Von Krankenhausgeburten zu unassistierten Hausgeburten: schmerzfrei & selbstbestimmt
Von Sabrina Fischer
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Über dieses E-Book
Natürlich im Krankenhaus - weil sich das so gehört.
Dort wurde ich leider nicht ernst genommen und musste durch fehlerhaften Umgang, die dadurch resultierenden Komplikationen ertragen.
Dieses sollte nicht noch einmal geschehen, und die zweite Geburt war als Hausgeburt geplant. Leider machte mir der Frauenarzt einen Strich durch die Rechnung, und es folgte eine Einleitung - auf Grund einer Fehldiagnose, also unnötig.
Stets zeigte sich, dass mein Gefühl als einziges immer richtig lag.
Die nachfolgenden drei Geburten, waren dann rein selbstbestimmte, schmerzfreie und unassistierte Hausgeburten.
Neben der Erzählung meiner eigenen Erfahrungen, beantworte ich die häufigsten Fragen rund um das Thema Geburt, welche mir in dem letzten Jahrzehnt am meisten gestellt wurden.
Mit diesem Buch möchte ich Frauen die Angst vor der Geburt nehmen, erklären wieso es zu Komplikationen kommen kann, wie Schmerzen unter der Geburt entstehen, und wieso ich überzeugt bin, dass jede Frau -rein anatomisch gesehen- schmerzfrei gebären könnte - und das ganz ohne irgendwelche Kurse und Techniken.
Dieses Buch ist nicht nur für alle, die sich für (unassistierte) Hausgeburten interessieren, sondern soll ebenso unterstützen eine möglichst schöne Geburt in der Klinik zu erleben, oder auch vergangene Geburtserfahrungen besser verstehen und verarbeiten zu können.
Sabrina Fischer
Sabrina Fischer, 1987 in Niedersachsen geboren, ist fünffache Mutter, alleinerziehend mit vier Kindern. Ihre große Liebe an der Kommunikation, verstärkt durch ihre Hypersensibilität und Synästhesie, führte dazu, dass ihr über zwei Jahrzehnte lang immer wieder geraten wurde, doch Bücher schreiben zu sollen. Sie selbst sah sich allerdings nie als Autorin, und äußert, dass sie zwar privat gerne und viel schreibt, aber ein Buch zu schreiben, etwas ganz anderes sei und ihr das einfach nicht liegt. Durch ihre beiden jüngsten Kinder wurde dann aber doch klar, dass sie selbst Bücher schreiben muss. Bücher die voll und ganz zu den eigenen Umständen und Vorlieben passen, und in den eigenen Worten sind. Nach vier Kinderbüchern, die sie zugegeben eher zwischen Tür und Angel schrieb, schreibt sie nun bereits an dem zweiten Buch für Erwachsene, und verrät, dass auch dieses nicht das letzte bleiben wird, auch wenn die Erscheinungsabstände nun wieder größer werden würden.
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Rezensionen für Von Krankenhausgeburten zu unassistierten Hausgeburten
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Buchvorschau
Von Krankenhausgeburten zu unassistierten Hausgeburten - Sabrina Fischer
Wichtige/rechtliche Hinweise/Disclaimer:
Dieses Buch greift das Thema Geburt auf, und somit auch die medizinischen Aspekte.
Alle Texte stammen von mir. Sie spiegeln meine
Erfahrungen, Erlebnisse, Empfindungen und meine Meinung wieder.
Auch die beantworteten Fragen sind nicht mehr, und nicht weniger, als meine persönliche Meinung, sprich:
Dieses Buch ersetzt keine Hebamme und keinen Arzt. Ähnliche Situationen können different verlaufen und ein anderes als von mir erlebtes/geschildertes Verhalten benötigen!
Bei Unsicherheiten, Sorgen oder sonstigem wendet euch also bitte an euren Arzt oder Hebamme des Vertrauens und besprecht eure eigene, individuelle Situation.
Es besteht die Möglichkeit, dass Fachärzte für Frauenheilkunde Schilderungen aus diesem Buch widersprechen. Ich wiederhole: Dieses Buch beruht auf meinen eigenen Erfahrungen und Erlebnisse und dient NICHT als medizinischer Ratgeber bei Problemen oder ähnlichem. Ich rate niemandem, geschilderte Dinge nachzuahmen, und hafte nicht für Folgen oä., die entstehen könnten, wenn doch eine Nachahmung statt findet. Ich hafte auch nicht für Missverständnisse oder Fehlinterpretationen.
