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Manchmal wär ich gern ein Huhn
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Manchmal wär ich gern ein Huhn
eBook62 Seiten22 Minuten

Manchmal wär ich gern ein Huhn

Von La BGC

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Über dieses E-Book

Sie mögen Hühner? Dann schauen Sie ihnen vermutlich gelegentlich zu und wissen: Hühnerkino entspannt.
Vielleicht fällt Ihnen dabei ein Huhn auf, das sich ein bisschen anders verhält als die übrigen Hühner. Sie behalten es weiter im Blick - und unmerklich sind Sie auf einer Gedankenreise ...
SpracheDeutsch
HerausgeberBooks on Demand
Erscheinungsdatum3. Feb. 2023
ISBN9783757854768
Manchmal wär ich gern ein Huhn
Autor

La BGC

The oeuvre of LaBGC reflects Variety - striving for Fairness... Inclusion...Togetherness...

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    Buchvorschau

    Manchmal wär ich gern ein Huhn - La BGC

    INHALT

    PROLOG

    Manchmal wär’ ich gern ein Huhn

    1. GESCHICHTE

    Huhn ist nicht gleich Huhn

    2. GESCHICHTE

    Traum vom Fliegen

    3. GESCHICHTE

    Hahn ist nicht gleich Hahn

    4. GESCHICHTE

    Die Hühnchen

    5. GESCHICHTE

    Freigang

    6. GESCHICHTE

    Huhn. Weiß. Tot.

    WIDMUNG

    PROLOG

    Manchmal wär’ ich gern ein Huhn

    Es war einer dieser Tage im Lockdown voller Überdruss an der Realität. Heute kein Interesse an der Welt. Heute kein Zeitunglesen im Internet. Und jetzt? Erst mal eine Tasse Tee, ein paar Schlucke wohliger Wärme. Realität ausblenden.

    Eine Radiostimme aus der Kindheit, wohl 1950, drängt vor: Ohrschinken. Amerika … Krieg … Korea. Noch eine Radiostimme, 1952: Washington. Amerika zündet Wasserstoffbombe. Dann, 1954, fette Lettern auf einer Zeitung bei meiner Tante: 3. Weltkrieg droht. So schnell ich konnte rannte ich nach Hause … Realität ließ und lässt sich nicht ausblenden. Sie ist.

    Und heftig ist sie. Zerstört Leben und Lebensgrundlagen in gigantischem Ausmaß und macht Wenige unanständig reich. Kriegerische Konflikte in Asien, in Afrika, in Süd- und Mittelamerika und nun auch Krieg in Europa. Dazu Überschwemmungen und Erdrutsche, anhaltende Dürre. Furchtbar! Schrecklich! Unerträglich!

    Ach, manchmal wär’ ich gern ein Huhn. Kein Albtraum würde mich nächtens von der Stange treiben. Zank und Streit gäbe es bisweilen, aber kein gegenseitiges Umbringen oder Anhäufen von Futter ohne Zugang für alle. Und solange Füchse, Marder, Angreifer aus der Luft und Menschen ihren Hunger auf Huhn woanders stillen würden, wäre das Leben in Ordnung. Nicht wahr? — Ja, grüble ich, wenn der Himmel darüber mit Netzen abgeschirmt wäre, ein hoher, dichter Zaun das ganze Gelände schützte und die meisten Menschen keinen Zutritt hätten. Dann bliebe aber alles immer gleich und Neues außen vor. Wäre das wirklich gut? Wäre das wirklich recht?

    Es ist zum Zweifeln und Verzweifeln. Wie konnten wir bloß so werden, wie wir sind? Die

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