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Die Suche nach der Supermama: Warum wir lernen müssen, aus unserer Komfortzone herauszutreten und neue Wege zu wagen
Die Suche nach der Supermama: Warum wir lernen müssen, aus unserer Komfortzone herauszutreten und neue Wege zu wagen
Die Suche nach der Supermama: Warum wir lernen müssen, aus unserer Komfortzone herauszutreten und neue Wege zu wagen
eBook144 Seiten1 Stunde

Die Suche nach der Supermama: Warum wir lernen müssen, aus unserer Komfortzone herauszutreten und neue Wege zu wagen

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Über dieses E-Book

Melanie Stadelbauer lebt im Herzen Mittelfrankens, ist verheiratet und hat 3 Kinder. Das Buch "Die Suche nach der Supermama" ist der Auftakt einer Buchreihe, in der sie erzählt, wie sich ihr Leben verändert hat, nachdem sie es geschafft hatte, aus ihrer gewohnten Komfortzone auszubrechen und den Menschen um sich herum einen Vertauensvorschuss zu geben. Ein großer Teil ihres Lebens war von Missbrauch geprägt, was ihr Vertrauen zu Gott und den Menschen nahezu völlig zerstört hatte. Jahrzehntelanges Schweigen hatten sie innerlich beinahe aufgefressen. Erst, als sie sich dazu entschlossen hatte, den Menschen um sich herum einen Vertrauensvorschuss zu geben und aus ihrem gewohnten Schneckenhaus auszubrechen, begann sie endlich, richtig zu leben. Doch damit sie überhaupt erst an diesen Punkt kommen konnte, war es notwendig, dass ihr Mann lernte, sie loszulassen und auf Gottes Führung zu vertrauen. Der erste Band "Die Suche nach der Supermama" erzählt von einem inneren Kampf, das Leben, mitsamt Haushalt und Kinder, endlich so in den Griff zu bekommen, dass sie noch genügend Zeit für sich selbst hatte. Es gibt einen Einblick in das Leben der Autorin und zeigt, wie wichtig es ist, Gott im eigenen Leben einen Platz zu geben und ihm die Führung zu überlassen.
SpracheDeutsch
Herausgebertredition GmbH
Erscheinungsdatum9. Juli 2019
ISBN9783749700516
Die Suche nach der Supermama: Warum wir lernen müssen, aus unserer Komfortzone herauszutreten und neue Wege zu wagen
Autor

Melanie Stadelbauer

Melanie Stadelbauer lebt im Herzen Mittelfrankens, ist verheiratet und hat 3 Kinder. Ihre Bücher handeln von lebensnahen Themen, sind biblisch fundiert und herausfordernde Fragen regen zum Nachdenken an. Melanie Stadelbauer nimmt den Leser auf eine Reise zu sich selbst mit und fordert jeden heraus, über sein eigenes Leben nachzudenken, um mit sich und der Vergangenheit ins Reine zu kommen. Melanie hat eine spannende Vergangenheit hinter sich. Nach vielen Jahren des emotionalen Missbrauchs hat sie vor rund 20 Jahren den Absprung geschafft und mit Gottes Hilfe über viele Jahre hinweg langsam wieder Vertrauen in Gott und ihre Mitmenschen aufgebaut. Mit ihrer Erfahrung unterstützt sie andere Menschen darin, dem Missbrauch den Rücken zu kehren und endlich in ein selbstbestimmtes Leben in Freiheit zu kommen. Heute ist sie in der Landeskirchlichen Gemeinschaft aktiv, bietet Einzelcoaching, Mastermind-Gruppen und demnächst auch Selbstlernkurse zu biblischen Themen an.

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    Buchvorschau

    Die Suche nach der Supermama - Melanie Stadelbauer

    Die Suche beginnt

    Kennt ihr diese Tage, an denen ihr morgens aus dem Bett hüpft noch bevor der Wecker geklingelt hat, mit Elan, frisch geduscht, gestylt und hübsch angezogen in der Küche steht und euren Liebsten mit einem Kuss auf die Wange das frisch gemachte Frühstück serviert?

    Nicht? Echt nicht? Cool! Dann geht´s euch ja so wie mir auch. Bei mir sieht der Tag so vielleicht in den Träumen meines Mannes aus.

    Ich hingegen quäle mich um kurz vor 6 Uhr aus dem Bett. Der Kaffee läuft schon durch die Maschine. Da mein Mann weiß, dass ich ohne Kaffee nicht ansprechbar bin, sorgt er stets dafür, dass der Kaffee fertig ist, wenn ich in die Küche komme.

    Meine Haare stehen in alle Richtungen ab und mein Gesicht sagt aus, was ich noch nicht aussprechen kann: Lass mich bloß in Ruhe, bis ich meinen Kaffee getrunken habe.

    Das mit dem Kaffee ist auch so ´ne Sache. Da geht’s ja eigentlich weniger um den Kaffee. Dass Koffein dabei hilft aufzuwachen, wird völlig überbewertet. Vielmehr ist es die Zeit, die mir so bleibt, um mich nach der Nacht zu orientieren.

    Aber das kümmert meinen Mann leider wenig. Denn dem macht das frühe Aufstehen nicht annähernd so viel aus, wie mir.

    Während ich aussehe, als hätte mich ein Zug überrollt, ist er geduscht, bereits angezogen und hat seine Brotzeit für die Arbeit fertig. Der Tisch ist schon gedeckt, und während ich mich hinsetze, schenkt er mir meinen Kaffee ein.

    Und dann quasselt er los. Am schlimmsten ist es, wenn er von mir Entscheidungen möchte. Hallo? Eine Entscheidung um 6 Uhr morgens? Kann ich bitte erstmal aufwachen?

