Verstehen Sie Arzt?: Medizinerdeutsch klar und einfach übersetzt von A - Z
Von Elke Wolf
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Über dieses E-Book
Die Apothekerin Elke Wolf ermöglicht mit einfachen Worten das bessere Verständnis für Diagnosen, Hintergründe von Erkrankungen und Behandlungsmethoden. Sie stellt Arzneimittelgruppen vor und gibt Hinweise zur Interpretation von Beipackzetteln. Das Lexikon bietet damit eine Orientierungshilfe vor und nach dem Arztbesuch. Denn der aufgeklärte Patient will den Ausführungen des Arztes folgen können. Schließlich ist die gründliche Information über die Krankheit der erste Schritt zur Heilung.
- Mehr als 1.300 medizinische Begriffe einfach erklärt
- Die wichtigsten Blutwerte im Überblick
- Arzneimittelgruppen und was sie bewirken
- Den Beipackzettel richtig interpretieren
- Facharzt-Bezeichnungen und was sie bedeuten
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Buchvorschau
Verstehen Sie Arzt? - Elke Wolf
Medizinerdeutsch klar und einfach übersetzt von A – Z
A
A-B-0-System: das klassische System der Blutgruppen A, B, AB und 0 („Null"), in das sich die Menschen einordnen lassen
Abdomen: Bauch, Unterleib
abdominal: den Bauch betreffend
Ablatio: Amputation, Ablösung, z. B. operative Entfernung
Abort: Fehlgeburt
Abrasio: Ausschabung; mechanisches Entfernen oberer Schichten von Strukturen oder Organen, z. B. aus der Gebärmutter nach einer Fehlgeburt
Abstrich: Entnahme von Organmaterial von der Oberfläche von Haut oder Schleimhaut zur mikroskopischen oder bakteriologischen Untersuchung
Abszess: abgekapselte Eiteransammlung, häufig bakteriell bedingt
Abusus: Missbrauch, z. B. von Alkohol, Nikotin, Arzneimitteln oder Drogen
ACE-Hemmer: Arzneimittel, die zur Behandlung von Bluthochdruck und Herzmuskelschwäche eingesetzt werden
Achillessehne: Sehne des Wadenmuskels
Adaptation: Anpassung von Organen, z. B. des Auges an verschiedene Helligkeitsgrade
Addison, Morbus: Bronzehautkrankheit; chronische Nebennierenrinden-Unterfunktion, die evtl. einen lebensbedrohlichen Mangel dort produzierter Hormone zur Folge hat. Symptome: vorzeitige Ermüdbarkeit, Gewichtsabnahme, Hyperpigmentierung, Muskelschwäche, Neigung zu Unterzuckerung, Natriummangel, Hypochlorämie u. a.
Adenom: gutartige Geschwulst, die vom Drüsengewebe ausgeht
Adenoviren: Erreger von Krankheiten der Atemwege, der Augen und des Magen-Darm-Trakts
Adhäsion: Anhaftung (z. B. von Bakterien an die Schleimhautoberfläche), Verwachsung (z. B. von Organabschnitten nach einer Operation) oder Verklebung
ADHS: Abk. für Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom; Verhaltensstörung bei Kindern und Erwachsenen, gekennzeichnet durch ziellose Überaktivität und motorische Unruhe, verkürzte Aufmerksamkeitsspanne
Adipositas: Fettleibigkeit; *BMI über 30 kg/m2
Adjuvans: Substanz, die andere Stoffe oder Maßnahmen in ihrer Wirkung unterstützt
Adoleszenz: Jugendalter von Beginn der Pubertät bis etwa zum 21. Lebensjahr
ADS: Abk. für Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom; Verhaltensstörung bei Kindern und Erwachsenen, gekennzeichnet durch chronische Konzentrationsschwäche
adstringierend: zusammenziehend
adult: erwachsen
Adynamie: Kraftlosigkeit, Schwäche, Muskelschwäche
aerob: Sauerstoff zum Leben brauchend (z. B. aerobe Bakterien)
afebril: fieberfrei
Affinität: Neigung, sich zu verbinden, z. B. Vereinigung von *Antigen und *Antikörper; Verwandtschaft
Agglomeration, Aggregation: Zusammenlagerung und Verklumpung von einzelnen Molekülen wie Eiweißstoffen oder Zellen wie Blutzellen, z. B. *Thrombozyten
Agglutination: Verklebung von Partikeln im Blut; diese tragen auf ihrer Oberfläche Strukturen, die als *Antigene wirken und damit die Bildung und Bindung von körpereigenen *Antikörpern anregen
Agranulozytose: schwere lebensbedrohliche Krankheit; sehr starke Verminderung der *Granulozyten im Blut; verursacht von *Allergien oder Vergiftungen
AIDS (Acquired Immunodeficiency Syndrome): durch Humanes Immundefizienz Virus (HIV) ausgelöste, nach meist jahrelanger Ruhephase zum Tode führende Immunschwäche
Akinese: Bewegungshemmung; Anzeichen für eine Erkrankung in bestimmten Gehirnregionen wie *Parkinson
Akkomodation: Fähigkeit des Auges, verschieden entfernte Gegenstände durch Veränderung der Brechkraft der Linse auf der Netzhaut scharf abzubilden
