Das Leben geht weiter: Liebe im Wechsel der Jahreszeiten
Von Helena Zauber
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Über dieses E-Book
Ivonne hält den Atem an, sie weiß von Friedhelms Angestelltem. Aber warum ruft Herr Meyer sie jetzt an?
"Ja das bin ich", sagt sie zögernd.
"Ich wollte Bescheid sagen, dass Herr Richter im Moment leider nicht kommen kann. Ich übernehme die Wartung!"
"Warum kann Herr Richter nicht kommen, wenn ich das wissen darf?", fragt Ivonne innerlich total angespannt. Ihr gehen tausend Gedanken durch den Kopf, was wohl passiert sein könnte.
"Können wir uns irgendwo treffen?", fragt Ivonne nun leise, ihre aufsteigenden Tränen unterdrückend.
Langsam ahnt Werner Meyer, wer sich hinter der Firma Schmidt verbirgt.
Helena Zauber
Helena Zauber ist freiberuflich als Dozentin in der Erwachsenenbildung tätig und schreibt in ihrer Freizeit kleine Geschichten, meist angeregt von wahren Erlebnissen
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Buchvorschau
Das Leben geht weiter - Helena Zauber
Der Anruf
„Hier ist Werner Meyer, ich rufe im Auftrag von Friedhelm Richter an, wegen ihrer Wartung. Sind Sie Frau Schmidt?"
Ivonne hält den Atem an, sie weiß von Friedhelms Angestelltem. Friedhelm hat eine kleine Firma, die Maschinen zum Bau von Schiffen repariert und wartet. Seine Kunden waren hauptsächlich kleine Werften und private Kunden. Aber warum ruft Herr Meyer sie jetzt an?
„Ja das bin ich", sagt sie zögernd.
„Ich wollte Bescheid sagen, dass Herr Richter im Moment leider nicht kommen kann. Ich übernehme die Wartung!"
„Warum kann Herr Richter nicht kommen, wenn ich das wissen darf?", fragt Ivonne innerlich total angespannt. Ihr gehen tausend Gedanken durch den Kopf, was wohl passiert sein könnte.
„Herr Richter hatte einen Verkehrsunfall und liegt im Koma, leider.",
sagt Herr Meyer.
„Oh, nein!", schreit Ivonne fast ins Telefon.
„Was haben Sie denn jetzt?", fragt Herr Meyer verwirrt.
„Sorry, aber das kann ich schwer am Telefon erklären. Können wir uns irgendwo treffen?", fragt Ivonne nun leise, ihre aufsteigenden Tränen unterdrückend.
Langsam ahnt Werner Meyer, wer sich hinter der Firma Schmidt verbirgt.
Da hat der Chef nie einen anderen Mitarbeiter hin gelassen, hat immer nur selber die Aufträge bearbeitet.
Nun wird er doch neugierig und sagt:
„Selbstverständlich können wir die Wartungstermine auch persönlich besprechen. Ich komm zu Ihnen. Wann wäre es Ihnen denn recht?"
„Am liebsten heute noch, gegen 18Uhr",
sagt Ivonne mit Tränen unterdrückender Stimme.
„Okay, Frau Schmidt, ich könnte heute um 18 Uhr bei Ihnen sein. Aber ich habe hier gar keine genaue Adresse, nur Ihre Handynummer."
Ivonne überlegt, ob es wohl gut wäre, jetzt ihre Adresse zu sagen.
Sie beschließt für sich, dass ein neutraler Ort besser ist.
Unbewusst nennt sie den Ort an dem Friedhelm und sie sich das erste Mal getroffen haben.
Kennen Sie den Bootsanleger „Lühesand
an der Elbe?"
„Ja den kenn ich. Gut, dann bis heute 18 Uhr heute Abend!",
sagt Werner, legt auf und denkt:
„Merkwürdige Sache!", ruft dann aber den nächsten Kunden Friedhelms an. Auch ihn hat die Nachricht von dem Unfall erschüttert. Manchmal haben Friedhelm und er darüber gesprochen, was zu tun ist, wenn so was mal passiert. Werner musste dem Chef versprechen, dass er dann alle Kunden anruft und nicht Friedhelms Ehefrau.