Triggerwarnung:
Die ersten zwei Geburten waren geprägt von künstlich/medizinisch herbei geführten Komplikationen. Da ich kein Horrorbuch schreiben möchte, sondern aufzeigen möchte, wie schön der Weg von Krankenhausgeburten zu einer selbstbestimmten Hausgeburt sein kann und es in jedem steckt, habe ich mich bemüht, dieses auch recht mild zu verpacken, und eventuell triggerndes eben nicht zu sehr zu detaillieren. Dennoch bleibe ich offen und ehrlich, und kann somit nicht ausschließen, dass auch die milden Schilderungen über Komplikationen und Eingriffe eventuell belasten oder eigene Traumata aufwühlen könnten.
Bitte entscheidet also selbst, ob ihr so etwas gut lesen könnt – oder springt vor zur dritten Geburt. Ich verspreche, es wird schön.
Im Bereich der „häufigen Fragen", am Ende des Buches, wird es mindestens eine triggernde Antwort geben, diese wird derart gekennzeichnet, so dass ihr die Möglichkeit habt, diese zu überspringen.
Kraftausdrücke/FSK:
Es ist ein recht intimes, wenn auch natürliches, Thema, dementsprechend sieht der Inhalt dieses Buches eben auch aus. Allerdings verzichte ich auf unschöne Kraftausdrücke und auch die Genitalien werden hier nicht weiter Thematisiert/detailliert aufgeführt, da ich gerne möchte, dass „jeder der möchte", dieses Buch lesen kann, und versuche es dementsprechend alles nieder zu schreiben.
Das Buch soll folglich nicht nur für werdende Mamas sein, sondern auch für die werdenden Großeltern, den werdenden Vater, und ja, auch für schon große Kinder, die in einem Alter sind, wo sie mehr Tiefe als in Kinderbüchern verlangen und die nötige Reife besitzen. Natürlich aber auch für alle anderen, die Interesse daran besitzen, einmal mehr in dieses Thema rein zu schnuppern :)
Inhaltsverzeichnis
Disclaimer & Hinweise
Impressum
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Häufig gestellte Fragen
(sortiert und nummeriert)
Epilog & Danksagungen
Über die Autorin
Bereits erschienen
Kapitel 1
Das Thema Geburt ist ein großes Thema, das viele mit Unwissen und Angst erfüllt.
Viele Fragen stellen sich im Laufe einer Schwangerschaft – egal ob es die erste, oder schon die achte ist.
Viele Jahre konnte ich schon anderen Frauen helfen, und nun ist es so weit, und ich versuche meine Erfahrungen in ein Buch zusammen zu fassen, und hoffe, dass es dem einen oder anderen vielleicht sogar hilft. Und auch nicht nur den (werdenden) Müttern ;)
Meine eigene Geschichte bezüglich Geburtserfahrungen begann 2003, vor nun fast 19 Jahren.
Ich war mit meinem ersten Kind schwanger – und nicht nur das, ich war erst 16 Jahre alt.
Die Schwangerschaft verlief absolut komplikationslos. Angst vor der Geburt hatte ich nie. Ganz im Gegenteil. Ich wuchs -wie leider sehr viele- schon als kleinstes Kind mit Sprüchen, dass „eine Geburt weh tut" auf. Etwas, dass wohl schon fast jedes Mädchen schon gehört hat, inklusive der einen oder anderen Horrorgeschichte.
Ich war da aber anders und mich hat das nie eingeschüchtert. Im Gegenteil, ich war dieses 12 jährige Kind, das sagte: „Eine Geburt wird mir nicht weh tun!"
Wie viel Gelächter mir das bescherte, muss ich an dieser Stelle nicht sagen, oder?
Ich dummes, kleines Kind, das ja überhaupt keine Ahnung hat. Aber ich würde es schon sehen.
