Kubinke und der Fall in Hamburg: Kriminalroman
Von Alfred Bekker
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Über dieses E-Book
Kubinke und der Fall in Hamburg
Harry Kubinke Roman
von Alfred Bekker
Der Umfang dieses Buchs entspricht 120 Taschenbuchseiten.
Es sieht wie eine Hinrichtung aus, und der Mörder ist Kripo-Ermittler Stefan Czerwinski aus Hamburg. So jedenfalls zeigt dies ein Video, das jemand ins Internet gestellt hat. Doch ist Czerwinski wirklich der Mörder?
Die beiden BKA-Ermittler Harry Kubinke und Rudi Meier fahren nach Hamburg, um das herauszufinden und den wahren Täter zu überführen …
Alfred Bekker ist ein bekannter Autor von Fantasy-Romanen, Krimis und Jugendbüchern. Neben seinen großen Bucherfolgen schrieb er zahlreiche Romane für Spannungsserien wie Ren Dhark, Jerry Cotton, Cotton reloaded, Kommissar X, John Sinclair und Jessica Bannister. Er veröffentlichte auch unter den Namen Neal Chadwick, Henry Rohmer, Conny Walden, Sidney Gardner, Jonas Herlin, Adrian Leschek, Jack Raymond, John Devlin, Brian Carisi, Robert Gruber und Janet Farell.
Alfred Bekker
Alfred Bekker wurde am 27.9.1964 in Borghorst (heute Steinfurt) geboren und wuchs in den münsterländischen Gemeinden Ladbergen und Lengerich auf. 1984 machte er Abitur, leistete danach Zivildienst auf der Pflegestation eines Altenheims und studierte an der Universität Osnabrück für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen. Insgesamt 13 Jahre war er danach im Schuldienst tätig, bevor er sich ausschließlich der Schriftstellerei widmete. Schon als Student veröffentlichte Bekker zahlreiche Romane und Kurzgeschichten. Er war Mitautor zugkräftiger Romanserien wie Kommissar X, Jerry Cotton, Rhen Dhark, Bad Earth und Sternenfaust und schrieb eine Reihe von Kriminalromanen. Angeregt durch seine Tätigkeit als Lehrer wandte er sich schließlich auch dem Kinder- und Jugendbuch zu, wo er Buchserien wie 'Tatort Mittelalter', 'Da Vincis Fälle', 'Elbenkinder' und 'Die wilden Orks' entwickelte. Seine Fantasy-Romane um 'Das Reich der Elben', die 'DrachenErde-Saga' und die 'Gorian'-Trilogie machten ihn einem großen Publikum bekannt. Darüber hinaus schreibt er weiterhin Krimis und gemeinsam mit seiner Frau unter dem Pseudonym Conny Walden historische Romane. Einige Gruselromane für Teenager verfasste er unter dem Namen John Devlin. Für Krimis verwendete er auch das Pseudonym Neal Chadwick. Seine Romane erschienen u.a. bei Blanvalet, BVK, Goldmann, Lyx, Schneiderbuch, Arena, dtv, Ueberreuter und Bastei Lübbe und wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt.
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Kubinke und der Fall in Hamburg - Alfred Bekker
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Harry Kubinke Roman
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Alfred Bekker ist ein bekannter Autor von Fantasy-Romanen, Krimis und Jugendbüchern. Neben seinen großen Bucherfolgen schrieb er zahlreiche Romane für Spannungsserien wie Ren Dhark, Jerry Cotton, Cotton reloaded, Kommissar X, John Sinclair und Jessica Bannister. Er veröffentlichte auch unter den Namen Neal Chadwick, Henry Rohmer, Conny Walden, Sidney Gardner, Jonas Herlin, Adrian Leschek, Jack Raymond, John Devlin, Brian Carisi, Robert Gruber und Janet Farell.
1
Ich bewohne zurzeit ein Appartment mit Blick auf die Spree. Genauer will ich das aus Sicherheitsgründen hier nicht sagen.
Sie verstehen schon, warum, nicht war?
Mein Kollege Rudi Meier bracht mich nach Dienstschluss nach Hause. Meistens ist es umgekehrt. Meistens fährt er mit mir ab und ich hole ihn an einer bestimmten Ecke ab, bevor wir zu unseren Büros fahrern und unseren Dienst als Kriminalinspektoren des Bundeskriminalamtes antreten.
Aber all das sind offenbar Dinge, die einen außenstehenden Betrachter zum Nachdenken anregen. So wie meinen Nachbarn.
