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Auf die Lücke, fertig, los!: 52 Schreib-Workouts für die Ideen dazwischen - Trainingsbuch
Auf die Lücke, fertig, los!: 52 Schreib-Workouts für die Ideen dazwischen - Trainingsbuch
Auf die Lücke, fertig, los!: 52 Schreib-Workouts für die Ideen dazwischen - Trainingsbuch
eBook211 Seiten1 Stunde

Auf die Lücke, fertig, los!: 52 Schreib-Workouts für die Ideen dazwischen - Trainingsbuch

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Über dieses E-Book

Du hockst vor deinem Laptop
und dir fällt nichts ein?

Kein Wunder: Du hast deine Kreativ-Antennen nicht richtig ausgerichtet.
Was du brauchst, ist ein Ideen-Workout, mit dem dein Gehirn auf Empfang schaltet. Dann kommen auch die Einfälle bei dir an. Garantiert.
Dieses Übungsbuch zeigt dir, wie du jeden Tag und überall Einfälle aufspüren und einfangen kannst. Dazu brauchst du nicht viel: Offenheit, Spielfreude und die Lust, sich auf kleine Aha-Wunder einzulassen.
Stärke mit 52 knallbunten und außergewöhnlichen Schreibimpulsen deine Fantasie, überwinde Ehrgeiz und Perfektionismus, sprenge die Grenzen deiner Vorstellungskraft und schlage deine Schreibblockade in die Flucht.
Mit diesem Training bringst du es innerhalb eines Jahres vom Einfaltspinsel zur Ideen-Meisterin - eine Anleitung zum Fantasieren, nicht nur für Schreibende.
SpracheDeutsch
HerausgeberBoD - Books on Demand
Erscheinungsdatum18. Nov. 2024
ISBN9783769391497
Auf die Lücke, fertig, los!: 52 Schreib-Workouts für die Ideen dazwischen - Trainingsbuch
Autor

Vera Gercke

Vera Gercke ist Schreib-Coach, Dozentin und Fernlehrerin für kreatives Schreiben. Sie ist ausgebildete Schreibtherapeutin, entwickelt Lehrmaterial für Autor:innen und schreibt erzählende Sachliteratur sowie Scripts für diverse TV-Formate. Für ihre Kurse entwickelt sie Schreib-Übungen und probiert außergewöhnliche Techniken und Kreativ-Methoden aus, um Schreibenden den Zugang zu ihrer natürlichen Kreativität zu erleichtern.

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    Buchvorschau

    Auf die Lücke, fertig, los! - Vera Gercke

    ERDE

    SCHÖN AUF DEM BODEN BLEIBEN!

    Die Erde dreht sich um die eigene Achse. Das erzeugt eine Verwirbelung, die alles zu ihr hinzieht, was sich in ihrer Nähe befindet. Darum heben wir nicht so ohne Weiteres vom Boden ab. Für manche ist das die Rettung, weil sie sonst durch den nächstbesten Schornstein davongewirbelt würden. Für andere ist es schlicht die beste Ausrede, um nicht vom Sofa aufstehen zu müssen. »Mensch, diese Schwerkraft heute wieder – viel stärker als gestern, wie mir scheint.«

