MS - die wunderbare Katastrophe: Keine Krankheit – ein Weg – mein Zeugnis
Von Barbara Rübesam
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Über dieses E-Book
Macht nichts, sage ich mir, hätte ich es besser gewusst, hätte ich es besser gemacht.
Barbara Rübesam
barbara rosemarie rübesam erhielt 1995 die diagnose MS und war davon überzeugt, dass diese diagnose nichts über ihr SEIN aussagt. sie bemerkte, wie wenig diagnosen, bewertungen und krankheitsbilder mit ihrem wesen zu tun haben. so brachten ihr beharrlicher geist und ihre fragen an das leben sie zum schreiben dieses buches. ende der sechziger jahre auf einer ostfriesischen insel aufgewachsen, lernte sie vom ersten lebensmoment an, dass sie anders war. hochsensiblen personen braucht man nicht in worten mitzuteilen, dass sie »nicht gut« sind, so wie sie sind. sie fühlen, dass sie anders sind. die folgenden jahre widmete sich barbara rübesam ausschließlich dem erlangen von unerreichbaren zielen. daraufhin entwickelte sie eine autoaggression. dass diese ziele nicht ihre eigenen waren, wurde ihr erst deutlich, als sie über mehrere monate hinweg im bett lag und ihr körper immer unbeweglicher wurde. die einschränkungen ihres körpers ließen einen klaren bezug zu den abwertenden gedanken erkennen, die sie hegte. dies festzustellen war für sie die erkenntnis eines neuen phänomens. mit 46 jahren wurde ihr bewusst, dass ihre einzige chance darin liegt, bekannte wege zu verlassen und konditionierungen zu erkennen. die tür, die mir durch die ms geöffnet wurde, führte direkt in mein herz. die aufgabe dort lautet liebe dich selbst und entscheide dich jeden augenblick für dich und nimm das tempo aus deinem leben heraus.
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Rezensionen für MS - die wunderbare Katastrophe
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Buchvorschau
MS - die wunderbare Katastrophe - Barbara Rübesam
»der anfang ist die hälfte vom ganzen«
Aristoteles
Inhalt
vita
prolog
die wunderbare katastrophe
ahnung
gelbe gummistiefel
fragile?
steve – akzeptanz
berühren
contenance oder »sei gut zu dir!«
steve
in die eigene wahrheit blicken
alles hat zwei seiten
steve
erkennen
tragflächen
steve
einfach
ich bin, was ich bin
steve
einladung
unantastbar?
steve
schonbezüge
klein, grün, dreieckig
steve
ausgebremst
besinnliche tage und sehnsucht
steve
reihenfolge
langstreckenläufer
steve
kann es sein?
weil man gefühle nicht mit dem verstand versteht
position und freistil – steve
missverständnis
mit leib und seele zurück zu dir
steve
anders deuten!?
herz-ass
steve
volkskrankheit irrtum
prinzessin oder aschenputtel
steve
in deiner haut?
»mach et jut«
steve
freude
sehet auf!
steve
frei sein
gewahr werden
nachspann
vita
barbara rosemarie rübesam erhielt 1995 die diagnose MS und war davon überzeugt, dass diese diagnose nichts über ihr SEIN aussagt.
sie bemerkte, wie wenig diagnosen, bewertungen und krankheitsbilder mit ihrem wesen zu tun haben.
so brachten ihr beharrlicher geist und ihre fragen an das leben sie zum schreiben dieses buches.
ende der sechziger jahre auf einer ostfriesischen insel aufgewachsen, lernte sie vom ersten lebensmoment an, dass sie anders war. hochsensiblen personen braucht man nicht in worten mitzuteilen, dass sie »nicht gut« sind, so wie sie sind. sie fühlen, dass sie anders sind.
die folgenden jahre widmete sich barbara rübesam ausschließlich dem erlangen von unerreichbaren zielen. daraufhin entwickelte sie eine autoaggression.
dass diese ziele nicht ihre eigenen waren, wurde ihr erst deutlich, als sie über mehrere monate hinweg im bett lag und ihr körper immer unbeweglicher wurde.
