Glück von Vorn: Versuchte Verbuchung von Verssuchungs-Versuchung
Von Axel Schröder
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Über dieses E-Book
Axel Schröder
Der Lyriker Axel Schröder, Jahrgang 67, lebt in Potsdam, backt Pizza und macht sich dabei einen Reim auf die Welt. In diesem Falle auf die Welt der Mauern. Inkorrekt, in zumeist leisen Worten, die aussprechbar sind und hörbar ausgesprochen sein wollen. Damit, sagt er, sei über ihn alles gesagt.
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Buchvorschau
Glück von Vorn - Axel Schröder
Für Waldo
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Frühlingsanfang
Ein Golem namens Freiheit
Effekt ohne Komplett-Aha
Troikalogik
Erkenntnis Nummer 304
Schlafgewohnheit
Geben
Das Wort
Sprichverwortet!
Verrückter Frühling
Kerzengruß
Letzte Runde
Besenrein übergeben
Viel zu wenig
Hinterher?
Genau!
Vermutlich
Gesprächsprotokoll Nummer 194
Euphorie, fast ungebremst
Vorfreude
Marquez (gestorben 2014)
Odysseus
Apropos Zahnarztbesuch
Teilzeit
Neujahrswünsche
Und Überhaupt (Schnipsel)
Heilige Vierfältigkeit
Aberglaube?
Fallstudie
Lub des Lubens
Stimmt schon, aber …
Frühspäte Vogelwürmer
Ach Lust!
Fugit!
Wunschtrost
Charlie Hebdo
Erkenntnis Nummer 903
Oder etwa nicht?
Verkaterter Neujahrsgruß
Glück ist
Darß - Weststrand
Parkbankmonolog
Morgen danach (Sebastian)
Trunkenes Freitagsmantra eines Frischgetrennten
Durchreise
Unbesiegbar
Bordellbesitzer Wunder wandert in den Knast
Zieh ein in mein Herz
Gefangenes Glück
Post aus der Sommerfrische
Die Habe Nichte
Prost Weihnacht
Johann Pachelbel, Kanon D-Dur
Sonnenuntergang
Mittwoch, 14. Januar
Was nun,
Sonntagmorgen
Erkenntnis?
Ein kleiner Fehler
Moral:
Entenpaar im Februar
Tresenliebeslyrik
Adventskalender
Adventsgebäck
Bastelanleitung für Glück
Märchen
Elfen und Elfen
Wahlsonntag
Weihnachten?
Wirklich wahr!
Schafgeschichte
Vorwarnung: Betrifft Nachfest
Teilzeitholle
Christkindlogik
Namensgebung
Wintersonnenwende
Weihnachtsmärchen
Letzter Abschied
Sprach der Hering zur Piratenpartei
Sprach die Piratenpartei zum Hering
Sprach der Hering zur Piratenpartei
Sprach die Piratenpartei zum Hering
Dann trafen sie sich wieder
Ostern
Ein Bild von sich machen
Unverhoffter Besuch
Apropos Hawaii und Bier
Journaljuristische Klarstellung
Macht allein
Wirtschaftliche Klarstellung
Marathonmann
Pferdeweisheit
Spatzenweisheit
Apfelweisheit
Frühlingskurzurlaub auf dem Land
Wieskirche (UNESCO-Weltkulturerbe)
Ameisenweisheit
Omas Rat
Was wird man sagen?
Frage und Antwort
Mutproben und so
Nackte Tatsachen
Letzte Gewissheiten
Vorwort
Im Februar 2015 starb der Greifswalder Liedergeschichtenerzähler Waldemar „Waldo" Werner. Ich möchte ihm diese buchgewordene Sammlung neuer Gedichte widmen.
Er lehrte mich, Worte nicht als gegeben und in ihrer Bedeutung unverrückbar hinzunehmen, sondern sie als Wesen zu begreifen, die eigene Leben führen, sich mit den Jahren immer wieder ändern, ihre Bedeutung wandeln und die nicht benutzt sondern sorgsam gewählt und behandelt sein wollen. Weil es die Worte sind, die für uns sprechen. Es ist modern geworden, leichten Worten eine künstliche Größe und Schwere anzuhängen. In dieser Hinsicht war Waldo wohltuend unmodern. Er hatte die so seltene Gabe, schweren Worten eine augenzwinkernde Leichtigkeit mit auf den Weg zu geben, die es möglich macht, das Gesagte auszuhalten. So wie in der Liebeserklärung für seine Frau Petra: „Wenn einer von uns beiden stirbt: Was soll ich dann machen?"
Ich habe mich, fürchte ich, für den mir so wichtigen Anstoß nie so richtig bedankt. Wenn auch viel zu spät, nun also jetzt: Danke Waldo. Das hier ist für Dich.
Axel Schröder, Greifswald im März 2015
Frühlingsanfang
Es ist noch nicht mal sieben Uhr
und ich bin schon so richtig wach.
Das muss am Frühling liegen. Nur
Was tu ICH Früh-ling nun? Ich mach
mich ran ans Werk, nutz meine Zeit
und schreibe ein paar Zeilen
zum Thema: Frühjahrsmüdigkeit.
Ich muss mich sehr beeilen,
denn das Thema, das ich griff,
greift seinerseits bereits nach mir.
Und schon entgleitet mir der Stift,
ein schwerer Kopf fällt aufs Papier,
mein wunderbarstes Frühlingslied
bleibt wieder einmal unbekannt.
Mich hat, was leider oft geschieht,
