Kai der Hai und Supertroopers Abenteuer Band 3: Das Felsendorf
Von Sigrid Özeren
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Über dieses E-Book
Der dritte Band handelt von ihren spannenden Erlebnissen im Felsendorf Kayaköy...
Sigrid Özeren
Sigrid Özeren ist Kinder- und Kochbuchautorin und veröffentlicht hiermit - nach dem bereits erschienendem autobiographischen Kochbuch "Die Tränen der Fische" - bereits zum zweiten mal ein autobiographisches Werk mit dem Titel "100 Lebenssplitter - aber kein zerstörtes Leben". Dieser Gedichtband sowie die Bilder wurden von Sigrid Özeren kreiert und ihrer Tochter Alina editiert.
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Rezensionen für Kai der Hai und Supertroopers Abenteuer Band 3
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Buchvorschau
Kai der Hai und Supertroopers Abenteuer Band 3 - Sigrid Özeren
1.
„Kannst du ein Geheimnis bewahren? Kai drehte sich um. Wer hatte da eben gesprochen? Und dazu noch auf Deutsch, wo sie doch in der Türkei waren! „Kannst du ein Geheimnis bewahren?
kam es diesmal etwas lauter. Da sah er ihn: einen Jungen mit roten Haaren und Sommersprossen über das Gesicht und die Arme großzügig verteilt, die jedoch fast nicht mehr auffielen, so stark war die Haut von einem Sonnenbrand gerötet. Kai dachte, er sei als Baby ins Wasser gefallen, nicht abgetrocknet worden und dann angerostet. „Der ist bestimmt kein Türke dachte Kai und war froh darüber, denn immerhin verstand und sprach er nur ein wenig Türkisch. Seine Großeltern verbrachten viel Zeit hier und er war bei ihnen zu Besuch in den Sommerferien. Er ging mit seinen 9 Jahren in die dritte Klasse und hatte gerade mit Englisch begonnen und wenn er Türkisch sprechen wollte, kam er immer mit den neuen englischen Wörtern durcheinander. „Kannst du ein Geheimnis bewahren?
Was sollte das denn bedeuten? Klar, konnte er. Aber zunächst einmal zu den Formalitäten. „Wer bist du denn und woher weißt du, dass ich Deutscher bin? wollte Kai wissen. „Ich heiße Joachim, aber alle nennen mich nur Joe, weil sie meinen Namen nicht so leicht aussprechen können und dass du Deutscher bist, wissen hier alle im Dorf, weil dein Opa dich doch heute vom Flughafen abgeholt hat.
Ach so, na ja, dann war ja alles klar. „Ich heisse Kai und klar, dass ich ein Geheimnis bewahren kann. „Ok, dann holt dich die Clique ab, wenn du darfst, schon morgen früh.
„Ist gut" antwortete Kai cool, denn er wollte nicht zeigen, wie aufgeregt er war, weil das total spannend klang.
Sein Opa war im Dorfladen und kaufte ein. Früher einmal hatten seine Schulkameraden gemeint, sein Opa sei ein Schwächling, weil er doch „Weiberkram macht und sowieso, hatte er doch lange Haare, die er zu einem Zopf zusammengebunden trug. Daraufhin hatte Kai seinen Opa sehr kritisch beobachtet und festgestellt, dass der ganz und gar nicht schwach war. Im Gegenteil, er konnte ganz schön losdonnern. Meistens schlichtete er friedlich zwischen Leuten, die Streit hatten, aber Kai wusste, dass er auch losbrüllen konnte wie ein Löwe. Ein paar Mal war er respektlos zu seinen Großeltern gewesen und erinnerte sich noch an die warnenden Worte seines Opas, die, begleitet von großen aufgerissenen Augen, ihn mitten in sein kleines Herz trafen. Er hatte sich geschämt und versuchte seitdem, immer höflich zu bleiben, auch wenn ihm manchmal etwas nicht in den Kram passte. Es war doch so, dass kleine Jungs immer irgendwelche Pläne hatten, die wichtiger waren, als alles, was die Erwachsenen wollten. Warum musste man eigentlich immer gerade dann den Müll hinausbringen, wenn man total beschäftigt war? Und warum musste man freundlich sein zu einer Tante, die einen in die Wange kniff und die feuchte Küsse gab? Und warum durfte man zu seinem Cousin nicht „…
sagen, wenn er doch einer war? Manchmal war es nicht leicht, die Regeln der Erwachsenen zu befolgen, aber Kai bemühte sich.
Er sah seinen Opa mit dem Ladenbesitzer lachen. Dies Bild war in der Türkei völlig normal. Hier kauften oft die Männer ein und trugen die schweren Tüten nach Hause, was ganz schön anstrengend war, also kein „Weiberkram".