    Wenn wir Glück haben, ist es am Tisch noch sehr ruhig, weil die Mädels noch schlafen. Meistens sind sie jedoch genau dann schon sehr früh wach, wenn ich am dringendsten Ruhe brauche. Spätestens nach dem Frühstücken wird’s erstmal hektisch. Unser Sohn ist um diese Zeit bereits unterwegs. Wenn er sich von mir verabschiedet, liege ich meistens noch im Bett. Da seine Schule 74km von uns entfernt ist, hat er einen langen Weg vor sich um pünktlich zu Unterrichtsbeginn dort zu sein.

    Aber die Mädchen, die kosten mich ganz schön Nerven. Während die eine der Beiden am liebsten bis auf den letzten Drücker im Bett liegen bleibt, kann sich die andere ewig nicht entscheiden, was sie anziehen möchte. Und da ist die Wahl der richtigen Unterhose fast noch wichtiger, als die Farbe des T-Shirts.

    Unser kleiner Langschläfer hingegen beschwert sich ehr, dass keine Zeit mehr zum ausgiebigen Frühstück ist.

    Da mein Mann ein typischer Mann ist, kann er kein Multitasking. Das bedeutet, dass ich mich um mich selbst und zwei Kinder kümmere und zwischendurch den Hund raus lasse. In der Zwischenzeit packt mein Mann seine Brotzeit noch in den Rucksack und zieht sich Jacke und Schuhe an.

    Wenn wir dann endlich mit viel Nachdruck fertig sind und mein Mann alles, inklusive Kinder, ins Auto verfrachtet, kann ich zum ersten Mal an diesem Tag durchatmen. Völlig geplättet mache ich mich um 7.20Uhr auf den Weg nach Oben in mein Wohnzimmer, schnappe mir den Computer und überlege mir, was ich zuerst mache. Also, welchen meiner Aufträge ich als erstes bearbeite.

    Ich bin zwar ein Morgenmuffel, aber nur, bis ich endlich alleine bin. Und dann beginnt meine produktive Zeit. Deswegen bleibt immer alles erstmal liegen und ich kümmere mich um meine Aufträge. Zumindest vorerst. Bis das Telefon zum ersten Mal klingelt. Da ist es pünktlich 8.15 Uhr. Danach kann ich meinen Wecker stellen. Und ich kann sogar vorhersagen, wer am Telefon ist. Selbst dann, wenn mir die Nummer nicht angezeigt wird.

    Mein Mann schafft es nämlich fast jeden Tag, sobald er in seinem Dienstwagen sitzt erstmal anzurufen, um mir ganz wichtige Sachen mitzuteilen. Sachen wie zum Beispiel die Windeln, die leer sind. Ich soll unbedingt drandenken, neue zu kaufen. Sonst haben wir ein Problem. Aber irgendwie scheint er nicht zählen zu können. Denn als ich nachschaue sind da noch genügend Windeln für 2 Nächte in der Schublade. Reicht doch, wenn ich übermorgen welche kaufe. So oft ist das jetzt ja nun auch wieder nicht vorgekommen, dass wir am Samstagabend um 20Uhr festgestellt haben, dass wir keine Windeln mehr fürs Wochenende haben. Ich versteh gar nicht, was er hat. Sein Angebot, auf dem Heimweg noch welche zu besorgen, lehne ich dann dankend ab. Ich vergesse das schon nicht….

    Oder ihm fällt ein, dass er vergessen hat, das Garagentor wieder zu schließen, nachdem er den Müll noch mit nach draußen genommen hatte. Ich soll doch bitte drandenken, dass für ihn zu machen.

    Also, lauter so wichtige Dinge, die auf keinem Fall warten können und es absolut rechtfertigen, mich um 8.15 Uhr aus der Arbeit zu reißen.

    Nachdem wir all diese ganz wichtigen Sachen also geklärt haben, kann ich endlich anfangen zu arbeiten.

    Mittlerweile ist es 8.30 Uhr. Gut, durchatmen, die zweite Tasse Kaffee trinken und auf den Auftrag konzentrieren. Der Kaffee ist übrigens mittlerweile kalt. Aber das macht nichts. Soll ja schön machen, hab ich gehört. Bei mir funktioniert das zwar nicht, aber kann ja noch kommen.

    Um 10 Uhr schrecke ich dann zum ersten Mal aus der Arbeit hoch. Da war doch was? Ach ja, die Waschmaschine, die war ja gestern Abend schon fertig. Ich sollte mal ´ne kurze Pause einlegen und schnell die Wäsche aufhängen. Und dann am besten gleich noch die nächste Ladung einschalten.

    Ok, ich mach noch fünf Minuten weiter. Dann mache ich die Wäsche.

    Um 11 Uhr schaue ich das nächste Mal auf die Uhr. Oh, das waren aber lange fünf Minuten.

    Gut, jetzt aber wirklich. Widerwillig unterbreche ich meine Arbeit und kümmere mich um die Wäsche. Und dann fällt mir unten auch auf, dass ich den Frühstückstisch noch nicht abgeräumt hab. Mist, das sollte ich vielleicht auch noch machen. Die Butter ist schon ganz weich.

    Und der Flur, der gehört eigentlich auch mal wieder gewischt. Also alles schnell erledigen. Naja, schnell ist immer relativ. 2 Stunden später bin ich dann endlich wieder auf dem Weg ins Wohnzimmer. Die Bäder hatten es nämlich auch mal wieder nötig. Doch jetzt ist ja schon 13 Uhr und ich hab Hunger. Ach was, der kann ignoriert werden. Ich muss weitermachen und den Auftrag fertig

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