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Ataxie heilbar: Stammzellen und die Thymusdrüse
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Ataxie heilbar: Stammzellen und die Thymusdrüse
eBook77 Seiten44 Minuten

Ataxie heilbar: Stammzellen und die Thymusdrüse

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Über dieses E-Book

Ataxie ist eine seltene Nervenkrankheit und ist der medizinische Fachbegriff für gestörte Bewegungskoordination. Ataxien sind meist vererbte, genetisch bedingte Degenerationskrankheiten des Nervensystems, bei denen es zu einem allmählich fortschreitenden Funktionsverlust von bestimmten Teilen des Nervensystems kommt. Häufig geht mit dem Funktionsverlust auch das Absterben von Nervenzellen einher.

Das Internet und die Medizin weltweit ist voll mit Meinungen, dass Ataxie unheilbar wäre, man sie nur aufhalten oder verlangsamen könne, aber die Krankheit früher oder später das Leben des Erkrankten fordere.
Ich bin die erste und einzige Person, die Genträger der spinozerebellären Ataxie (SCA 1) ist, daran erkrankt war, es geheilt hatte, das war im Oktober 2017.
SpracheDeutsch
HerausgeberBoD - Books on Demand
Erscheinungsdatum11. März 2025
ISBN9783769397475
Ataxie heilbar: Stammzellen und die Thymusdrüse
Autor

Volker Meyer

Volker Meyer wurde in Berlin-Kreuzberg geboren und wuchs dort auf. Inzwischen lebt der verheiratete Familienvater im Land Brandenburg, arbeitet aber nach wie vor in seinem erlernten Beruf in Berlin-Kreuzberg. Daneben schreibt er humorvolle Romane und Bücher die sich mit Themen der regionalen Heimatkunde sowie Neuheidentum befassen. Außerdem verfasste er bereits mehrere Artikel für die Herdfeuer Zeitschrift des Eldaring.

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    Buchvorschau

    Ataxie heilbar - Volker Meyer

    1) Wie zum Teufel bekam ich Ataxie?

    Alles begann mit einem Anruf meiner Schwester.

    Es war Weihnachten 2011. Sie wünschte mir frohe Weihnachten und ein gesundes, frohes neues Jahr. Doch dann sagte sie: „Wünsche es nicht mir! Ich fragte: „Wieso denn? Sie meinte daraufhin, dass sie diese „scheiß Ataxie" habe.

    Ich fragte, was das sei, und sie erwiderte: „Seit Juli bin ich daran erkrankt – und binnen sechs Monaten ist sie so weit fortgeschritten, dass ich nicht mehr arbeiten kann (sie war Chemielaborantin) und zu 100 Prozent Invalide bin – mit Karte und allem."

    Ich war schockiert!

    Sie sagte mir, ich solle es googlen und selbst herausfinden, was es sei, sie habe jedenfalls schon herausgefunden, dass Ataxie eine vererbte Gen-Krankheit sei. Sie käme wohl von unserem Vater, denn er hatte dieselben Symptome kurz vor seinem Tod, war abgemagert und saß im Rollstuhl.

    Sie sagte, sie hätte es jetzt erst bekommen, doch unsere älteren Geschwister hätten es schon – und ich würde es wohl auch bald kriegen. Das klang so „erfrischend", dass ich mich nach dem Telefonat sofort im Internet auf die Suche begab, um alles herauszufinden, was es darüber zu wissen gibt.

    Und: Mensch Meier! Das war jede Menge!

    Die Punkte, die immer wieder erschienen, waren: „vererbt, „fortschreitend krankmachend – und das Schlimmste: „unheilbar! Das waren ja „gute Zukunftsaussichten! Sobald man die 40 überschritten habe, würde die Erkrankung sichtbar werden. Ich war allerdings schon 42 Jahre alt, hatte aber noch keine Symptome ... dachte ich jedenfalls!

    Tatsächlich konnte ich aber seit ungefähr einem Jahr, also seit 2010, nicht mehr spurten. Beim Joggen machte ich üblicherweise einen 100-Meter-Spurt – was mir aber beim besten Willen nicht mehr gelang. Aus welchem Grund? Mein Alter? Falsche Ernährung? Nicht gut drauf? Ich hatte keine Antwort.

    Trotzdem blieb ich positiv. Obwohl ich die Schauergeschichten meiner Geschwister hörte – sie hatten alle Rollatoren, konnten schlecht schreiben, redeten langsamer, konnten sich nicht mehr selbst versorgen, bekamen Pflegestufen 1, 2 oder 3 und Invalidenrente – dachte ich damals, dass ich wohl als einziges der sechs Kinder nach meiner Mutter käme, das entsprechende Gen nicht hätte und Ataxie bei mir nicht ausbrechen würde. Ich bin der Jüngste und Größte, mein Vater war klein und kräftig, meine Geschwister jedoch waren wie er gebaut.

    Ich war also zufrieden mit meinem Leben, denn nichts hatte sich bemerkbar gemacht.

    Okay, ich konnte nicht mehr spurten! Doch irgendwann war selbst das Joggen immer schwieriger geworden, ich wurde sehr schnell müde und meine Beine wollten einfach nicht mehr so, wie ich es wollte. Außerdem lief ich immer breitbeiniger.

    Das alles habe ich aber weggewischt und mir gesagt: „Das sind normale Alterserscheinungen" (mit 44 Jahren) – oder ich schob es auf andere Ursachen, die einseitige Ernährung … oder was auch immer.

    Doch ich wurde eines Besseren belehrt, als ich im Sommer 2014 vier Wochen lang meine Mutter besuchte. Ich lebte damals in Kopenhagen/Dänemark. Zuhause bei meiner Mutter habe ich hart gearbeitet, um die verkohlten Balken, den Schutt und das Geröll einer abgebrannten Scheune wegzuschaffen. Mehr als 200 Balken hatte ich alleine „gewuppt" und Schutt und Geröll mittels Schaufel und Schubkarren auf einen Haufen verfrachtet. Man sollte meinen, dass man davon Muskeln bekommt und fitter wird.

    Doch ich wurde Tag für Tag schwächer, bis ich eines Tages das Gleichgewicht verlor und ein paar Mal hinfiel. Da wurde mir klar: „Jetzt kommt’s!" Ich hatte bis dahin natürlich den Mund gehalten, nichts meiner Mutter gesagt, und schon lange nichts meinen Geschwistern, denn sie alle waren ja so heilfroh und sich gewiss, dass ich keine Ataxie bekommen würde – ich käme ja nach meiner Mutter, hätte daher kein vererbtes

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