Akne: durch verstärkte Talgproduktion hervorgerufene Hauterkrankung, die vorwiegend im Gesicht, im Nacken und am Rücken auftritt und sich mit Pickeln, Mitessern und eventuell Narbenbildung zeigt
Akromegalie: übermäßiges Wachstum, besonders der vorspringenden Körperteile (Akren) wie Nase, Kinn, Ohren, Hände oder Füße, meist aufgrund einer Geschwulst im Bereich der Hirnanhangsdrüse
aktinisch: strahlenbedingt
Akupressur: Anwendung der *Akupunktur ohne Nadeln; Reizen der Akupunkturpunkte und -*meridiane mittels gezielter Fingerdruckmassage
Akupunktur: traditionelle ostasiatische Heilmethode; bestimmte Körperpunkte, die über Reflexbahnen (*Meridiane) mit Organen in Verbindung stehen, werden mittels spezieller Nadeln so gereizt, dass die Energien wieder frei fließen können, Staus abgebaut und Schmerzen gelindert werden
akut: plötzlich einsetzend und rasch verlaufend
Albumin: wasserlösliches Eiweiß, das in Körperflüssigkeiten wie dem *Blutserum, in geringen Mengen auch im Urin und *Liquor vorkommt; mengenmäßig das bedeutendste Eiweiß im Blutserum; bindet und transportiert wasserunlösliche Stoffe im Blut und anderen Körperflüssigkeiten und erzeugt den Druck im Blutgefäßsystem. Normwerte siehe „Blutwerte auf einen Blick" auf Seite 22
Albuminurie: Form der *Proteinurie, bei der *Albumin im Urin ausgeschieden wird; Eiweiße dürfen nur in kleinsten Mengen mit dem Harn ausgeschieden werden
Algesie: Schmerzempfindung, Schmerzempfindlichkeit
alimentär: durch die Nahrung bedingt, ernährungsbedingt
alkalisch: basisch (im Gegensatz zu sauer) reagierend
Alkalose: Erhöhung des Blut- und Gewebe-pH-Wertes über 7,45; Störung im Säure-Basen-Haushalt des Körpers
Allergen: Substanz, die allergische Reaktionen auslösen kann
Allergie: Oberbegriff für unterschiedliche Formen von krank machender Überempfindlichkeit des *Immunsystems gegenüber in der Regel harmlosen Stoffen; äußert sich etwa in juckendem Haut*ekzem, Heuschnupfen, *Asthma, Bindehautentzündung oder *anaphylaktischem Schock
Allergologe: Facharzt für Allergien
Allopathie: Behandlungsmethoden der Schulmedizin (in Abgrenzung zur Homöopathie)
Alopezie: Haarausfall
Alveolen: Lungenbläschen
Alzheimer, Morbus: Krankheit mit starken geistigen Abbauerscheinungen, bedingt durch krankhafte Ablagerungen im Gehirn mit Schwund des Hirngewebes; Frühsymptom: Verlust der Merkfähigkeit; im Spätstadium ständige Pflegebedürftigkeit; Krankheitsverlauf lässt sich derzeit nur verzögern, nicht heilen
Amalgam: Mischung von Metallen mit Quecksilber; wird in der Zahnheilkunde für Zahnfüllungen verwendet
ambulant: medizinische Versorgung außerhalb eines Krankenhauses, also ohne einen *stationären Krankenhausaufenthalt
Amenorrhö: Fehlen der monatlichen Regelblutung
Aminosäuren: einfachste Bausteine der Eiweiße; essentielle Aminosäuren können vom Organismus nicht selbst hergestellt, sondern müssen mit der Nahrung zugeführt werden
Amnesie: zeitlich oder inhaltlich begrenzte Gedächtnislücke
Amniozentese: Fruchtwasserentnahme durch *Punktion der Fruchtblase etwa ab der 14. Schwangerschaftswoche zur Bestimmung *genetischer Schäden des Ungeborenen
amorph: formlos, ohne scharfe Begrenzung, nicht kristallin
Amyloide: krankhaft veränderte Eiweiße, die sich in Organen ablagern (Amyloidose)
amyotrophe Lateralsklerose (ALS): Erkrankung des *Zentralnervensystems, die zu einer fortschreitenden Lähmung aller willkürlich gesteuerten Muskeln führt; tödlicher Verlauf; Ursache unbekannt
Anabolika: Mittel zur Förderung der Eiweißbildung und des Muskelaufbaues; im Sport verbotene Dopingpräparate; chemisch verwandt mit dem männlichen Geschlechtshormon
anaerob: lebensfähig ohne Sauerstoff (z. B. anaerobe Bakterien)
anal: zum After gehörend, den After betreffend
Analekzem: Entzündung der Haut im Bereich des Afters
Analfissur: Spalt bzw. Einriss im Bereich des Afters
Analgesie: Aufhebung der Schmerzempfindung, etwa durch Analgetika (Schmerzmittel)
Anämie: Blutarmut; Verminderung des Blutfarbstoffs und der Zahl roter Blutkörperchen etwa durch starken Blutverlust, innere Blutungen, Mangel an Eisen oder Vitamin B12
Anamnese: Vorgeschichte einer Krankheit
anaphylaktischer Schock: lebensbedrohlicher Kreislaufzusammenbruch aufgrund einer allergischen Reaktion
Anästhesie: medikamentöse Betäubung
Anästhesist: Facharzt
