Was Jungs brauchen: Entspannt in gemischten Gruppen
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Über dieses E-Book
Darauf hat dieses Buch keine pauschale Antwort. Aber es gibt verschiedene, oft kleine Anregungen, die gewinnbringende Veränderungen in der Gruppenarbeit bewirken können. Das reicht vom Bewegen und Werken übers Singen bis hin zur spannenden und lebendigen Verkündigung. Darüber hinaus wird auf die Beziehungsarbeit und einen guten Umgang mit Grenzen eingegangen.
Was Jungs brauchen ist ein Ideengeber und Mutmacher für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit Jungs und Mädchen von 5 bis 12 Jahren gemeinsam und entspannt unterwegs sein wollen. Dafür kann ein Rahmen geschaffen werden, in dem sich Jungs wahr- und ernst genommen fühlen und das Miteinander gelingt.
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Buchvorschau
Was Jungs brauchen - Christine Maier
In unseren Veröffentlichungen bemühen wir uns, die Inhalte so zu formulieren, dass sie Frauen und Männern gerecht werden, dass sich beide Geschlechter angesprochen fühlen, wo beide gemeint sind, oder dass ein Geschlecht spezifisch genannt wird. Nicht immer gelingt dies auf eine Weise, dass der Text gut lesbar und leicht verständlich bleibt. In diesen Fällen geben wir der Lesbarkeit und Verständlichkeit des Textes den Vorrang. Dies ist ausdrücklich keine Benachteiligung von Frauen oder Männern.
Dieser Titel ist entstanden in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft für missionarische Arbeit mit Kindern (AMK), www.amk-online.eu.
Impressum
© 1. Auflage 2018
buch+musik ejw-service gmbh, Stuttgart 2018
All rights reserved.
ISBN Buch 978-3-86687-214-1
ISBN E-Book 978-3-86687-215-8
Lektorat: Punkt.Landung, Mirja Wagner, Marburg
Umschlaggestaltung: buch+musik – Heidi Frank, Stuttgart
Satzprogrammierung: X1-Publishing OHG, Walddorfhäslach
Bildrechte Umschlag: iStock, paci77
Bildrechte Inhalt: iStock, paci77, Rawpixel; fotolia, Neyro
Bildrechte Autorenfotos: bei den Autoren
www.ejw-buch.de
INHALTSVERZEICHNIS
Titel
Impressum
Inhaltsverzeichnis
Das ist meine Lebenswelt
… im persönlichen Umfeld
… in Kindergarten und Schule
… in der Gemeinde
… in der Gesellschaft
… in einer anderen Kultur
So bin ich
Die kindliche Entwicklung
Entwicklungsphasen
Entwicklung der Moral
Entwicklung des Glaubens
Pädagogische Sichtweisen
Jedes Kind ist einzigartig
Jungs in der Gruppe
Prägung contra Veranlagung
Genetik und Umwelteinflüsse
Vorbilder der Jungs
Freie Entfaltung
Der einzelne Junge im Blick
Medienpädagogische Aspekte
Virtuelle und reale Welt
Das Prinzip „Smartphone"
Jungs stark machen
Interkulturelle Hintergründe
Das brauche ich
Ein echtes Gegenüber
Verschiedene Arten der Beziehung
Beziehung bauen
Besondere Aufmerksamkeit
Aufmerksamkeit ist wichtig
Aufmerksamkeit durch Handeln
Aufmerksamkeit durch Gespräch
Faire Grenzen und Regeln
Zu den eigenen Grenzen stehen
Nicht immer verhaltensauffällig
Angemessene Grenzen und Regeln
Eine spannende Verkündigung
Verkündigung für Kinder in der Bibel
Allgemeine Orientierungshilfen
Wissensvermittlung
Aus der Praxis
Singen – ganz anders
Warum Singen für Jungs wichtig ist
Was das Singen mit Jungs erleichtert
Viel Bewegung und Action
Warum Bewegung wichtig ist
Bewegung gut planen
Ideen für Bewegungsspiele
Werken statt basteln
Kleine und große Projekte umsetzen
Voraussetzungen
Erwachsene sehen und arbeiten anders
Beispiele für coole Projekte
Männliche Vorbilder
Die Mitarbeitenden (allgemein)
Der Mitarbeiter
Gesucht: Männer im Mitarbeiterteam
Anhang
Empfohlene Literatur
Das Autorenteam
… IM PERSÖNLICHEN UMFELD
Die meisten Jungs fühlen sich in der Familie zu Hause. Hier bekommen sie im Normalfall Geborgenheit und Sicherheit und jemand hat ein offenes Ohr für ihre Anliegen. Die zentrale Erziehungsrolle übernimmt in vielen Fällen immer noch die Mutter und so kommt unweigerlich die Frage nach den männlichen Vorbildern auf.
