Grausam und wahr: Das Radikale wahrer Liebe
Von Klaus Konstantin und Ursula Maria Auktor
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Über dieses E-Book
NEIN! Dieses Buch ist eindeutig keine weitere Eso-Anleitung wie Du endlich bedingungslose Liebe oder die viel gerühmte Selbstliebe als Lebensform in deinen Alltag integrieren kannst. Dieses Buch spricht über echte Liebe, über eine Liebe die nicht ergebnis- sondern erlebnisorientiert ist!
Sowas geht unter die Haut und das hat in der Regel Folgen. Du wirst Dir der Mauern Deines Gefängnisses bewusst, zumindest dann, wenn Du Dich dafür öffnest.
Wir glauben, dass es an der Zeit ist, die Liebe von all den Vorstellungen und Illusionen zu entwöhnen, die wir ihr übergestülpt haben. Diese Zeit ist jetzt.
Liebe ist mehr als unsere Vorstellung von ihr. Sie ist radikale Unabhängigkeit und unentwegte Grenzerfahrung. Sie hält nicht viel von Ruhe und Frieden und ihre Auffassung von Harmonie könnte nicht gegensätzlicher sein von dem, was wir hoffen.
Liebe zerstört Grenzen und Gewohnheiten, sie ist ständige Herausforderung und Evolution. Liebe will nichts anderes als Deine ständige Entwicklung. Sie ist widersprüchlich, sie ist absolut stark und absolut schwach.
Kein Wunder also fasziniert und ängstigt uns die Liebe in gleichem Masse, steht sie doch auch im Spannungsverhältnis mit dem Unbekannten in uns, mit dem dunklen und abgründigen Teil, der unvermeidlich ans Licht und zu seiner Entdeckung strebt. Schlussendlich bedeutet Liebe daher nichts anderes als zu leben! Wie sehr liebst Du? Wie sehr lebst Du?
Klaus Konstantin
Klaus Konstantin berührt die Grenzen des bewertenden Verstandes und stellt die nie überprüften Einstellungen und Lebensmuster sowie Glaubensaspekte in Frage. Er versteht es wie kein Zweiter, als unnachahmlicher Reflektor schnellstens aufzuzeigen, dass Desillusionierung, Entzauberung sowie Demontage aller Illusionen, den wichtigsten Teil des menschlichen Wachstumsprozesses ausmachen. Bewusste Selbst-Reflektion schafft automatisch "Ich-Selbst-Regulation". Wie sieht das bei dir am Montagmorgen aus? Mehr ist über ihn nicht zu sagen. Alles Weitere darfst du in Schrift und Wort erlesen und unmittelbar selbst erfahren.
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Buchvorschau
Grausam und wahr - Klaus Konstantin
Was Dich erwartet
KAPITEL 1
UNANGENEHMES SELBSTGESPRÄCH
1.1. Trennungsschmerz
1.2. Verlustangst
1.3. Kontrollverlust
1.4. Selbst-Aufgabe
KAPITEL 2
ANGST
2.1. Selbst-Lüge
2.2. Polarität
2.3. Selbst-Beobachtung
2.4. Beziehungssucht
2.5. Die Krise
2.6. Angst vor der Zukunft
KAPITEL 3
STERBEN
3.1. Angst vor dem Prozess des Sterbens
3.2. Ich-Gedanke
3.3. Angst ist Krieg
KAPITEL 4
SUCHT
4.1. Selbst-Optimierung
4.2. Sucht als abgelenkte Suche
4.3. Kontrolle als Illusion
4.4. Gefühle und Erfahrungen
4.5. Die äußere Welt
KAPITEL 5
DIE SCHNITTSTELLE
5.1. Körperbewusstsein
5.2. Bewusstsein
5.3. Lebendig sein
5.4. Ursache und Wirkung
5.5. Er-innern
5.6. Objektivität
5.7. Das Drehbuch
5.8. Dein Unvermeidliches
5.9. Gedanken
5.10. Rollenbewusstsein
5.11. Leidenschaft
KAPITEL 6
LIEBE
6.1. Liebe ist Evolution
6.2. Verliebt-sein
6.3. Gleichwertigkeit
6.4. Niemand-sein
6.5. Liebe ist Grenzerfahrung
6.6. Verschmelzungs-sehnsucht
KAPITEL 7
PARTNERSCHAFT
7.1. Der Widerspruch
7.2. Bedeutung
7.3. Begrifflicher Bezugsrahmen
7.4. Kompensation
KAPITEL 8
DAS SCHRECKLICHE
8.1. Himmel und Hölle
8.2. Neutralität
8.3. Schöpfer deiner Gefühlsrealität
8.4. Unmittelbarkeit
8.5. Zerstörung
8.6. Differenzierung
8.7. Grenzen
KAPITEL 9
HEILUNG
9.1. Selbst-Verantwortung
9.2. Verbindlichkeit
KAPITEL 10
LEBEN
10.1. Wirklich-sein
10.2. Leben aus der Kraft der Quelle
10.3. Wahrheit
10.4. Todessehnsucht
10.5. Vollkommenheit
10.6. Geist
KAPITEL 11
SINN
ANHANG
DIE AUTOREN
Kapitel 1
Unangenehmes Selbstgespräch
Wenn du dieses Buch in die Hand nimmst und mit Lesen beginnst, richten sich die Worte, die darin stehen, direkt an dich. Das wird dir mit ziemlicher Sicherheit unangenehm sein. Du wirst dir beobachtet und bewertet vorkommen. Vermutlich wirfst du das Buch wütend in eine Ecke und kommst nicht über die ersten acht Seiten hinaus, wenn du erwartest, von ihm an die Hand genommen und geführt zu werden. Denn die Wahrheit ist, dass alles das, was du erwartest, dir dieses Buch nicht geben wird.
