Über dieses E-Book
Eines Abends wird Anne von ihren Eltern schwer traumatisiert in ihrem Zimmer vorgefunden.
Was war geschehen? Hatte der Butzemann wirklich versucht, Anne zu holen?
Für Kerstin begann ein Wochenende unheimlicher Ereignisse.
Stephan Doeve
Stephan Doeve, geboren 1971 in Mettmann NRW, gebürtiger Niederländer, lebt in Wuppertal-
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Rezensionen für Rufe niemals den Butzemann!
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Buchvorschau
Rufe niemals den Butzemann! - Stephan Doeve
Rufe niemals den Butzemann!
Rufe niemals den Butzemann!
Impressum
Rufe niemals den Butzemann!
Schon den ganzen Tag regnete es. Die Wolken wurden an diesem Sommerabend immer dunkler und der Regen wurde immer mehr. Es schien, als haben sich alle Schleusen des Himmels zur Sintflut geöffnet und der Regen wollte kein Ende nehmen.
In dem frei stehenden Einfamilienhaus am Ende der Straße brannte nur noch in zwei Zimmern Licht. Dieses Licht beleuchtete schwach den Vorgarten, der von einer Wiese und Sträuchern bepflanzt war. Das Haus war von einer kleinen Mauer umgeben und das Gittertor am Eingang war genauso hoch wie die Mauer.
Aus einem Zimmer im Erdgeschoss brannte das Licht am hellsten. Dort saß Barbara, eine Frau mittleren Alters mit kurzen Haaren im Wohnzimmer auf dem Sofa und schaltete den Fernseher aus. Sichtbar ermüdet, legte sie die Fernbedienung des Fernsehers auf den Wohnzimmertisch und machte sich auf den Weg ins Schlafzimmer. Sie bemerkte nicht die große schwarze Gestalt, die am großen Fenster erschien und eine Hand an die Fensterscheibe legte. Als Barbara gerade die Treppe zur oberen Etage aufsteigen wollte, vernahm sie ein unheimliches Kratzgeräusch an einer Fensterscheibe im Wohnzimmer. Das Geräusch hörte sich so an, als würde jemand mit seinen langen Fingernägeln langsam an der Scheibe entlangfahren.
Barbara zuckte erschrocken zusammen und schaute in Richtung des Fensters, aber da war nichts zu sehen. Sie hatte in den letzten Wochen diese Geräusche schon mehrere Male am Fenster gehört, erschrak jedoch immer wieder. Da sie aus dem Fenster blickend jedes Mal nichts verdächtiges erkennen konnte, vermutete sie die frei laufenden Katzen aus der Nachbarschaft, die auf dem Fenstersims sprangen und an den Fensterscheiben kratzten.
Die alleinerziehende Mutter dachte auch diesmal an die Katzen und ging weiter die Treppe hoch.
Barbaras fünfzehn Jahre alte Tochter Kerstin hatte im ersten Obergeschoss ihr Zimmer. Normalerweise war das rothaarige Mädchen um diese Uhrzeit schon am schlafen, aber der Inhalt ihres neuen Buches zog Kerstin in ihren Bann. Das Buch handelte über alte Mythen und Legenden. Besonders die alten Legenden über den Butzemann hatten es ihr angetan. Diese ganz in schwarz gekleidete Schreckensfigur, die nachts in Kleiderschränken lauerte und die unartigen Kinder in sein düsteres Reich mitnahm. In der Neuzeit ist der Butzemann in einem Kinderlied zu einem lustigen Zwerg gemacht worden, der in einem Kreis herum tanzt. Dabei hat man vergessen, dass der Butzemann früher wirklich bei Kindern gefürchtet war. Die Eltern hatten ihren Kindern mit dem Butzemann gedroht, dass dieser sie holen kommt, wenn sie nicht artig waren. Mit einem kratzen an den Fensterscheiben kündigte sich der Butzemann an, indem er mit seinen Fingernägeln langsam über die Fensterscheibe streifte. In der Nacht kam dann der Butzemann aus dem Kleiderschrank und entführte die unartigen Kinder in sein Reich. Von dort ist noch kein Kind wieder zurückgekommen.
Bereits im 18. Jahrhundert wurden Erzählungen vom „Schwarzen Mann" verbreitet und die Kinder glaubten daran. Im angloamerikanischen Raum wird er Boogeyman genannt.
Kerstin lag im Schlafanzug auf ihrem Bett und war vertieft in dem Buch, dass über Fabelwesen und Sagen aus alten Zeiten handelte. Sie fragte sich in Gedanken, ob der Butzemann heute darüber erfreut wäre, dass er zu einem kleinen Zwerg degradiert worden ist, über den die Kinder ein lustiges Lied singen. Und er würde bestimmt in unserer heutigen Zeit den Menschen zeigen, dass er immer noch existiert und keine alte Legende ist.
Besonders die Stelle im Buch, wo der Butzemann aus den Kleiderschränken kommt, um die unartigen Kinder zu holen, fand Kerstin gruselig. Sie schloss ihre Augen und stellte sich vor, wie dunkle Rauchschwaden aus dem Kleiderschrank kamen und der ganz in schwarz gekleidete Butzemann majestätisch heraustrat. Die ebenfalls schwarze Kapuze hatte er tief in seinem Gesicht. Nur seine rote Augen konnte man sehen, die bedrohlich funkelten. Er trat leise an das Bett des Kindes und streckte seine knorrigen Hände aus. Dann packte er das schreiende Kind, zog es von dessen Bett
