Langzeit-EKG-Auswertung einfach gemacht
Von Helma Dehn, Heike Löhr, Faiza El-Hamouti und
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Buchvorschau
Langzeit-EKG-Auswertung einfach gemacht - Helma Dehn
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Einleitung
Abkürzungsverzeichnis
1 Indikationen zur Langzeit-EKG-Registrierung
2 Langzeit-EKG-Richtlinie der kassenärztlichen Bundesvereinigung
3 Artefaktbildung
3.1 Durch die Anlagetechnik und die Elektroden bedingte Artefakte
3.2 Durch den Patienten bedingte Artefakte
3.3 Durch den Rekorder bedingte Artefakte
3.4 Durch die Kabel bedingte Artefakte
3.5 Durch externe Geräte bedingte Artefakte
4 Grundlagen der elektrischen Vorgänge am Herzen
4.1 Normaler Erregungsablauf
4.2 Vorhofflimmern
4.3 Vorhofflattern
4.4 Fokale atriale Tachykardie
4.5 Schenkelblöcke
4.6 WPW-Tachykardien (AVRT)
4.6.1 Antidrome Reentry-Tachykardie
4.6.2 Orthodrome Reentry-Tachykardie
4.7 AV-junktionale Reentry-Tachykardien (AVJRT)
4.7.1 Die gewöhnliche „slow-fast" Form
4.7.2 Die ungewöhnliche „fast-slow" Form
4.8 Zusammenfassung
5 Systematische Einteilung der Herzrhythmusstörungen nach elektrophysiologischen Kriterien
5.1 Grundrhythmus
5.1.1 Sinusrhythmus
5.1.2 Respiratorische Arrhythmie
5.1.3 Ektoper Vorhofrhythmus
5.1.4 Vorhofflimmern
5.1.5 Vorhofflattern
5.1.6 Präautomatische Pause
5.1.7 Fokale atriale Tachykardie
5.1.8 Schrittmacher-Rhythmen
5.2 Ersatzrhythmen
5.2.1 Junktionaler Rhythmus
5.2.2 Multifokaler atrialer Rhythmus (wandernder Schrittmacher des Herzens)
5.2.3 Idioventrikulärer Rhythmus
5.3 Verbreiterung der QRS-Komplexe
5.3.1 Schenkelblock
5.3.2 Intermittierender Schenkelblock
5.3.3 Herzschrittmacher mit Ventrikelstimulation
5.3.4 WPW-Anomalie (Wolff-Parkinson-White)
5.4 Supraventrikuläre Herzrhythmusstörungen
5.4.1 SVES (supraventrikuläre Extrasystole)
5.4.2 SVES im Bigeminus
5.4.3 SVES im Bigeminus mit Aberranz
5.4.4 SVES über einen Schrittmacher übergeleitet
5.4.5 Blockierte SVES
5.4.6 Blockierte Vorhoftachykardie
5.4.7 SVT (supraventrikuläre Tachykardie)
5.4.8 SVT mit Verlangsamung
5.4.9 SVT mit Beschleunigung
5.4.10 SVT mit AV-Block II. Grades (beweist die Überleitung über den AV-Knoten)
5.4.11 SVT mit frequenzabhängigem Schenkelblock
5.4.12 AV-junktionale Reentry-Tachykardie (AVJRT)
5.4.13 WPW-Reentry-Tachykardie (AVRT)
5.4.14 Posttachykardie-Pause
5.5 Ventrikuläre Herzrhythmusstörungen
5.5.1 VES (ventrikuläre Extrasystole)
5.5.2 Interponierte VES
5.5.3 VES im Bigeminus
5.5.4 VES im 2:1 Rhythmus
5.5.5 Monomorphe (monotope) VES
5.5.6 Polymorphe (polytope) VES
5.5.7 R-auf-T-Phänomen
5.5.8 Spät einfallende VES
5.5.9 Couplet (V-Paar)
5.5.10 Triplet
5.5.11 Akzelerierter idioventrikulärer Rhythmus
5.5.12 Ventrikuläre Tachykardie (VT)
5.5.13 VT mit Capture Beat
5.5.14 Torsade de Pointes (Spitzenumkehrtachykardie)
5.5.15 Kammerflattern
5.5.16 Kammerflimmern
5.6 SA-Blöcke (sinuatriale Blöcke)
5.6.1 SA-Block 2:1
5.6.2 Höhergradige SA-Blockierung
5.6.3 Sinusknoten-Dysfunktion, Sinusarrest
5.7 AV-Blöcke (atrioventrikuläre Blöcke)
5.7.1 AV-Block I. Grades
5.7.2 AV-Block II. Grades Typ Wenckebach (englisch: Mobitz I)
5.7.3 AV-Block II. Grades Typ Mobitz (englisch Mobitz II)
5.7.4 AV-Block III. Grades
5.7.5 AV-Dissoziation
5.8 Präexzitationen
5.8.1 Lown-Ganong-Levine-Anomalie (LGL)
5.8.2 Wolff-Parkinson-White-Anomalie (WPW)
6 Auswertungsablauf mit einem computergestützten System
6.1 Übernahme der Rohdaten und Einstellungen
6.2 24-Stunden-Herzfrequenzgrafik
6.3 QT-Zeit/QTc-Zeit
6.4 Seitenansicht
6.5 Editieren der Herzrhythmusstörungen
6.6 Auswahl der Beispiele
6.7 Tabellarische Darstellung der Ereignisse
6.8 Herzfrequenzvariabilität
6.9 Erstellung des Befundes
6.10 Beispiele zur Formulierung des Befundes
7 Einteilung der Herzrhythmusstörungen nach morphologischen Kriterien
7.1 Schmalkomplex-Extrasystolen
7.2 Breitkomplex-Extrasystolen
7.3 Bradykardien
7.4 Längere R-R-Abstände und Pausen
7.5 Schmalkomplex-Tachykardien
7.6 Breitkomplex-Tachykardien
7.7 EKG-Streifen mit Spikes (Herzschrittmacher)
