Über dieses E-Book
Marie Lue
Marie Lue lebt und schreibt in Bremen. Sie veröffentlichte bereits das Kinderbuch "Stella Sternenkind" und ist Mitautorin an dem Gemeinschaftsprojekt "Haberloher Liebespoesie". Zurzeit arbeitet sie an ihrem ersten Roman. .
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Buchvorschau
Stella Sternenkind - Marie Lue
Für Nina und Ron
Wenn ihr in klaren wolkenlosen Nächten den Himmel betrachtet, könnt ihr dort oben ein breites silberfarbenes Band erkennen. Hundert Milliarden Sterne ziehen dort ihre Bahnen. Und weil dieses Band so silbrigweiß glänzt, als ob dort oben jemand ein Glas Milch in den Himmel geschüttet hätte, nennt man es Milchstraße. Dort wohnt Stella Sternenkind. Zusammen mit ihrer Mutter und ihrem Vater, dem Milchstraßenbürgermeister, lebt sie in einem gemütlichen Häuschen am oberen Ende der Straße. Wenn die Sonne ihre Strahlen über diese kleine Sternenwelt gleiten lässt, glitzert sie in allen Regenbogenfarben. Kleine Häuschen mit Dächern wie goldene Zipfelmützen stehen dicht gedrängt zusammen. Es gibt auch einen Spielplatz und viele Geschäfte, in denen die Milchstraßenbewohner einkaufen können. Eine wunderschöne kleine Sternenschule macht die Milchstraße komplett. Und genau hier beginnt unsere Geschichte.
Das laute Klingeln der Schulglocke zerreißt die wunderbare Stille. Es ist Schulschluss. Die Türen fliegen auf und die Sternenkinder stürmen mit lautem Geschrei hinaus. Das Stimmengewirr erfüllt die eben noch friedliche Milchstraße mit Leben. Einige Sternenkinder stehen noch vor dem weißen Schulgebäude. Die letzten Verabredungen für den Nachmittag werden vereinbart. Dann lösen sich die Grüppchen langsam auf.
Stella Sternenkind hat es besonders eilig, denn Mutter Stern kocht heute Stellas Lieblingsspeise: Sternchensuppe mit Himmelsbrot. Stella hüpft die Milchstraße hinauf und ihre langen roten Haare wippen bei jedem Hüpfer mit. Ein eisiger Wind bläst Stella ins Gesicht. Schnell knöpft sie ihren silbernen Mantel zu. In der Milchstraße ist es nie so richtig warm. Die Wärme der Sonnenstrahlen kann nicht bis dorthin durchdringen. Stellas Sternenzacken sind auch schon ganz blau gefroren und sie macht größere Schritte, damit sie schneller daheim ist. Beim Gedanken an das Mittagessen läuft ihr das Wasser im Mund zusammen. Doch plötzlich schreckt sie auf: Fast wäre sie über den Fuß von Zackenglänzer gestolpert. An eine Hauswand gelehnt hatte er eines seiner Beine genau vor Stellas Füße gehalten. Ganz vertieft in ihre Vorfreude auf das leckere Mittagessen hatte sie Zackenglänzer nicht bemerkt. Der schaut Stella nun grinsend zu, während sie versucht, das Gleichgewicht wiederzufinden.
Zackenglänzer ist ein übler Sternenjunge und kugelrund wie eine Tomate. Er hat es nie gelernt, mit anderen Kindern friedlich zu spielen und sich mit ihnen zu vertragen. Weil er mehr wiegt als andere, glaubt Zackenglänzer, keiner mag ihn. Doch sein Gewicht stört die Kinder eigentlich nicht. Sie gehen ihm aus dem Weg, weil er sie häufig ärgert, sich mit den anderen Sternenjungen prügelt und die Schulranzen der Sternenmädchen stiehlt. Niemand hat deshalb Lust, mit ihm etwas zu unternehmen. Es scheint fast so, als könne er keines der Kinder leiden. Aber ganz tief in seinem Inneren sehnt sich auch Zackenglänzer nach einem Freund, der ihn so akzeptiert, wie er ist. Davon merkt Stella in diesem Moment aber nichts. Zackenglänzer zieht nun seine buschigen Augenbrauen zusammen und schreit:
„Was soll das denn? Du bist auf meinen Fuß getreten!"
Seine Pausbacken schlackern bei jedem Wort wie Wackelpudding hin und her. Herausfordernd streckt er seinen dicken Bauch heraus und stemmt seine dünnen Arme in die Hüften. Stella verzieht keine Miene. Mutig sieht sie ihm in die Augen und antwortet gelassen:
„Du