Aber nein, meine Einstellung änderte sich nie. Diese Sicht, dass eine Geburt so schlimm und böse war, existierte in mir einfach nicht. Ich sah eine Geburt immer ganz ruhig und entspannt. Natürlich. Als das was es war. Da hatten Schmerzen keinen Platz. Egal ob das wer verstehen konnte, dass ich so ticke, oder nicht.
Ja, und dann kam mein ET. Ich erinnere mich noch gut, wie ich am Tag des ET meine Klasse besuchte, die total verwirrt waren, weil mein Baby noch nicht da wäre. Aber auch da war ich total entspannt. Es kommt, wann es kommt, und ich freute mich über jeden Tag mehr, schließlich ist das gut fürs Baby, wenn es so lange wie möglich im Bauch bleiben kann.
Das Thema Geburt kam in der Schwangerschaft natürlich ab und an auf.
Sogar das Thema Hausgeburt kam recht früh einmal auf, aber leider hat meine Hebamme keine Hausgeburten begleitet.
Und da war mein Schwachpunkt. Ich war unerfahren und jung. Nicht so selbstsicher dadurch. Ich hätte eine andere Hebamme suchen können, ich hätte,.... ich hätte,.....
Wie dem auch sei, und wer weiß was ich hätte alles anders machen können – es war so, wie es war. Ich meldete mich in dem von der Hebamme empfohlenen Klinik an. Leider war sie dort keine Beleghebamme, so dass... keine Ahnung was mir diese Hebamme überhaupt brachte. Ehrlich gesagt nichts.
Ich hätte doch jemanden gebraucht, der mich etwas bestärkt, unterstützt. Weitere Infos gibt, oder....... nun muss man sagen, es war 2003/2004. Das ist nun zwar noch keine Ewigkeit entfernt, aber doch gab es dort noch nicht so viel Literatur in diesem Thema wie heute, und auch Facebook mit seinen zahlreichen Gruppen gab es dort noch nicht.
Sprich, ich hatte gar nicht die Möglichkeit so einfach an Infos zu kommen, wie es heute ginge.
Zumal Hausgeburten in den damaligen Foren oftmals ein großes Tabu Thema war. Wie kann man nur, verantwortungslos und so weiter......... Hach ja,.... Ich schwebte irgendwo in der Luft. Ja, mir hat im Grunde nur jemand gefehlt, der mich verbal etwas bestärkt, dass ich ruhig eine Hausgeburt machen kann, wenn ich das so möchte. ….
Und dann kam der Tag. Zwei Tage nach dem errechneten Termin sollte die Geburt los gehen.
Ich wartete noch ganz entspannt. Es war vereinbart, dass ich meinen Eltern Bescheid gebe wenn es los geht, diese wohnten nur wenige Häuser entfernt und mein Vater wollte uns dann mit dem Auto ins Krankenhaus fahren.
Aber mir war einfach nicht danach. Es war eigentlich alles schön und angenehm, und es wollte nicht in meinen Kopf rein, warum ich in ein Krankenhaus soll, für eine Geburt, die doch so natürlich und normal ist und eben keine Krankheit. Ich sag ja, ich war einfach schon immer etwas anders.
Irgendwann...... einige Stunden später, sagte ich dann doch Bescheid. Nicht, weil ich doch ins Krankenhaus wollte, sondern schlicht und ergreifend „weil es sich so gehört". Ja, es gehörte sich halt so. So macht man das.
Geht die Geburt los, fährt man ins Krankenhaus. Ich wollte nicht, aber es gehörte sich ja so, und dem fügte ich mich.
Während der halbstündigen Fahrt durfte ich meine Musik hören. Es war eine schöne, aufregende Fahrt. So, als wenn man in einen Freizeitpark fahren würde. Zumindest empfand ich in der Art. Meine Mutter, die ebenfalls dabei war, war nicht im Ansatz so ruhig und gelassen wie ich. Mein Vater war wohl auch etwas genervt davon, und er blieb nicht der einzige, der fragte ob sie oder ich das Kind bekomme.. Hach ja,... herrlich.
Und so kamen wir im Krankenhaus an. Das übliche Prozedere begann, und da ich noch absolut normal am sprechen war, wurde mir gesagt, dass es noch sehr lange dauern würde, wenn eine Geburt los geht, könne man nicht noch so normal reden... Und wieder wurde meine Mutter thematisiert,