die einschränkungen ihres körpers ließen einen klaren bezug zu den abwertenden gedanken erkennen, die sie hegte. dies festzustellen war für sie die erkenntnis eines neuen phänomens.
mit 46 jahren wurde ihr bewusst, dass ihre einzige chance darin liegt, bekannte wege zu verlassen und konditionierungen zu erkennen.
die tür, die mir durch die ms geöffnet wurde, führte direkt in mein herz. die aufgabe dort lautet liebe dich selbst und entscheide dich jeden augenblick für dich und nimm das tempo aus deinem leben heraus.
prolog
barbara rosemarie rübesam war eine tapfere, beharrliche frau, bis sie entschied, dass tapferkeit keinen sinn für sie macht.
heute fühlt sie sich von ihrer bisher unbekannten und nun »erlaubten« authentizität getragen und hat wieder neuen lebensmut.
dieses buch handelt von den vielen fragen, die barbara rübesam während der zeit ihrer erkrankung keine ruhe ließen und sie beschäftigten.
es erzählt die geschichte von barbara und steve, wobei steve für die menschen steht, die barbara rübesam begleiteten und ihren weg zur authentizität prägten.
die wunderbare katastrophe
das wort »katastrophe« kommt aus dem griechischen und setzt sich aus kata (»völlig, ganz«) und strophe (»wandel, wendung«) zusammen. wenn man dies bedenkt, kann eine katastrophe zugleich einen wandel einleiten. sie eröffnet die möglichkeit, sich zu entscheiden, ob man trainer bleibt oder sich auf den weg macht, lehrer zu werden.
der begriff »ostat« kommt aus der afghanischen sprache. er definiert den begriff eines trainers, der ausschließlich ein ergebnis im auge hat (so sagt mein afghanischer freund fahim). als lehrer (maalem) versteht sich ein mensch, der körper, geist und seele als einheit sehen kann und dabei die bedingungslose »liebe« im fokus behält. weniger das ergebnis der leistung.
mein sohn besaß im grundschulalter eine kartei mit zitaten, volksweisheiten und sprichwörtern. eines davon lautete: »zwischen reden und tun liegt das meer.« schon damals erzeugte dieses zitat eine große resonanz in mir und ich ahnte, dass diese resonanz etwas mit meinem tiefsten inneren zu tun hat.
heute ist mein körper von schmerzen geplagt und unbeweglich; so denke ich häufig, ich könnte sie nicht mehr aushalten. es scheint mir ausschließlich den weg zu geben, zu meinen gefühlen zu stehen und ihnen ausdruck zu verleihen. in unserer westlichen welt ist es üblich, weit ab von jeglichen emotionen fakten auszudrücken. das unterscheidet uns signifikant von allen südöstlichen ländern, wo selbst in der öffentlichkeit die trennung von fakt und emotion unmöglich scheint. hier dagegen kommt es mir so vor, als wären alle unsere »persönlichen meere« überschwemmt von piranhas (mit »piranhas« meine ich ungeliebte und ungelebte gefühle), und jeder behauptet steif und fest, es wären überhaupt keine piranhas da. stattdessen gibt es viele chronische und autoaggressive diagnosen.
ahnung
im alter von 25 jahren diagnostizierten die mediziner eine für mich unfassbare krankheit, unheilbar, ungreifbar, deren ursache bis heute nicht erforscht ist: multiple sklerose oder die krankheit der tausend gesichter.
schon damals war mir bewusst, eine besondere aufgabe auf den schultern zu tragen, doch ich habe mich lange gewehrt und die aufgabe ignoriert.
als krankenschwester war ich im bilde über verschiedene stadien der erkrankung, so war der schrecken unendlich und groß, als ich die diagnose erhielt.
es war mir nicht möglich, den tieferen sinn sowie die wurzel der erkrankung zu sehen, da ich sie im außen suchte.
heute bin ich davon überzeugt, dass in jedem von uns die kraft steckt, sich selbst zu heilen – nur die wege dorthin sind unterschiedlich!
jeder ist sein eigener meister und weiß alles, was er wissen muss.
gelbe gummistiefel
er trug gelbe
