Weihnachtsgeschichten zum Davonlaufen: für Oma, Opa, Mama, Papa, Kind und Kegel
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Über dieses E-Book
Weihnachten ist bei vielen gar nicht so rosig. Wird aber das Problem gelöst. erscheint Weihnachten in einem ganz anderen Licht.
Der Leser ist eingeladen, auf Erkundungsreise durch 10 bunte Lebenswelten zu gehen, Geschirrflieger, Bettkacker, Eidechsenmädchen, Waldphobie, Putzteufel, Wadlbeißer und Gartenhexen, Amseln und Perlhühner zu verstehen, um schließlich ein wunderschönes Weihnachtsfest zu feiern.
Sibylle Dorothea Wolf
Die Autorin Sibylle Dorothea Wolf bietet als Pädagogin, psychologische Beraterin und Coach die Methode Seelene zur erfolgreichen Stressbewältigung an. Sie setzt sich mit Problemen von Erwachsenen wie von Kindern auseinander: Probleme, Konflikte sind Stress für Deine Psyche und Stress für Deinen Körper. Aber kein Problem ist so große wie Deine Seele. Probleme sind zum Lösen da, wenn Du es willst!
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Buchvorschau
Weihnachtsgeschichten zum Davonlaufen - Sibylle Dorothea Wolf
1
Anna, 5 Jahre: Stubenhocker
Die 5jährige Anna verkriecht sich wie eine Eidechse, wenn es kühl und düster ist.
Annas Papa macht sich Sorgen um seine kleine Tochter: Im Kindergarten spielt Anna nicht mehr mit den anderen Kindern und zuhause bleibt Anna auch am liebsten allein in ihrem kleinen Zimmer.
Sonst hat Anna so gerne mit ihren vielen bunten Holzbausteinen Türme und Dörfer, ja sogar Burgen gebaut. Ihren Papa hat Anna oft bei Brettspielen geschlagen und sie hatten einen Heidenspaß dabei, beide zusammen. Sie lachten so laut, dass Herr Maier in der Wohnung unter ihnen manchmal aufgebracht mit einem Besenstiel gegen seine Zimmerdecke donnerte.
Und viele Sterne und Schneemänner aus Papier bastelten Anna und Papa gemeinsam im letzten Winter. Mal stellte sich Papa geschickter an, mal die kleine Anna.
Und wie gestaltet Papa so sein Leben?
"Ach, das ist so: Annas Mutter wollte keine Baby, auf keinen Fall. Wir kannten uns noch nicht so lange.
Sonja, meine Freundin, wollte unabhängig bleiben. Sie plante damals, für ein Jahr in die Vereinigten Staaten zu ziehen, zu einer Cousine. Da kam die Schwangerschaft ungelegen.
Aber ich, ich wollte das Kind, unser Kind. Ich wollte eine Familie gründen. Schließlich einigten wir uns darauf, dass Sonja mit dem Baby das erste halbe Jahr bei mir bleiben und ich im Anschluss ganz die Betreuung übernehmen würde. So haben wir das dann auch durchgezogen.
Seit gut 4 Jahren bin ich alleinerziehend und Annas Mutter kommt hin und wieder am Wochenende vorbei.
Seit einem halben Jahr bin ich arbeitslos - aber einen Minijob bei einer Tankstelle bekam ich vor zwei Wochen. Annas Papa dreht verlegen seine Kaffeetasse hin und her. Leise setzt er hinzu:
Ich geb's zu - ab und an trinke ich zuviel Wein am Abend.
Aber nur abends! Wenn meine Tochter schläft! Und morgens versorge ich Anna immer - da klappt alles gut."
Annas Papa setzt hilfesuchend hinzu: Ich möchte, dass Anna nicht immer in ihrem Zimmer sitzt. Sie verkriecht sich vor mir und sie verkriecht sich vor den anderen Kindern. Da sieht sie so einsam aus
, hastig trinkt er einen Schluck Kaffee.