Der hat sich auch so seine Gedanken gemacht.
Und die gingen dann in eine sehr seltsame Richtung, was mal wieder beweist, dass Halbwissen einen manchmal mehr in die Irre führt, als wenn man gar keine Informationen hat.
Herr Kubinke
, sprach er mich an.
Er hatte mich auf dem Flur abgepasst. Ich suchte nach meinem Wohnungsschlüssel und fand ihn schließlich in einer der zahlreichen Taschen meiner Jacke.
Ich hatte mir seinen Namen nicht gemerkt.
Ich drehte mich zu ihm um.
Guten Tag
, sagte ich höflich.
Sie heißen doch Harry mit Vornamen...
Das stimmt.
Steht das für Harald?
Nein, das steht für Harry,
Darf ich Harry sagen? Ich meine, wo wir Nachbarn sind...
Es wäre mir lieber, wenn Sie nicht Harry sagen.
Mögen Sie Ihren Vornamen nicht?
Lassen wir es bei Herr Kubinke. In Ordnung?
Wie Sie wollen.
Gut.
Kein Problem!
Das freut mich.
Ich meine, wenn es jemand lieber förmlich hat, ist das für mich kein Problem.
Schön. Hatten Sie ein Anliegen an mich?
Ich hatte eigentlich weder Lust, mich länger mit ihm zu unterhalten, noch meine Zeit mit irgendwelchem Smalltalk zu verschwenden. Ich hatte einen anstrengenden Tag hinter mir. Und eigentlich war ich ziemlich müde. In meinem Job macht man viele Überstunden - und dies war einer der wenigen Tage, an denen ich einigermaßen pünktlich nach Hause gekommen war.
Oder besser gesagt fast nach Hause, denn der entscheidende Meter, dieser eine entscheidende Schritt in mein ganz persönliches kleines Reich, fehlte ja noch, weil mein Nachbar mich bisher aufgehalten hatte.
Ein direktes Anliegen habe ich nicht...
Gut.
Nur eine Frage.
Was für eine Frage?
Der Mann, der sie gerade vor dem Haus abgesetzt hat.
Was ist mit dem?
Ist das vielleicht Ihr.... Lebensgefährte?
Nein.
Wir sind doch heute alle tolerant, Herr Kubinke. Dass Sie nicht mit einer Frau zusammen sind und Kinder haben, ist mir ja schon aufgefallen. Aber wenn man schwul ist, kann kman das ja heute einfach zugeben.
Ich bin weder schwul, noch ist der Kollege, der mich gerade abgesetzt mein Lebensgefährte.
Aber eine Frau haben Sie doch auch nicht!
Ich habe einen anstrengenden Job.
Nun, ich...
Zu mehr als einem regelmäßigen Besuch im Eros-Center kommt man da beziehungstechnisch nicht.
Der Nachbar wirkte jetzt etwas betreten.
So genau wollte ich das jetzt auch gar nicht wissen
, meinte ich. Ich dachte, man kann ja einfach mal fragen. Man kann ja heute über alles offen reden.
Gut
, sagte ich, jetzt wissen Sie ja bescheid.
Ich ließ ihn stehen, öffnete die Wohnungstür und ging hinein.
Als ich mich nochmal kurz umdrehte, stand mein Nachbar immer noch da.
Nichts für ungut
, sagte ich.
Man sieht sich!
, meinte er.
Ja, dachte ich, das ist wohl leider unvermeidlich.
***
In Hamburg...
Hände hinter den Kopf und auf die Knie!
, sagte Stefan Czerwinski. Die Polizei-Marke hing jetzt am Revers seines Jacketts. Die kräftigen Hände umfassten nun den Griff seiner Dienstwaffe.
Der sehr große Mann, der vor ihm auf dem Boden kniete, war schwarz. Sein runder Kopf war vollkommen kahl, und er hatte die kompakte, breitschultrige, muskulöse Figur eines gut trainierten Bodybuilders. Und er war völlig unbewaffnet.
Hey, Mann!
Maul halten!
Die Waffe hob sich etwas.
Ich bin freigesprochen worden!
Der Finger spannte sich jetzt um den Trigger.
Der Druck verstärkte sich.
Die Knöchel wurden weiß.
Ganz weiß...
Ich habe nichts gemacht. Was soll das?
Stefan Czerwinski trat an den Knieenden heran und setzte ihm die Waffe direkt an den Kopf.
