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Rosa
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eBook74 Seiten21 Minuten

Rosa

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Über dieses E-Book

Rosa ist nicht die Hautfarbe, mit der man auf seinem Planeten geboren wird. Deshalb wird Rosabert mit der Weltraumkugel ins All geschickt, um fremde Planeten zu erforschen. Er landet auf der Erde. Aber hier wird alles was fremd ist erst einmal eingesperrt und so findet sich Rosabert in einem Käfig wieder. Doch eines Tages bekommt er Besuch von einem Menschenkind, das mit ihm Freundschaft schließt und sie finden einen Weg, sich zu verständigen.

Die wunderbaren Bilder zu der Geschichte haben Schülerinnen und Schüler der Klassen 5e und 6a und 6c und 6e des Lessing-Gymnasiums Neu-Ulm gemalt.
SpracheDeutsch
HerausgeberBooks on Demand
Erscheinungsdatum27. Juni 2022
ISBN9783756289172
Rosa
Autor

Jutta Kounovsky

Jutta Kounovsky hat im Buchhandel gelernt und arbeitet heute als Mitarbeiterin der Stadtbücherei Neu-Ulm. Durch ihre Beschäftigung mit Literatur und Sprache bekam sie Lust, eigene Texte zu schreiben. Ihre Werke umfassen zahlreiche Gedichte, Kurzgeschichten und einen Roman.

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    Buchvorschau

    Rosa - Jutta Kounovsky

    Den Schülerinnen und Schülern der Klassen 5e, 6a, 6c und 6e

    des Lessing Gymnasiums Neu-Ulm gewidmet.

    Ihr habt die schönsten, wunderbarsten, originellsten Bilder

    zu meiner Geschichte gemalt, die man sich nur wünschen kann.

    Ich danke euch von Herzen.

    Er war rosa und sehr traurig. Diese Gitterstäbe waren eindeutig nicht gut für sein Gemüt. Nach der dreihundertfünfundvierzigsten Milchstraße rechts war er auf dem fünften Planeten von unten gelandet. Und in diesem Käfig. Er hatte kaum Zeit gehabt festzustellen, wo er gelandet war, welche Wesen diesen Planeten bevölkerten, noch wie ihre Gepflogenheiten waren. Nun doch, ihre Gepflogenheiten kannte er jetzt. Sie sperrten sofort alles ein, was ihnen unbekannt war. Leider unterschieden sie sich dadurch nicht so sehr von den Mitbewohnern seines Planeten. Von ihnen wurde er ausgelacht, manchmal auch gezwickt und vor allem wurde er gemieden, denn rosa war nicht die Farbe, mit der man geboren wurde. Gut waren blau, grün, gelb, vor allem rot. Rot war eine gute Farbe, rot versprach Ansehen, einen Partner, ein gutes Auskommen. Grün war auch nicht schlecht, aber rosa war schlichtweg inakzeptabel.

    Sie setzten ihn in die Kugel und gaben ihm den Auftrag, fremde Welten zu erforschen. Niemand sprach von Verbannung.

    „Es ist eine würdige Aufgabe, eine gefährliche, eine, die man nicht jedem überträgt."

    So sagten sie zu ihm. Niemand sagte: wir wollen dich nicht mehr sehen.

    Die Kugel hatte ihn schon immer fasziniert und er wollte unbedingt wissen, wie sie

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