    Leider ist die Schwerkraft auch Ursache für Scherben oder Stürze. Alles fällt nach unten, was nicht festgetackert ist: Ming-Vasen, Dachziegeln bei Sturm, falsche Zähne, Onkel Leon, wenn er auf der Treppe ausrutscht, und natürlich Marmeladenbrote – mit der klebrigen Seite nach unten. Alles runter damit! Praktisch, wenn etwas bereits unten ist – dann kann es auch nicht mehr fallen. Bei uns Menschen sind die Füße unter normalen Umständen unten – nun ja, außer beim Kopfstand, an der Turnstange oder beim Skydiving, aber darum geht es jetzt nicht. Die Füße haben sich bestens mit der Schwerkraft arrangiert und gehen mühelos auf dem Boden herum, als wäre dieser magnetisch, egal ob Parkett oder Teppich, ob Estrich, Schotter oder Asphalt. Hier können wir uns bestens fortbewegen. Der Rest des Körpers muss dann zusehen, wie er sich darüber ausbalanciert und mithält. Aber halt! Da drunter ist doch noch was! Werfen wir mal einen Blick unter die Gehwegplatten. Da erwartet uns ein Schlammassel aus Schotter, Sand und Geröll. Mal abgesehen von Kabeln und Rohren, die ja auch irgendwo hinmüssen. Wenn wir tiefer buddeln, stoßen wir irgendwann auf Erde, dieses erstaunliche Misch-Masch aus Mineralien, Pflanzenresten und Tierchen. Braun, krümelig, feucht und irgendwie vertraut. Diese Substanz steckt voll Lebensenergie in Form von Nährstoffen, Bakterien, Würmern, Pflanzenresten und sonstigem Krümel-Kram, leider auch aus Mikroplastik und Giftstoffen, die da überhaupt nichts zu suchen haben. Das Wort Erde (Achtung, wir schließen den Kreis!) benutzen wir also im doppelten Sinne: Sowohl für das braune Substrat, das sich unter unseren Füßen befindet, als auch für den ganzen Planeten, auf dem wir leben (ach, wusstest du schon?). Dann verrate ich dir jetzt eins: Auch beim Erzählen ist es wichtig, kreis- oder sogar kugelförmig zu denken (darum geht es in einem anderen Kapitel) und den Bezug zur Schwerkraft nicht zu verlieren. Denn auf dem Boden (der Tatsachen) liegt der beste Stoff für Storys. Hier leben, lieben und labern die Menschen, hier straucheln sie und stehen wieder auf, hier gibt es Krisen und Katastrophen, Zank und Zampano. Auf der Suche nach guten Geschichten, guck also weniger in den Himmel und in die abstrakte Welt der philosophischen Gedanken und komplizierten Begriffe, sondern schau, wohin die Leute ihre Füße setzen. Los geht’s!

    Rosarote Brille

    Bei den Übungen in diesem Buch gibt es kein RICHTIG oder FALSCH. Es geht darum, die Grenzen deiner Fantasie kennenzulernen und zu erweitern. Erlaube dir, jeden Tag ein bisschen weiter zu denken, als am Tag davor. Mehr nicht!

    WOCHE 1 DIE SCHWERKRAFT

    Dinge fallen herunter. Das ist normal, findest du. Doch genau darin steckt das Potenzial für großartige Ideen. Hast du dir schon mal ausgemalt, was passieren würde, wenn die Schwerkraft nicht konstant wäre? Was wäre, wenn sie sich nicht auf alle Dinge gleichermaßen auswirkte? Wie sähe eine Erde aus, die in der Lage wäre, gezielt Dinge von sich abzustoßen? Oder was wäre, wenn sich die Schwerkraft verdoppelte? Welche Macht hätte jemand, der die Schwerkraft manipulieren könnte? Der erste kreative Hebel in diesem Training lautet daher: Stelle Gewohntes und Selbstverständliches infrage.

    Workout

    1) Vorbereitung

    Schreibe mindestens 20 Dinge auf, die vom Himmel fallen könnten (du darfst dabei die Grenzen der Realität verlassen!).

    2) 10-Minuten-Schreibimpuls

    Suche aus deiner Liste den Begriff aus, der dich heute am meisten inspiriert. Beschreibe folgende Situation: Du bist im Haus und hörst von draußen einen Schrei. Du eilst hinaus und kannst nicht fassen, was du da siehst. Ein/-e … (bitte hier deine beste Idee aus der Vorbereitung nutzen) ist vom Himmel gefallen. Wie geht es jetzt weiter?

    3) Nachbereitung

    Zeichnet sich in deinem Text eine Idee ab, die dich inspiriert und die du möglicherweise weiterentwickeln willst? Markiere sie dir oder halte sie in einem Notizbuch oder deinem Workbook fest.

    4) Blick nach vorne

    Überlege dir im Laufe der Woche weitere Schreibübungen zum Thema Schwerkraft und führe diese gedanklich oder schriftlich durch.

    WOCHE 2 DER WALD

    Ach, diese wunderbare Ansammlung von Leben – dicht, satt, quirlig und manchmal gruselig! Viel besungen und bedichtet, abgeholzt und vergiftet: der Wald. Wir haben ihn wiederentdeckt. Fichtennadel-Badeschaum in der Badewanne war gestern. Jetzt wollen wir das Original. Shinrin Yoku (Waldbaden): Wir tauchen kopfüber in das heilsame Chlorophyllbad. Doch was ist der Wald eigentlich: sind es die Bäume, Vögel, Pilze, Rehe und Farne? Oder ist es der Raum dazwischen? Die kreative Herausforderung besteht darin, erwarteten Begriffen aus dem Weg zu gehen, um etwas zu beschreiben.

    Workout

    1) Vorbereitung

    Schreibe mindestens 20 Wörter auf, die dir zur Überschrift Wald einfallen.

    2)

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