Über dieses E-Book
Dieses Werk offenbart die Briefe aus dem Gefängnis in der Zeit vor ihrer Hinrichtung.
Lisa Yaszek
Rosa Luxemburg (Zamosc, Rutenia, 1870 - Berlín, 1919). Revolucionaria y teórica del socialismo alemán, de origen judío polaco. Hija de un comerciante de Varsovia, su brillante inteligencia le permitió estudiar a pesar de los prejuicios de la época y de la discriminación que las autoridades zaristas imponían en Polonia contra los judíos. Junto con Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg encabezó las protestas de los socialistas de izquierda contra la Primera Guerra Mundial (1914-1918) y contra la renuncia del SPD al internacionalismo pacifista; fue detenida por ello en 1915, pero continuó escribiendo desde la cárcel; fue ella quien puso las bases teóricas para la escisión de la Liga de los Espartaquistas (1918), transformada un año más tarde en Partido Comunista Alemán (KPD). En libertad desde la revolución de 1918 que hizo abdicar al emperador Guillermo II de Alemania, Luxemburg lanzó junto con Karl Liebknecht la Revolución espartaquista de 1919, y, al igual que Liebknecht, murió a manos de los militares encargados de su represión.
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Briefe aus dem Gefängnis - Lisa Yaszek
Rosa Luxemburg
Briefe aus dem Gefängnis
Die in dieser Sammlung enthaltenen Briefe sind an Frau Sophie Liebknecht gerichtet
Inhaltsverzeichnis
Briefe aus dem Gefängnis
Leipzig, 7. Juli 1916
Berlin, 5. August 1916
Wronke, 24. August 1916
Wronke, 21. November 1916
Wronke, 15. Januar 1917
Wronke, 18. Februar 1917
Wronke, 19. April 1917
Wronke, 2. Mai 1917
Wronke. 19. Mai 1917
Wronke, 23. Mai 1917
Wronke, Ende Mai 1917
Wronke, 1. Juni 1917
Wronke, 20. Juli 1917
Breslau, 2. August 1917
Mitte November 1917
Breslau, 24. November 19l7
Breslau. Mitte Dezember 1917
Breslau, den 14.Januar 1918
Breslau, den 24. März 1918
Breslau, 2. Mai 1918
Breslau, den 18. Oktober 1918
Postkarte.
Leipzig, 7. Juli 1916
Meine liebe kleine Sonja!
Es ist heute eine drückende, feuchte Hitze, wie meist in Leipzig – ich vertrage so schlecht die Luft hier. Ich saß vormittag zwei Stunden in den Anlagen am Teich und las im »Reichen Mann« Die Sache ist brillant. Ein altes Mütterchen setzte sich neben mich, tat einen Blick auf das Titelblatt und lächelte: »Das muß ein feines Buch sein. Ich lese auch gern Bücher«. Bevor ich mich zum Lesen hinsetzte, prüfte ich natürlich die Anlagen auf Bäume und Sträucher hin – alles bekannte Gestalten, was ich mit Befriedigung feststellte. Die Berührung mit Menschen befriedigt mich dagegen immer weniger; ich glaube, ich werde mich doch bald ins Anachoretentum zurückziehen wie der hl. Antonius, aber – sans tentations mehr. Seien Sie heiter und ruhig.
Herzliche Grüße
Rosa
Den Kindern viele Grüße.
Postkarte.
Berlin, 5. August 1916
(Gefängnis in der Barnimstr.)
Meine liebe, kleine Sonja!
Heute, am 5. August, erhalte ich soeben Ihre beiden Briefe zusammen: den vom 11. Juli (!!) und den vom 23. Juli. Sie sehen, die Post zu mir geht länger als nach New York. Inzwischen habe ich auch die Bücher gekriegt, die Sie mir geschickt hatten, und ich danke Ihnen für alles aufs herzlichste. Es tut mir sehr weh, daß ich Sie in Ihrer Lage verlassen mußte; wie gern möchte ich mit Ihnen im Feld wieder ein wenig schlendern oder im Erker in der Küche auf den Sonnenuntergang blicken ... Von Helmi hatte ich eine ausführliche Karte mit der Reisebeschreibung. Vielen, vielen Dank auch für Hölderlin. Aber Sie müssen nicht so mit dem Geld für mich schmeißen, das ist mir eine Pein. Auch für alle guten Sachen und die Wicken herzlichen Dank. Schreiben Sie bald, dann kriege ich es vielleicht noch in diesem Monat. Ich drücke Ihnen fest und warm die Hand. Bleiben Sie tapfer und lassen Sie sich nicht niederdrücken. Ich bin in Gedanken bei Ihnen. Grüßen Sie vielmals Karl und die Kinder.
Ihre Rosa
Pierre Loti ist wunderbar, die anderen habe ich noch nicht gelesen.
Postkarte.
Wronke, 24. August 1916
Liebe Sonitschka, daß ich jetzt nicht bei Ihnen sein kann! Die Sache trifft mich schwer. Aber, bitte, behalten Sie den Kopf oben, manches wird schon anders, als es jetzt aussieht. Jetzt müssen Sie aber fort – irgendwo aufs Land, ins Grüne, wo es schön ist und wo Sie Pflege finden. Es hat keinen Sinn und Zweck, daß Sie jetzt weiter hier sitzen und immer mehr herunterkommen. Bis zur letzten Instanz können wieder Wochen vergehen. Bitte, gehen Sie so bald wie irgend möglich ... Für Karl wird es sicher auch eine Erleichterung sein, wenn er Sie auf Erholung weiß. Tausend Dank für Ihre lieben Zeilen vom 10. und für die guten Gaben. Sicher werden wir nächstes Frühjahr zusammen im Feld und im Botanischen herumstreifen, ich freue mich jetzt schon darauf. Aber jetzt gehen Sie fort von hier, Sonitschka! Können Sie nicht zum Bodensee, damit Sie ein bißchen den Süden spüren!? Bevor Sie gehen, möchte ich Sie unbedingt sehen, machen Sie eine Eingabe in der Kommandantur. Schreiben Sie bald wieder eine Zeile. Bleiben Sie fruhig und heiter trotz alledem! Ich umarme Sie.
R.
Für Karl tausend herzliche Grüße.
Die beiden Karten