Während dem Lesen wirst du herausfinden, dass eine echte Beziehung mit dir selbst einzugehen wohl etwas gänzlich anderes bedeutet, als du bislang angenommen hast.
Einem wahrhaft freien Menschen zu begegnen, ist tödlich. Eine wahrhaftige Begegnung mit dir selbst ist tödlich. Tödlich für jede Art Vorstellung, die du bislang von Beziehungen hattest.
Du wirst in diesem Buch direkt angesprochen, weil es hier nur um dich geht. Sätze mit dem unverbindlichen „man" sind selten, weil dieses Buch verbindlich sein will. Die Sätze, die darin stehen, wollen dich mit dir verbinden. Das kann, je nachdem, wie du es sehen willst, schmerzhaft, unangenehm und hässlich sein.
Wenn du aber die schonungslose Konfrontation mit dir selbst nicht scheust, die dieses Buch dir anbietet, wirst du ihm lauschen können. Denn du lauschst, wenn du es aufrichtig liest, nur dir selbst. Deiner eigenen, radikalen Bereitschaft, dir schonungslos zu begegnen, deiner unnachgiebigen Neugierde und der gnadenlosen Liebe zu dir.
Liebe braucht Zeit, sich zu entwöhnen von all den Vorstellungen und Illusionen, die wir ihr übergestülpt haben. Und diese Zeit ist unmittelbar; sie ist jetzt.
Das Buch ist in einzelne Kapitel und diese wiederum in Unterkapitel gegliedert. Du findest einzelne Abschnitte mit konkreten Fragestellungen an dich. Diese Fragen dienen zur Selbstreflektion. Lies sie und lass sie auf dich wirken. Das Buch ist ein Handbuch und will dir als Arbeitsinstrument dienen. Nutze es, wenn du es passend findest für dich. Und mit passend meine ich nicht unbedingt bequem.
1.1. TRENNUNGSSCHMERZ
Der Gedanke, getrennt zu sein von deiner Liebe zu dir selbst, ist der tiefste Schmerz, den du fühlen kannst, wenn du ihn tatsächlich fühlen würdest. Aber das tust du nicht. Aus dem einfachen Grund, weil es unangenehm ist, dich als getrennt von dir selbst wahrzunehmen. Damit ist klar, dass alles, was wir tun, einzig dem Zweck dient, uns von dem schmerzhaften Gefühl der Leere in uns abzulenken.
Wir suchen nach einem Schuldigen im Außen. Unseren Partner, unsere Familie oder irgendein anderer Umstand, der sich anbietet, das innere Drama nach außen zu verlegen.
Jede Suche nach Linderung dieses Schmerzes ist ein Konstrukt deines Geistes. Jede Verlagerung ist eine Ablenkung von dir. Du lenkst dich selbst von dir ab. Und wenn du die Wirkung dieser Ablenkung prüfst, merkst du ziemlich schnell, dass sie nichts anderes tut, als den Gedanken der Trennung zu unterstützen und zu stärken. Denn sie trennt dich von dir. Deine ganzen Vorstellungen, wie es sein sollte, hindern dich daran, deine wirklichen Gefühle wahrzunehmen und sie zuzulassen.
