...und samstags Badetag: Kinderzeit in den 1950/60er Jahren eingefangen in Geschichten über Kloppe, Mutproben, Pupswolken unter Bettdecken und ein meist glückliches kleines Mädchen
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Über dieses E-Book
Die Geschichten erzählen aus einer Zeit, als es noch keine Computer, smart phones, Supermärkte, Waschmaschinen, Farbfernseher und nur wenige Autos gab. Cola und Kaugummi, Corn Flakes und Ketchup gab es erst kurze Zeit und nicht nur die Kinder, auch die Erwachsenen waren verrückt danach.
Dieses Buch ist für alle geschrieben, die erkannt haben, dass menschliche Reife auch bedeutet, sich einen großen Teil der kindlichen Seele zu bewahren.
Gudrun Heidenreich
Verfasserin Gudrun Heidenreich, 1953 in Schleswig-Holstein geboren; seit der Jugendzeit zu Hause in Hannover; im Verwaltungswesen u. a. tätig gewesen; Organisatorin ihrer Kleinkunstbühne mit eigenen künstlerischen Inszenierungen, Aufführungen, Lesungen; lyrische Videoinstallationen (you tube channel: poetrista_projekt); leidenschaftlich auch als Gärtnerin und Fotografin tätig. - Autorin von Lyrik, Gedichten, Erzählungen, Kurzgeschichten, Geschichten für Kinder.
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Buchvorschau
...und samstags Badetag - Gudrun Heidenreich
Zur Erinnerung
an meine Schwester Barbara
Zum Buch:
In diesem Buch erzählt Oma ihrem Enkelkind Tinchen über die gemeinsame Kindheit mit der großen
Schwester und den Abenteuern, die die Geschwister Ende der 1950er Jahre erlebten. Eine Zeit, die für Eltern und auch für Kinder nicht immer leicht war. Da wird beim (Vor)lesen gewiss die eine oder andere Erinnerung wach. Neue Geschichten werden sich daraus ergeben, auch aus den Fragen der Kinder, die eintauchen in eine vergangene Zeit und staunend den Erzählungen aus Omas Kindheit lauschen.
Die Geschichten erzählen aus einer Zeit, als es noch keine Computer, smart phones, Supermärkte, Waschmaschinen, Farbfernseher und nur wenige Autos gab. Cola und Kaugummi, Corn Flakes und Ketchup gab es erst kurze Zeit und nicht nur die Kinder, auch die Erwachsenen waren verrückt danach.
Damals war für alles mehr Zeit. Zeit für Gesellschaftsspiele, wie Mensch ärgere dich nicht
, Halma oder das Hütchenspiel, Zeit zum Quatschen und Basteln, Zeit zum Träumen und Lesen.
Aus der ganz normalen Kindheit von zwei Schwestern wird hier erzählt, von den Freuden, den Ängsten und manchmal auch dem Kummer, den großen und kleinen Überraschungen, den spannenden Momenten und der Begeisterung über kleine und große Entdeckungen. Auch die warmen Momente, die traurigen und intensiven Erlebnisse erinnert Tinchens Oma. Momente voller Melancholie, Witz und Lebendigkeit.
Dieses Buch ist für alle geschrieben, die erkannt haben, dass menschliche Reife auch bedeutet, sich einen großen Teil der kindlichen Seele zu bewahren.
Inhalt
Einschlafen mit Pupswolken
Vom Fernseher, in den man Geld steckte
Das Auto mit dem Namen ‘Goliath’
Vom Milch holen und der Mutprobe
Muttertag
Gänseblümchenliebe
Weihnachten, Schnee und kalte Füße
Von dem Glück und der Plage eine große Schwester zu haben
Maikäferkitzel
… und samstags Badetag
Fahrt in die Sommerferien
Kribbeln im Bauch und Kloppe danach
Arbeit auf dem Rübenfeld
Hund, Katze, Schwein, der Garten und die neuen Fahrräder
Spiele und Beerdigung
Einschlafen mit Pupswolken
Meine Schwester und ich teilten uns ein Zimmer. Darin spielten wir gemeinsam und stritten auch ganz oft. Doch wenn wir abends im Bett lagen, war alles vergessen. Da haben wir dann viel Quatsch gemacht. Wir hatten uns ganz besondere Spiele ausgedacht, die man auch im Dunkeln und im Bett spielen konnte. Es begann immer mit dem Wörter-Rückwärts-Ratespiel. Da waren zunächst unsere Vornamen Nurdug und Arabrab. Das heißt Gudrun und Barbara. Aber das ist ja nichts Besonderes, du kannst sicher auch deinen Namen rückwärts sagen, nicht Nechnit? Schwierig war es bei Wörtern wie Gänseblümchen oder Luftmatratze. Wir überlegten dann sehr lange und sehr heftig, bis eine von uns rief: Ich habs! Wer das Wort am schnellsten rückwärts sagen konnte, der hatte gewonnen.
Und großes Gekicher war immer, wenn die „schlimmen Wörter" an der Reihe waren. Die verrate ich aber nicht.
Das Spiel Tiere raten machte auch großen Spaß. Da musste beschrieben oder besser gezeichnet werden, aber ohne Papier, nur mit Worten, wie das Tier aussieht, das zu erraten war. Ob es Fell hat, ob es kriecht oder springt , ob es Töne macht oder ganz still auf dieser Welt so vor