Nun ahnt Werner, dass er das wegen dieser einen „Kundin" versprechen musste. Aber die Chefin hatte eh gleich dankend angenommen, als er anbot, die Anrufe zu tätigen.
Ivonne ist ganz erschüttert bei dem Gedanken an Friedhelm und will aber auch wissen, was genau passiert ist. Sie hat gleichzeitig sein Bild vor sich, sein Lachen, seine Augen, wenn er sie beim Küssen ansieht, spürt seine Hände.
„Nein, das kann nicht vorbei sein!", denkt sie.
Die Stunden bis zum Treffen mit Herrn Meyer scheinen nicht zu vergehen.
Sie kann sich kaum auf ihre Arbeit konzentrieren.
Aber dann erinnert sie sich, wie alles begann und ein Lächeln zeigt sich auf ihrem Gesicht.
Es ist das Lächeln, das Friedhelm so liebt und behauptet, er höre es am Telefon.
„Hallo Zaubermaus, ich wollte mal wieder dein Lächeln hören!",
mit diesen Worten hat er sie so oft am Telefon begrüßt.
Wie alles begann
Es war vor 4 Jahren im Sommer.
Sie hatte im Frühjahr vor vier Jahren noch einmal versucht ihre Ehe mit Ulf zu retten. Aber nach drei Monaten merkte sie, dass er sich nicht mehr ändern will oder kann und ihr weiterhin an allem die alleinige Schuld gab. Allmählich kamen ihr der Wille und die Lust auf eine Zweisamkeit mit Ulf abhanden. Sein Desinteresse an ihr, dem was sie tat und plante, taten ihr weh.
Es machten sich Sehnsüchte in ihr breit, nach Nähe, Kommunikation und Zärtlichkeiten.
Aber damals war sie noch nicht bereit, sich offiziell von Ulf zu trennen. Das muss doch auch irgendwie anders gehen und sie dachte:
„Vielleicht suche ich mir erst mal jemanden für eine Affäre und kann dann in Ruhe die Trennung von Ulf planen oder so."
Richtig wusste sie zu diesem Zeitpunkt nicht, was sie wollte. Da halfen auch alle Gespräche mit Freundinnen nicht. Eine hatte dann aber den Tipp, sie solle sich doch mal auf einer bestimmten Internetseite anmelden und schauen, was passiert. Es gebe viele in unserem Alter, die nicht loslassen können von einer langen Beziehung, aber unzufrieden in dieser sind.
Ivonne überlegte eine Weile und kam dann zu dem Schluss: ,Was soll schon passieren, ich kann mich ja mal dort umschauen´, und meldete sich auf dieser Internetseite an.
„Oh jee, was da los war, auf meinem Profil!
Ich hatte doch tatsächlich innerhalb von zwei Tagen 150 Mails! Obwohl ich kein Foto eingestellt hatte. Entscheidend für die vielen Zuschriften war wohl, dass ich angegeben hatte, dass ich eine Affäre suche.", denkt sie zurück.
Aber es waren keine für sie aufregenden oder ihre Sinne anregenden Zuschriften dabei.
Bis dann das Schreiben von Friedhelm kam.
Oh Ivonne erinnert sich noch an jedes Wort:
„Hallo Unbekannte,
bevor ich mit der ,Tür ins Haus´ falle, stelle ich mich mal kurz vor.
Mein Name ist Friedhelm. Ich bin 46 Jahre alt. Bin etwas über 2 Meter groß und habe ein paar Pfunde zu viel.
Ich lebe in einer langweiligen Beziehung. Wegen Selbstständigkeit und aus finanziellen Gründen bin ich leider (noch) zu feige auszusteigen.
Ich bin ein ruhiger Genussmensch. Kein Macho oder Proll. Unterhalte mich gern und liebe es bei interessanten Gesprächen zuzuhören.
Ich mag sehr gerne langes schönes Kuscheln und Knutschen. Sowie streicheln, massieren und schöne Erotik ohne Zwang und Hetze.
Drogen, Gewalt, Nikotin, Alkoholiker, Schmutz und Siff, Fernsehdauerschauer (GZSZ, DSDS, Richtershow und wie sie alle heißen...) sind für mich ein absolutes ,No go´.
