Sigmund Freud: Über Psychoanalyse
Von Sigmund Freud
()
Über dieses E-Book
Sigmund Freud
Sigmund Freud, né Sigismund Schlomo Freud le 6 mai 1856 à Freiberg et mort le 23 septembre 1939 à Londres, est un neurologue autrichien, fondateur de la psychanalyse. Médecin viennois, Freud rencontre plusieurs personnalités importantes pour le développement de la psychanalyse, dont il est le principal théoricien.
Ähnlich wie Sigmund Freud
Ähnliche E-Books
Über Psychoanalyse Fünf Vorlesungen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenStudien über Hysterie Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSigmund Freud: Sämtliche Werke (Golden Deer Classics) Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSprachhänge und Sprechlänge: Ansichten, Erinnerungen, Gedanken Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMacht.Wahn.Sinn.: Der rätselhaften Krankheit Schizophrenie auf der Spur Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenBinde deinen Karren an einen Stern: Was uns im Leben weiterbringt Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAbriss der Psychoanalyse Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSigmund Freud - Gesammelte Werke Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenPsychologisch-philosophische Untersuchungen: Für ein liebevolles Verständnis unseres menschlichen Daseins Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGesammelte Werke: Der Sinn des Lebens, Menschenkenntnis, Praxis und Theorie der Individualpsychologie Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEine Geschichte aus zwei Städten: Illustrierte Ausgabe Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenÜber den nervösen Charakter: Grundzüge einer vergleichenden Individualpsychologie und Psychotherapie Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSeelische Abgründe: Parapsychologische Deutungen für Hysterie, Zwänge, Asthma, Epilepsie und Manie Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSlow Medicine – Medizin mit Seele: Die verlorene Kunst des Heilens Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenKrank ohne Befund Bewertung: 3 von 5 Sternen3/5Sigmund Freud: Hemmung, Symptom, Angst Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Versuchung des Wissens: Vorschläge für einen gemeinschaftlichen Umgang mit prädiktiver Gen-Diagnostik Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Fall des Charles Dexter Ward Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenPraxis und Theorie der Individualpsychologie: Zur Einführung in die Psychotherapie für Ärzte, Psychologen und Lehrer Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie österreichische Seele: Zehn Reden über Medizin, Politik, Kunst und Religion Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Evokationsverfahren zum Hervorrufen von Nahtoderfahrungen & Nachtoderscheinungen: Über die gezielte Anwendung von CO2-Narkosen und Reiztypen der Migräne Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer kleine unorthodoxe Ergo: Zeitloses Wissen Verstehen Erkennen Heilen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIch bin viele: Mein Leben mit multipler Persönlichkeitsstörung Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLeitsymptome in der Aurachirurgie Band 5: Medizin im 21. Jahrhundert Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenVon der Macht des Gemüts, durch den bloßen Vorsatz seiner krankhaften Gefühle Meister zu sein Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenTore zum kosmischen Bewusstsein: Wege zu einer neuen Erfahrung der Wirklichkeit Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenStation 27 A: Das Leben ist kein ruhiger Fluss Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEin Leben mit der Angst in allen Facetten Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenPsychologie des Lachens und des Komischen: Ein Beitrag zur experimentellen Psychologie für Naturforscher, Philosophen und gebildete Laien Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAktiviere deine innere Stärke: Rezepte & Ratgeber mit traditioneller Küche und Heilmitteln: Natürliche Ernährung, Alternativmedizin und Gesundheitstipps Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Psychologie für Sie
