Wandelndes Sein: Worte aus dem Rhythmus des Lebens - Words from the rhythm of life
Von Dr. Claudia Seise und Milena Rampoldi
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Über dieses E-Book
Die Texte in diesem Band sind an verschiedenen Orten dieser Welt entstanden. Am Mekong Fluss in Laos, in der Plattenbausiedlung in Leipzig, in Kambodscha und Indonesien, im Regionalzug von Eisleben nach Halle. Im Dschungel von Malaysia und in der Ringbahn in Berlin. In der kleinen Dachgeschosswohnung meiner Großeltern oder in meinem Büro an der Universität. Die Texte erzählen von der Suche nach der spirituellen Heimat im grauen Winter in Berlin und in der tropischen Hitze Südostasiens.
The texts included in this volume of poems are a selection of my past fifteen years. They tell of the rhythm of life and of the changes life brings. They focus on spiritual search finding its catalyst by traveling. However, at the same time, this process also results in the negotiation of belonging and homeland.
The texts included in this volume were written in various places around the world. On the Mekong River in Laos, in the prefabricated housing estate in Leipzig, in Cambodia and Indonesia, on the regional train from Eisleben to Halle. In the jungle of Malaysia and in the circular railway in Berlin. In the small attic apartment of my grandparents or in my university office. These texts tell of the search for a spiritual homeland during the grey Berlin winter and in the tropical heat in Southeast Asia.
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Buchvorschau
Wandelndes Sein - Dr. Claudia Seise
Bibliographic information of the German National Library:
The German National Library lists the present publication in the German National Bibliography; the detailed bibliographical data are available on the Internet at http://dnb.d-nb.de.
© Copyright 2020 by Claudia Seise and Milena Rampoldi | www.promosaik-.org
Publication in collaboration with the publishing initiative ProMosaik LAPH.
Printing and binding:
EPUBLI
Prinzessinnenstraße 20
10969 Berlin
www.epubli.de
Vorwort der Autorin
Texte zu schreiben war seit meinem zehnten Lebensjahr, eine Art mit den Geschehnissen um mich herum und den Auswirkungen auf meine Innenwelt umzugehen. Meine ersten Schreibversuche außerhalb der Schule waren Reisetagebücher, zu denen mich meine Eltern motiviert hatten. Seitdem gehört Schreiben zu meinem Leben; egal ob Lyrik, Prosa, akademische Artikel, Masterarbeit, Dissertation, populärwissenschaftliche oder journalistische Texte, Kinderbücher, Kurzgeschichten oder der unvollendete Roman.
Die Texte in diesem Lyrikband sind eine Auswahl der letzten fünfzehn Jahre. Sie erzählen vom Rhythmus des Lebens und den Veränderungen, die das Leben mit sich bringt. Im Mittelpunkt steht die spirituelle Suche, die durch Reisen einen Katalysator findet, jedoch dadurch auch die Aushandlung (negotiation) von Zugehörigkeit (belonging) und Heimat bewirkt.
Die Texte in diesem Band sind an verschiedenen Orten dieser Welt entstanden. Am Mekong Fluss in Laos, in der Plattenbausiedlung in Leipzig, in Kambodscha und Indonesien, im Regionalzug von Eisleben nach Halle. Im Dschungel von Malaysia und in der Ringbahn in Berlin. In der kleinen Dachgeschosswohnung meiner Großeltern oder in meinem Büro an der Universität. Die Texte erzählen von der Suche nach der spirituellen Heimat im grauen Winter in Berlin und in der tropischen Hitze Südostasiens.
Ich habe lange gezögert, eine Auswahl meiner Lyrik anderen Menschen zu öffnen. Doch letztendlich war es ein fast beiläufiger Kommentar einer Bekannten, die meinte, dass andere Menschen vielleicht etwas von den Texten für ihr eigenes Leben mitnehmen könnten. Und das ist meine Hoffnung. Vielleicht regt der eine oder andere Text an, sich selbst auf die Suche zu begeben. Vielleicht beruhigt einer der Texte ein Herz, gibt Hoffnung oder Trost. Vielleicht regt dieser kleine Lyrikband auch andere Menschen dazu an, selbst zu schreiben. Und letztendlich ist es mein bescheidener Versuch, einen kleinen Teil zur Kulturschaffung beizutragen.
Ich wünsche meinen Lesern ein paar besinnliche Momente beim Lesen dieser Texte. Nehmen Sie sich Zeit für sich. Eine gute Tasse Tee oder Kaffee, ein Buch und wir fühlen, wie wir Kraft tanken bei uns und mit uns selbst. Alles Gute für die Zukunft und das Hier und Jetzt.
Ihre Claudia Seise
1
DIALOGE ( I – V )
I
Glaubst du an Wunder?
Ich glaube, dass Schwalben vom Himmel fallen können.
Nein! Ich fragte dich, ob du an Wunder glaubst!
Ist das kein Wunder?
Wunder sollen schön sein!
Ist es nicht schön, wenn eine Schwalbe wie im Sturzflug auf die Erde
zuschnellt?
Doch sie stirbt dann.
Ja! Das gehört dazu.
II
Hast du Angst vor der Liebe?
Ich habe Angst, wenn mir der Wind mein Haar zerzaust.
Liebst du den Wind?
Ja!
Du kannst ihn doch gar nicht sehen.
Doch ich spüre ihn die ganze Zeit - er ist immer bei mir, manchmal
ganz sanft, manchmal wild und manchmal macht er mir Angst.
Du hast Angst vor dem Wind, nicht vor der Liebe.
Nein, vor dem Wegfliegen.
III
Wonach sehnst du dich?
Nach dem Unbeschreiblichen.
Was ist das?
Das kann ich dir nicht sagen.
Woher weißt du dann, nach was du suchen musst?
Ich suche es nicht, es kommt einfach.
Das glaub' ich dir nicht.
Genau das ist dein Problem. (Du glaubst nicht an Wunder!)
IV
Nun sag' mir, warum liegst du denn so da?
Wie denn?
Zusammengerollt wie ein Baby.
Ich warte.
Auf was denn? Meinst du, es kommt jemand, dich zu beschützen?
Nein. Er ist schon da.
Wo denn? Ich seh' ihn doch gar nicht.
Das musst du auch nicht. Er gehört ja mir.
V
Was guckst du denn so aus dem Fenster?
Ich beobachte das Leben.
Siehst du denn nicht, dass es dunkel ist?
Doch.
Was siehst du dann?
Ich fühle wie die Menschen hin und her hetzen, mit starrem Blick nach
vorn. Mit flachem Atem, Riesenschritten.
Und das ist das Leben?
Sie denken es.
2
Vom Klang des Meeres berauscht,
renne ich mit ausgebreiteten Armen, der Unendlichkeit entgegen.
Dem Wasser,
welches mich davon treibt,
mich zart und heftig umspielt,
und mir all meine Sinne raubt.
In immer größer werdenden Wellen entferne ich mich,
dem Land,
der Welt.
Ich schließe meine Augen-
ganz fest,
und fühle, wie das Wasser meinen Leib verschlingt,
wie es mir den letzten Atem nimmt.
Ich fühle den letzten Schlag meines Herzens,
wie eine Bombe.
Nun ist Stille,
