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Eine queere Weihnachtsgeschichte: Die Geburt des Erlösers in zeitgemäßer Fassung
Eine queere Weihnachtsgeschichte: Die Geburt des Erlösers in zeitgemäßer Fassung
Eine queere Weihnachtsgeschichte: Die Geburt des Erlösers in zeitgemäßer Fassung
eBook66 Seiten44 Minuten

Eine queere Weihnachtsgeschichte: Die Geburt des Erlösers in zeitgemäßer Fassung

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Über dieses E-Book

Wir kennen alle dir Weihnachtsgeschichte.
Es begab sich aber zu der Zeit...

Diese Form entspricht nicht mehr unbedingt den Lebensformen unserer heutigen Zeit.

Josef und Markus, ein schwules Paar, werden an Heiligabend plötzlich in die Elternrolle gestellt.
Es gab keinen Verkündigungsengel, der Markus neun Monate zuvor, am 24. März, auf seine neue Rolle vorbereitet hätte.

Auch die Geburt, die Herbergssuche sowie die Flucht werden in einem anderen Licht beleuchtet.

Ein Lesevergnügen für Jung und Alt.
SpracheDeutsch
HerausgeberMont Jacques Buchclub & Verlag UG
Erscheinungsdatum12. Dez. 2022
ISBN9783949054112
Eine queere Weihnachtsgeschichte: Die Geburt des Erlösers in zeitgemäßer Fassung
Autor

Lothar du Mont Jacques

Lothar du Mont Jacques, München, Jahrgang 1958, homosexuell, in Rheinhessen geboren und aufge-wachsen, ist Vater eines erwachsenen Sohnes aus einer ersten Ehe (1978 - 2005). Seit 2010 ist der Autor in zweiter Ehe verheiratet und lebt mit seinem Mann in der Bayerischen Landeshauptstadt. Seine Werke entspringen der Fantasie, wobei sie teilweise autobiographische Bezüge haben. Bereits erschienen und bei BoD zu beziehen sind: 2020 - Der Schneider von Siena ISBN 9 783949 054006 2022 - Eine queere Weihnachtsgeschichte ISBN 9 783949 54105 Die interessierten Leser können das Entstehen neuer Werke auf seiner Homepage verfolgen. https://www.lothardumontjacques.com

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    Buchvorschau

    Eine queere Weihnachtsgeschichte - Lothar du Mont Jacques

    Für Mischa, Liebe meines Lebens.

    Inhaltsverzeichnis

    Prolog - Markus und Josef – Sommer 2000

    Kapitel 1 Reise nach Jerusalem Dezember 2001

    23. 12. 2001

    Kapitel 2 - Die Geburt

    24. Dezember 2001 4:30 Uhr

    Kapitel 3 - >Herbergssuche

    Kapitel 4 – Flucht

    26. Dezember 2001

    30.12.2001

    31.12.2001

    Prolog - Markus und Josef – Sommer 2000

    Markus

    Ich war so glücklich, fühlte mich im 7. Himmel. Mein Studium lief gut, mit Josef hatte ich nach einigen Enttäuschungen endlich jemanden kennen und lieben gelernt, der mich so nahm, wie ich bin, mit allen Ecken und Kanten. Noch lebten wir in getrennten Wohnungen, waren aber schon seit einiger Zeit auf der Suche nach einer passenden Wohnung. Während ich mich mit einer kleinen Einraumwohnung in der Stadt begnügte, logierte mein Schatz in einer geräumigen drei Zimmerwohnung außerhalb, direkt über seiner Werkstatt. Wir hatten uns bei einer Projektarbeit kennen gelernt. Ich musste eine Recherche machen und einen Bericht über Handwerker schreiben. Also klapperte ich das Internet auf der Suche nach einem passenden Betrieb ab.

    Bei den meisten die ich anrief, wurde ich von der Sekretärin abgewimmelt, und hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben, als ich auf Josefs Betrieb stieß.

    Bei ihm meldete sich der Anrufbeantworter und ich laberte meinen Spruch darauf, kaum hoffend, dass ich einen Rückruf erhalten würde

    Josef

    Ich war frustriert. Nachdem ich meinen Meister gemacht und die Werkstatt meines Vaters von eben auf gleich hatte übernehmen müssen, hätte ich die Unterstützung meiner Frau gut gebrauchen können. Aber eine gescheiterte Beziehung lässt sich halt schwer wieder auf die Reihe bringen. Zu viele Dinge waren geschehen, erst war ich zu sehr mit meinem Meister beschäftigt gewesen, eh schon zu selten zu Hause und dann auch noch der Schlaganfall meines Vaters. Noch mehr Arbeit, noch mehr Verantwortung, dazu die Besuche im Pflegeheim, das war zu viel für unsere Beziehung. Martina hatte mir eines Abends erklärt, dass sie sich verliebt habe und mich verlassen würde. Eine Woche später war sie mit Sack und Pack ausgezogen, einen Teil der Möbel hatte sie mitgenommen. Nun saß ich in meiner Wohnung und grübelte, wie es weitergehen sollte. Ich sehnte mich nach Liebe, brauchte jemanden an meiner Seite, den ich mit meinen Plänen begeistern konnte, der mit mir eine gemeinsame Zukunft aufbauen wollte. Meine Arbeitstage waren lang, ich kam oft erst spät von der Arbeit nach Hause, die Buchhaltung machte ich am Wochenende. Freizeit war fast schon ein Fremdwort. Auch an diesem Abend war ich spät zurückgekommen und sah, dass der Anrufbeantworter schon wieder blinkte. Der musste warten, erst brauchte ich eine ausgedehnte Dusche und danach ein Glas Bier.

    Markus

    Es war schon kurz nach 21 Uhr als das Telefon läutete. Ich meldete mich nur mit einem knappen »Hallo Heiland hier, sorry wenn ich so spät erst anrufe, aber ich bin eben erst nach Hause gekommen und habe den AB abgehört« »Ah, klasse, dass Sie mich zurückrufen«, antwortete ich. Der Typ hatte eine tolle Stimme, wie der wohl aussah, ging es mir durch den Kopf. »Wie kann ich Ihnen denn nun helfen?«, drang es an mein Ohr. »Nun, ich studiere Journalismus und soll eine Reportage über einen Handwerksbetrieb schreiben.« »Und wie kommen Sie da gerade auf mich?« »Ehrlich gesagt sind Sie der Einzige, der überhaupt reagiert hat. Bei allen anderen, die ich vorher angerufen habe, wurde ich direkt von der Sekretärin bzw. Ehefrau abgewimmelt.« »Da haben Sie Glück, meine Frau, die gleichzeitig auch meine Sekretärin war, hat mich vor einigen Monaten verlassen.« Ich wusste darauf nichts zu sagen und wartete einfach, dass er weiterreden würde. Schade, dachte ich nur, so eine geile Stimme, aber bestimmt eine Hete

    Josef

    Mann, was war das denn, schoss es mir durch den Kopf. Warum

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