Werde übernatürlich: Wie gewöhnliche Menschen das Ungewöhnliche erreichen Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Gelassenheit - Die Kunst der Seelenruhe: Ein SPIEGEL E-Book Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLexikon der Symbole und Archetypen für die Traumdeutung Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Hass, Wut, Gewalt und Narzissmus Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Unruhe im Kopf: Über die Entstehung und Heilung der Aufmerksamkeitsdefizitstörungen ADHS Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEin neues Ich: Wie Sie Ihre gewohnte Persönlichkeit in vier Wochen wandeln können Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas Narrativ vom »großen Austausch«: Rassismus, Sexismus und Antifeminismus im neurechten Untergangsmythos Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenJenseits der therapeutischen Beziehung: Was wirkt in Hypnotherapie und hypnotherapeutischer Teiletherapie? Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWenn der Körper nein sagt: Wie verborgener Stress krank macht – und was Sie dagegen tun können. Internationaler Bestseller übersetzt in 15 Sprachen. Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDu bist das Placebo: Bewusstsein wird Materie Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGefühle & Emotionen - Eine Gebrauchsanweisung Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Sinn des Lebens: Erkenntnisse einer ganzheitlichen Psychologie und Psychotherapie Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDeutsch als Zweitsprache in der Schule: Grundlagen - Diagnose - Förderung Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenADHS von A bis Z: Kompaktes Praxiswissen für Betroffene und Therapeuten Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEndloses Bewusstsein: Neue medizinische Fakten zur Nahtoderfahrung Bewertung: 3 von 5 Sternen3/5Praxisbuch psychologische Kinesiologie: Seelische Konflikte, emotionale Krisen und belastende Verhaltensmuster schnell lösen - mit Stress Re Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenTherapie to go: 100 Psychotherapie Tools für mehr Leichtigkeit im Alltag | Buch über positive Psychologie und positives Denken Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMenschen entschlüsseln: Ein Kriminalpsychologe erklärt, wie man spezielle Analyse- und Profilingtechniken im Alltag nutzt Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenBiopsychologie Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSuper Lernen: Fortgeschrittene Strategien für schnelleres Verstehen, größeres Behalten und systematisches Wissen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas Happiness-Prinzip: Wie Sie mit 7 Bausteinen der Positiven Psychologie erfolgreicher und leistungsfähiger werden Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie hochsensible Frau: Hochsensibilität bewusst als Chance nutzen Bewertung: 3 von 5 Sternen3/5
Rezensionen für Sigmund Freud
0 Bewertungen0 Rezensionen
Buchvorschau
Sigmund Freud - Sigmund Freud
Klappentext
Der österreichische Neurologe und Psychiater Sigmund Freud (1856–1939) war einer der bedeutendsten Denker des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts – in seinem Einfluss auf Wissenschaft und Kultur gleichzusetzen mit Karl Marx oder Albert Einstein. Neben vielen anderen Denkanstößen, die von ihm ausgingen, begründete er das Feld der Psychoanalyse, die bis heute ein Hauptansatz für die Diagnose seelischer Erkrankungen ist. Viele der von Freud geprägten Begriffe – wie das ›Unterbewusste‹ oder der ›Ödipuskomplex‹ – sind in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen. Im Laufe seiner beeindruckenden wissenschaftlichen Karriere versammelte Freud zahlreiche – später ebenfalls berühmte – Schüler um sich, etwa Alfred Adler, Carl Gustav Jung, Wilhelm Reich und viele weitere. Im vorliegenden Buch, bestehend aus mehreren Vorträgen, erläutert Freud leicht verständlich die Grundzüge seines bahnbrechenden Diagnose- und Therapieverfahrens.
1922 erkrankte Freud infolge seines übermäßigen Tabakkonsums an Gaumenkrebs, und die Erkrankung verschlimmerte sich trotz zahlreicher Operationen zunehmend. Im Londoner Exil – Freud hatte wie viele andere progressive Wissenschaftler und Künstler vor den Nazis fliehen müssen – ließ er sich, vom Krebs schwer gequält, 1938 von seinem Arzt eine tödliche Dosis Morphium injizieren.
© Redaktion eClassica, 2020
Über Psychoanalyse
Fünf Vorlesungen gehalten zur 20-jährigen Gründungsfeier der Clark University in Worcester Mass., gehalten 1909
Herrn G. Stanley Hall, Ph. D., LL. D.
Professor der Psychologie und Pädagogik in Dankbarkeit zugeeignet.
I.
Meine Damen und Herren! Es ist mir ein neuartiges und verwirrendes Gefühl, als Vortragender vor Wissbegierigen der Neuen Welt zu stehen. Ich nehme an, dass ich diese Ehre nur der Verknüpfung meines Namens mit dem Thema der Psychoanalyse verdanke, und beabsichtige daher, Ihnen von Psychoanalyse zu sprechen. Ich will es versuchen, Ihnen in gedrängtester Kürze einen Überblick über die Geschichte der Entstehung und weiteren Fortbildung dieser neuen Untersuchungs- und Heilmethode zu geben.
