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Elisabeth Kulmanns Gedichte, 13. bis 24. Saal: Neuauflage in lateinischer, statt gotischer Schrift der Gedichte Elisabeth Kulmanns
Elisabeth Kulmanns Gedichte, 13. bis 24. Saal: Neuauflage in lateinischer, statt gotischer Schrift der Gedichte Elisabeth Kulmanns
Elisabeth Kulmanns Gedichte, 13. bis 24. Saal: Neuauflage in lateinischer, statt gotischer Schrift der Gedichte Elisabeth Kulmanns
eBook336 Seiten1 StundeKulmann Edition

Elisabeth Kulmanns Gedichte, 13. bis 24. Saal: Neuauflage in lateinischer, statt gotischer Schrift der Gedichte Elisabeth Kulmanns

Von Roger Monnerat (Editor)

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Über dieses E-Book

Elisabeth Kulmann war die jüngste Tochter einer Deutschen, Maria (geborene Rosenberg), und des russischen Offiziers Boris Feodorowitsch Kulmann. Als ihr Vater früh verstarb, geriet die Mutter mit ihren neun Kindern in grosse Armut, liess ihnen aber trotzdem eine gute Erziehung zuteilwerden. Elisabeth konnte Aufgrund der Schulung durch ihre Mutter konnte sie schon als Sechsjährige fliessend Russisch und Deutsch sprechen und lesen. Sie bekam des Weiteren von einem Bekannten der Familie, Karl Friedrich von Grossheinrich, Fremdsprachenunterricht. Ausser ihren beiden Muttersprachen lernte sie bis zu ihrem 15. Lebensjahr fliessend Französisch, Italienisch, Englisch, Spanisch, Portugiesisch und Neugriechisch Sie beherrschte aber nicht nur lebende, sondern auch die klassischen Sprachen Latein, Altgriechisch und Kirchenslawisch. Sie schrieb in sechs Jahren hunderttausend Verse in verschiedenen Sprache, rund tausend Gedichte auf deutsch.
SpracheDeutsch
HerausgeberBooks on Demand
Erscheinungsdatum2. Nov. 2022
ISBN9783756264179
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    Buchvorschau

    Elisabeth Kulmanns Gedichte, 13. bis 24. Saal - Roger Monnerat

    Inhaltsverzeichnis

    Kurzbiographie der Dichterin

    Vorwort Karl Friedrich von Grossheinrich

    Dreizehnter Saal

    1. Scenen aus dem Paradiese

    2.

    Erster Engel

    Zweiter Engel

    Erster Engel

    Zweiter Engel

    Erster Engel

    Zweiter Engel

    Erster Engel

    Zweiter Engel

    3.

    4.

    5.

    6. Adams Morgengebet

    7.

    8.

    9.

    Kain

    Eva

    Kain

    Eva

    Kain I

    Eva

    10.

    Eva

    Abel

    Eva

    Abel

    Vierzehnter Saal

    1. An die heilige Jungfrau

    2. La Madonna del Lago

    3. An das Jesuskind

    4. Die Taufe Christi

    5. Der Jüngling von Nain

    6. Der Hauptmann von Kapernaum

    8. Die Heilung des Blinden

    9. Die Heilung des Lahmen

    10. Die Verklärung Christi

    11. Der Sturm auf dem Meere

    12. Die Erweckung des Lazarus

    13. Die Begnadigung des Missethäters

    14. Die Auferstehung Christi

    Eine der Frauen

    Die Sonne

    Fünfzehnter Saal

    1. Sibirische Scene

    2. Sibirische Scene

    3. Tatarische Scene

    4. Mantschurische Scene

    5. Tibetanische Scene

    6. Chinesische Scene

    7. Chinesische Scene

    8. Chinesische Scene

    9. Chinesische Scene

    10. Chinesische Scene

    Sechzehnter Saal

    1. Hindostanische Scene

    2. Hindostanische Scene

    3. Hindostanische Scene

    4. Das Kaschemirsche Thal

    5. Hindostanische Scene

    6. Hindostanische Scene.

    7. Hindostanische Scene

    8. Hindostanische Scene

    9. Hindostanische Scene

    10. Maldivische Scene

    11. Zeilonische Scene

    12. Der Thurm von Schumadu

    Siebzehnter Saal

    1. Syrische Scene

    2. Syrische Scene

    3. Syrische Scene

    4. Eilisische Scene

    5. Seescene

    6. Seescene

    7. Syrische Scene

    8. Bethlehem

    9. Der See Genezareth

    10. Jerusalem

    Achtzehnter Saal

    1. Die Pyramiden

    2. Theben

    3. Afrikanische Scene

    4. Afrikanische Scene

    5. Amerikanische Scene

    6. Amerikanische Scene

    7. Amerikanische Scene

    8. Amerikanische Scene

    9. Amerikanische Scene

    10. Amerikanische Scene

    11. Amerikanische Scene

    12. Amerikanische Scene

    Neunzehnter Saal

    1. Abendgebet und Traum

    2. Armuth

    3. An die Geduld

    4. Nach einem Gemälde

    5. Abend - und Morgenthau

    6. Das Denkmal

    7.

