Investieren im Zeitalter exzessiver Staatsverschuldung, ultraexpansiver Geldpolitik und zunehmender Schuldenschnitte: Wer kein kontrolliertes Risiko nimmt, verliert!
Von Helmut Kaiser
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Über dieses E-Book
Die Anleger sollten in Zeiten von Staatsschuldenkrisen und einer zunehmenden Politisierung der Geldpolitik bzw. dem schleichenden Verlust der Unabhängigkeit der Zentralbanken in der entwickelten Welt die Anteile staatsferner Investments so weit erhöhen, wie es die Regularien und Risikobudgets zulassen.
Helmut Kaiser
Geboren im Süden Deutschlands, an der Schweizer Grenze. Nach dem Abitur am Abendgymnasium folgte ein Psychologiestudium in Berlin, München und Freiburg, dann Ausbildung zum Psychotherapeuten und Psychoanalytiker. Nach über 30 Jahren freier Praxis in Freiburg wandte ich mich den Hobbys Archäologie, Lepidopterologie (Schmetterlingskunde) und Kunst zu. Fasziniert von Menschen,insbesondere von Frauen, die ihren Weg gehen, schrieb ich die romanhafte Biographie über "Maria Sibylla Merian", in der sich Kunst, Naturforschung und weibliches Selbstbewusstsein verbinden (1997, als Piper TB 3. Aufl. 2004), außerdem den Keltenroman "Wolfskrieger" (BoD 2013).
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Buchvorschau
Investieren im Zeitalter exzessiver Staatsverschuldung, ultraexpansiver Geldpolitik und zunehmender Schuldenschnitte - Helmut Kaiser
1. Staaten, nicht Unternehmen sind in der Krise
In Bezug auf die Kapitalanlagen gilt es als erstes, einen wichtigen Punkt ganz deutlich festhalten; es befinden sich einige Staaten und Teile des Finanzsystems der OECD-Länder, insbesondere in Europa, in der Krise, nicht aber die Realwirtschaft und die nichtfinanziellen Unternehmen in diesen Volkswirtschaften. Im Kern ist die Finanzmarktkrise seit einiger Zeit eine Krise der Staatsfinanzen der entwickelten Welt und in einem logischen Zusammenhang eine Bankenkrise. Viele realwirtschaftliche Unternehmen befinden sich hingegen in besserer Verfassung als je zuvor, haben ihre Verschuldung abgebaut und sich fit gemacht für die Zukunft, was sich seit Jahren in Rekorddividenden, positiven Cashflows und stabilen Gewinnen widerspiegelt (vgl. Abbildung 3 und 4).
Abbildung 3: Nettoverschuldung europäischer Unternehmen in% des Eigenkapitals
Stand: Ende Mai 2015
Quelle: Eigene Darst.: Morgan Stanley Research (Equity Stragegy: Data Gallery)
Abbildung 4: Gewinnmargen globaler Unternehmen ausserhalb des Finanzsektors
Quelle: Eigene Darstellung Morgan Stanley Research (Data Gallery), Worldsoope
Die Überschuldung der öffentlichen Hand ist dabei ein Charakteristikum, das fast alle Länder der entwickelten Welt, insbesondere aber die USA, Japan, Großbritannien und die EWU betrifft. All diese Regionen haben Schuldenstände von 90–100% des BIP erreicht und überschritten, ein Niveau, das nach historischen Erfahrungen (wenn auch kontrovers diskutiert) zur Belastung der jeweiligen Volkswirtschaften werden kann (vgl. Abbildung 5). Ein Zusammenhang zwischen Staatsverschuldung und Inflationsraten ist demgegenüber empirisch nicht eindeutig – im Gegensatz zur eingangs zitierten „Sachliteratur".
Abbildung 5: Staatsverschuldung, Inflation und Wachstumsraten in Industrieländern
Quelle: Reinhart/Rogoff, Growth in a time of debt, 2010
Gleiche Evidenz für den Zusammenhang zwischen Wachstum und Staatsverschuldung gilt auch für die Schwellenländer (vgl. Abbildung 6). In diesen Ländern lagen bei hohen Verschuldungsgraden allerdings auch die Inflationsraten signifikant höher.
Abbildung 6: Staatsverschuldung, Wachstum und Inflation in Schwellenländern
Quelle: Reinhart/Rogoff, Growth in a time of debt, 2010
Allerdings sind die meisten Regionen der Emerging Markets viel geringer verschuldet (vgl. Abbildung 7).
Abbildung 7: Staatliche Bruttoverschuldung in Prozent des