Wenn es ein Verdienst ist, die Psychoanalyse ins Leben gerufen zu haben, so ist es nicht mein Verdienst. Ich bin an den ersten Anfängen derselben nicht beteiligt gewesen. Ich war Student und mit der Ablegung meiner letzten Prüfungen beschäftigt, als ein anderer Wiener Arzt, Dr. Josef Breuer¹, dieses Verfahren zuerst an einem hysterisch erkrankten Mädchen anwendete (1880-1882). Mit dieser Kranken- und Behandlungsgeschichte wollen wir uns nun zunächst beschäftigen. Sie finden dieselbe ausführlich dargestellt in den später von Breuer und mir veröffentlichten ›Studien über Hysterie²‹. Vorher nur noch eine Bemerkung. Ich habe nicht ohne Befriedigung erfahren, dass die Mehrzahl meiner Zuhörer nicht dem ärztlichen Stande angehört. Besorgen Sie nun nicht, dass es besonderer ärztlicher Vorbildung bedarf, um meinen Mitteilungen zu folgen. Wir werden allerdings ein Stück weit mit den Ärzten gehen, aber bald werden wir uns absondern und Dr. Breuer auf einen ganz eigenartigen Weg begleiten.
Dr. Breuers Patientin, ein 21jähriges, geistig hochbegabtes Mädchen, entwickelte im Verlaufe ihrer über zwei Jahre ausgedehnten Krankheit eine Reihe von körperlichen und seelischen Störungen, die es wohl verdienten, ernstgenommen zu werden. Sie hatte eine steife Lähmung der beiden rechtsseitigen Extremitäten mit Unempfindlichkeit derselben, zeitweise dieselbe Affektion an den Gliedern der linken Körperseite, Störungen der Augenbewegungen und mannigfache Beeinträchtigungen des Sehvermögens, Schwierigkeiten der Kopfhaltung, eine intensive Tussis nervosa, Ekel vor Nahrungsaufnahme und einmal durch mehrere Wochen eine Unfähigkeit zu Trinken trotz quälenden Durstes, eine Herabsetzung des Sprachvermögens, die bis zum Verlust der Fähigkeit fortschritt, ihre Muttersprache zu sprechen oder zu verstehen, endlich Zustände von Abwesenheit, Verworrenheit, Delirien, Alteration ihrer ganzen Persönlichkeit, denen wir unsere Aufmerksamkeit später werden zuwenden müssen.
Wenn Sie von einem solchen Krankheitsbild hören, so werden Sie, auch ohne Ärzte zu sein, der Annahme zuneigen, dass es sich um ein schweres Leiden, wahrscheinlich des Gehirns, handle, welches wenig Aussicht auf Herstellung biete und zur baldigen Auflösung der Kranken führen dürfte. Lassen Sie sich indes von den Ärzten belehren, dass für eine Reihe von Fällen mit so schweren Erscheinungen eine andere und weitaus günstigere Auffassung berechtigter ist. Wenn ein solches Krankheitsbild bei einem jugendlichen weiblichen Individuum auftritt, dessen lebenswichtigen inneren Organe (Herz, Niere) sich der objektiven Untersuchung normal erweisen, das aber heftige Gemüts-Erschütterungen erfahren hat, und wenn die einzelnen Symptome in gewissen feineren Charakteren von der Erwartung abweichen, dann nehmen die Ärzte einen solchen Fall nicht zu schwer. Sie behaupten, dass dann nicht ein organisches Leiden des Gehirns vorliegt, sondern jener rätselhafte, seit den Zeiten der griechischen Medizin Hysterie benannte Zustand, der eine ganze Anzahl von Bildern ernster Erkrankung vorzutäuschen vermöge. Sie halten dann das Leben für nicht bedroht und eine selbst vollkommene Herstellung der Gesundheit für wahrscheinlich. Die Unterscheidung einer solchen Hysterie von einem schweren organischen Leiden ist nicht immer sehr leicht. Wir brauchen aber nicht zu wissen, wie eine Differentialdiagnose dieser Art gemacht wird; uns mag die Versicherung genügen, dass gerade der Fall von Breuers Patientin ein solcher ist, bei dem kein kundiger Arzt die Diagnose der Hysterie verfehlen wird. Wir können auch an dieser Stelle aus dem Krankheitsbericht nachtragen, dass ihre Erkrankung auftrat,
