt oder Gleis 16, dieser benötigt für die gleiche Strecke nur zwei Stunden und 10 Minuten. Beide fahren fast zeitgleich los.
Ich mache den verheerenden Fehler und steige in den Zug, der schneller da ist, obwohl ich doch genügend Zeit habe. Der Zug scheint zunächst leer, aber bei näherem Hinsehen, muss ich erkennen, dass fast alle Plätze reserviert sind. Bei meinem Rail&Fly Ticket ist eine Reservierung nicht möglich gewesen.
Während sich der Zug in kürzester Zeit füllt, kann ich sehen, wie auf Gleis 11 der Zug losfährt und man kann erkennen, dass es noch reichlich freie Plätze gibt. Die meiste Zeit muss ich stehen, dafür habe ich dann in Frankfurt vier Stunden Zeit bis zum Abflug.
Auf dem Flughafen ein einziges Chaos. Massen von Menschen, die meist ziellos umher laufen. Ich habe Gott sei Dank keinen Lufthansaflug, quetsche mich durch das Gewühl und stehe kurz darauf am Check-in Schalter. Ich brauche nicht lange zu warten, bekomme sogar noch einen Fensterplatz, was bei genauerer Überlegung aber nicht viel Sinn macht, denn bei der Ankunft auf Mauritius wird es noch dunkel sein, also keine Chance, die prachtvollen Korallenriffe aus der Luft zu betrachten. Da es ein Nachtflug wird, gibt es aber immerhin den Vorteil, dass man am Fenster ruhiger sitzt und man nicht von vorbei gehenden Passagieren oder Flugbegleitern, angerempelt wird.
Es ist 6 Uhr morgens und ich bin gerade auf dem internationalen Flughafen Sir Seewoosagur Ramgoolam auf Mauritius gelandet.
Wie schon zuvor, werde ich auch jetzt wieder mit dem Bus nach Flic en Flac fahren, das ungefähr 35 km entfernt an der Westküste liegt und bei Jimmy wohnen.