Anna kommt ins Wohnzimmer und setzt sich gleich neben mich: Ich habe ein paar Holztiere mitgebracht - eine weiße Katze, einen braunen Hund, einen bunten Vogel, ein Kamel, einen Löwen. Die Tiere stehen vor mir auf dem Tisch. Anna überlegt mit mir, wo diese Tiere wohnen könnten und was sie wohl alles erleben.
Anna nimmt eifrig die Tiere in die Hand, betrachtet sie genau und freut sich besonders am bunten Vogel, der überallhin zu fliegen vermag.
Welches Tier hast Du richtig gern?
, frage ich Anna. Die Kleine baut alle Tiere vor sich auf, schüttelt aber den Koof. Nein, das Tier ist nicht dabei.
Wie heißt es denn?
, hake ich nach.
Anna zuckt mit den Schultern. Ich habe das Tier neulich im Garten von der Oma bei den Steinen gesehen. Es lag auf einem warmen Stein, ganz still. Es hat nur manchmal die Zunge herausgestreckt. Dann ging die Sonne weg. Ich fing an, ein bisschen zu frieren und das Tier ist in einem kleinen Loch neben dem Stein verschwunden - husch, war es weg. Das Tier hatte einen langen Schwanz und war so schön grün!
, stellt Anna freudig fest und reißt ihre Hände hoch.
Ach, das war eine Eidechse
, rate ich. Und Eidechsen magst Du besonders gern?
Anna nickt energisch.
Eidechsen lieben die Wärme der Sonne. Sie brauchen die Sonnenstrahlen, um sich ganz lebendig zu fühlen. Ihre Haut, ihr Schuppenpanzer ist so dick - da haben sie viel Sonne nötig
, erzähle ich Anna, die aufmerksam zuhört. Und wenn es kühl wird, verkriechen sie sich in ihrem Zuhause.
Ich mache eine kleine Pause und Anna spielt mit dem Holz-Vogel, der auf ihrem Arm hin- und herstolzieren darf.
Du verkriechst Dich auch in Deinem Zimmer. Und im Kindergarten setzt Du Dich in ein Eck wie eine kleine Eidechse, die sich in ihrer Höhle vor der Kälte versteckt
, stelle ich lächelnd fest.
Stimmt
, antwortet Anna. Papa macht es auch so. Er ist auch immer zuhause.
Der Holz-Vogel hüpft wieder auf den Tisch.
Ach, der Papa ist auch eine Eidechse?
Ja schon, aber eine große!
, gluckst Anna.
Dein Papa spielt so gerne mit Dir. Eidechsen können auch zusammen spielen. Und sie können auch draußen spielen, andere Eidechsen kennenlernen.
Wirklich?
, Anna schaut mich neugierig an.
Aber natürlich. Manchmal bleibt eine Eidechse länger in ihrer Höhle, in ihrem Zuhause. Aber deshalb kann die Eidechse mit Spielgesellen Spaß haben. Mit großen, mit Papas und Mamas und mit kleinen Eidechsen, im Kindergarten zum Beispiel.
Annas bunter Vogel kreist über unseren Köpfen.
Anna, was spielst Du am liebsten?
, möchte ich von Anna wissen. Was macht Dir Freude?
Anna überlegt ein bisschen.
Am liebsten spiele ich mit den Bauklötzen oder mit Lego. Und ich mag es, wenn Papa aus 'Petterson und Findus' vorliest. Und ich mag die Malecke im Kindergarten: da dürfen wir basteln.
Ui, das klingt aber nach viel Freude!
Oh ja
, Anna lacht und wirft sich auf das Sofa. Alle Tiere dürfen jetzt tanzen.
Anna stellt die Tiere auf dem Sofa im Kreis auf.
Anna, was willst Du nachher machen, wenn ich mich verabschiedet habe?
Anna lässt den Löwen wilde Sätze machen. Nachher will ich mit Papa eine Burg bauen.
Und morgen im Kindergarten? Auf was freust Du Dich da?
Das Kamel schreitet hinter dem Löwen her. Morgen will ich mit Paul malen.
Annas Papa sieht mich mit großen Augen an.
"Sie haben es gehört. Sie haben