    8.

    9.

    10. Das Boot

    11. Rousseau und Dershawin

    12. Das Hirtenhorn

    13. Der Rose Traum.

    14. Die Fregatte

    15

    16. Ahnung

    17. Der Nachtigall Traum

    Die Mutter

    18.

    19. An Peter den Großen

    Zwanzigster Saal

    1. Der Hund und der Mond

    2. Der Greis und der Mond

    3. Die Feenwelt

    4. Die Waldgeister

    5. Die Wassergeister

    6. Die Schöpfung der Erde

    7. Die Schöpfung des Himmels

    8. Vertrauen auf Gott

    Einundzwanzigster Saal

    1. Der Adler

    2. Der Sperling

    3. Die Schmetterlinge

    4. Das Moos

    5. Die Margariten

    6. Die Natur

    7. Die Natur

    8. Die kranke Mutter

    Zweiundzwanzigster Saal (1824)

    1. Der Reichthum des Armen

    2. Der Mond

    3. Meine Seele

    4. Begeisterung

    5. Der Rauch

    6. Der fallende Stern

    7. Der Sturmwind

    8. Der Sonnenuntergang

    9. Der Tod

    10. Die Wege Gottes

    Dreiundzwanzigster Saal (1825)

    1.

    Der Sturm

    2. Die Jugendjahre

    3. Die Quellen der Rhone und des Rheins

    4. Heimathsliebe

    5. Stufengang der Natur

    6. Orpheus

    7. Lomonossow

    8. Der Ruhm

    9. Tasso

    11. Raphael

    12. Vesuv und Somma

    Vesuv

    Somma

    13. Zeit und Phantasie

    Die Zeit

    Die Phantasie

    14. Die Birkenrinde

    15. An die Erinnerung

    Vierundzwanzigster Saal

    1.

    2.

    4.

    5. Abschied der Blumen.

    6.

    7.

    8.

    9.

    10.

    11.

    12.

    13. An den Tod.

    14.

    15.

    16. Luftfahrt

    17.

    18. Verhängnis

    19. An die Natur

    20. An meine Mutter

    21. Abschied vom Leben

    22. An den Frühling

    Impressum

    Kurzbiographie der Dichterin

    Elisabeth Kulmann war die jüngste Tochter einer Deutschen, Maria (geborene Rosenberg), und des russischen Offiziers Boris Feodorowitsch Kulmann, Enkel einer deutschen, nach Russland eingewanderten Familie aus dem Elsass. Als ihr Vater früh verstarb, geriet die Mutter mit ihren neun Kindern in große Armut, ließ ihnen aber trotzdem eine gute Erziehung zuteilwerden. Elisabeth, die ein großes Sprachtalent besaß, wuchs mehrsprachig auf. Aufgrund der Schulung durch ihre Mutter konnte sie schon als Sechsjährige fließend Russisch und Deutsch sprechen und lesen. Sie bekam des Weiteren von einem Bekannten der Familie, Karl Friedrich von Großheinrich, Fremdsprachenunterricht. Außer ihren beiden Muttersprachen lernte sie bis zu ihrem 15. Lebensjahr fließend Französisch, Italienisch, Englisch, Spanisch, Portugiesisch und Neugriechisch Sie beherrschte aber nicht nur lebende, sondern auch die klassischen Sprachen Latein, Altgriechisch und Kirchenslawisch. Neugriechen erklärten, sie könne deren Sprache so gut wie sie selbst. Zusammen mit den beiden Töchtern des Sankt Petersburger Bergwerksdirektors Meder wurde sie daneben in Mathematik, Naturwissenschaften, Zeichnen, Tanz und Musik unterrichtet.

    In ihrem elften Lebensjahr erschienen die ersten Dichtungen Kulmanns. Damals begann sie, deutsche Verse zu machen; später dichtete sie auch in ihren beiden anderen Lieblingssprachen Russisch und Italienisch. Darüber hinaus betätigte sie sich auch als Übersetzerin. Beispielsweise übertrug sie Werke des altgriechischen Lyrikers Anakreon in acht Sprachen. Innerhalb von sechs Jahren dichtete Kulmann rund tausend Gedichte auf deutsch. Sie besaß eine treffliche Beobachtungs–und Schilderungsgabe, Gemüt und Fantasie. Fremden Stoffen, wie ihren Schilderungen amerikanischer und afrikanischer Literatur, wusste sie große Anschaulichkeit zu verleihen, die zahlreicheren der nächsten Umgebung entnommenen mit kindlicher Anmut zu beleben. Karl Goedeke (1814 –1887) urteilte: «Ihr Stil ist einfach, klar, ohne Redeschmuck, aber durch die bloße Darstellung ergreifend; nur mitunter verliert sie sich ins Breite, niemals ins Flache.»