Der Gedanke, du seist nicht in Ordnung, so wie du bist, ist schmerzhaft. Du glaubst, etwas zu deiner Heilung tun zu müssen, und versuchst in der Folge, anders zu werden, als du bist. Du bist überzeugt, etwas „Falsches" getan zu haben, und der Schmerz, den du empfindest, sei deine gerechte Strafe.
Alles, was du damit erreichst, ist die Verstärkung des Trennungsschmerzes in dir. Dieser Schmerz ist ein Gedanke des Mangels und er muss von deinem Ego-Ich ständig aufrechterhalten werden, denn er ist, wie jeder Gedanke, nicht real.
Eine Strategie unseres Ego-Ichs, diesen Gedanken an einen Mangel aufrechtzuerhalten, ist die unentwegte Suche, dem Schmerz zu entkommen. Die Suche hält uns in Kompensation und Ablenkungsmanövern gefangen. Kompensation sind die Muster, nach denen wir leben und von denen wir vermutlich schon lange spüren, dass sie nicht mehr passen.
Dem bodenlosen Schmerz zuzustimmen, uns von uns selbst getrennt zu haben, lässt die sorgsam errichteten Mauern eine nach der andern einstürzen, und was dann übrigbleibt, ist unsere ungeschützte Nacktheit. Dieser Prozess der Selbst-Demontage ist mit Bestimmtheit nicht angenehm, aber darum geht es nicht. Deine tiefste Sehnsucht will sich entwickeln und das ist das Einzige, was deinen Kern tatsächlich interessiert. Deine Entwicklung ist das Echte in dir, das sich endlich zeigen möchte.
Diesen unerklärbaren Schmerz zuzulassen, bedeutet, zuzugeben, dass du angekommen bist. Es bedeutet, dir selbst einzugestehen, dass du niemals weggegangen bist und dir – und somit allen Anderen auch – nur vorgemacht hast, dich selbst verloren zu haben. Dieser Schmerz ist unerklärbar, weil es nichts an ihm zu verstehen gibt. Er ist einfach. Und wenn du ihn nicht mehr verstehen willst, bist du bereit, ihn zuzulassen, denn du willst ihn nicht mehr kontrollieren.
Loslassen geschieht im Zulassen des Schmerzes, dich über dich selbst getäuscht zu haben.
SELBSTREFLEKTION
WESHALB HABE ICH DIE LÄNGSTE ZEIT MEINES LEBENS ETWAS ANDERES VON MIR GEZEIGT ALS DAS, WAS TATSÄCHLICH IN MIR IST?
WAS HABE ICH BEKOMMEN FÜR DIESES VERKEHRTE BILD, DAS ICH ABGEGEBEN HABE VON MIR?
SICHERHEIT? BEQUEMLICHKEIT? ANSEHEN?
AM EHESTEN WOHL DIE BESTÄTIGUNG DESSEN, WAS ICH NICHT BIN!
Alles, was nach Bestätigung sucht, kann nicht wirklich echt sein. Denn es ist abhängig. Es ist abhängig von seiner Bestätigung. Deshalb suchen wir auch ständig nach einem Schuldigen, den wir verantwortlich machen können für unser Leiden.
Anstatt uns selbst zu antworten, fragen wir lieber den Anderen. Wir wollen unter keinen Umständen die Verantwortung übernehmen für das, was wir fühlen. Die Wahrheit ist, dass wir es vorziehen, abhängig zu sein, weil es bequemer ist.
1.2. VERLUSTANGST
Aus dem Gedanken der Trennung gebiert sich die Angst vor Verlust.
Wenn wir glauben, etwas bekommen und besitzen zu können, dann müssen wir auch daran glauben, dass es uns wieder abhanden kommen kann. Somit bestätigen wir die Suche nach Bestätigung von außen ständig selbst. Wir leben in dieser scheinbar ausweglosen Schlaufe. Unser Leben wird zum Hechelplatz. Wir lechzen alle nach der Wurst, von der wir nicht einmal wissen, wie sie überhaupt schmecken soll.
Wie wäre es einmal mit der Perspektive, uns einfach hinzusetzen und zu schauen, was von ganz alleine zu uns kommen will?„Nein!", schreit unser Ego-Ich da laut. Denn das wäre ja viel zu einfach.
Das, was echt ist in dir, sucht nicht.
Es kann nicht suchen, denn es weiß überhaupt nicht, was suchen bedeutet. Ihm fehlt nichts, denn es lebt in seinem eigenen Selbstverständnis. Das Wahre in dir ist vollkommen selbstverständlich für dich. Die