In manchen Familien fehlt der Vater oder ist selten zu Hause. Damit haben Jungs kein direktes männliches erwachsenes Vorbild. Zwar übernimmt häufig auch die Mutter, der Bruder oder die Schwester eine Vorbildfunktion – und das kann gut oder schlecht sein –, Fakt ist aber, dass der Vater als männliche erwachsene Bezugsperson in diesen Fällen fehlt.
Aber auch wenn er da ist, muss das nicht bedeuten, dass die Rolle des männlichen Gegenübers gut ausgefüllt wird. Hier können „Ersatz-Väter" eine wichtige Rolle spielen, die dann einiges kompensieren. Oft ist das der Großvater oder eine andere männliche Bezugsperson aus dem näheren Familienumfeld.
Für Jungs sind erwachsene männliche Vorbilder von großer Bedeutung, um ihnen Sicherheit zu geben. In ihrem außerfamiliären Umfeld haben sie es häufig, gerade in Kindergarten und Grundschule, mit weiblichen Bezugspersonen zu tun. Doch je älter sie werden, kommen vermehrt andere Männer in ihr Leben, z. B. Lehrer, Trainer oder Jungscharmitarbeiter. Jede dieser männlichen Bezugspersonen ist unterschiedlich und hat ein anderes Verständnis vom „Mannsein. Wem soll der Junge also glauben, wie ein „echter Mann
zu sein hat?
Eng damit verknüpft ist die Sichtweise über die Rolle eines Jungen selbst: Wie darf, muss oder soll ein Junge sein? Auch hier kommen, je nach Bezugsperson, unterschiedliche Sichtweisen zum Vorschein, denen häufig eine Unsicherheit abzuspüren ist. Und so wird sich je nach Alter und Entwicklung der eine oder andere Junge fragen: Wer hat jetzt eigentlich recht?
Hier können auch Freunde eine Richtung geben, positiv oder negativ. Sie spielen für Jungs eine wichtige Rolle. Es gibt eine Sehnsucht nach einem echten „Kumpel". Man verabredet sich und genießt die Zeit außerhalb der Familie, denn der Lebensalltag kann mitunter stressig sein.
Neben der Schule stehen viele Aufgaben und Termine an: Hausaufgaben, Sport, Aufgaben im Haushalt. Manchmal sind Jungs deshalb ganz schön erschöpft. In vielen Fällen haben sie Geschwister. Das läuft oft gut, aber hin und wieder gibt es Konflikte, die sich verbal oder in körperlicher Auseinandersetzung äußern können. Dies kann den Alltag zusätzlich belasten. Sind keine Geschwister da, ist der Junge oft allein, geht seinen eigenen Weg oder schafft sich Kontakte zu Gleichaltrigen.
Zudem ist der Wohnraum der Familie nicht immer für den Jungen geeignet. Wie empfindlich sind die Nachbarinnen und Nachbarn, wie groß ist das Zimmer, ist ein Garten vorhanden? Jungs haben einen Drang nach „Draußen", sie wollen die Welt entdecken, Abenteuern nachgehen und brauchen dafür Platz. Nicht selten suchen sie ihr Abenteuer am Computer und an der Spielekonsole. Jungs können Stunden damit verbringen und im schlimmsten Fall interessiert sich niemand dafür. Wenn es gut läuft, finden sie den Weg nach draußen und haben dort Freude am Bauen und Werken, entdecken ihre Fähigkeiten und erlangen so Selbstwertgefühl.
STEFAN KAISER
… IN KINDERGARTEN UND SCHULE
Ob im Kindergarten oder in der Schule: Jungs macht es großen Spaß, sich zu bewegen. Am liebsten draußen, auf einem Klettergerüst, auf dem Rasen und im Wald. Nicht für alle, aber für viele, steht Fußballspielen an oberster Stelle. Krafteinsatz, Geschicklichkeit und Spannung, aber auch das Gefühl, zu einer Gruppe dazuzugehören, geben älteren Jungs ein erhebendes Gefühl. Heiß ersehnt sind die Pausenzeiten auf dem Schulhof und das Schulfach „Sport. Laufspiele, wilde Spiele, sich „Austoben
, auch mal mit Verletzungen – bis zu einem gewissen Alter wird dieses körperliche Spielen sogar dem Smartphone vorgezogen. Wer jedoch nicht sportlich ist, kann diese Aktivitäten als ein „Bloßstellen" seiner Unsportlichkeit erleben.
Das Bauzimmer im Kindergarten und der Werkraum in