Sowas können Sie doch nicht machen!
Die Mündung drückte gegen den Kopf.
Ich bin völlig sauber.
Der Druck verstärkte sich.
Sie haben keine Drogen und auch keine Waffen bei mir gefunden. Und mit dem Tod von diesem Scheißkerl namens Baeumer hatte ich nichts zu tun!
Czerwinski schwieg.
Und drückte ab.
2
Kriminaldirektor Stefan Czerwinski saß in seinem Büro im Polizeipräsidium in Hamburg.
Es war noch nicht allzu lange her, dass er die Führung des Büros von dem legendären Jonathan Hoch übernommen hatte, dessen Stellvertreter er viele Jahre gewesen war. Und auch jetzt kam es ihm manchmal wie ein unwirklicher Traum vor, in dessen Büro zu residieren und an seiner Stelle die Einsatzbesprechungen zu leiten. Vieles war gleich geblieben, zumal er ja im Wesentlichen mit denselben Kollegen zusammenarbeitete, mit denen er schon seit vielen Jahren ein gutes Team gebildet hatte. Und auf den guten Kaffee von Mandy brauchte er auch nicht zu verzichten, da ihm die Sekretärin seines ehemaligen Chefs ebenfalls erhalten geblieben war.
Der Unterschied war nur, dass er jetzt die volle Verantwortung trug. Und das brachte unter anderem mit sich, dass er länger im Büro zubrachte, als er das früher gewohnt gewesen war. Überstunden und hin und wieder eine durchwachte Nacht hatten zwar auch früher für ihn zum Alltag gehört. Aber inzwischen konnte Stefan sehr gut nachvollziehen, wie Kriminaldirektor Hoch dazu gekommen war, morgens als Erster im Büro zu sein und es spät abends als Letzter zu verlassen. Der Kampf gegen das Verbrechen endete eben nie. Und er hielt sich vor allem auch nicht an die normalen Bürozeiten.
Und damit die Kollegen im Einsatz noch ihren Job machen konnten, mussten Entscheidungen getroffen werden. Entscheidungen, die oft genug einfach keinen Aufschub duldeten.
Stefan Czerwinski nahm einen Schluck aus dem dampfenden Kaffeebecher, während sein Blick über die verschiedenen Telefone auf seinem Schreibtisch glitt. Mindestens die Hälfte seiner Arbeitszeit verbrachte er mit Telefonaten. Einsätze mussten mit der Staatsanwaltschaft und den Kollegen anderer Polizeieinheiten abgestimmt werden, richterliche Genehmigungen waren zu erwirken und hin und wieder musste ein amtierender Dienststellenleiter auch der Öffentlichkeit Rede und Antwort stehen.
In diesem Augenblick flog die Tür zur Seite. Ein Mann im dunklen Dreiteiler, hoher Stirn und einem energisch wirkenden Gesicht trat ohne anzuklopfen in das Büro des Dienststellenleiter - gefolgt von zwei weiteren, ähnlich gekleideten Männern. Mandy drängte sich ebenfalls in den Raum. Sie zuckte mit den Schultern, so als wollte sie sagen, dass sie diese Leute einfach nicht hatte aufhalten können.
Zuletzt trat noch Walter Stein in den Raum, ein Innendienstler aus der Fahndungsabteilung.
Ich konnte nichts machen ...
, sagte Mandy.
Der Mann mit der hohen Stirn hielt Stefan seinen Ausweis unter die Nase.
BKA Kriminalinspektor Klaus-Reiner Broxten, interne Ermittlungen.
Sie hätten bei meiner Sekretärin einen Termin machen können
, sagte Stefan.
Da es bei diesen Ermittlungen um Sie persönlich geht, fanden wir das keine gute Idee.
Stefan wirkte vollkommen konsterniert.
Interne Ermittlungen - gegen mich?
Sagt Ihnen der Name Mike Haubold etwas?
Ja sicher.
Und?
Ein Drogendealer aus St. Pauli, gegen den wir ermittelt haben. Er hat nicht nur Drogen in großem Stil vertickt, sondern auch einen mutmaßlichen Konkurrenten umgebracht: Johannes Baeumer. Fünfundzwanzig Schuss aus zwei Pistolen vom Typ Glock 22 hat man Baeumer in den Körper gejagt. So etwas nennt man ein Zeichen - wenn Sie verstehen, was ich meine.
"Ja, ich verstehe sehr gut, was ein Zeichen in diesem