    Als Sankt Petersburg am 7. November 1824 von einer verheerenden Überschwemmung betroffen war, bei der zehntausend Menschen in den Fluten starben, erkrankte sie schwer. Sie starb rund ein Jahr später im Alter von nur 17 Jahren in ihrer Heimatstadt. Auf dem dortigen smolenkischen Friedhof erhielt sie ihre letzte Ruhestätte mit einem von der Kaiserin Alexandra Feodorowna und der Großfürstin Helena Palowna gestifteten Denkmal aus karrarischem Marmor. Dieses zieren sie feiernde Inschriften in den elf von ihr beherrschten Sprachen.

    Vorwort Karl Friedrich von Grossheinrich

    Die Verfasserin selbst hat nur ihre, in russischer, deutscher und italienischer Sprache nachgelassenen Poetischen Versuche zum Drucke bestimmt. Kenner aber haben uns ngerathen, auch diese früheren, nur in deutscher Sprache vorhandenen Gedichte herauszugeben, die sie vom Anfange ihreszwölften bis zum Ende ihres fünfzehnten Jahres schrieb, etliche ausgenommen, die späteren Ursprungs sind.

    Dreizehnter Saal

    Das Paradies

    Lenz, reich all deine Farben,

    All deine Düfte dar,

    Den schönsten Ort zu schildern,

    Der je auf Erden war.

    Von holder Hügel Höhen

    Senkt sanft sich überall

    Das Paradies, und bildet

    Das anmuthsvollste Thal.

    Nie hat ein menschlich Auge

    Au'n, Quellen, Haine, Seen,

    Gebüsche, Grotten, Lauben

    So wunderschön gesehn.

    Darüber dehnt sich heiter

    Des reinsaphirnen Blau's

    Durchsichtiges Gewölbe,

    Der Erde näher, aus.

    Und aus dem Paradiese

    Schwang sich zum Himmelsthor

    In Regenbogenfarben

    Ein Strahlenweg empor.

    Aus diesem Wege wallte,

    Als rein der Mensch noch war,

    Oft zu der Erde nieder

    Der hohen Engel Schaar.

    Und bildete des Menschen

    Erwachenden Verstand,

    Und führte ihn zur Tugend

    Mit eines Freundes Hand

    1. Scenen aus dem Paradiese

    Es saß in einer Laube

    Das erste Menschenpaar,

    Mit ihnen eins der Häupter

    Der hohen Himmelsschaar.

    O sag ' uns, Engel Gottes,

    Der damals sie gesehn,

    Ist unsre Welt dieselbe,

    Die sie war beim Entstehn?

    Eh ' Himmel war und Erde,

    War überall nur Nacht.

    Gott spricht, und durch das Leere

    Ertönt das Wort der Macht:

    Es werde Erd ' und Himmel!

    und Erd ' und Himmel ward,

    Zwei ungeheure Räume;

    Jedoch die Nacht beharrt

    Noch stets aus ihrem Sitze.

    Da sprach aus's neue Gott:

    Es werde Licht! und siehe,

    Es strahlt das Morgenroth,

    Enthüllt des weiten Himmels

    Unsäglich schönes Blau,

    Beleuchtet auch die Erde,

    Doch die war wüst und grau,

    Zwar heben sich die Berge

    Bis an des Himmels Saum,

    Es zeigt sich Thal und Ebne,

    Doch weder Gras noch Baum.

    Es tönt des Schöpfers Stimme.

    Und sieh! die Erd ' umhüllt

    Ein weicher grüner Teppich,

    Die Luft umher erfüllt

    Der Duft von tausend Blumen

    Und Kräutern aller Art.

    Wie rings sich Form und Farbe:

    Zum schönen Ganzen paart!

    Zum ersten Mal durchwallten

    Die weite Himmelsflur

    Jetzt Sonne, Mond und Sterne,

    Die Perlen der Natur.

    Es drang ein neues Leben

    In der Gewässer Schooß,

    Indeß dem Reich der Lüfte

    Rings Harmonie entfloß.

    Der sechste Tag nun siehet

    Die namenlose Zahl

    Der Landthier ' sich gestalten:

    Pferd, Elephant, Schakal.

    Da überschaut der Schöpfer

    Der Schöpfung weites Reich,

    Und sieht, daß alles gut sei.

    Da schuf zulegt er euch.

    2.

    Am Abhang eines Hügels,

    Als Nacht den Tag gebar,

    Ruht aus und zwischen Blumen

    Ein junges Engelpaar,

    Als ihre ersten Strahlen

    Die Sonne sehen ließ,

    Durchtönte

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