Vielleicht habe ich ja Glück und wir haben einige Gemeinsamkeiten. Dein Alter und Aussehen ist für mich zweitrangig. Bilderaustausch ist für mich nicht nötig.
Ich suche kein ONS! Nur für länger ohne Terminstress.
Ich bin für das direkte Date nach einem Telefongespräch. Irgendwo an einem netten Ort (Restaurant, Café, …) wo man sich, beschnuppern´ kann um zu sehen, ob da vielleicht eine gemeinsame Chemie ist.
Ich bin ehrlich und nicht nachtragend, falls es nicht klappen sollte.
Ich würde mich freuen, von dir zu lesen. Auch wenn es ,negativ´ ist.
Vielleicht bis bald...
Friedhelm aus der Hansestadt Hamburg"
Das las sich toll! Irgendwie total passend, auch von den ähnlichen Lebenssituationen damals her! Und so antwortete sie:
„Hallo Friedhelm,
wir haben viele Gemeinsamkeiten, besonders das mit den Fernsehsendungen…
Leider bin ich dem Nikotin verfallen, wie man unschwer in meinem Profil erkennen kann. Auch trinke ich gerne mal ein Gläschen Wein und auf Feiern auch Cuba Libre.
Aber bei mir ist es auch ähnlich in der Beziehung, habe die gleichen Gründe nicht aus zusteigen...Auch alles andere passt. LG Ivonne"
Ivonne denkt jetzt schmunzelnd zurück.
Dann schaut sie auf die Uhr und ihr fällt wieder ein, was Werner Meyer am Telefon gesagt hat und dass sie sich in einer halben Stunde treffen werden.
Die Sorge um Ihren Friedhelm lässt ihr Herz bis zum Hals schlagen.
Das Treffen mit Herrn Meyer
Pünktlich ist sie am verabredeten Ort angekommen. Weiß nicht,wie sie es dahin geschafft hat.
Ein großer sehr junger Mann mit Pferdeschwanz und Piercings kommt zögernd auf sie zu.
Werner Meyer hatte sie schon im Auto kommen gesehen und ihm war schlagartig klar, wer Firma Schmidt sein musste.
Nun kann er das verschmitzte Lächeln auf dem Gesicht seines Chefs verstehen, wenn mal kurz die Rede von Firma Schmidt war. Fragen hat er dann immer schnell abgewiegelt,
„Da kümmere ich mich persönlich drum!", hat er immer gesagt.
„Aber einen super Geschmack hat der Alte schon!", denkt er grinsend.
Er findet Ivonne sofort sympathisch, auch weil sie noch so jung und aktiv wirkt.
Sie hat halblanges braunes ein bisschen wild gelocktes Haar und ganz dunkelbraune, große, allerdings jetzt besorgt blickende Augen.
Das blaue Etuikleid betont ihre frauliche Figur. Was nicht schwer war bei, schätzungsweise, Konfektionsgröße 42 und sie ist bestimmt paar Jährchen jünger als der Chef, denkt Werner Meyer,
„Schade, dass ich ihr das nun erzählen muss.", und sagt:
„Hallo, ich bin Werner Meyer, sind Sie Frau Schmidt? Dass Sie keine Firma sind, ist mir gerade klar geworden! Tut mir leid, dass ich Ihnen sagen muss, dass Herr Richter einen Unfall hatte."
Ivonne muss ein wenig lächeln und denkt kurz:
„Unter einem Herrn WERNER Meyer hatte ich mir keinen ca. 30 Jahre jungen und 1,90 Meter großen Mann mit Piercings und langen zu einem Zopf gebundenen Haaren vorgestellt."
„Erzählen Sie mir bitte was passiert ist. Wie geht’s Friedhelm und nennen Sie mich doch Ivonne", sagt sie leise während ihr kurzes Lächeln wieder verschwindet.
Werner Meyer sieht dieses kurze Lächeln und kann seinen Chef noch besser verstehen.
„Ja danke, dann sagen Sie ruhig auch Werner zu mir!"
Sie reichen sich die Hände und dann erzählt er mit kurzen Sätzen,
dass Friedhelm auf dem Weg nach Hause war.
Vor einer Baustelle auf der Autobahn bremsen musste und ein LKW, der hinter