7.7.1 Die häufigsten Betriebsarten eines Schrittmachers
7.7.2 Fusionsschläge
7.7.3 Zusatz-Optionen
7.7.4 Schrittmacherdysfunktionen
7.8 ST-Strecken-Veränderungen
8 Quiz
9 Quiz-Lösungen
10 Abrechnung der Langzeit-EKG-Auswertung
10.1 Gesetzliche Krankenkassen
10.2 Private Krankenversicherungen
11 Weiterführende, deutschsprachige Literatur
Vorwort
Die kontinuierliche Erfassung und Registrierung des Elektrokardiogramms, eine Leistung des amerikanischen Wissenschaftlers Norman J. Holter, begleitet die Kardiologie als ein wesentliches diagnostisches Verfahren seit mehr als 60 Jahren. Technischer Fortschritt hat die Diagnostik vereinfacht, sicherer und leistungsfähiger gemacht. Weitere positive methodische Attribute werden die Zukunft dieses nicht-invasiven diagnostischen Verfahrens in der Kardiologie sichern.
Das Buch „Langzeit-EKG-Auswertung einfach gemacht" stellt den Komplex Langzeit-EKG in vielen unterschiedlichen Aspekten dar. In klarer inhaltlicher Gliederung erfolgt die Abhandlung administrativer Inhalte, eine Übersicht zur Indikationsstellung, die Darstellung technisch apparativer Aspekte, eine umfangreiche Darstellung sehr sehenswerter EKG Beispiele und ein Abschnitt zur automatischen computergestützten Auswertung. Das Buch schließt mit einem EKG-Quiz zur Selbstkontrolle des Lesers. Die 283 Abbildungen sind repräsentativ und sehr gut erklärt.
Für dieses Buch kann ohne Einschränkung die wertvolle Umschreibung gelten: „aus der Praxis für die Praxis". Aus der beispielhaften Initiative von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einer kardiologisch-angiologischen Praxis wurde eine sehr lesenswerte Anleitung zum Einstieg in die Auswertung von Langzeit-EKG.
Das Buch „Langzeit-EKG-Auswertung einfach gemacht" richtet sich an alle die mit der Auswertung von Langzeit-EKG beginnen, wie medizinische Fachangestellte, Krankenpflegekräfte als auch junge Ärztinnen und Ärzte und schließt damit eine Lücke in diesem Bereich deutschsprachiger Fachliteratur.
Dem vorliegenden Buch wünsche ich eine breite Leserschaft in Praxen und Kliniken, denn nicht weniger hat die beispielhafte Initiative der Autorinnen und Autoren aus Rüsselsheim verdient.
Kassel im Frühjahr 2017
Prof. Dr. med. Jörg Neuzner
Einleitung
Langzeit-EKG-Auswerten kann so spannend sein und zudem Spaß machen, wenn man versteht, was im Erregungskreislauf so vor sich geht und die verschiedenen Herzrhythmusstörungen erkennen kann.
Als MFAs der Facharztpraxis für Kardiologie/Angiologie Dres. med. Jutta Witzke-Gross und Joseph Gross in Rüsselsheim ist es unter anderem unsere Aufgabe, nach intensiver Einarbeitung, die von der Langzeit-EKG-Software herausgesuchten Herzrhythmusstörungen zu überprüfen, gegebenenfalls zu korrigieren sowie mit weiteren relevanten Beispielen, wie etwa aus der Seiten-Ansicht, zu ergänzen. Unsere Befunde werden anschließend von unseren Ärzten zeitnah überprüft und wenn nötig nachgebessert. So entsteht für uns eine permanente Rückkopplung, die uns sehr hilft, unsere Kenntnisse zu verbessern. Außerdem sammeln wir alle interessanten und /oder schwierigen Beispiele, um sie im Rahmen von Praxis internen Fortbildungen im Team noch einmal zu besprechen. So können wir alle aus Fehlern lernen und unser Wissen vertiefen.
Im Rahmen unserer Langzeit-EKG-Auswertungen und auch zur Einarbeitung neuer MFAs hätten wir uns ein einfaches Handbuch zu diesem Thema gewünscht. Allerdings gibt es dazu auf dem Markt nur wenige einfache und auch für Nicht-Mediziner verständliche Bücher. So reifte in uns der Entschluss, ein eigenes Buch mit vielen Beispielen und so wenig Text wie möglich bzw. nötig zu entwerfen. Unsere Idee dabei war, das Buch sehr praxisnah zu gestalten und die Vorgänge der Auswertung so zu beschreiben, wie wir sie von unserer Praxis kennen. Natürlich ist eine Kenntnis der elektrophysiologischen Vorgänge am Herzen wichtig, um die Herzrhythmusstörungen zu verstehen und sie erkennen zu können; daher sind auch die entsprechenden Kapitel im Buch zu finden. Bei
